SV Hundsangen e.V. 1926

14.11.2012, 21:28, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

3 : 1 Pokalniederlage gegen Neitersen

Von: svh

SG Hundsangen scheitert an effektiver SG Neitersen


Bezirksligist lässt beim Spiel in Elz viele Chancen aus und scheitert immer wieder an Torhüter Jan Humberg

 

Die SG Neitersen/Altenkirchen hat das Viertelfinale des Fußball-Rheinlandpokals erreicht, die SG Hundsangen/Obererbach wusste aus ihrer über weite Strecken klaren Feldüberlegenheit beim 1:3 (0:1) auf dem Kunstrasenplatz in Elz nichts zu machen.

 

„Diese Niederlage ist total ärgerlich. Das Spiel hätte in der Pause zu unseren Gunsten entschieden sein müssen“, meinte Hundsangens Trainer Ralf Hannappel, sein Neiterser Kollege Torsten Gerhardt stimmte zu: „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir zur Pause aussichtslos hinten gelegen hätten. Da hat die richtige Einstellung gefehlt, gestimmt haben bei uns die Standardsituationen.“

 

Der gastgebende Bezirksligist ging engagiert und hoch motiviert ins Spiel, zeigte keinerlei Respekt vor dem klassenhöheren Rheinlandligisten und verzeichnete bereits in den ersten zehn Minuten drei gute Torchancen für Lyudmil Kirov (2) und Benjamin Lüpke. Zweimal bewahrte dabei Gästekeeper Jan Humberg seine Mannschaft vor einem frühen Rückstand.

Völlig überraschend fiel in der 18. Minute der Führungstreffer für den Rheinlandligisten, der in der ersten Hälfte ansonsten komplett enttäuschte. Nico Hees brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld vor das Tor, wo Stefan Bischoff per Kopfball Hundsangens Torhüter Tobias Kesseler zum 0:1 tunnelte.

 

Die SG Hundsangen/Obererbach zeigte sich aber keineswegs geschockt, sondern schaltete gleich wieder in den Vorwärtsgang und erarbeitete sich weitere gute Möglichkeiten, die Dimitri Bartsch (25. und 35.) sowie Fabian Steinebach (28.) aber nicht zum überfälligen Ausgleich nutzen konnten. Der fiel auch unmittelbar nach Wiederanpfiff nicht, als Daniel Hannappel mit schönem Linksschuss an Humberg scheiterte. In der 49. Minute meldete sich die SG Neitersen/Altenkirchen, die nun endlich besser ins Spiel fand, doch Kesseler rettete gegen Tobias Sander. Erneut war es eine Standardsituation, die nach einer Stunde zum 0:2 führte. Nach einem Eckball von Nico Hees köpfte Maxim Hermann ein, doch nur eine Minute später setzte sich Janik Hannappel vor dem Tor durch und jagte den Ball zum 1:2 unter die Latte.

 

Nun drängte Hundsangen wieder auf den Ausgleich, doch Dimitri Bartschs Schuss (65.) prallte an die Latte, sieben Minuten später rettete erneut Humberg, als Kirov nach Fabian Steinebachs Rechtsflanke mit der Fußspitze am Ball war. In der 84. Minute fiel die Entscheidung, als Nico Hees nach Jan Imhäusers weitem Einwurf zum 1:3 traf.

 

 

 

Wirges zieht ins Viertelfinale ein

 

Westerwälder Oberligist setzt sich bei Rot-Weiß Koblenz mit 3:1 durch

 

 

Der Oberligist Spvgg EGC Wirges hat sich beim Rheinlandligisten Rot-Weiß Koblenz mit 3:1 (1:1) durchgesetzt und ist ins Viertelfinale des Fußball-Rheinlandpokals eingezogen. Die EGC gewann das Achtelfinalspiel auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz durch eine Steigerung in der zweiten Hälfte – und durch einen Torwartfehler des Gastgebers. „Mit der ersten Hälfte war ich überhaupt nicht zufrieden, da hätte es schon 3:0 für Koblenz stehen können“, sagte der Wirgeser Trainer Hansi Pörtner, „aber im zweiten Durchgang lief es besser, und ich denke, der Sieg ist daher verdient.“

 

Von Beginn an war von einem Klassenunterschied nichts zu sehen. Im Gegenteil: Die Rot-Weißen dominierten die erste Hälfte und hätten in dieser Phase schon die Grundlage für ein Weiterkommen legen können. Vor allem Cihan Akkaya scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position. In der 20. Minute stand er frei vor dem Wirgeser Torhüter Agim Dushica, schoss ihm den Ball aber genau in die Arme. Bei seiner zweiten Großchance kam Akkaya frei zum Kopfball, doch das Leder ging am Tor vorbei (37.). Ein anderes Mal stand wieder Dushica im Mittelpunkt, als er den Ball nach einem Freistoß von Nenad Lazarevic toll entschärfte (24.). Während der Wirgeser Schlussmann bei einem Schuss von Jan Hawel Glück hatte, als der Ball an die Latte klatschte (44.), war er neun Minuten vorher machtlos gewesen: Marcel Christ markierte das verdiente 1:0 für die Koblenzer. Wirges war zu diesem Zeitpunkt froh über den knappen Rückstand und kam nur einmal gefährlich vors Koblenzer Tor. Das reichte aber für den Ausgleich. Nach einer Ecke stand Alassane Ouedraogo frei im Strafraum und schoss zum 1:1 (43.) ein. In der zweiten Hälfte hatten die Koblenzer vorerst zwar weiterhin mehr Spielanteile, Wirges ließ nun hinten aber kaum noch etwas zu.

Ein Torwartfehler brachte in der 65. Minute die Entscheidung. Christian Meinert führte eine Ecke aus und schoss den Ball Richtung Fünfmeterraum, wo Rot-Weiß-Keeper Jost-Henning Becker den Ball aufnahm, fallen ließ und sich selbst ins Tor schlug. Als Wirges dann sechs Minuten später mit seiner zweiten Chance den dritten Treffer erzielte – Yannik Finkenbusch kam in Ballbesitz und schoss aus 16 Meter Entfernung zum 3:1 (71.) ein –, war die Partie entschieden. Verständlich, dass der Koblenzer Trainer Michael Maur ziemlich sauer war: „Wenn man so wie wir spielt und sich so viele Chancen herausarbeitet, dann muss das auch Ertrag bringen.“

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