SV Hundsangen e.V. 1926

11.11.2012, 20:20, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 13. Spieltag

Von: rhein Zeitung

2:0 bei Wirges II: Weitefeld ist im Top-Spiel einfach effektiver


Es war ein Spitzenspiel auf höchstem Niveau - da waren sich nicht nur die beiden Trainer einig nach der 0:2 (0:0)-Niederlage des Tabellenzweiten EGC Wirges II gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald. Grund zu jubeln hatte nur Gästetrainer Volker Heun, denn sein Team hat "große Punkte" eingefahren und die Wirgeser Reserve in der Tabelle jetzt auf vier Punkte distanziert. "Ein hochklassiges Spiel mit hohem Tempo", freute sich Heun nach Spielende. "Wir hatten in einem Spiel zweier Teams auf Augenhöhe am Ende die größere Durchschlagskraft."

 

Beide Mannschaften boten den 150 Zuschauern von Beginn an technisch guten Fußball und trotz vorsichtigem Abtasten auch packende Torraumszenen. Die ersten Gelegenheiten ergaben sich für die Gastgeber. Einen schönen Heber von Mustafa Yilmaz köpfte Weitefelds Tim Müller in letzter Sekunde von der Torlinie (13.).

Drei Minuten später streifte ein gefährlicher Flachschuss von Luan Muriqi nur knapp am Weitefelder Gehäuse vorbei. Das Heun-Team hatte die erste zwingende Gelegenheit nach einer halben Stunde, einen Flachschuss von Joshua Weller parierte EGC-Schlussmann Philip Gelhard glänzend (30.). Sechs Minuten später vergab Jens Reifenrath per Kopfball. Auf der Gegenseite zeichnete sich dann Weitefelds Torhüter Sören Trippler aus, als er einen satten 20-Meter-Schuss von Daniel Günster mit einer Glanzparade aus dem Winkel fischte (40.). So ging es den Leistungen entsprechend torlos in die Kabinen.

"Bei uns hat letztlich nur der letzte Tick nach vorne gefehlt", wusste der Wirgeser Spielertrainer Stefan Waßmann, warum die Partie dann im zweiten Abschnitt zugunsten des Tabellenführers entschieden wurde. "Weitefeld war vor dem Tor effektiver und hat deshalb das Spiel auch verdient gewonnen." Sein Gegenüber Volker Heun sah diese Effektivität in der 58. Minute, als Reifenrath eine Hereingabe aus kurzer Distanz zur Gästeführung über die Torlinie drückte.

Joker Hüsch macht alles klar

"Die Führung war die halbe Miete", analysierte der Gästetrainer. Zumal seine Mannschaft nachsetzte: Christian Hüsch hieß der Mann, der Weitefelds "Dreier" eintütete. In der 58. Minute eingewechselt, hatte er sofort mächtig Betrieb im Wirgeser Strafraum gemacht. Zwölf Minuten später setzte er nach toller Vorarbeit von Kevin Lopata den Ball halbhoch von der Strafraumgrenze zum 0:2 in die Tormaschen. Da bei der EGC der eingewechselte Marco Poppe zweimal aussichtsreich vergab (81. und 89.), war dies gleichzeitig der Endstand. "Wir werden jetzt nicht mehr unterschätzt. Nächste Woche gegen Bad Ems wird es nicht einfach", ließ Heun aber erst gar keine Euphorie aufkommen.

 

 

 

Björn Webers Treffer rettet Westerburg einen Punkt im Derby gegen Guckheim


Bei idealen äußeren Bedingungen waren beide Tabellennachbarn im Bezirksliga-Derby beim 1:1 (0:1) offensiv ausgerichtet. Die SG Westerburg/Gemünden versuchte spielerisch zum Erfolg zu kommen, während die SG Guckheim/Kölbingen ihr Heil mit langen Bällen aus der Abwehr versuchte.


Die erste dicke Möglichkeit bot sich den Gästen, als Niclas Schneider einen Abstimmungsfehler der Einheimischen mit einem Kopfball nicht bestrafen konnte (8.). In der Folge kamen die Hausherren stärker zur Geltung und spielten sich drei gute Chancen heraus: Björn Weber zog den Ball am langen Eck vorbei (16.), sein Flugkopfball auf Flanke Matthias Wengenroths strich knapp daneben (25.), und auch bei Kai Beutgens Schuss auf Zuspiel David Gläsers lag die einheimische Führung in Reichweite.

Die Rivalität hielt sich in Grenzen, das Derby verlief ausgesprochen fair, und man begegnete sich mit dem nötigen Respekt. Allmählich schien das Spiel zu kippen. Guckheim verbuchte mehr Anteile, nach einem erneuten Fehler in der Westerburger Hintermannschaft hatte Stefan Schäfers Elf plötzlich die Nase vorn: Lukas Kuch legte für seinen Sturmpartner Mario Wasna vorbildlich auf - 0:1 (39.).

Westerburg schien im weiteren Verlauf das Guckheimer Spiel der ersten Halbzeit kopieren zu wollen. Doch mit hohen Bällen beraubte sich die Heimelf ihrer eigentlichen Stärken, Guckheims konzentrierte Defensive behielt jederzeit die Übersicht.

Zudem hatten die Gäste durch Lukas Kuch nach Sololauf Michael Sehners (46.) und dem Distanzschuss Björn Zachers (56.) den zweiten Treffer im Visier. Guckheim wirkte eifriger, zeigte höhere Laufbereitschaft und überzeugte mit einer aufmerksamen Dreierkette.

Bei den Einheimischen lief aus dem Spiel heraus nicht mehr viel zusammen, die Gäste konnten die Angriffe frühzeitig unterbinden. In der Schlussviertelstunde stemmte sich die Mannschaft Oliver Meuers gegen die drohende Niederlage und baute größeren Druck auf. Ein einziges Mal ließen die Gäste Westerburgs Torjäger Björn Weber aus den Augen, und dieser machte den späten Ausgleich perfekt (85.).

Beinahe hätten die Gäste sogar mit leeren Händen dagestanden. als Matthias Wengenroths direkter Freistoß in der 88. Minute über den Kasten rauschte. "In den ersten 20 Minuten hat Westerburg gut gespielt. Nach einer halben Stunde waren wir besser und hatten eine gute Ordnung im Spiel. Wir haben nichts mehr zugelassen, aber auch die Konter nicht gut zu Ende gespielt. Es ist schon ärgerlich, wenn man dann kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert", bezeichnete Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer das Remis als "unglücklich".

Zufriedener war sein Westerburger Kollege Oliver Meuer: "Nach gutem Beginn haben wir unsere spielerische Linie verloren. Da haben wir Glück gehabt, dass wir noch das 1:1 gemacht haben. Mit dem einen Punkt können wir aber gut leben, zumal wir in der letzten Saison beide Derbys an den Gegner abtreten mussten."

 

 

 

Nico Webers Doppelpack sichert TuS Montabaur den Dreier gegen die SG Herdorf


Mit einem 2:0 (2:0)-Erfolg gegen die SG Herdorf im vorgezogenen Spiel der Fußball-Bezirksliga Ost hat der TuS Montabaur den Platz mit den Hellertalern getauscht. "Nach der Klatsche der letzten Woche", atmete TuS-Trainer Kurt Atzinger nach Spielende erst einmal kräftig durch, "war das heute ein enorm wichtiger Sieg. Wir haben wesentlich aggressiver als zuletzt gespielt und verdient gewonnen."


In der kampfbetonten Anfangsphase verbuchten die Gastgeber leichte Vorteile und gingen durch Nico Weber in Führung, der mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze seinen Namensvetter Simon im Gehäuse der SG das Nachsehen gab (6.).

Herdorf versuchte die richtige Antwort zu geben, hatte aber bei Daniel Novakovics sattem 20-Meter-Schuss Pech, dass der Ball knapp über die Latte strich (10.).

In der Folge waren die Einheimischen feldüberlegen und hätten bei der Vielzahl der guten Torgelegenheiten durchaus höher führen können. So verpasste Dominic Reusch mit einem gefährlichen Kopfball (16.) ebenso das Ziel wie Matthias Wincek (20.), dessen Volleyschuss aus gut 20 Metern nur haarscharf über die Herdorfer Torlatte flog.

Nur zwei Minuten später hätte dann Nico Weber fast die Führung ausgebaut, sein platzierter und angeschnittener Freistoß ins kurze Eck konnte Gästeschlussmann Simon Weber aber glänzend parieren (21.).

In der 27. Minute war es dann aber soweit, die 2:0-Führung gelang dann erneut dem emsigen Weber, der mit einem satten Schuss aus 25 Metern ins Schwarze traf und Herdorfs Keeper Simon Weber erneut keine Chance ließ.

Herdorfs dritten Gegentreffer vereitelte Simon Weber mit einer tollen Reaktion als er einen strammen Schuss von Dominic Reusch (34.) glänzend parierte. Die vor allem bis zur Halbzeitpause sehr unterhaltsame Partie bot dann aber auch TuS-Schlussmann André Faller die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Bei einem wuchtigen Distanzschuss von Daniel Singhateh (37.) zeigte er ebenso sein Können wie bei einem aus spitzem Winkel abgegebenen Flachschuss von Kenny Scherreicks (42.), den Faller ebenso glänzend abwehren konnte.

Nach Wiederanpfiff verflachte das Spiel etwas, beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld gegenseitig, Torraumszenen blieben Mangelware. Dann aber erspielten sich die Gastgeber wieder eine optische Überlegenheit und vergaben bei zwei dicken Chancen die Möglichkeit, das Ergebnis höher zu schrauben.

Schüsse von Niklas Wörsdörfer (54.) und erneut Weber (56.) verfehlten ihr Ziel jeweils nur nur um Haaresbreite. Die Herdorfer hingegen ließen es in der Offensive an der nötigen Durchschlagkraft vermissen und konnten so die stabile TuS-Hintermannschaft nicht in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. "Auch wir hatten Torgelegenheiten, wäre da eine reingegangen, hätte das Spiel auch anders laufen können", so SG-Spielertrainer Dirk Spornhauer.

 

 

 

Regenfälle stoppen die SG Nievern - SC Berod reist vergebens an


So schnell kann's gehen: Bei einer Platzbesichtigung um 15 Uhr deutete am Samstag an der Früchter Straße nichts auf einen Spielausfall hin. "Die Bedingungen waren top", schilderte SG-Trainer Murat Saricicek. Doch dann kam der große Regen, der nicht mehr aufzuhören schien, und verwandelte den Hartplatz in eine Seenplatte. Besonders an den Seiten der Spielfläche lief das Wasser überhaupt nicht mehr ab.


Dem mit einem Gespann angereisten Schiedsrichter Felix-Eliah Salzmann (Hahnstätten) blieb da keine andere Wahl, als die Begegnung gegen den SC Berod-Wahlrod abzusagen. Saricicek war nicht sonderlich böse, nachdem ihm am Morgen auch noch Salvatore Mayer hatte absagen müssen und ihm gegen die Westerwälder nur ein Rumpfkader zur Verfügung gestanden hätte.

"Ich gehe davon aus, dass das Spiel am Mittwoch, 21. November, nachgeholt wird", so Saricicek. Und SC-Trainer Thomas Schäfer wird sich mit der Ausführung seiner Ankündigung, in Nievern zu gewinnen, noch ein paar Tage Zeit lassen müssen.

 

 

 

3:2 gegen FSV Osterspai: SG Miehlen setzt im Tabellenkeller ein Zeichen


Im Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga Ost haben die Vertreter des Rhein-Lahn-Kreises die Positionen gewechselt. Dank eines knappen 3:2 (2:1)-Erfolgs über die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen ist die SG Miehlen/Nastätten vom letzten Platz nach vorne gerückt und hat den Konkurrenten im Abstiegskampf hinter sich gelassen. Auf nassem Rasen erlebten 170 Zuschauer in der ersten Halbzeit eine vorentscheidende Phase.

 

Die Gastgeber hatten zwar bereits in der zweiten Minute eine hervorragende Chance, als Spielertrainer Rüdiger Graden mit einer Vorlage Lars Leibig in Szene setzte. Doch in Führung ging der Aufsteiger vom Rhein. Die erste Torgelegenheit seiner Elf überhaupt genügte Florian Spengler zum 0:1, aus halblinker Position setzte er sich gegen die indisponierte SG-Deckung durch und traf flach ins lange Eck (17.).

Danach hätte seine Mannschaft folgerichtig auch mit einer Führung in die Halbzeitpause gehen müssen, meinte FSV-Trainer Marc Mies, aber es kam anders. "Die trampeln wie die Ochsen, und wir halten nicht dagegen. Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen", ärgerte sich der Coach. Zudem habe teilweise die Konzentration gefehlt, sagte er zu den Mängeln im Auftreten seiner Leute.

"Die Führung der Osterspaier hat nicht zum Spiel gepasst", fand auf der Gegenseite Rüdiger Graden und gestand: "Danach haben wir zehn Minuten lang geschwommen." Patrick Schneider hatte allerdings schnell die Möglichkeit auszugleichen, nachdem ein langer Ball durch die Gästeabwehr geflutscht war, er scheiterte jedoch am Pfosten (23.). Bald hatten die Einheimischen dann aber mehr Glück.

Ein weiträumiger Pass André Müllers verhalf Phaithun Murahan schließlich zum 1:1 (28.). Wenige Minuten darauf drehte Schneider mit einem Schuss aus 20 Metern das Ergebnis (35.). "In der ersten Halbzeit waren noch ein paar schöne Spielzüge dabei, aber wir haben den Sack nicht zugemacht", analysierte Graden. Insgesamt stand fest: "Wie im Vorfeld erwartet, war es ein Kampfspiel."

Abstiegskampf auf einem tiefen Rasenplatz führt eben nicht zu technischen Finessen. Bis zum Pausenpfiff hatten sich beide Mannschaften schon jeweils zwei gelbe Karten eingehandelt. Später kamen drei weitere Verwarnungen gegen Osterspai und eine gegen Miehlen dazu. Nicht nur deshalb haderten die FSV-Verantwortlichen mit Schiedsrichter Veysel Ovayolu aus Koblenz.

"Mindestens ein glasklarer Elfer", hatte der Unparteiische laut Mies‘ Ansicht nicht gepfiffen. Von der Bank wurde auch ein Platzverweis gegen Murahan gefordert, nach dessen Foul im Mittelfeld Martin Paasch früh verletzt ausschied. Graden bewertete die Leistung des Referees hingegen als gut - der habe immerhin bei den Abseitsstellungen richtig gelegen, anders als ein Kollege vor Wochenfrist in Guckheim.Auch die Miehlener und Nastättener mussten verletzungsbedingt zeitig wechseln. So kam nach 27 Monaten des Rekonvaleszententums Dominic Kaiser zu seinem Comeback, bei dem er gleich überzeugte. Den Sieg sicherte seinem Team wiederum Murahan, der mit einem Flachschuss aus 15 Metern das 3:1 besorgte, nachdem er selbst und Leibig zuvor Konterchancen ausgelassen hatten.

Insgesamt verlief der zweite Durchgang mit recht wenigen Höhepunkten und Strafraumaktionen. Eine erneute grundlegende Wende schien nicht mehr in Sicht, wenngleich die Platzherren ihrerseits nicht ihren Vorsprung ausbauten und erst spät Konter bis zum Abschluss ausspielten. Antony Henrykowski mit einem Kopfball (55.) und Spengler nach einem Solo (77.) hatten für die FSV die besten Möglichkeiten zum Ausgleich.

Doch es traf lediglich noch der eingewechselte Nico Helbach mit einem Abstauber in der Nachspielzeit. So blieb es für die Rheinischen ohne Nutzen, dass sie erstmals in dieser Saison in einer Begegnung zwei Treffer erzielt hatten. Aufgrund der Spielanteile sei der knappe Sieg der Miehlener "vielleicht in Ordnung", räumte Mies ein. Graden war selbstbewusster: "Unser Sieg geht in Ordnung."

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Datenschutzerklärung ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 23. Oktober 2018 ]