SV Hundsangen e.V. 1926

07.11.2016, 06:40, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 13.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

SG Hundsangen/Obererbach macht nach der Pause frühzeitig alles klar

Steigerung gegen Westerburg nach harmlosem ersten Abschnitt

 

Im sechsten Anlauf vor eigenem Publikum hat die SG Hundsangen/Obererbach in der Bezirksliga Ost beim 3:0 (0:0)-Sieg gegen die SG Westerburg/Gemünden den lange ersehnten ersten Heimdreier in dieser Saison gelandet.

 

Die Hausherren begannen stürmisch, bereits nach zehn Sekunden knallte Marcel Hürter den Ball an den Pfosten. Danach kehrte erst einmal Ruhe ein, da auch die Gäste dagegenhielten. Matthias Wengenroth zielte auf Vorarbeit Jannik Schmidts am Tor vorbei (12.). In der Folge wollte kein richtiger Spielfluss aufkommen. Zwar buchten die Einheimischen mehr Anteile, Impulse fehlten aber im Spiel der heimischen SG. Die personell arg gebeutelten Gäste hielten die Ordnung, und ihre kopfballstarken Innenverteidiger ließen im Zentrum nichts anbrennen.

Zudem leisteten sich die Platzherren vor dem eigenen Strafraum einige einfache Fouls, die dem Gegner einige Freistöße bescherten. Steven Groß spazierte alleine durch den Sechzehner, verfehlte jedoch das Tor (40.). Auf der Gegenseite geriet Tommy Brühl bei seinem Abschluss in Rücklage (43.).

 

Wegen Rückenbeschwerden musste Hundsangens Spielertrainer Martin Schlimm pausieren. Seine Elf kehrte mit Schwung aus der Kabine zurück. „Wir wollten mit Eins-gegen-Eins-Situationen über die Außenbahnen zum Erfolg kommen. Das ist uns gut gelungen“, konnte Schlimm mit der zweiten Halbzeit seiner Schützlinge zufrieden sein.

 

Marcel Hürter schaltete auf dem rechten Flügel den Turbo ein, Chihiro Nogi staubte zum 1:0 ab (47.). Nur fünf Minuten später sorgte Lukas Faulhaber mit dem 2:0 für Westerburger Ernüchterung. Dieser Treffer verlieh den Hausherren im Schlussdrittel die nötige Sicherheit. Zweimal tauchten die Gäste noch gefährlich in Tornähe auf. Auf Flanke von Michel Heinen köpfte Steven Groß über den Alubalken (62.). Der eingewechselte Tim Niedermowe zwang den frierenden Hundsangener Torwart Leon Schmitt zu einer starken Reaktion (70). Jetzt lief der Ball aber besser in Reihen der Einheimischen.

Tommy Brühl fasste sich ein Herz und hämmerte das Spielgerät ansatzlos zum 3:0 unter die Latte (72.). Dadurch waren die letzten Zweifel am ersten Heimsieg endgültig beseitigt. Danach hatten die Gastgeber bis zum Abpfiff alles unter Kontrolle.

„Wir haben uns in der ersten Halbzeit keine einzige Torchance herausgearbeitet. Im zweiten Durchgang waren wir sofort da, und nach dem 1:0 war der Bann gebrochen. Man hat gesehen: Es geht auch ohne mich“, meinte Hundsangens Coach Martin Schlimm am Ende scherzhaft.

„Wir haben eine ordentliche erste Halbzeit gespielt. Vorne fehlt uns momentan das Glück. Der Doppelschlag nach der Pause hat uns das Genick gebrochen“, sah sein Westerburger Kollege Steffen Dörner die Ursachen für die Niederlage.

 

 

 

Spitzenreiter erledigt Hausaufgaben souverän

SG Emmerichenhain gewinnt auch ihr siebtes Heimspiel

 

Auf ein Unentschieden hatte Philipp Höhner, der Trainer des VfL Hamm, vor dem Spiel bei der SG Emmerichenhain/Niederroßbach spekuliert. Doch sein Tipp, ein 1:1, war wohl mehr dem Wunsch als einer realistischen Einschätzung geschuldet. Schließlich spielte der Tabellenführer gegen den Rangzehnten. Dazu kam noch, dass SG-Trainer Nihad Mujakic bei der Aufstellung bis auf Torjäger David Quandel (Zahnprobleme) aus dem Vollen schöpfen konnte, während sein Kollege Höhner zahlreiche Stammkräfte zu ersetzen hatte. Dieser gestand auch nach der 2:6 (1:4)-Niederlage seines VfL freimütig ein: „Das war für uns kein Gegner auf Augenhöhe. Die Punkte müssen wir gegen andere Mannschaften holen.“

Von Beginn an gaben die Hausherren den Ton an und verlagerten das Spielgeschehen zunehmend in die Hälfte der Gäste. Der Spitzenreiter war durchweg dominierend und landete einen letztlich nie gefährdeten Sieg. Bereits nach einer Viertelstunde war das Spiel praktisch entschieden, denn da hatte die SG-Angriffsmaschine schon dreimal zugeschlagen. Bereits in der 5. Minute beförderte Mario Pavelic einen Freistoß aus 18 Metern in den linken Torwinkel. Fünf Minuten später setzte Pavelic dann seinen Sturmpartner Dennis Besirovic mustergültig ein, der zum 2:0 traf – wobei die Gäste dabei Abseits reklamierten. In der 14. Minute war es dann Marco Schwarze nach schöner Vorarbeit von Keigo Matsuda, der zur Vorentscheidung einnetzte.

Hamm kam danach etwas auf und versuchte sein Glück mit langen Ballen auf Torjäger Michael Weyer, der aus kurzer Distanz auch auf 1:3 verkürzte (19.). Doch die Heimelf blieb am Drücker und kam immer wieder zu Torchancen. Nach der Pause dauerte es wieder nur fünf Minuten, ehe Pavelic erneut traf (50.). Und Pavelic war es auch, der nach 66 Minuten einen weiteren Freistoß im Gästetor unterbrachte und das Ergebnis damit auf 6:1 hochschraubte. Die Gäste steckten zwar nicht auf, waren aber nach einem Platzverweis für Tim Steinhauer in der 72. Minute dezimiert. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der Tabellenchef die Zügel etwas schleifen und war vor allem in der Abwehr zu sorglos, was Hamm durch Pascal Binneweiß zum zweiten Treffer nutzte (86.).

Das brachte Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic mächtig auf die Palme: „Diese Gegentore waren ärgerlich und völlig unnötig. Wir waren 90 Minuten überlegen und hätten höher gewinnen können.“ Hamms Trainer Philipp Höhner trug die Niederlage mit Fassung: „In den ersten 15 Minuten sind wir nicht in die Zweikämpfe gekommen. Doch wir haben nie aufgesteckt. Natürlich ist der Sieg der Heimelf völlig verdient.“

 

 

 

TuS Montabaur siegt ohne Glanz

2:0 gegen tapfer kämpfenden SV Nauort – Rasen nur wie ein besserer Acker

 

Wenn man die Tabellensituation in der Bezirksliga Ost betrachtet, so schien das Ergebnis der Partie zwischen dem Zweiten TuS Montabaur gegen den Vorletzten SV Fortuna Nauort nur eine Frage der Höhe zu sein. Letztlich ging der Favorit auch als verdienter Sieger vom Platz. Doch der 2:0 (1:0)-Erfolg erfüllte keineswegs die hochgesteckten Erwartungen der 90 Zuschauer.

 

Von Beginn an war Montabaur die spielbestimmende Mannschaft, doch Nauort hielt durchaus gekonnt dagegen. So hatte der Gast in der 11. Minute eine gute Gelegenheit zur Führung, doch Eugen Wagner schoss über das Tor. Montabaur erarbeitete sich in der Folge mehrere gute Chancen, die aber nicht zum Erfolg führten. TuS-Trainer Benedikt Lauer bemängelte auch, dass seine Mannschaft sich zu wenig bewege. In der 28. Minute war dann der Bann gebrochen, als Fabio Scumaci nur den Pfosten traf und Maximilian Acquah den Abpraller zur 1:0-Führung verwertete. Montabaur trug weitere Angriffe meist über die linke Seite vor, scheiterte jedoch am gut aufgelegten Nauorter Torwart Jürgen Ebert (Sven Baldus, 35., Maximilian Acquah, 41., Mario Denker, 43.).

Auch nach der Halbzeitpause behielten die Kreisstädter das Heft in der Hand, doch zunächst ohne nennenswerten Erfolg. Ein Zuschauer brachte es auf den Punkt, als er lauthals seine Meinung kundtat: „Das Spiel plätschert einfach so dahin.“ In der 69. Minute waren alle TuS-Anhänger wieder versöhnt, als der eingewechselte Dennis Orentsis eine Flanke von Karol Obrebski zum 2:0 im Nauorter Kasten unterbrachte.

 

Vom Torschützen ging auch weiterhin die meiste Gefahr aus. Der Mannschaft aus Nauort gelangen kaum Entlastungsangriffe, doch Montabaur wusste die vielen sich ergebenden Chancen nicht zu nutzen. So vergaben Maximilian Acquah (83.) und Pascal Tillmanns (85.) gute Chancen in aussichtsreicher Position, das Ergebnis zu erhöhen. Nauorts Trainer Olaf Klee war mit dem Ergebnis und der Einstellung seiner tapfer kämpfenden Mannschaft nicht unzufrieden. Weiterhin bilanzierte er: „Ich hätte mir gewünscht, dass meine Mannschaft insgesamt mutiger aufgetreten wäre. Vielleicht hätte dann bei ein wenig mehr Glück auch mal der Ball den Weg ins Montabaurer Tor gefunden.“

Sein Montabaurer Kollege Benedikt Lauer war froh über den Sieg, nicht aber über die Chancenverwertung. „Das war eines unserer schwächeren Spiele, aber auch die müssen erst mal gewonnen werden. Wenn man sich so viele Chancen erarbeitet, muss man auch beim Abschluss konsequenter agieren.“

 

Den eigentlichen Aufreger der Partie hatte es übrigens schon vor Spielbeginn gegeben. Die Platzverhältnisse im Montabaurer Stadion waren alles andere als gut. Der Platz glich eher einem durchwühlten Acker als einer gut bespielbaren Rasenfläche. Entsprechend sauer reagierte denn auch Jörg Nicolaus, Präsident des TuS Montabaur. „Ich kann nicht verstehen, dass man am Samstag bei diesem miesen Wetter eine Jugendmannschaft der Fighting Farmers zu einem unbedeutenden Freundschaftsspiel auf den Platz lässt“, sagte er.

 

 

VfL Bad Ems vergeigt Elfmeter

Torloses Remis gegen VfB Wissen

 

Keine Tore sahen 80 Zuschauer im Stadion Silberau bei ungemütlichen Herbsttemperaturen in der Bezirksliga Ost zwischen dem VfL Bad Ems und dem VfB Wissen. Dabei konnten die Badestädter mit dem torlosen Unentschieden etwas besser leben. „Wir haben heute alles abgerufen, was geht“, stellte VfL-Trainer Kay Ludwig fest. „Die Jungs haben das taktisch richtig gut gemacht. Unterm Strich bringt uns dieser Punkt ein Stückchen weiter im Abstiegskampf.“ Ganz anders fühlte sich der Punkt für seinen Gegenüber Dennis Reder an, der bedient war. „Wir wollten heute einen Befreiungsschlag landen“, sagte er. „Wir arbeiten unter der Woche hart und gut, haben es aber heute wieder nicht geschafft, Entsprechendes auf den Platz zu bringen. Es fehlten der letzte Wille, die Kreativität und die Überraschungsmomente in unserem Spiel. Wir sind zu einfach auszurechnen.“

Reders Team erarbeitete sich nach einer ereignislosen Anfangsviertelstunde zwar leichte Vorteile, sah aber zunächst die dickste Torgelegenheit für die Gastgeber. Nach einem lang gezogenen Eckball von Cosmin-Lorin Laurentiu zwang Thomas Vogt mit einem Kopfball aus kurzer Entfernung Wissens besten Spieler, Schlussmann Marvin Scherreiks, zu einer Glanzparade (25.).

Aber auch die Gäste von der Sieg warteten in der Folgezeit mit hochkarätigen Torgelegenheiten auf. Sebastian Zimmermann traf mit einem strammen Flachschuss aus der Distanz nur den Innenpfosten des von Johann Imgrund gehüteten VfL-Gehäuses (32.), Simon Ebach fand dann mit einem aus rund 25 Metern abgegebenen Flachschuss in Imgrund seinen Meister (37.).

Die Wissener legten nach Wiederanpfiff sofort mächtig los, vergaben aber erneut durch Zimmermann (47.) sowie Torben Wäschenbach, der einen wuchtigen Freistoß aus 25 Metern Entfernung knapp neben den Torwinkel donnerte (49.). Danach war es mit der Offensiv-Herrlichkeit des VfB jedoch erst einmal vorbei, die ersatzgeschwächten Kurstädter erarbeiteten sich ein Plus an Spielanteilen und bekamen die mögliche Führung geradezu auf dem Silbertablett serviert. Gökhan Acar war im Strafraum zu Fall gebracht worden, Schiedsrichterin Christina Hehn zeigte auf den Elfmeterpunkt. Laurentiu schoss den Strafstoß zwar platziert, aber Scherreiks ahnte die Ecke und entschärfte den Ball mit einer Klasseparade (60.).

Nur sechs Minuten später war es wieder Wissens junger Keeper, der die Bad Emser Führung vereitelte, indem er Acars brandgefährlichen Flachschuss aus dem Toreck fischte.

In der spannenden Schlussphase schenkten sich beide Teams nichts, konnten aber nicht den goldenen Treffer für sich verbuchen. Imgrund rettete reaktionsschnell gegen Philipp Bedranowskys Schuss aus kurzer Entfernung (83.). Nachdem Wäschenbach dann in der Nachspielzeit einen Freistoß aus 18 Metern knapp neben den VfL-Kasten gesetzt hatte, war das insgesamt gerechte Unentschieden perfekt.

 

 

FSV Osterspai ist zu harmlos für starke Ellinger

Schwache 30 Minuten zu Beginn

 

Die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth hat mit einem ungefährdeten 3:0 (2:0)-Heimerfolg über die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen den dritten Sieg in Folge in der Fußball-Bezirksliga Ost eingefahren und sich auf Rang sechs vorgearbeitet. Die Gäste vom Rhein hingegen bleiben bei elf Punkten und sind auf den zwölften Platz gerutscht.

Im gewohnten 4-4-2-System begannen die Hausherren stark. Bereits in den Anfangsminuten sorgten sie vor allem über die rechte Angriffsseite immer wieder für Gefahr. Joscha Lindenau spielte den Ball von eben dieser Seite an die Strafraumkante zurück, wo der in den letzten Wochen so treffsichere Christian Weißenfels lauerte und kaltschnäuzig zum 1:0 abschloss (5.). Die Gäste waren sichtlich geschockt von dem frühen Gegentreffer und bemühten sich danach vergeblich, ins Spiel zu kommen. Der Plan, defensiv gut zu stehen, durfte früh als gescheitert betrachtet werden. Immer wieder zwangen die Ellinger ihren Gegner zu Fehlpässen und kombinierten sich vor das Gehäuse von Daniel Voß. In der 31. Minute war es erneut Christian Weißenfels, der nach einem langen Ball von Marvin Schnug seinen Gegenspieler aussteigen ließ und das Leder zum 2:0 an Voß vorbeischob (31.). Vor allem in der ersten Halbzeit verlor die Elf von Trainer Nico Helbach zu viele Bälle im Aufbauspiel. Wenig verwunderlich, dass Ellingens Keeper Pete Neuendorff einen eher ruhigen Nachmittag hatte.

Nach dem Seitenwechsel dann aber ein ganz anderes Auftreten der Osterspaier, die bis dahin lediglich eine Torchance verbuchen konnten. Mutig spielten sie auf das Ellinger Gehäuse, sodass die Gastgeber einige Minuten brauchten, um die Ordnung wieder herzustellen. Hilfreich hierbei war sicherlich das 3:0 durch Florian Raasch (54.). Nach einem Eckball sprang er am höchsten und köpfte den Ball mit voller Wucht ins Tor. Danach verflachte die Partie zunehmend. Ellingen verwaltete das Ergebnis gegen weiterhin zu harmlose Osterspaier, die darum bemüht waren, das Resultat nicht noch höher ausfallen zu lassen. Doch hierzu fehlte vor allem Mitte der zweiten Halbzeit die nötige Konsequenz, sodass es beim 3:0 blieb. „Wir waren heute über 90 Minuten das dominantere Team und konnten den Sieg in der zweiten Halbzeit ohne großen Aufwand nach Hause bringen“, sagte SG-Trainer Thomas Kahler. „Ich bin sehr zufrieden, wie sich meine Mannschaft in den letzten Spielen präsentiert.“

Gästetrainer Nico Helbach haderte vor allem mit den ersten 45 Minuten: „Wir hatten uns heute vorgenommen dagegenzuhalten, aber wenn man in den ersten 30 Minuten so gut wie keinen Zweikampf gewinnt, kann das nicht klappen. In der zweiten Halbzeit ging es für uns dann vor allem darum, auswärts nicht schon wieder unter die Räder zu kommen.“

 

 

VfB Linz knüpft wieder Kontakt zur Spitze

2:0-Sieg gegen SG Elbert – Mario Seitz erzielt sein neuntes Saisontor

 

Der VfB Linz hat seine Heimspielaufgabe in der Fußball-Bezirksliga Ost gegen die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen mit Mühe gelöst, einen 2:0 (1:0)-Arbeitssieg eingefahren und den Kontakt zur Tabellenspitze wieder hergestellt.

80 Zuschauer sahen auf dem Linzer Kaiserberg einen ersten Durchgang, in dem die Heimmannschaft deutlich mehr Spielanteile hatte. Der VfB war fast ständig bemüht, Druck in Richtung des Tors der Westerwälder aufzubauen. Das Chancenverhältnis von 4:2 spiegelte die Linzer Überlegenheit im ersten Spielabschnitt korrekt wider.

Früh brachte der pfeilschnelle Mario Seitz die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Andreas Schuht hatte sich auf der linken Angriffsseite durchgesetzt und den Ball genau auf den mitgelaufenen Seitz zurück vors Tor gepasst. Der bislang beste Linzer Torschütze in dieser Saison hatte keine Mühe aus acht Metern zum 1:0 einzuschießen (12.). Es war bereits sein neunter Treffer in der Spielzeit 2016/2017.

Dennoch lief es nicht nur gut für den VfB. Immer dann, wenn Elbert bei Ballbesitz schnell umschaltete und sich nach vorne orientierte, zeigte sich, dass die Linzer Defensive keineswegs sattelfest war. In der 14. Minute hatte Kevin Kexel den 1:1-Ausgleich für Elbert dicht vor Augen. Doch zwei Linzer Abwehrspieler warfen sich in den Schuss des SG-Angreifers und klärten die brenzlige Situation gerade noch zur Ecke. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit hätte Dustin Friese nach einem beherzten Solo durch Elberts Hälfte fast das 2:0 erzielt. Doch der Gästetorwart Kevin Jung verhinderte mit einer Fußabwehr eine VfB-Doppelführung zur Pause.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie zusehens. Die Linzer lieferten sich viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten. Und Elbert kam in kurzer Folge zu drei 100-prozentigen Chancen zum Ausgleich. Zunächst klärte Bennedikt Joch einen Kopfball von Jonas Klotz gerade noch auf der Torlinie (48.). Kurz darauf schoss Christian Stera den Ball haarscharf am langen Pfosten des Linzer Tores vorbei (50.). Schließlich musste Joch erneut retten, nachdem er sich mit seinem Torwart Sebastian Seitz zunächst ein Missverständnis geleistet hatte. Klotz spitzelte den Ball in Richtung VfB-Kasten, Joch eilte hinterher und bereinigte die Gefahr gerade noch vor der Linie (62.).

Linz war im Glück und reagierte später eiskalt wie eine Spitzenmannschaft. Michael Fiebiger verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:0 (78.). Alexander Kastert war im SG-Strafraum von hinten zu Fall gebracht worden.

„Wir hatten klare Chancen zum Ausgleich“, haderte Elberts Trainer Michael Diel unmittelbar nach dem Schlusspfiff etwas. Der Coach der Gäste war dennoch mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Linz ist eine Spitzenmannschaft, die andere Ambitionen hat als wir.“ Der Linzer Trainer Paul Becker war froh über die drei Punkte: „Wir mussten sehr viel Aufwand betreiben, um die lauf- und kampfstarken Elberter zu besiegen.“

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen 1:2 (0:0) Tore: 1:0 Nauroth (71.), 1:1 Mockenhaupt (86.), 1:2 Weller (88.).

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[ Letzte Änderung: 11. Dezember 2018 ]