SV Hundsangen e.V. 1926

24.10.2016, 06:08, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 11.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

Hundsangen lässt bei letztem Bad Emser Aufgebot nichts anbrennen

Schlimms Team setzt sich in der Kurstadt deutlich mit 4:0 durch

 

 

Schon die Bekanntgabe der Aufstellung ließ erahnen, dass die Personalsorgen des VfL Bad Ems die Bezirksliga-Begegnung gegen die SG Hundsangen/Obererbach hinreichend prägen würden. Ausdrücklich begrüßt wurde nämlich Mario Gros, der nach 17 Jahren wieder einmal das Trikot der Gastgeber trug und das Tor hütete. An ihm lag es nicht, dass die Einheimischen klar mit 0:4 (0:1) verloren.

 

Der 44-jährige Keeper, der sonst als Torwart-Trainer in Bad Ems und beim Frauen-Bundesligisten 1. FFC Frankfurt tätig ist, parierte sogar mehrfach glänzend. So standen Chihiro Nogi, Lukas Faulhaber und Kelvin Lima frei vor ihm (26., 68., 73.) und fanden in Gros ebenso ihren Meister wie SG-Spielertrainer Martin Schlimm und Taiki Ishijama jeweils mit ihren Kopfbällen (36., 63.).

 

Die Gäste agierten durchweg feldüberlegen. Um in Führung zu gehen, benötigten die Kombinierten von der Landesgrenze jedoch einen umstrittenen Foulelfmeter. Nach einem Zweikampf Julian Bärs mit Lima verwandelte Nogi sicher (34.). Die Bad Emser hatten bis dahin diszipliniert verteidigt und einige Mal mit schnellem Umschaltspiel Räume gewonnen. Marco Jockel hätte auf Vorarbeit Gökhan Acars sogar beinahe getroffen, doch der Ball strich am langen Pfosten vorbei (17.).

 

Der Bad Emser Spielertrainer Kay Ludwig vermisste dennoch die „Automatismen“, denn „jede Woche müssen wir wieder Löcher stopfen“. In der zweiten Halbzeit konnte seine Elf konditionell nicht mehr mithalten, denn viele Akteure standen auf dem Feld, die sonst nicht in der Bezirksliga auflaufen. Auf der Gegenseite hatte Martin Schlimm „keinen Grund, nur eine Sekunde an unserem Sieg zu zweifeln“. Die Vorentscheidung brachte ein Eigentor von Darius Werner, der einen langen Ball Nogis mit dem Kopf in die eigenen Maschen lenkte (64.). In der Folgezeit durften die Gäste freimütig kontern, oft kreuzten sie in Überzahl am Emser Strafraum auf. Das nutzten Lima und Nogi, um zu erhöhen, wobei sie sich in ihren Rollen als Schützen und Vorbereiter kollegial abwechselten (76., 78.).

Ludwig war letztlich froh, dass es beim 0:4 blieb. Schlimm freute sich, dass in seiner Mannschaft mehr Bewegung herrschte als zuletzt: „Das Mittelfeld hat die Bälle gefordert, da ist eine Entwicklung zu sehen.“ Überbewerten wollte er den Erfolg allerdings nicht angesichts der Personalprobleme des Gegners. Aber zu Null gespielt zu haben, war Hundsangens Coach und Abwehrchef schon wichtig.

 

Hundsangen/Obererbach: Schmitt – Noll, Schlimm (84. J. Hannappel), Leonardi, Jung – D. Hannappel, F. Steinebach – Shiyama (65. Faulhaber), Nogi, Hürter (80. M. Hannappel) – Lima.

 

Schiedsrichter: Henning Reif (St. Sebastian).

Zuschauer: 100.

 

Tore: 0:1 Chihiro Nogi (34., Foulelfmeter), 0:2 Darius Werner (64., Eigentor), 0:3 Kelvin Lima (76.), 0:4 Chihiro Nogi (78.).

 

 

 

Maximilian Mies beendet mit seinem Tor die Elberter Herrlichkeit

Die SG Müschenbach/Hachenburg setzt Aufwärtstrend fort

 

 Die SG Müschenbach/Hachenburg bestätigte den positiven Trend der letzten Wochen und setzte sich durch den 2:0 (1:0)-Heimerfolg gegen die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen in der oberen Tabellenhälfte der Bezirksliga Ost fest. Trainer Volker Heun zeigte sich über die aktuelle Konstanz erfreut: „Wir haben derzeit eine gewisse Stabilität in unserem Spiel, die sich die Mannschaft durch die gute Trainingsbeteiligung selbst erarbeitet hat.“ Zu Beginn waren es jedoch die Gäste aus Elbert, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Sie waren in der ersten halben Stunde die agilere Mannschaft mit der reiferen Spielanlage.

 

In dieser Phase merkte man ihnen das gestärkte Selbstvertrauen aus dem deutlichen 4:0-Heimsieg gegen die SG Weitefeld an. So hatten die Elberter auch die erste Chance des Spiels, als Kevin Ferdinand den aufmerksamen Torhüter Jan Böhning mit einem guten Distanzschuss prüfte. Müschenbach fand nur langsam ins Spiel und hatte zunächst große Probleme, in der Offensive für Gefahr zu sorgen. In der 20. Minute folgte dann der erste Aufreger der Partie, als die Elberter im Gegensatz zum guten Schiedsrichter einen Schuss von Christian Stera über der Linie gesehen hatten. Der Führungstreffer sollte dann aber nur wenige Minuten später auf der anderen Seite fallen. Stuart Dykewicz bediente den in die Tiefe gestarteten Maximilian Mies, der den ersten gelungenen Angriff der Müschenbacher flach zum überraschenden Führungstreffer abschloss (26.).

In Folge des 1:0 drehte sich der Spielverlauf, plötzlich war Müschenbach die agilere Mannschaft und konnte auch spielerisch immer wieder Nadelstiche setzen. Elbert dagegen fand kaum ein Mittel gegen das robuste Zentrum der Hausherren und ließ die letzte Konsequenz im Offensivspiel vermissen.

Einen Auftakt nach Maß erwischten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel. Stuart Dykewicz, der mit seinen Tempo-Dribblings immer wieder Löcher in die Elberter Abwehr riss, legte klug auf Benny Walkenbach ab, der mit einem gefühlvollen Schlenzer aus 18 Metern zum 2:0 traf (52.).

Nur wenige Minuten später hätte Jan Nauroth für die Entscheidung sorgen können, doch sein Kopfball prallte vom Pfosten zurück. Auf der Gegenseite verpasste es Mario Schaaf, den besten Angriff der Gäste im zweiten Durchgang erfolgreich abzuschließen, als er auf Zuspiel von Jonas Klotz in Böhning seinen Meister fand.

Die SG Elbert besaß in der Schlussviertelstunde zwar deutlich mehr Ballbesitz, es fehlten jedoch die zündenden Ideen, um diesen produktiv zu nutzen. Richtig gefährlich wurde es lediglich in der 79. Spielminute, als der aufgerückte Alexander Stera im Anschluss an einen Freistoß aus kurzer Distanz nur die Latte traf.

 

„Zu Beginn war Elbert die Mannschaft mit der besseren Spielanlage. Im Anschluss an den Führungstreffer haben wir dann besser ins Spiel gefunden und letztendlich auch verdient gewonnen“, resümierte Volker Heun.

Gäste-Coach Michael Diel zeigte sich enttäuscht von der Einstellung seiner Mannschaft: „Die Niederlage war leider zu erwarten nach der enttäuschenden Trainingswoche. Wir müssen uns nach wie vor in jedem Spiel alles neu erarbeiten, daran hat auch der hohe Sieg gegen Weitefeld nichts geändert.“

 

 

 

Montabaur legt gegen Wissen nach

Bezirksliga Ost TuS bleibt Emmerichenhain auf den Fersen

 

 

Der TuS Montabaur zieht nach dem 7:1-Kantersieg des Tabellenführers SG Emmerichenhain unter der Woche gegen Osterspai nach und behauptet nach dem 2:0 (0:0) gegen den nunmehr seit sechs Spielen sieglosen VfB Wissen in der Bezirksliga Ost den zweiten Tabellenplatz.

 

Beide Abwehrreihen standen über die gesamte Spielzeit im Mittelpunkt des Geschehens, gut gestaffelt und sicher stehend ließen sie auf beiden Seiten nur sehr wenige packende Torraumszenen zu. Für die Gäste von der Sieg konnten Alexander Rosin, der in der 25. Minute am gut reagierenden Mark Lollert im TuS-Tor scheiterte, und Simon Ebach mit einem Kopfball knapp neben das Tor (42.) die Torgelegenheiten nicht nutzen. Für die Gastgeber vergab Karol Obrebski die einzig zwingende Torchance. Nach einem tollen Flügellauf von Alexander Baldus mit mustergültiger Flanke auf den langen Torpfosten köpfte Obrebski schön, aber um Haaresbreite zu hoch über die Latte. „Das war heute ein typisches 0:0-Spiel“, ärgerte sich Wissens Trainer Dennis Reder. „Momentan haben wir den Schiss am Schuh, durch zwei individuelle Fehler verlieren wir dieses zuvor ausgeglichene Spiel.“

 

Auch den zweiten Spielabschnitt beherrschten überwiegend die beiden Hintermannschaften, und so fiel es den Offensiven auf beiden Seiten schwer, für Torgefahr zu sorgen. „Etwa eine Stunde war dieses Spiel völlig ausgeglichen, beide Teams haben ein gutes und sehr intensives Bezirksliga-Spiel gezeigt“, erklärte Montabaurs Trainer Benedikt Lauer. Für ihn war dann die letzte halbe Stunde der entscheidende Punkt, weshalb sein Team den „Dreier“ letztlich einfahren konnte. „Wir haben es ab der 60. Minute geschafft, noch eine Schippe draufzulegen und haben uns dadurch dann den Sieg erarbeitet.“ Bis zur 63. Minute war nach dem Seitenwechsel nichts vor beiden Toren passiert – dann scheiterte zunächst Karol Obrebski an Wissens Schlussmann Marvin Scherreiks. Zwei Minuten später donnerte Alexander Baldus den Ball freistehend aus kurzer Entfernung über den Kasten. „Bei beiden Gegentoren mussten wir den Ball früher geklärt haben“, ärgerte sich Dennis Reder. Dies versäumte der VfB – und so nutzten Alexander Baldus ein klasse Zuspiel von Mario Denker (72.) und Karol Obrebski eine tolle Hereingabe von Maximilian Acquah (80.), um den 2:0-Erfolg sicherzustellen.

 

 

 

SG Weitefeld geht nach Führung beinahe leer aus

 Nur 2:2 gegen den VfL Hamm

 

 

Die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen musste sich im Heimspiel gegen den VfL Hamm mit einem Remis begnügen. Trotz besserer Chancen sprang am Ende nur ein 2:2 (1:1) heraus. Am Ende mussten die Gastgeber sogar mit dem einen Punkt zufrieden sein, gelang der Ausgleich doch erst zwei Minuten vor dem Ende.

 

Die erste gute Chance bot sich den Hausherren in der 10. Minute, als Mario Weisang den Ball schön in den Lauf von Dominik Neitzert durchsteckte, der aber an Gästekeeper Mert Zeycan scheiterte. Sieben Minuten später blieb Zeycan erneut Sieger im Duell mit Neitzert, als er einen 16-Meter-Schuss zur Ecke lenkte. Erst beim dritten Anlauf war der VfL-Keeper geschlagen: Sascha Cichowlas spielte einen hohen Ball, der junge Jan Eric Schneider passte schön in den Rücken der Abwehr, und Neitzert schob aus 14 Metern ins linke Eck (28.). Danach stand der VfL hinten sicherer, blieb in der Offensive aber harmlos.

Wie aus dem Nichts fiel kurz vor der Pause der Ausgleich: Pascal Binneweiß spielte auf rechts einen schönen Ball in den Lauf von Michael Weyer, der sich im Duell mit Schneider durchsetzte und Sören Trippler im Tor keine Chance ließ.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste den ersten Hochkaräter zu verzeichnen, als Simon Langemann aus 15 Metern nur den Innenpfosten traf und den Abpraller übers Tor setzte (52.). Die Weitefelder drängten Hamm weit in die eigene Hälfte, ohne aber zu zwingenden Chancen zu kommen. Beim Führungstreffer des VfL stand dann SG-Keeper Trippler im Mittelpunkt, als er nach einem hohen Ball von Manuel Plath nicht rauskam, sondern am Fünfmeterraum verharrte und dann von Weyer überlupft wurde (86.). Die Hausherren steckten aber nicht auf und spielten weiter nach vorne. Nach einer Ecke von Fabian Lohmar köpfte Maik Oliver Seibel aus fünf Metern zum Ausgleich ein (88.). Nur eine Minute später probierte es Weyer auf der Gegenseite erneut mit einem Lupfer, doch der Ball segelte diesmal über den Kasten.

Gästetrainer Philipp Höhner wusste nach der Partie nicht, ob er sich freuen oder ärgern sollte: „Nach diesem Spielverlauf ist das Unentschieden natürlich ärgerlich. Die Ordnung stimmte. Wir haben diszipliniert gespielt, kaum etwas zugelassen und vorne unsere Chancen genutzt.“ Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt war auch nicht zufrieden: „Wenn ich unsere Gegentore sehe, ist das für mich nicht einfach zu verkraften. Wir haben aber nicht aufgegeben und wenigstens noch einen Punkt geholt.“

 

 

 

SV Nauort enttäuscht im Kellerduell bei SG Ellingen

Klee von schwacher Leistung überrascht

 

 

Der Aufwärtstrend der SG Ellingen hält an. Im eminent wichtigen Aufeinandertreffen mit dem ebenfalls im Tabellenkeller der Bezirksliga Ost befindlichen SV Fortuna Nauort behielten die Gastgeber eindeutig die Oberhand und siegten mit 4:0 (1:0).

Wenige Minuten waren gespielt, da verwirrten einige lange Einwürfe der Ellinger die Nauorter Abwehr derart, dass diese die Bälle nicht konzentriert aus der Gefahrenzone bringen konnte. SV-Torwart Jürgen Ebert und seine Kollegen waren sich nicht einig, und der Schuss von Patrick Hümmerich passte genau zum 1:0 für die SGE (10.). Die Gastgeber erzeugten immer mehr Druck, und der Torschütze hatte in der Folge noch zwei Chancen auf dem Fuß. Erst nach einer guten halben Stunde gab es erste zaghafte Versuche der Gäste, sich zu befreien, ohne das Tor der Gastgeber in Gefahr zu bringen. Ellingen hätte nach einer Kontersituation durch Dennis Krämer fast die Führung ausgebaut.

Das Spiel konnte für Nauort nach der Pause eigentlich nur besser laufen. Tat es jedoch nicht, denn Ellingen suchte aggressiv die Entscheidung. Christian Weißenfels übernahm Verantwortung und tauchte überall auf. In der 51. Minute wurde sein Direktschuss von der Strafraumgrenze gerade noch mal abgeblockt. Doch Weißenfels blieb dran, nutzte zwei Minuten später erneute Differenzen bei den Gästen und schob zum 2:0 ein. Und der Mannschaftskapitän der SG hatte noch nicht genug und flankte präzise von rechts. SV-Keeper Ebert ließ nur abklatschen,was Florian Raasch bestrafte (56.).

Gästetrainer Olaf Klee hatte zur Pause Artur Bäcker eingewechselt, der etwas mehr Wind machte. Dessen Hereingabe führte zur ersten und einzigen Nauorter Torchance, bei der aber Waldemar Pineker in Schlussmann Pete Neuendorff seinen Meister fand. Noch einmal zeigte Weißenfels, wie man Chancen wirklich nutzt. Einen Pass von Fatlind Rexhahmetaj in den Lauf verwertete er zum 4:0 (65.).

„Genau dieses Spiel hatten wir uns vorgenommen, Druck machen und den Gegner zu Fehlern zwingen. Vier Tore, drei Punkte und die Null hinten sind eine optimale Ausbeute für uns“, strahlte Ellingens Trainer Thomas Kahler verschmitzt.

Den Gästecoach Olaf Klee plagen dagegen ganz andere Sorgen, denn mit diesem schwachen Auftritt seiner Mannschaft hatte er überhaupt nicht gerechnet: „Wir konnten in keiner Phase an die zuletzt doch sehr ansehnlichen Leistungen anknüpfen. Ich bin wirklich sehr enttäuscht.“

 

 

 

Schnelle Ansetzung

Dienstag VfB Linz - SG Birlenbach

 

Die Verantwortlichen des Bezirksligisten SG Birlenbach/ Balduinstein hatten wegen vieler Kranken, einigen Urlaubern und beruflich Unabkömmlichen den personellen Notstand aufgerufen und waren heilfroh, bei ihrem Wunsch auf Verlegung beim Tabellenvierten VfB Linz nicht auf taube Ohren gestoßen zu sein. Bereits am morgigen Dienstagabend kommt es ab 20 Uhr auf dem Kunstrasen der „Bunten Stadt“ am Rhein zur Neuansetzung der Partie, in die die Gäste als klare Außenseiter gehen

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 21. April 2018 ]