SV Hundsangen e.V. 1926

31.10.2011, 08:00, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 13.Spieltag

Von: rhein zeitung

Mit einer riesigen Überraschung endete das Spiel der Bezirksliga Ost zwischen dem Schlusslicht DJK Neustadt-Fernthal und der SG Hundsangen/Obererbach. Das 4:3 (2:2) kam zwar etwas glücklich zu Stande, aber Glück hat bekanntlich nur der Tüchtige.


Der Favorit und Tabellenzweite machte von der ersten Minute an gehörigen Druck, eine Ecke brachte in der 12. Minute die Führung. Kapitän Daniel Hannappel gab die Kugel präzise herein, und Stefan Sprenger köpfte unhaltbar unter die Latte. Nur zwei Minuten später fiel das 1:1. Auch hier war eine Ecke Ausgangspunkt, die Simon Kick aufnahm und ans linke Lattenkreuz knallte. Hakan Yazici köpfte den Abpraller ein.

Die Gäste blieben ruhig, zogen ihr Kombinationsspiel über die Flügel auf und hatten dicke Chancen. Ein starkes Zuspiel schlenzte Hannappel am langen Pfosten vorbei (17.). Auf der Gegenseite konnte sich Maximilian Stopperich nach einer knappen halben Stunde im Strafraum durchmogeln, auf Dominik Ley ablegen, und der verlud Hundsangens Torwart Philip Kraft.

Hundsangen dominierte die kurzweilige Partie spielerisch weiter. Standardspezialist Hannappel nutzte in der 37. Minute einen Freistoß, brachte ihn gefährlich auf das lange Eck, und Benjamin Lüpke brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. Nach dem Wiederbeginn suchten die Gäste die Entscheidung. Jetzt stand Neustadts Torwart Tobias Buslei mehrfach im Fokus. Einen Hannappel-Weitschuss entschärfte er im Nachfassen (48.). Aber in der 63. Minute war auch er machtlos. Einen tollen Freistoß von Lüpke konnte er nur noch aus dem Netz holen – 2:3.

Die Gastgeber hielten kämpferisch dagegen und es blieb spannend. Dann half ihnen der SG-Torwart. Simon Kick hielt einfach mal drauf und erwischte Kraft durch die Hosenträger: 3:3 (65.). Unaufhörlich berannten die Gäste den Kasten des Tabellenletzten, und die Liste der Chancen wurde immer länger. Deren Trainer Ralf Hannappel beorderte nun Daniel Fonzo nach vorne. „Ich brauchte einen Kopfballspezialisten“, begründete er seine Entscheidung. In der Nachspielzeit erlaubte sich seine Defensive noch ein Foul am DJK-Mittelfeldspieler Ley. Dennis Kick verwandelte den fälligen Strafstoß zum 4:3.

Hundsangen/O.: Kraft – Sprenger, Reiner (70. Loch), Fon-zo, Husaj, Steinebach, Pineker (70. Leonardi), Hannappel, Bersch (31. Werner), Lüpke, Fein.

Schiedsrichter: Irhad Tresnjo (Bad Neuenahr-Ahrweiler).

Zuschauer: 110.

Tore: 0:1 Stefan Sprenger (12.), 1:1 Hakan Yazici (14.), 2:1 Dominik Ley (28.), 2:2, 2:3 Benjamin Lüpke (37., 63.), 3:3 Simon Kick (65.) 4:3 Dennis Kick (90. + 2, Foulelfmeter).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte für Simon Kick (Neustadt, 64.), wiederholtes Foulspiel (64.).

 

Montabaur bezwingt Spitzenreiter

TuS trumpft beim 5:2 in Neitersen groß auf

Bislang hatte die SG Neitersen/Altenkirchen in dieser Saison der Fußball-Bezirksliga Ost auf eigenem Platz eine blütenweiße Weste, sechs Siege und 11:0 Tore standen zu Buche. Diese Statistik hat gestern gegen den TuS Montabaur die ersten Flecken bekommen. Bei der 2:5 (0:2)-Niederlage kassierten die Hausherren gleich fünf Gegentreffer, so viele wie schon lange nicht mehr.

Die erste gute Chance hatten die Gastgeber. Nach Flanke von Nico Hees stand Mario Marth im Zentrum gut, letztlich lenkte Elver Ismajli den Ball aber an die Latte (5.). Doch die Gäste stellten die bessere Mannschaft und zeigten sich gewillt, die 2:6-Pleite gegen Siegtal aus der Vorwoche vergessen zu machen. Sie gingen aggressiver in die Zweikämpfe, hatten mehr vom Spiel und wirkten agiler und wacher als die SG.

„Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir die Ersten sein werden, die gegen Neitersen zu Hause ein Tor schießen“, hatte TuS-Trainer Gerd Schenkelberg offenbar eine Vorahnung, die sich schnell bewahrheitete. Nach einem Eckball von Matthias Wincek klärte Jan Imhäuser den Kopfball von Hamit Dinler zunächst auf der Linie, das anschließende Kopfballduell entschied Dinler jedoch erneut für sich und erzielte so das 0:1 (21.).

Die Gäste gaben weiter den Ton an, hätten aber fast das 1:1 durch Tobias Sander kassiert. Dessen Kopfball nach Ecke von Hees klärte Wincek auf der Linie (27.). Nach Zuspiel von Ernesto Victor, bester Mann auf dem Platz, schoss Viktor Bichert am Tor vorbei (37.). Die neu formierte Abwehrkette der SG, in der Günter Gerhardt verletzungsbedingt fehlte, offenbarte Schwächen. Beim 0:2 flankte Wincek, Tim Schenkelberg traf (42.). „In der ersten Hälfte haben wir uns beeindrucken lassen und hinten unsicher agiert“, analysierte SG-Trainer Torsten Gerhardt.

Allerdings änderte sich auch im zweiten Abschnitt daran nicht viel. Ernesto Victor ließ die komplette Hintermannschaft der SG stehen, Torwart Jan Humberg ging zwar dazwischen, lenkte den Ball vor die Füße von Schenkelberg, der erneut traf (53.). Erst nach dem 0:3 wachten die Hausherren auf und drängten auf den Anschlusstreffer. Nachdem Hees (61.) und Marth (70.) Möglichkeiten ausgelassen hatten, traf Stefan Bischoff zum 1:3 (73.).

Doch Ernesto Victor stellte nur drei Minuten später den alten Abstand wieder her, hatte aber zuvor wohl im Abseits gestanden. Tobias Sander verkürzte aus dem Gewühl heraus erneut (78.) auf 2:4, ehe Ernesto Victor mit seinem zweiten Treffer die Partie endgültig entschied (81.).

TuS-Trainer Gerd Schenkelberg war zufrieden: „Ich habe nach der letzten Woche eine klare Reaktion der Mannschaft gefordert, und die hat sie gezeigt.“ Gerhardt stellte fest: „Montabaur hat die Kontermöglichkeiten eiskalt genutzt. Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht.“

 

Westerburgs Stürmerduo trifft zum verdienten Sieg

Dritter Heimerfolg der Saison – Elf von Spielertrainer Oliver Meuer zeigt eine engagierte Leistung

Drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib sicherte sich die SG Westerburg/Gemünden in der Bezirksliga Ost. Die Mannschaft von Spieltrainer Oliver Meuer besiegte die SG Puderbach/Urbach-Dernbach/ Daufenbach/Raubach letztendlich verdient mit 2:0 (0:0).

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und bestimmten zunächst das Geschehen. Die erste Torchance hatten dann aber die Gäste, doch Puderbachs Stürmer Andreas Heringer konnte eine Flanke nicht verwerten (13.). Auf der Gegenseite verpasste der Westerburger Angreifer Björn Weber nach herrlicher Vorarbeit von Matthias Wengenroth die Führung. Weber sprang den Bruchteil einer Sekunde zu früh nach oben und konnte dem Ball in der 19. Spielminute per Kopf nicht mehr den notwendigen Druck geben. Auch sechs Minuten später scheiterte Weber erneut, als er in Puderbachs Torhüter Maik Seuser seinen Meister fand.

Kurz vor der Pause hatte dann der Westerburger Abwehrspieler André Kreckel die Führung auf dem Kopf, doch das Spielgerät touchierte nur die Oberkante des Puderbacher Kastens (40.).

Die größte Chance für die Platzherren im ersten Durchgang vergab David Gläser, der das Kunststück fertigbrachte und rechts am leeren Tor vorbeischoss (43.).

Nach der Pause erhöhte die Meuer-Elf den Druck und ließ bis zum Führungstreffer noch einige gute Gelegenheiten aus. In der 72. Minute war es dann aber doch soweit. Ferhat Alici brauchte nach Zuspiel von Björn Weber nur noch einzuschieben. Danach wurden die Gäste etwas offensiver und hatten durch Daniel Seuser den Ausgleich auf dem Fuß, doch als er den Ball am herauseilenden Westerburger Torhüter Carsten Wolf vorbeispitzelte, fand das Leder nicht den Weg ins Tor.

Für die Entscheidung sorgte dann Westerburgs Stürmer Björn Weber, der im Nachschuss aus zehn Metern den vielumjubelten 2:0-Endstand besorgte (84.).

Nach Spielende sagte Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer freudestrahlend: „Das war heute eine engagierte Leistung von uns. Der Sieg geht absolut in Ordnung.“ Weniger in Ordnung fand Puderbachs Trainer Michael Roos die Darbietung seiner Mannschaft: „Das war eine katastrophale Leistung. So wollten wir mit Sicherheit nicht spielen. Wir haben fast alle Zweikämpfe und Kopfballduelle verloren.“

Westerburg: Wolf - Neubert, N. Weber (75. Schilling), Johanns, Beutgen, Kreckel, Wengenroth, Hartmann (77. Wagener), B. Weber, Gläser (86. O. Meuer), Alici.

Puderbach: M. Seuser - Carrillo, A. Hartstang, Grunewald, Arndt (42. A. Lo Iacono), C. Hartstang, D. Seuser, Schuster (80. Sommer), Neitzert, Heringer (80. M. Lo Iacono), Pucha.

Schiedsrichter: Berkan Kaya (Koblenz). - Zuschauer: 160.

Tore: 1:0 Ferhat Alici (72.), 2:0 Björn Weber (84.).

 

Bei dieser Partie stimmt letztlich nur das Ergebnis

Stahlhofen und Bad Ems spielen 1:1

Ein schwaches Spiel, ein überforderter Schiedsrichter und ein 1:1 (1:1), das den Leistungen – die nur phasenweise Bezirksliga-Niveau erreichten – letztlich gerecht wurde, das war es, was die knapp 100 Zuschauer vom Spiel zwischen der FSG Stahlhofen/Holler und dem VfL Bad Ems mit nach Hause nahmen. Ein Ergebnis, mit dem beide Trainer leben konnten, ohne es jedoch richtig zu wollen.

So meinte Stahlhofens Timo Kelterbach nach den 90 Minuten: „Was noch gefehlt hat, das war der Regen. Dann hätte sich auch das Wetter dem Spiel angepasst. Dies war unsere bisher schwächste Saisonleistung.“ Noch drastischer drückte es der FSG-Vorsitzende Manfred Otto aus, was sich während der 90 Minuten auf dem Kunstrasen in Stahlhofen abgespielt hatte: „Das Spiel, der Schiedsrichter und unsere Leistungen waren gleichermaßen bescheiden. Lediglich das Ergebnis stimmte.“

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Und auch der Gästetrainer Frank Wendland fand das Ergebnis letztlich in Ordnung, das gemessen an den Chancen auf beiden Seiten auch gut und gerne hätte 4:4 lauten können. Allerdings siedelte er das Niveau der Partie doch ein wenig höher an und hatte, was die spielerischen Elemente während der 90 Minuten betrifft, auch nicht ganz unrecht. Denn in dieser Beziehung war seine Mannschaft sicherlich besser. Das Spiel des VfL war gefälliger als das der Gastgeber, die ihr Heil immer wieder mit langen Bällen in die Spitze suchten und bei denen ansonsten kein Spielaufbau stattfand.

Dass es jedoch auf beiden Seiten zu einer Chancengleichheit kam, das lag an zwei Abwehrreihen, die bei Druck schwankten wie ein Schiff in schwerer See. Da wurden auf beiden Seiten Fehler produziert und Einladungen zum Tore-Schießen ausgesprochen, die dann einfach abgelehnt wurden. Nur Ismayil Barut für die FSG (14.) und Etienne Kecskemeti (29.) waren im rechten Moment an der richtigen Stelle. Alles andere blieb Stückwerk. har

Stahlhofen: Leinweber – Ismajli, Stera, Malici, Gombert, Otto, R. Barut, I. Barut, Ortseifen (67. M. Krasnigi), D. Ergüzel (20. Kutrieb).

Schiedsrichter: Felix Eliah Salzmann (Hahnstätten).

Zuschauer: 95.

Tore: 1:0 Ismayil Barut (14.), 1:1 Etienne Kecskemeti (29.)

Besonderheiten: Gelb-Rote Karten für die Stahlhofener Fatmir Malici (85.) und Ismayil Barut (88.) jeweils wegen wiederholten Meckerns.

 

Defensive Nieverner rauben Stefan Schäfer den letzten Nerv

Guckheim muss sich mit einem mageren 0:0 begnügen

 

Bei der farblosen Nullnummer gegen die SG Nievern/Fachbach entging der Tabellendritte SG Guckheim/Kölbingen in der Bezirksliga Ost am Ende nur knapp der dritten Niederlage in Folge. Für die Hausherren stand die Partie unter keinem guten Stern, denn mit Konstantin Krjutschkov und Mario Wasna fehlte der etatmäßige Sturm.

So suchte Guckheim sein Glück in langen Bällen. Auf diese Variante hatte sich die junge Gästeelf aber schnell eingestellt und geriet dank einer aufmerksamen und konzentrierten Defensivleistung nahezu über die gesamte Spielzeit nicht ernsthaft in Bedrängnis.

Nievern bewahrte jederzeit die Ruhe und versuchte, sich spielerisch zu befreien. Die defensive Grundhaltung gab die Elf von der Lahn aber zum Ärger von Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer nicht auf. „Die haben doch gar nicht mitgespielt, aber hinten haben sie es gut gemacht.“ Bei seiner Mannschaft stimmte allenfalls der Einsatz, spielerisch blieben sie deutlich hinter den Erwartungen.

Mitte der ersten Halbzeit wirkten die Platzherren zudem recht fahrig, und Nievern besaß erste Möglichkeiten. Florian Panny per Direktabnahme und mit einem Heber sowie Fabian Schupp blieben bei ihren Versuchen glücklos. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 44. Minute, ehe Stefan Schäfer den ersten sehenswerten Angriff mit einem strammen Linksschuss abschloss und dabei in Dennis Preuschoff seinen Meister fand.

Mit einem direkten Freistoß eröffnete Schäfer die zweite Halbzeit. Wer dies als Signal eines Guckheimer Sturmlaufs ansah, wurde enttäuscht. Nievern verlagerte das Spiel mehr nach vorne. Bei Florian Pannys Schuss war Patrick Hentschel auf dem Posten, Guckheims Aktionen blieben hektisch und ohne klare Linie. Nach einem Distanzschuss Tobias Kuchs (77.) verflachte die Partie.

Am Ende hatten die Nieverner plötzlich den Sieg vor Augen, doch Guckheims Torwart Patrick Hentschel hielt den einen Punkt fest. Mit gutem Reflex klärte er bei Pannys Kopfball (85.) und in der Schlussminute gegen den durchgebrochenen Bastian Schupp.

„Einem 19-Jährigen kann man das schon mal verzeihen“, nahm Gästecoach Björn Wickert seinen Angreifer in Schutz. „Wir waren die klar bessere Mannschaft mit den besseren Chancen, und hinten haben wir sicher gestanden und gut umgeschaltet“, war Wickert mit dem Auswärtspunkt nicht einmal unzufrieden. „Wir sind heute an die Grenzen gestoßen und haben nicht Fußball gespielt, aus kämpferischer Sicht kann ich meiner Elf aber keinen Vorwurf machen“, so der enttäuschte Guckheimer Spielertrainer Stefan Schäfer nach der Magerkost.

Guckheim: Henschel - Becher (58. Schilling), Thoma, Lenzen, Kloft - Zacher (60. Fröhlich), Schäfer, Schneider, Sehner - Bode, Kuch.

Nievern: Preuschoff - F. Schupp (78. F. Waldorf), Baulig, Hoffmeyer, M. Schupp - C. Schupp, Panny, Zaun, B. Schupp - Kraus (58. Hoffmann), M . Walldorf (18. Lehmler).

Schiedsrichter: Andreas Egenolf (Nentershausen)

Zuschauer: 80.

 

SG Herdorf nutzt ihre Chancen eiskalt

SC Berod-Wahlrod kassiert deftige 0:6-Heimniederlage

Die SG Herdorf hat das Duell der Bezirksliga Ost beim SC Berod-Wahlrod hochverdient mit 6:0 (2:0) für sich entschieden.

Die Herdorfer nutzten ihre Chancen konsequent aus, bereits in der 4. Minute markierte Spielertrainer Andreas Krämer per Freistoß aus 22 Metern die Führung. Erst nach einer Viertelstunde kam der SC besser ins Spiel. In der 19. Minute hatte Spielertrainer Thomas Schäfer den Ausgleich auf dem Fuß, aber der junge Marvin Scherreiks im Gästetor parierte glänzend. Zehn Minuten später bekamen die Gastgeber nach einer Ecke den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Sascha Cichowlas köpfte auf Steffen Busch, dessen Volleyschuss konnte SC-Torwart Deniz Sakalakoglu zwar parieren, aber den Abpraller köpfte Herdorfs zweiter Spielertrainer Dirk Spornhauer über die Linie. In der 37. Minute vergab SC-Stürmer Mario Pavelic die Riesenchance zum Anschlusstreffer, als er nach Pass von Schäfer frei durch war, den Ball aber an die Latte drosch.

Nur drei Minuten nach der Pause entschieden die Gäste die Partie endgültig: Nach einem Freistoß von Spornhauer aus der eigenen Hälfte lief Dennis Stinner völlig unbedrängt in den Strafraum und köpfte den Ball ins lange Eck. Zehn Minuten später erzielte Stinner seinen zweiten Treffer.

In der Schlussphase machten dann Steffen Busch (80.) und Kenny Scherreiks (87.) das halbe Dutzend voll. Nach dem Abpfiff meinte Schäfer: „Der einzige Vorwurf an die Mannschaft ist der, dass wir uns haben abschlachten lassen. Ein Sechs-Tore-Unterschied war nicht zu erkennen, in der ersten Halbzeit waren wir besser und haben die Dinger nicht rein gemacht.“ Herdorfs Spielertrainer Krämer war zufrieden: „Wir standen hinten bärenstark und hatten die gute Offensive der Gastgeber im Griff. Die frühen Treffer in beiden Halbzeiten waren der Knackpunkt.“

Berod-Wahlrod: Sakalakoglu – Neumann (51.Keeler), Jakobi, Hähr, Henzel – Schneider, Land, Kuhfeld (74.Brandenburger), Müller (70.Velten) – Schäfer, Pavelic.

Schiedsrichter: Robert Depken (Koblenz). - Zuschauer: 160.

Tore: 0:1 Andreas Krämer (4.), 0:2 Dirk Spornhauer (29.), 0:3, 0:4 Dennis Stinner (48., 58.), 0:5 Steffen Busch (80.), 0:6 Kenny Scherreiks (87.).

 

Kevin Lopata macht alles klar

SG Weitefeld bricht den Bann

Die SG Weitefeld kann’s auch zu Hause: Beim 5:2 (2:0)-Erfolg gegen die SG Bruchertseifen/Eichelhardt trat das Team von Volker Heun den Beweis an, dass es seine Siege nicht nur auf fremden Plätzen erspielt.

Der Beginn der Partie führte das Endergebnis ad absurdum: „Wir müssen nach 20 Sekunden das 1:0 machen“, urteilte auch Bruchertseifens Trainer Mark Odink über die Großchance für Marcus Meyer (1.). Bruchertseifen war hellwach und auch in den Zweikämpfen präsent, bei den unruhigen Weitefeldern stimmte die Abstimmung noch nicht. Daher konnten sie sich bedanken, dass die Gäste weiter Geschenke verteilten: Jeton Murici lief Joshua Weller im Strafraum von hinten in die Hacken – Michael Kleinhenz verwandelte sicher zum 1:0 ins linke Eck (14.). In Minute 42 drang Kleinhenz in den Strafraum ein und suchte im Zweikampf mit Tim Steinhauer das Foul, der tat ihm den Gefallen, und wieder zeigte Jörg Langenhuysen zu Recht auf den Punkt: Joshua Weller traf flach zum 2:0 (43.).

Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst nicht nach einer weiteren Zitterpartie für Weitefeld aus. Dominik Neitzerts Flachschuss berührte Thomas Ross noch leicht mit dem Fuß – 3:0 (54.). Das Spiel schien entschieden, die Gastgeber vergaben beste Chancen durch Weisang (60.) und Kleinhenz (61.), da machten sie es Marcus Meyer leicht und sich selbst das Leben schwer: Meyer schoss das 1:3 (66.) und wenig später das 2:3 (75.). Nun drohte Weitefeld erneut, einen Sieg auf eigenem Platz zu verspielen, doch Kevin Lopata traf in der Schlussphase doppelt (81., 90.+1). Heun: „Dass wir in Stresssituationen noch nicht stabil sind, ist bei so einem jungen Team normal, da passieren auch Fehler. Aber wir haben eine Mannschaft mit enormem Potenzial aufgebaut.“

Weitefeld: Trippler – Can (58. Schmidt), Müller, Aguilar, Germann – Reifenrath (70. Ermert), Weisang – Neitzert, Kleinhenz – Weller (55. Lopata), Ross.

Schiedsrichter: Jörg Langenhuysen (Niederwerth) – Zuschauer: 141.

Tore: 1:0 Michael Kleinhenz (14., Foulelfmeter), 2:0 Joshua Weller (43., Foulelfmeter), 3:0 Thomas Ross (54.), 3:1, 3:2 Marcus Meyer (66., 75.), 4:2, 5:2 Kevin Lopata (81., 90. + 1).

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[ Letzte Änderung: 26. September 2018 ]