SV Hundsangen e.V. 1926

06.04.2017, 06:29, Alter: 286 Tage
Kategorie: Fussball

0:0 im Spitzenspiel

Von: rhein zeitung

 

 

Montabaur und Weitefeld verpassen Sprung an Spitze

 

Trainer nach 0:0 einig: Ein gerechtes Ergebnis

 

 

Wenn es in einem Spiel um die Spitze geht, kommt dabei nicht immer Spitzenfußball raus. Der TuS Montabaur und die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen haben am Mittwochabend den Beweis angetreten, dass auch Top-Spiele ihrem Anspruch gerecht werden können. Die beiden Titelaspiranten der Bezirksliga Ost boten den 170 Zuschauern bei kühlen Temperaturen einen heißen Tanz. Es war ein intensives Spiel, mit Kampf, aber auch Klasse und vor allem viel Tempo.

 

Letztlich mangelte es nur an einem: den Toren. Diese Tatsache führte dazu, dass am Ende weder Montabaur noch Weitefeld jubelte, sondern die Freude beim VfB Linz lag, der völlig unbeteiligt die Tabellenführung verteidigt hat.

 

Den ersten Schuss aufs Tor gab in Durchgang eins Montabaurs Mario Denker ab, dessen Versuch von rechts sich jedoch in der Abwehr der Gäste verfing (15.). Auch zwei Minuten später war die Hintermannschaft der SG aufmerksam und entschärfte die gefährliche Hereingabe, mit der der auffällig stark spielende Max Acquah seinen Flankenlauf über die rechte Seite abgeschlossen hatte. Waren die beiden Aktionen des TuS eher harmlos, wurde es in der 19. Minute auf der Gegenseite brandgefährlich. Weitefelds Mario Weisang setzte aus 16 Metern zum Drehschuss an, hatte dann aber Pech, dass TuS-Keeper Marcel Kemper mit den Fingerspitzen an den Ball kam und diesen über das Tor lenkte. Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte Mario Schönberger, der bei einer Weitefelder Ecke in zweiter Reihe lauerte und den Ball dann aus 25 Metern an die Latte hämmerte (25.). Erneut Mario Weisang kam in der 35. Minute noch einmal zum Abschluss, doch seinen Schuss klärte Kemper ohne Mühe. Das war für längere Zeit auch die letzte Möglichkeit. Denn nach dem Wechsel nahm der Kampf zu, wodurch die spielerische Linie bei beiden Mannschaften etwas verloren ging. Eine Folge: Aktionen in der Nähe der Gefahrenzone wurden zur Mangelware.

 

Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt, der beim Gang in die Kabine meinte, Montabaur habe etwas mehr Ballbesitz, sein Team dafür die besseren Chancen, reagierte in der Pause auf den starken Auftritt von Max Acquah und stellte diesem in Person von Nicolai Weisang einen Sonderbewacher zur Seite. Einmal noch vor seiner verletzungsbedingten Auswechslung konnte sich der schnelle Montabaurer aus der Bewachung befreien und auf Pascal Tillmanns spielen, dessen Schuss aus 16 Metern allerdings das Ziel verfehlte (61.). Es war die letzte gute Chance des Abends, sodass Mockenhaupt und sein TuS-Kollege Benedikt Lauer unisono von einem „gerechten Unentschieden“ sprachen.

 

 

 

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[ Letzte Änderung: 17. Januar 2018 ]