SV Hundsangen e.V. 1926

04.11.2012, 20:58, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 12.Spieltag

Von: rhein Zeitung

In der Bezirksliga Ost blieben die beiden Kontrahenten im Trend der letzten Wochen - für die SG Hundsangen geht es nach der 0:4 (0:0)-Klatsche gegen die SG Westerburg langsam in gefährliche Tabellenregionen, während das Team von Oliver Meuer einen bisher guten Saisonverlauf fortsetzte.

 

"Heute ist bei uns alles aufgegangen", war der Westerburger Trainer entsprechend zufrieden, "in der ersten Halbzeit haben wir nicht viel zugelassen, im zweiten Abschnitt waren wir mutiger und wurden dafür belohnt". Seine Mannschaft hatte in der ausgeglichenen Partie zunächst die besseren Torchancen, Björn Weber (10.) und Kapitän David Meuer (21.) vergaben aber in aussichtsreicher Position.

Die Gastgeber, in den letzten Wochen nicht gerade mit Erfolgserlebnissen gesegnet, legten ihre Verunsicherung nach und nach ab, kämpften sich in das Spiel hinein, ohne aber in der Offensive zwingend für Gefahr zu sorgen. Die größte Möglichkeit hatte Dennis Melbaum, als er nach einer weiten Flanke von Benjamin Lüpke den Ball per Kopf nicht richtig erwischte (41.). Ansonsten konnte sich das Team von Ralf Hannappel kaum einmal gegen die sichere und gut gestaffelte Westerburger Abwehr durchsetzen.

 

Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Gäste dann ein Maximum an Effektivität und leiteten mit dem Führungstreffer durch Nicolas Reßmann (51.) ihren Kantersieg ein. Genial per Hacke von Andre Kreckel in Szene gesetzt, ließ er Hundsangens Torhüter Marvin Künzler keine Chance. Zudem hatte Oliver Meuer das richtige "Händchen", denn sein in der 52. Minute eingewechselter "Joker" Christian Knabe stach auf die Minute und avancierte zum Spieler des Spiels. Nur drei Minuten nach der Führung hatte er sich pfeilschnell den Ball erlaufen und aus halblinks nur knapp verzogen. In der 64. Minute tanzte er ab der Mittellinie fast die halbe Hundsangener Hintermannschaft aus, um im Alleingang das 2:0 zu markieren. Bei den Gastgebern lief nun gar nichts mehr zusammen, einen Kirov-Knaller parierte Westerburgs Torhüter Carsten Wolf glänzend (65.), ehe Matthias Wengenroth (66.) und Björn Weber (85.) den Sack zumachten.

 

"Wenn man gewinnen will, sollte man irgendwann auch mal Richtung Tor arbeiten", war Ralf Hannappel bedient, "heute hat der letzte Pass, aber auch Spaß und Spielfreude gefehlt. Es wird schwierig die Mannschaft wieder aufzurichten, aber irgendwie müssen wir ja da rauskommen."

Hundsangen: Künzler - Pineker (54. T. Steinebach), Sprenger, Loch, Reusch - Reiner (43. Krämer), F. Steinebach, D. Hannappel, Lüpke - Melbaum (54. Kirov), J. Hannappel.Westerburg: Wolf - Heinen, Hartmann, Kreckel (69. Neubert), Reßmann - Beutgen (59. Herkersdorf), Wengenroth, D. Meuer, Zinser (52. Knabe) - Gläser, Weber.

Schiedsrichter: Fuat Yalcinkaya (Bendorf).

Zuschauer: 85.

Tore: 0:1 Nicolas Reßmann (51.), 0:2 Christian Knabe (64.), 0:3 Matthias Wengenroth (66.), 0:4 Björn Weber (85.).

 

 

 

 

Im Spiel gegen die SG Miehlen/Nastätten siegte die SG Guckheim/Kölbingen am 12. Spieltag der Bezirksliga Ost auf dem heimischen Hartplatz "standesgemäß" mit 3:0 (1:0). Über die Art und Weise, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist, war Miehlens Spielertrainer Rüdiger Graden nach Spielende sichtlich verärgert: "Wenn man die ersten beiden Gegentore aus eindeutiger Abseitsstellung kassiert, dann muss man schon sagen, dass wir heute wegen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters verloren haben. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Guckheim sehr viele gute Chancen hatte, die ungenutzt blieben."

 


Die erste dieser Chancen hatte unmittelbar nach dem Anpfiff Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer. Aus abseitsverdächtiger Position hob Schäfer den Ball zum 1:0 über Miehlens Schlussmann Bastian Hofmann (2.). Schon in der ersten Halbzeit hatte Guckheim daraufhin zahlreiche Gelegenheiten, den Spielstand in die Höhe zu schrauben. Der Angriff der Heimmannschaft um Mario Wasna, Lukas Kuch und Schäfer vergab aber gleich mehrfach aus kürzester Distanz (10., 11., 17., 20., 30., 42.).

Nach dem Seitenwechsel kamen dann auch die Gäste aus Miehlen besser ins Spiel, gewannen mehr Zweikämpfe als in Durchgang eins. Dabei profitierten sie auch davon, dass die Hausherren nach den zahlreichen ausgelassenen Chancen nun insgesamt wesentlich unkonzentrierter agierten. Spielertrainer Graden und Patrick Schneider ließen dabei die Chancen zum Ausgleich ungenutzt (69., 75.).

In der 84. Minute war es dann Lukas Kuch, der mit seinem Treffer zum 2:0 das Spiel zugunsten der Guckheimer entschied. Aus abermals abseitsverdächtiger Position schob Kuch aus kurzer Distanz unbedrängt ein und ließ Miehlens Torhüter keine Abwehrchance.

Mit dem Abpfiff erzielten die Gastgeber dann sogar noch das 3:0: Nach einem Eckstoß von Schäfer beendete der Treffer von Nils Fröhlich die Partie (90.+3).

Im Gegensatz zu seinem Gegenüber Rüdiger Graden war Guckheims Stefan Schäfer nach Spielende zufrieden und fasste zusammen: "Heute ist es so gelaufen, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir sind früh in Führung gegangen, haben dann aber einfach unsere Chancen nicht genutzt. Bei der knappen Führung kann immer etwas passieren, aber insgesamt hatten wir das Spiel gut im Griff."

 

 

Guckheim: Henning - Becher (86. Schüler), Fröhlich, Gombert, T. Kuch - Sehner (86. Mittler), Zacher - L. Kuch, Schäfer, Schneider (72. Niedermowe) - Wasna.

Schiedsrichter: Philipp Bodewing (Altendiez). - Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 Stefan Schäfer (2.), 2:0 Lukas Kuch (84.), 3:0 Nils Fröhlich (90.+3).

 

 

 

Der VfL Bad Ems hat die Negativserie beendet und nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg wieder einen Dreier eingefahren. Der Heimsieg in der Bezirksliga Ost gegen den SV Rheinbreitbach war nur in zwei hektischen Minuten gefährdet, in denen die Gäste zum zwischenzeitlichen 2:2 ausglichen. Am Ende aber jubelte der VfL auf dem Kunstrasenplatz des Stadions Silberau über einen verdienten 4:2 (1:0)-Erfolg gegen den SV.

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Der Mann mit der 13 besorgte in Minute 13 die Führung für Bad Ems. Renard Remschel köpfte eine Ecke von Matthias Staudt zum 1:0 in die Maschen - auch, weil Rheinbreitbachs Keeper Ulag Bozdag am Ball vorbeiflog. Es sollte nicht sein einziger Fehler in dieser Partie sein. Der einzige Fehler, den Bad Ems machte? Sie ließen zu viele Chancen liegen. Matthias Staudt (12.), Nicholas Liefke (25.) und Remschel (36.) versäumten den zweiten VfL-Treffer.

Den besorgte nach 54 Minuten Micha Krohmann, der einen kapitalen Bock von SV-Keeper Bozdag nutzte und zum 2:0 einschob. Der Gäste-Schlussmann humpelte mit jedem Gegentreffer mehr, ließ sich immer wieder auf den Boden fallen und krümmte sich vor Schmerzen. "Er hätte gar nicht spielen dürfen", ärgerte sich Rheinbreitbachs Trainer Michael Blankenheim. "Wir hatten am Tag vor dem Spiel ein Gespräch, in dem er mir gesagt hat, dass es ohne Probleme gehen würde und er spielen kann."

Dennoch durften die Gäste zwischenzeitlich auf einen Punktgewinn hoffen, weil der SV innerhalb von zwei Minuten zum Ausgleich kam. Deni Galijas (64.) und Niclas Gettler (66.) trafen jeweils nach Flanken per Kopf. Vorausgegangen waren in beiden Fällen unnötige Ballverluste des VfL in der eigenen Hälfte, als man es versäumte, den Ball klar aus der Gefahrenzone herauszuspielen. Damit machte Bad Ems den Gegner stark.

Doch als wiederum nur zwei Minuten später Etienne Kecskemeti einen Freistoß aus 20 Metern in die Torwartecke zirkelte, SV-Keeper Bozdag aber nicht einmal reagierte, lag Bad Ems wieder in Führung. Die Gäste versuchten nun alles, stellten auf drei Stürmer um - wirklich zwingende Torchancen blieben aber Mangelware.

Die endgültige Entscheidung besorgte vier Minuten vor dem Ende der eingewechselte David Hübel, der eine Hereingabe von Nicholas Liefke über die Linie drückte (86.). Noch entscheidender war bei diesem Treffer jedoch der starke Pass in die Spitze, den Kay Jockel unter Druck aus der eigenen Hälfte in den Fuß von Liefke spielte. Die Partie war entschieden.

"Ich denke, wir sind gut ins Spiel gekommen, hätten aber früher das zweite Tor nachlegen müssen", sagt VfL-Trainer Frank Wendland. "Die beiden Gegentore aus dem Nichts waren völlig unnötig. Aber wir waren gewillt, das Heft direkt wieder in die Hand zu nehmen. Der Sieg war immens wichtig für uns, hier haben heute nur die drei Punkte gezählt. Zumal wir erneut dünn besetzt waren, einige Spieler haben angeschlagen gespielt." Angeschlagen wirkte beim SV das gesamte Team, welches Blankenheim gleich nach Spielende noch auf dem Feld zusammentrommelte. "Es hat in der Summe einfach nicht gereicht. Wir schaffen es nicht, unsere Leistung abzurufen. Das war heute nicht das, was wir wirklich können." Einer jedoch bekam von alledem nichts mehr mit: Keeper Bozdag hatte sich nicht an der Aussprache beteiligt, sondern sich vorzeitig auf den Weg in die Kabine gemacht.

 

 

 

Mit einem zumindest in der Höhe überraschenden 6:1 (2:1)-Sieg über den TuS Montabaur hat die SG Müschenbach/Hachenburg vorerst die Rote Laterne in der Fußball-Bezirksliga Ost abgegeben. "Unser Sieg war auch in dieser Höhe verdient", meinte SG-Spielertrainer Marco Schnell. "Wir waren von Beginn an hellwach und aggressiver und haben gezeigt, dass wir die drei Punkte einfahren wollten."


Die nur 40 Zuschauer im Hachenburger Stadion sahen eine unterhaltsame erste Halbzeit. Die Gastgeber erwischten dabei einen Traumstart, denn vom Anstoß weg schlossen sie ihren ersten Angriff mit dem 1:0 ab, bevor ein Montabaurer Spieler am Ball war. Maximilian Mies zog aus 25 Metern ab und traf in der 2. Minute zum 1:0 ins linke obere Eck. In der 14. Minute legte Mies das 2:0 nach. Torwart Markus Zenz warf den Ball zu Gerrit Oettgen, der das Spielgerät Mies maßgerecht in den Lauf passte. Der Doppeltorschütze tunnelte TuS-Torhüter Andre Faller zum 2:0.

Allerdings war der Müschenbacher Jubel noch nicht ganz verhallt, da hatte Montabaur bereits das Anschlusstor erzielt. Nach einem Handspiel im Strafraum verwandelte Nico Weber in der 15. Minute den fälligen Elfmeter.

Die Müschenbacher agierten bissig und aggressiv, beim TuS Montabaur klaffte zu oft ein großes Loch zwischen Abwehr und Angriff. Die Unzufriedenheit mit der eigenen schwachen Leistung gipfelte dann kurz vor der Pause in einer Gelb-Roten Karte für Dominic Reusch (42.) wegen wiederholten Meckerns.

Auch in der zweiten Halbzeit wurde der TuS Montabaur wie zu Beginn des Spiels kalt erwischt. Nach Fisnik Blakajs Pass von der rechten Seite erhöhte Fabian Hüsch schon in der 47. Minute auf 3:1. Acht Minuten später ließ der starke Maximilian Mies das 4:1 folgen. Nach Blakajs scharfer Hereingabe hatte er wenig Mühe, aus zwei Metern sein drittes Tor zu erzielen.

Danach schalteten die Gastgeber einen Gang zurück. Montabaur hatte nun in Unterzahl mehr Ballbesitz, ohne aber richtig gefährlich werden zu können. In der Endphase erhöhten Ihsan Sönmez (88.) auf Pass von Steffen Ecker und erneut Fabian Hüsch in der Nachspielzeit auf 6:1. Montabaurs Sportlicher Leiter Kurt Atzinger verkniff sich jeden Kommentar zum Spiel.

Müschenbach: Zenz - Schnell - Andreas Bleich I, Kemper (86. Rosenbauer) - Sönmez, Mies, Andreas Bleich II - Oettgen (72. Merz), Ecker (90. Klöckner), F. Hüsch - Blakaj.

Montabaur: Faller - Sprenger, Böhm, Schenkelberg (82. Hagemeyer), Leisenheimer - Römer, Dinler - Wincek (57. Bichert), Reusch, Wörsdörfer - Weber (69. Atzinger).

Schiedsrichter: Lukas Heep (Neuwied). - Zuschauer: 40.

Tore: 1:0, 2:0 Maximilian Mies (2., 14), 2:1 Nico Weber (15., Handelfmeter), 3:1 Fabian Hüsch (47.), 4:1 Maximilian Mies (55.), 5:1 Ihsan Sönmez (88.), 6:1 Fabian Hüsch (90.+1)..

Besonderheiten: Gelb-Rote Karte für Dominic Reusch (Montabaur, 42.), wiederholtes Meckern.

 

 

 

Die SG Herdorf kassierte auf dem Kunstrasen der Ludwig-Wolker-Anlage eine späte Niederlage. Durch das 1:2 (0:1) gegen die SG Nievern bleibt Herdorf in der Tabelle der Fußball-Bezirksliga Ost im Niemandsland.


 

In der ersten Hälfte hatten die Gäste zwar mehr Ballbesitz, die besseren Chancen lagen aber auf Seiten der Hausherren: Kenny Scherreiks schoss rechts am Tor vorbei (10.), sechs Minuten später lenkte Gästetorwart Christopher Gellweiler seinen Schuss aus kurzer Distanz mit einer Glanzparade noch zur Ecke.

Bei beiden Teams war vieles dem Zufall überlassen, eine klare Linie im Spielaufbau fehlte. Umso überraschender fiel der Führungstreffer für Nievern: Salvatore Mayer fiel der Ball nach einem Zweikampf vor die Füße, sein Volleyschuss aus 24 Metern schlug über Simon Weber im Herdorfer Tor hinweg ins rechte Eck ein (40.).

Nach dem Seitenwechsel mühten sich die Gastgeber zunächst vergeblich um den Ausgleich - der fiel dann auf kuriose Art: Steffen Busch erkämpfte sich am Strafraum den Ball und bedrängte zusammen mit Kevin Denter drei Abwehrspieler. Beim Versuch zu klären schoss Martin Krämer den Ball aus sechs Metern ins eigene Netz (55.). Nur zwei Minuten später holte Gellweiler einen Freistoß von Daniel Novakovic gerade noch aus dem Eck, im Nachschuss agierte Busch zu umständlich. Zehn Minuten später hatten die Gäste die erneute Führung auf dem Fuß, doch Mayer schoss freistehend aus acht Metern am Tor vorbei.

Spielertrainer Dirk Spornhauer hätte sein Team in Führung bringen müssen, aber seinen Schuss aus kurzer Distanz klärte Gellweiler per Fußabwehr zur Ecke (81.). Im Gegenzug war wieder Mayer frei vor Weber, sein Schuss ging gegen den rechten Innenpfosten und sprang von dort ins Feld zurück. Als alle bereits mit einer Punkteteilung rechneten, brachte Peer Pracht an der eigenen Strafraumgrenze Mayer zu Fall. Den Freistoß traf Timo Hoffmeyer mit rechts zum umjubelten Sieg ins linke Eck.

Gästetrainer Murat Saricicek freute sich: "Das war heute unser bestes Auswärtsspiel seit ich hier Trainer bin. Auch von den Chancen her ist das absolut verdient für uns." Sein Gegenüber Spornhauer sah dies anders: "Praktisch mit der ersten Chance geht Nievern in Führung. Die zweite Halbzeit haben wir klar dominiert und folgerichtig den Ausgleich erzielt. Danach hatten wir auch Chancen, um selber den Siegtreffer zu erzielen."

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[ Letzte Änderung: 21. Juni 2018 ]