SV Hundsangen e.V. 1926

13.04.2012, 20:52, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirkliga Vorschau 24.Spieltag

Von: rhein zeitung

SG Hundsangen/Obererbach - SG Herdorf.

Durch die 2:4-Niederlage in Bruchertseifen ist der Vorsprung der Hundsangener auf Verfolger Guckheim auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. "Das war eine schwache Leistung. Wir hatten uns das Wochenende sicher anders vorgestellt", ärgert sich Trainer Ralf Hannappel noch immer. Statt der "Trainingspeitsche" war aber Regeneration angesagt. "Das bringt manchmal mehr", hofft Hannappel am Wochenende auf eine Reaktion des Teams, dass unter der Woche ein Handball-Bundesligaspiel in Wetzlar besuchte und auch den Bundesliga-Knaller Dortmund gegen Bayern gemeinsam im TV verfolgte. Das alles soll Kräfte freisetzen, um der Forderung des Trainers ("kämpfen und im eigenen Strafraum Ordnung halten") folgen zu können. Denn Herdorf sei besonders im Zentrum und Angriff sehr gut besetzt. Nur fünf der bisherigen elf Auswärtspartien der Saison hat der Tabellenachte bislang in dieser Saison verloren, Hundsangen gewann sieben seiner elf Heimspiele. Weil Simon Fein wegen einer Roten Karte aus 2011 noch unter Bewährung stand, bekam der Hundsangener Torjäger wegen seiner in Neitersen gesehenen Roten Karte im übrigen sieben Spiele Sperre aufgebrummt.

 

SG Miehlen - SG Guckheim/Kölbingen.

Auch wenn es Spielerrainer Stefan Schäfer nicht so gerne hören möchte: Im Kampf um die Meisterschaft bleibt die SG Guckheim im Rennen. Und hat bei nur noch zwei Punkten Rückstand auf Hundsangen angesichts des Heimrechts im direkten Aufeinandertreffen in drei Wochen auch Chancen, aus eigener Kraft Meister zu werden. Voraussetzung ist aber natürlich, dass die Guckheimer bis dahin weiterhin so erfolgreich spielen. Dazu gehört zunächst einmal, am Wochenende in Miehlen zu gewinnen. "Die haben den Berodern in einer Halbzeit vier Tore eingeschenkt", ist Schäfer gewarnt, weiß aber auch, dass der Gegner im gleichen Spiel beim 4:4 vier Gegentore kassiert hatte. "Das spricht natürlich auch für die Schwächen des Teams." Genau die sollen nun am Sonntag ausgenutzt werden. Dafür wird ihm in Mario Wasna ein offensiver Spieler mehr zur Verfügung stehen. Lob zollt der Trainer aber einem Duo, das eher für die Defensivarbeiten zuständig ist: "Was Michael Schüler in der Viererkette und Nils Fröhlich an Laufarbeit im Mittelfeld absolvieren, ist schon erstaunlich."

 

SG Nievern/Fachbach - SG Bruchertseifen/Eichelhardt

Zwei Niederlagen bei Spitzenteams in Folge (2:3 in Neitersen, 0:4 in Hundsangen) - es war nicht anders zu erwarten, und dennoch haben diese Spiel die Nieverner in ihren Bemühungen, einmal mehr dem Abstieg zu entkommen, weit zurückgeworfen. "Wir stehen unter Druck", sagt Trainer Murat Saricicek mit Blick auf die Tabelle, in der seine Elf den gefährlichen viertletzten Platz belegt. Trotzdem ist der Coach bemüht, die positiven Erkenntnisse in den Vordergrund zu rücken. "Man muss sehen, gegen wen wir verloren haben. Das waren nicht irgendwelche Mannschaften, sondern Favoriten im Kampf um die Meisterschaft." Wäre das nicht so gewesen, da ist Saricicek sicher, "wäre mit unserer Leistung mehr drin gewesen". Letztlich, so der Trainer, seien Kleinigkeiten entscheidend gewesen. Kleinigkeiten, die am Sonntag den Ausschlag für einen Erfolg der Nieverner geben sollen. Denn für den SG-Coach steht fest: "Wenn wir zu Hause nicht unsere Punkte holen, dann haben wir keine Chance, in der Klasse zu bleiben." Damit ist das Ziel für die Partie gegen den Tabellenelften klar definiert: drei Punkte, ohne Wenn und Aber. "Wir müssen bedingungslos kämpfen - und unsere Chancen wieder mal effektiv nutzen", fordert Saricicek. "Dann werden wir auch erfolgreich sein und am Ende weit genug oben stehen."

 

VfL Bad Ems - SG Weitefeld (So., 14.30 Uhr).

Während die beiden Kreisrivalen um den Verbleib in der Bezirksliga zittern, zittern die Bad Emser als Tabellenfünfter nur, wenn sie an das Hinspiel bei der SG Weitefeld denken. Acht ihrer insgesamt 56 Tore hat die Elf von Trainer Volker Heun gegen die an diesem Tag völlig indisponierten Kurstädter erzielt. "Ich bin eigentlich niemand, den ein Hinspiel noch interessiert", sagt VfL-Trainer Frank Wendland. "Aber diese Partie ist schon noch in den Köpfen. Ich denke, es ist unsere Pflicht, am Sonntag Wiedergutmachung zu betreiben." Ersatzgeschwächt waren die Bad Emser, als sie am neunten Spieltag zur Partie nach Langenbach aufgebrochen sind. Doch eine Entschuldigung für das damalige 1:8-Debakel ist das für Wendland auch heute nicht. "So, wie wir uns da präsentiert haben, geht das einfach nicht", sagt er. "Das darf nicht mehr passieren."

 

 

FSG Stahlhofen/Holler - SG Neitersen/Altenkirchen.

Das 1:1 in Westerburg war für Stahlhofens Trainer Manfred Otto kein Beinbruch: "Spielerisch war das aber sicherlich zu wenig", sagt er und hofft, gegen den Meisterschaftsanwärter aus Neitersen wieder mehr spielerische Akzente setzen zu können. Denn es scheint, als bliebe der Kampf um Platz eins bis zuletzt spannend. So profitierte die SG Neitersen (3. Platz/43 Punkte) am vorigen Wochenende von der Hundsangener Niederlage und befindet sich nun wieder in Schlagdistanz zum Spitzenreiter. Doch auch Neitersens Trainer Torsten Gerhardt weiß um die Stahlhofener Spielstärke: "Wenn die mal ins Rollen kommen, kann es eng werden." Der Aufwärtstrend der Stahlhofener ist in der Rückrunde unverkennbar. Mit drei Siegen, drei Unentschieden und nur zwei Niederlagen liegen sie hier auf dem achten Platz und könnten mit einem Sieg einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen.

 

SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach - SC Berod-Wahlrod

"Im Hinspiel konnten wir Berod kein Paroli bieten und haben auch in der Höhe verdient verloren", sagt SG-Trainer Michael Roos. Die schwache Einstellung, die sein Team im Hinspiel in Berod gezeigt hat, nimmt der Puderbacher Coach als Aufhänger für die Begegnung am Sonntag: "Das Spiel werde ich den Spielern noch einmal ins Gedächtnis rufen." Die Chancen auf einen besseren Auftritt mit einem erfreulicheren Ergebnis stehen derweil gut. André Neitzert, Christian Schuster und Henrik Sawadsky kehren gegen den Nachbarn aus dem Kreis Altenkirchen in den Kader zurück. Bis zum Saisonende streben die Puderbacher in der Tabelle noch den Sprung nach etwas weiter oben an. Roos: "Wir sind anfangs dafür belächelt worden, dass wir einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel angestrebt haben. Aber wir stehen da, wo wir hingehören, und wir werden versuchen, noch den einen oder anderen Platz weiter nach vorne zu rücken."

 

TuS Montabaur - SG DJK Neustadt-Fernthal "Theoretisch ist der Klassenverbleib noch möglich. Unsere Chancen stehen so wie die von Kaiserslautern in der Bundesliga", sagt Neustadts Trainer Joachim Weißenfels. Immerhin: Anders als die Pfälzer hat sein Team einen Sturm, der diese Bezeichnung rechtfertigt (39 Tore in 23 Spielen), und der Coach kann wahrscheinlich auf seine beste Formation zurückgreifen. "Es sieht so aus, dass ich am Sonntag aus dem Vollen schöpfen kann." Der torgefährliche Mittelfeldspieler Dominik Ley, der zuletzt aus beruflichen Gründen in England zu tun hatte, kehrt in die Mannschaft zurück. Zudem stehen auch einige zuletzt verletzte Akteure wieder zur Verfügung. Die Platzierung des Gegners Montabaur ist für den Gästetrainer ein Rätsel: "In der Hinrunde war Montabaur unser spielstärkster Gegner. Die Mannschaft müsste in der Tabelle weiter oben stehen."

 

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