SV Hundsangen e.V. 1926

Lauftreff Hundsangen (Seite wird überarbeitet)

Abteilung Lauftreff im Sauerland!


Der alljährliche Ausflug des Lauftreffs führte am Wochenende des 17. und 18.09.2011 ins Sauerland. Am Samstag trafen sich um 8:00 Uhr 22 aktive und weniger aktive Läuferinnen und Läufer zur Abfahrt am Bärenbrunnen. Ziel der Reise war Winterberg im Sauerland. Der besonders bei den Holländern beliebte Wintersportort bietet auch im Sommer und Herbst zahlreiche Möglichkeiten für freizeitliche Aktivitäten.

 

Nachdem auch die letzten Nachzügler in Winterberg angekommen waren und die Zimmer (getrennt nach Schnarchern und Nichtschnarchern) verteilt waren, wurde zunächst die nähere Umgebung von Winterberg (Bobbahn, Mountainbikeparcours, Kletterwald ect.) erkundet. Danach führte uns die Wanderung durch das Tal der Namenlosen nach Silbach, wo eine Kaffeepause eingelegt wurde (außer Kaffee und Kuchen gab es auch Weizenbier und deftige Schinkenbrote). Weiter ging es über Berg und Tal zurück nach Winterberg. Insgesamt wurden an diesem Tag 20,8 Kilometer zurückgelegt und 550 Höhenmeter überwunden.

 

Für den Abend hatten Irmgard und Reinhold einen Tisch in der Dorf-Alm reserviert. Hier verbrachten wir ein paar schöne Stunden und der leere Akku konnte mit Speisen und Getränken wieder aufgeladen werden. Trotz der anstrengenden Wanderung wurde noch kräftig das Tanzbein geschwungen und der gut aufgelegte  DJ der Dorf-Alm erfüllte die zahlreichen Musikwünsche der Lauftreffler (von Flippers über Wolfgang Petri bis zu AC/DC).

 

Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es am Sonntag zunächst zur Skisprungschanze in Winterberg. Hier konnten wir einige Kinder und Jugendliche beim Sommerskispringen beobachten. Danach führte uns der Weg vorbei an Alphornbläsern zur „höchsten“ Erhebung in Nordrhein-Westfalen, dem Kahlen Asten (842 m ü. NN). Kaum am Gipfel angekommen begann es zu regnen und es kam ein böiger Wind auf. Auf der Suche nach dem kürzesten Rückweg nach Winterberg schafften wir es trotz professioneller Ausrüstung (Wanderkarten, GPS, iPhone) uns mehrmals zu verlaufen. Durchnässt und demoralisiert kamen wir erstaunlicher Weise doch noch in Winterberg an und so fiel das Tagespensum mit rd. 15 km doch größer aus als ursprünglich geplant.

 

Nachdem wir uns aufgewärmt und gestärkt hatten wurde die Heimreise angetreten. Rückblickend war es wieder einmal ein gelungener Ausflug des Lauftreffs, der bestimmt noch einige Zeit bei allen Beteiligten in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

 

 

So entsteht Muskelkater


Er tritt meist dann auf, wenn der Muskel nachgebende, "exzentrische" Arbeit leisten muss. Wenn Sie viele Treppen hinaufsteigen, sind Sie zwar müde und nicht mehr belastbar, aber Sie haben keinen Muskelkater. Laufen Sie dagegen Treppen hinunter, können Sie sich am nächsten Tag kaum noch bewegen.


Schuld ist nicht, wie vielfach vermutet, eine Übersäuerung des Muskels. Vielmehr sind es kleinste Verletzungen innerhalb der Muskulatur, die sogenannten Mikrotraumen. Bei der exzentrischen Arbeit muss sich der Muskel dehnen, während er gleichzeitig zusammengezogen wird. Das kann in einer unvorbereiteten Muskulatur zu Rissen in den sogenannten Z-Scheiben führen, die den Schmerz verursachen. Bei den Z-Scheiben handelt es sich um die kleinsten Einheiten des Muskels, in denen der Muskelmotor, die Proteine Aktin und Myosin, angeordnet sind. Plagt Sie trotzdem Muskelkater, lindern folgende Maßnahmen den Schmerz:

- Regeneratives Training wie etwa leichtes Joggen
- Sauna oder Wannenbäder mit Rosmarinzusatz
- leichte Streichmassagen (keine Knetungen)

Untersuchungen zum Thema Muskelkater beschäftigen die Sportwissenschaftler bereits seit vielen Jahren. Lange Zeit war man der Meinung, dass sich Muskelkater in einer besonders hohen Konzentration des Stoffwechselprodukts Milchsäure begründet. Diese Annahme ist mittlerweile überholt und musste der These der Mikroverletzungen weichen. In den achtziger Jahren sind Sportler nach bestimmten Belastungen Muskelproben entnommen worden, um die Hypothese, dass Muskelkater primär auf eine Verletzung zurückzuführen ist, zu belegen.

Ein stoffwechselbedingter Muskelkater ist allenfalls nach extremen Dauerbelastungen (Marathon) anzunehmen. Dabei werden Strukturen geschädigt, die für den Stoffwechsel der Muskelzelle wichtig sind. Die bekannte These der überhöhten Milchsäurekonzentration ist aber auch hier auszuschließen. Insgesamt könnte man davon ausgehen, so Andreas Schlumberger, dass ein Sportler nach einem Muskelkater nicht mit Folgeschäden zu rechnen habe. "Im eigenen Interesse", empfiehlt der Trainingswissenschaftler von der Universität Frankfurt, "sollte sich der Aktive jedoch für einen moderaten Trainingsbeginn entscheiden".


Kurz zusammengefasst

Ursache:
Mechanische Überlastung und schlechtes Aufwärmtraining führen zu kleinsten Verletzungen der Muskelfasern, die Schmerzsignale auslösen.

Abhilfe:
Halten Sie immer Chilli-Pfefferschoten bereit. Das scharfe Capsaicin der Chillies unterstützt die Heilung lädierter Muskelfasern, zitiert das "Asia Pacific Journal of Pharmacology". Dazu kommen die Reinigung der Lungen, die Verdünnung von Blut und die Schmerzlinderung.

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[ Letzte Änderung: 06. Februar 2012 ]