SV Hundsangen e.V. 1926

21.10.2012, 22:00, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 10.Spieltag

Von: rhein Zeitung

Die Möglichkeit, in der Tabelle einen großen Sprung nach vorne zu machen, hat die SG Hundsangen verpasst - beim 0:2 (0:0) gegen einen klar dominierenden FV Engers revanchierten sich die Gäste in der Bezirksliga Ost erfolgreich für die 0:3-Pokalniederlage vom Mittwoch.


Das Team von Spielertrainer Sascha Watzlawik rollt nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage weiter die Liga auf und holte sich im Westerwald einen hochverdienten Dreier ab. "Einfach nur ein Riesenkompliment an meine Mannschaft", lobte Watzlawik nach Spielende, "wir haben heute die richtige Antwort auf die Pokalniederlage gegeben." Sein Team ging hochmotiviert und wesentlich aggressiver zu Werke als die Gastgeber, die fast eine halbe Stunde damit beschäftigt waren, gegen die spielfreudigen Gäste nichts zuzulassen. Torschüsse von Mario Schneeweis (4.), Pierre Holzkämper (8.) sowie ein gefährlicher Kopfball von Matthias Daun (14.) verfehlten aber entweder knapp ihr Ziel oder fanden in Hundsangens Torhüter Marvin Künzler ihren Meister. SG-Trainer Ralf Hannappel, dessen Geduld ob der klar unterlegenen Vorstellung seiner Elf schon früh aufgebraucht war, sah dann in der 32. Minute wenigstens die erste gefährliche Toraktion für seine Mannschaft. Janik Hannappel köpfte aber aus aussichtsreicher Position nur an den Torpfosten. "Engers war heute die aktivere Mannschaft, war zweikampfstärker und hat dieses Spiel zurecht gewonnen", erkannte Hannappel den Sieg der Rheinländer neidlos an.

 

Die machten nach dem Seitenwechsel da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten, liefen aber Gefahr, sich nicht für das überlegen geführte Spiel zu belohnen. Reihenweise wurden von den Gästen Großchancen leichtfertig liegen gelassen. "Es sah für uns lange sogar nach einem Unentschieden aus", haderte Hannappel über Fehler seines Teams in der Schlussphase, "dann machten wir dem Gegner Geschenke, die dankbar angenommen wurden."

 

Vitalij Karpov hieß der Mann der Endphase, der den FV und seinen Anhang "erlöste" und mit seinen beiden Treffern (74./84.) die Belohnung für ein Klassespiel der Engerser einfuhr. "Wir sind geduldig geblieben und haben eine Supertruppe", freute sich Watzlawik.

 

 

"Was wir heute abgeliefert haben, war einfach zu wenig. Da können wir froh sein, dass wir noch den einen Punkt mitnehmen", fand Nieverns Trainer Murat Saricicek nach dem 1:1 (0:0) seiner SG beim FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen klare Worte. Gegenüber dem grandiosen Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Spitzenreiter Guckkeim blieben nicht mehr als ein deutlicher Leistungsabfall und ein Schuss Überheblichkeit zurück.

 

Ganz anders traten die Spieler des Neulings vom Rhein in Erscheinung. Mit körperbetontem Pressing setzten sie die Vorgaben ihres Trainers Marc Mies optimal um und ließen den als ballsicher bekannten Gegner erst gar nicht zur Entfaltung kommen. Osterspai bestach durch enorm hohen Einsatz, klare Körpersprache und Willensstärke. Die Gäste hingegen ließen Konzentration und den nötigen Biss vermissen, was sich schon im fehlerhaften Spielaufbau niederschlug. Osterspais Konzept schien aufzugehen, zumal sich Sturmführer Florian Spengler mit seinem Bewacher Marvin Walldorf packende Duelle lieferte, die der Nieverner Abwehrmann oft nur auf Kosten eines Freistoßes lösen konnte. Zwei Kopfbälle Anthony Henrykowskis (5. und 30.), waren aber die einzig wirklichen Momente vor dem gegnerischen Tor. "Bewegung", versuchte Nieverns Murat Saricicek von der Seitenlinie aus seine Jungs aus ihrer Lethargie wach zu rütteln, zunächst jedoch ohne Erfolg. Einziger Aufreger im Osterspaier Strafraum war die Szene, in der Nieverns Angreifer Salvatore Mayer grenzwertig zu Boden ging (33.). Ein harmloser Kopfball Adrian Knops auf Ecke Florian Lemlers und ein Freistoß Timo Hoffmeyers ließen die erste Hälfte ausklingen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte der Aufsteiger plötzlich nicht mehr den richtigen Zugriff auf die Partie und die zuvor gezeigte Konsequenz in den Zweikämpfen war auch nicht mehr sichtbar. Unter diesem Gesichtspunkt kam auch Nieverns stärkste Phase zustande. Timo Hoffmeyers indirekter Freistoß kitzelte die Latte (49.), Salvatore Mayer verzog auf Vorarbeit Felix Waldorfs (53.). Nach der schönsten Kombination des Tages über mehrere Stationen schlug Mayer nach exakt einer Stunde einen Haken zu viel - Chance vertan.

Der Aufsteiger kam ins Spiel zurück, als Florian Spengler eine Rechtsflanke zur Führung einköpfte (65.). Nach dessen Direktabnahme auf Flanke Anthony Henrykowskis (69.) bewahrte Nieverns Keeper Florian Lindner seine Farben vor einem weiteren Tiefschlag.

"Sehr ärgerlich, für das zweite Tor hat es nicht gereicht. Der Sieg wäre nicht unverdient gewesen, da wir bis auf ein paar Standards nichts zugelassen haben. Aber die Mannschaft hat das heute richtig gut gemacht und wir entwickeln uns ständig weiter", lobte Marc Mies seine Schützlinge.

 

 

Der VfL Bad Ems ist im Derby gegen die SG Miehlen/Nastätten mit einem blauen Auge davongekommen. Die Gastgeber kamen trotz schwacher Vorstellung zu einem 1:1 (0:0) gegen eine Gästemannschaft, die den Sieg spürbar deutlicher wollte. "Das war schlechtes Fußballspiel mit einem unverdienten Punkt für uns", brachte es VfL-Trainer Frank Wendland auf den Punkt.

 

"Leute, wir müssen mal wach werden", versuchte VfL-Keeper Bastian Staudt nach gut 20 Minuten seine Mitspieler wach zu rütteln. "Das ist ja eine Katastrophe hier." In der Tat, Miehlen hatte den deutlich besseren Start in dieses Derby erwischt. Und zu diesem Zeitpunkt hätte es auch schon 1:0 für die Gäste stehen müssen. Phaithun Murahan war nach 18 Minuten alleine auf Staudt zugelaufen, hatte den Ball am herausstürmenden Torwart vorbeigeschoben, dabei aber auch nur den Pfosten getroffen. Als Manuel Secker die Situation final klären wollte, hämmerte er das Leder erneut gegen den Pfosten. Bad Ems im Glück, das hätte die Führung für die Kombinierten aus dem Mühlbachtal sein müssen.

Als Murahan erneut frei durch war, Staudt im Emser Tor aber umspielen wollte, schnappte sich der Keeper das Leder und verhinderte einen Rückstand (25.). Dazu hatten die Gastgeber Glück, als nach einem haarsträubenden Fehler in der Verteidigung Patrick Schneider den Ball nicht richtig traf und das Leder knapp am rechten Pfosten vorbeitrudelte.

Die einzige nennenswerte Torgelegenheit der Gastgeber verbuchte Micha Krohmann, der aber die Schulter des herauseilenden Keepers Bastian Hofmann traf. Glück für Miehlen: Der Keeper parierte den Schuss außerhalb des Strafraums, bei einem Handspiel hätte er wohl die Rote Karte gesehen.

Hatte Miehlen in Hälfte eins Pech im Abschluss, so klappte es gleich zu Beginn von Hälfte zwei besser - allerdings ins eigene Tor. Eine Ecke von Etienne Kecskemeti köpfte der in Hälfte eins so agile Phaithun Murahan unglücklich ins zur Emser Führung in die eigenen Maschen (48.).

Ansonsten gönnte sich das Derby erschreckend wenige zwingende Torchancen. Eine Freistoß-Hereingabe André Müllers (54.), an der jedoch einige Akteure beider Teams vorbeiflogen, ein Schuss Lars Leibigs (61.) - ansonsten hatte Miehlen nicht viel zu bieten. Und Bad Ems bot sogar noch weniger.

So reichte ein starkes Zuspiel auf Leibig in die Tiefe, um der SG zumindest den Ausgleich zu besorgen. Der Stürmer überwand aus halblinker Position Staudt im VfL-Gehäuse zum 1:1 (83.). Drei Minuten vor dem Ende hätten die Gäste das Spiel sogar noch gewinnen müssen, als Rüdiger Graden nach starkem Zuspiel von Murahan aus halblinker Position auf Staudt zulief. Graden suchte selbst den Abschluss, anstatt das Leder auf den mitgelaufenen Mitspieler quer zu legen und traf nur den Innenpfosten. So blieb es am Ende beim Unentschieden.

 

 

Bei bestem Fußballwetter in Müschenbach boten die Gäste aus Berod eine gute Leistung und siegten am Ende verdient mit 5:1 (1:0). Mann des Spiels war Spielertrainer Thomas Schäfer, der drei Elfmeter verwandelte. Schiedsrichter Kochanetzki wirkte hingegen nicht immer sicher. Zuerst pfiff er einen Strafstoß, obwohl das umstrittene Foul außerhalb des Sechzehners lag (56.), und kurz vor Schluss nahm er dann auch noch eine Gelb-Rote Karte gegen Timo Land zurück, weil er die Ampelkarte gezeigt hatte, ohne den Spieler vorher verwarnt zu haben.


Der SC Berod-Wahlrod war von Beginn an präsenter und der heimischen SG vor allem im kämpferischen Bereich weit überlegen. Die Folge war das frühe 0:1 durch René Nagel (8.). Nach dem Platzverweis gegen Ihsan Sönmez wegen wiederholten Foulspiels (34.) vergab Martin Müller die Chance, den Vorsprung auszubauen. "Wir haben in der ersten halbe Stunde dem Gegner richtig den Schneid abgekauft" kommentierte Thomas Schäfer die erste Halbzeit durchweg zufrieden.

In der 56. Minute rückte dann der Schiedsrichter in den Mittelpunkt, als er nach einem zweifelhaften Foul von Michael Merz an Schneider, außerhalb des Strafraums, auf den Punkt zeigte. Den Elfmeter verwandelte Schäfer sicher (50.).

Fast im direkten Gegenzug erzielten die Gastgeber, von denen offensiv bis dato wenig zu sehen gewesen war, durch Fabian Hüsch den 1:2-Anschlusstreffer (58). Die Freude über das Tor währte jedoch nur kurz. In der 63.Minute war es erneut Schäfer, der den Elfmeter nach einem Foul von Spielertrainer Marco Schnell sicher in die Maschen drosch (56.). In der 81. schickte der Schiedsrichter den eingewechselten Beroder Felix Velten mit Rot wegen groben Foulspiels zum Duschen (81.). Die Schlussphase hatte es dann in sich: Zuerst erhöhte Simon Oberender auf 1:4 (83.), ehe Schäfer auch den dritten Strafstoß sicher verwandelte (89.). SG-Spieler Merz hatte zuvor mit der Hand einen Angriff der Gäste vereitelt und sah dafür Rot.

Spielertrainer Schnell äußerte sich nach dem Abpfiff entsprechend enttäuscht: "Wir haben vor allem in der ersten halben Stunde alles vermissen lassen, was insbesondere ein Derby kennzeichnet. Der frühe Platzverweis war für mich spielentscheidend." Sein Gegenüber Schäfer wirkte wesentlich euphorischer. "Wir haben heute ein klasse Spiel gemacht. Ich möchte auf der heutigen Leistung aufbauen und den Schwung für nächste Woche mitnehmen."

 

 

 

Weitefeld nach starker zweiter Hälfte weiter vorn

Der Tabellenführer wankte, aber er fiel nicht: Nach verkorksten 45 Minuten gegen bissige Gäste der SG Westerburg drehte die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald nach der Pause auf und setzte sich in der unterhaltsamen, teils hitzigen Partie der Fußball-Bezirksliga-Ost am Ende mit 3:1 (0:1) durch.

 

Dass beide Trainer nach dem Schlusspfiff noch wütend miteinander stritten, bewies, wie eng das Spiel zuvor gewesen war. Denn Westerburg war vor allem bis zur Pause sehr nah dran, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Dem fehlte bis dato alles, was erfolgreiches Fußballspielen ausmacht: Spritzigkeit, Bewegung, Zweikampfverhalten. All das legten die Gäste an den Tag, die immer wieder schnell und gefährlich nach vorne spielten und dort sofort den Abschluss suchten. Zwei Distanzschüsse von Patrick Zinser (13.) und Matthias Wengenroth (19., Freistoß; Trippler im Nachfassen) führten zwar noch nicht zum Erfolg, doch dann zappelte ein neuerlicher Wengenroth-Freistoß aus rund 26 Metern im Netz, bei dem Torwart Sören Trippler ohne Kappe gegen die tief stehende Herbstsonne schlecht (aus)sah (29.).

Mit dem Prädikat "Glückstor" meinte Weitefelds Trainer Volker Heun daher mehr die Entstehung, denn der Führungstreffer für Westerburg war zu diesem Zeitpunkt verdient. "Leider haben wir es danach versäumt, das zweite Tor nachzulegen", haderte Gäste-Spielertrainer Oliver Meuer zum Beispiel mit Björn Webers Schuss in Minute 42 ( abgeblockt von Weitefelds Kapitän Julian Aguilar). Der Innenverteidiger hatte nach Freistoß von Fabian Lohmar zu Beginn des Spiels per Kopf auch die beste Chance für Weitefeld gehabt (9.).

In Nico Weisang war es nach dem Wechsel ein weiterer Akteur aus Weitefelds Viererabwehrkette, der per Flugkopfball gegen schlecht positionierte Westerburger den schnellen Ausgleich köpfte (50.). Die Hausherren legten in einem nun offenen Schlagabtausch nach: Thomas Ross gewann im Mittelfeld das Kopfballduell, seine Vorlage verwertete Kevin Lopata, der klug abwartete bis Torwart Wolf lag, zum 2:1 (60.). Beim 3:1 wurschtelte sich Ross gemeinsam mit Weisang erst an und dann in den rechten Strafraum, wo der Außenverteidiger den Doppelpass aus spitzem Winkel sehenswert zur Entscheidung abschloss (75.). Da Westerburg davor (70., Trippler klärte Wengenroth-Kopfball an die Latte; 71., Hartmann im Strafraum in Rücklage) wie danach (81., Aguilar fälschte Meuer-Schuss zur Ecke ab) noch Großchancen hatte und Weitefeld seine Konter nicht setzte (90. + 1, Lohmar) war die hitzige Schlussphase programmiert.

"Weitefeld hatte starke 20 Minuten. Trotzdem ist es ganz bitter, dass wir hier nichts mitnehmen" ärgerte sich Oliver Meuer. "Nach der ersten Hälfte habe ich nicht mehr an uns geglaubt. Dass die Mannschaft mit dem Pokalspiel in den Knochen trotzdem zurückkommt, nötigt mir Respekt ab", lobte Heun seine Tabellenführer.

 

 

 

Die SG Herdorf kassierte am zehnten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost gegen die Reserve der Spvgg. EGC Wirges eine empfindliche 1:5 (0:2)-Niederlage. Damit stecken die Gastgeber weiter im Niemandsland der Tabelle fest.

 

Dabei starteten die Hellertaler gut. Nach frühem Foul an Daniel Singhateh erhoffte sich die SG einen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Rainer Wulftange, aber dessen Pfeife blieb stumm. Anschließend vergab Kenny Scherreiks frei vor Gästekeeper Thorsten Schmidt (6.).

Die Gäste nutzten ihrerseits ihre erste Chance zur Führung: Daniel Günster schlenzte einen Freistoß um die Mauer ins kurze Eck, SG-Torwart Marvin Scherreiks machte erst gar keinen Versuch, noch an den Ball zu kommen (10.). Spielertrainer Dirk Spornhauer wäre beinahe der Ausgleich gelungen, doch seinen Kopfball klärte ein Abwehrspieler auf der Linie (19.). Zwei Minuten später hatten die Gastgeber die größte Chance zum Ausgleich, aber Daniel Novakovic scheiterte mit einem Strafstoß (Foul an Kenny Scherreiks) an Schmidt.

Danach behielt Herdorfs Torwart Scherreiks in direkten Duellen gegen Alexander Frank (28.) und gegen Marco Poppe (29.) die Oberhand. Wieder nur vier Minuten später traf Jonas Hannappel aus 20 Metern nur die Querlatte des Herdorfer Gehäuses. Eine Minute später war Frank erneut frei durch, Scherreiks kam zwar noch mit der Hand an den Ball, konnte das 0:2 aber nicht verhindern.

Direkt nach dem Seitenwechsel vergab Steffen Busch die große Chance zum Anschlusstreffer, als er aus sechs Metern den Ball frei am Tor vorbeischoss. Vier Minuten später folgte der Anschlusstreffer: Einen Schuss von Busch parierte Schmidt, die erneute Hereingabe von Kevin Denter drückte Kenny Scherreiks über die Linie.

Danach wogte das Spiel hin und her, beide Teams hatten gute Torchancen. Die Entscheidung fiel dann in der 71. Minute, als der eingewechselte Marvin Binge auf den gerade eingewechselten Lucas Herberz passte, der mit seinem ersten Ballkontakt aus fünf Metern Scherreiks überwand. Herdorf machte nun auf, und erneut Frank (78.) sowie der eingewechselte Spielertrainer Stefan Wassmann per Sonntagsschuss aus 22 Metern nutzten dies zu weiteren Toren. Spornhauer resümierte: "Wäre der Elfmeter drin gewesen, hätte das Spiel eventuell kippen können. In der zweiten Halbzeit hat Wirges die Räume genutzt, ich habe eine Reaktion meines Teams vermisst."

 

 

Guckheim gewinnt gegen Montabaur

 

Durch einen Treffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit setzte sich die SG Guckheim/Kölbingen am zehnten Spieltag der Bezirksliga Ost auf dem heimischen Hartplatz mit 2:1 (1:1) gegen den TuS Montabaur durch. Guckheims Doppeltorschütze und Spielertrainer Stefan Schäfer hatte wenig zu kritisieren und zeigte sich zufrieden mit seinem Team: "Ich denke, das Ergebnis geht in Ordnung. In der ersten Halbzeit haben wir hervorragend gespielt und hatten Chancen ohne Ende. Der Gegentreffer war aber unnötig. Solche Situationen können wir verhindern."

Bereits nach wenigen Spielminuten deutete sich ein hochklassiges Bezirksligaspiel an. Beide Teams schlugen gleich zu Beginn ein hohes Tempo an. Den besseren Start erwischten allerdings die Guckheimer: In der zehnten Spielminute führte Schäfer einen Freistoß aus 20 Metern Torentfernung direkt zur 1:0-Führung aus. Dabei profitierte er von der Unachtsamkeit der Gäste, die den Ball beim Stellen der Mauer nicht blockierten und nicht mit der direkten Ausführung Schäfers rechneten.

In einem schnellen Spiel mit zahlreichen guten Offensivaktionen nutzten die Montabaurer in der 21. Minute einen Konter zum Ausgleich: Dominic Reusch brachte das Leder unbedrängt aus halblinker Position im Strafraum zum 1:1 im Guckheimer Kasten unter. Beinahe im direkten Gegenzug klärte ein Montabaurer Verteidiger den Torversuch von Michael Sehner auf der Linie (23.).

Nach dem Seitenwechsel waren es dann vor allem die Gäste, die das Spiel bestimmten. Montabaurs Torschütze Reusch sowie Nico Weber vergaben aber gleich mehrfach aus vielversprechender Position (70., 76., 81.), was von den Gastgebern kurz vor Abpfiff bestraft wurde: Stefan Schäfer nutzte einen Abpraller zum umjubelten 2:1, nachdem Lukas Kuch zuvor mit dem Ball in Gästekeeper Florian Scheid hereingerutscht war (90.+2).

Tim Schenkelberg, Interims-Spielertrainer der Montabaurer, fasste zusammen: "Die erste Hälfte war nicht so gut. Danach haben wir das Spiel bestimmt, aber leider das Führungstor nicht gemacht. Am Ende war es eine sehr unglückliche Niederlage. Dass der Schiedsrichter beim 1:2 nicht auf Foul entschieden hat, müssen wir leider hinnehmen."

Trotz seiner zwei Treffer betonte sein Gegenüber Schäfer: "Wer die Tore macht, ist mir vollkommen egal. Nach dem anstrengenden Pokalspiel hat die Mannschaft heute gut gekämpft und sich den Sieg absolut verdient."

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[ Letzte Änderung: 26. September 2018 ]