SV Hundsangen e.V. 1926

14.11.2011, 06:19, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 15.Spieltag

Von: rhein zeitung

Herbstmeister: SG Hundsangen hat ihr erstes Ziel erreicht

Elf von Ralf Hannappel gewinnt in Stahlhofen 3:2 (2:1)

 

Mit einem knappen, aber verdienten 3:2 (2:1)-Auswärtssieg bei der FSG Stahlhofen/Holler hat die SG Hundsangen/Obererbach die Herbstmeisterschaft in der Bezirksliga Ost perfekt gemacht.

Die Rivalen präsentierten sich in guter Verfassung und gaben Vollgas. Rassige Zweikämpfe prägten den Verlauf, in dem ausgerechnet Stahlhofens wiedergenesener Kapitän Mentor Krasniqi mit einem Ballverlust im Mittelfeld die Gästeführung ermöglichte. Waldemar Pineker im Duett mit Daniel Fonzo erzielte den Treffer nach einer Viertelstunde. Fast hätte Simon Fein zehn Minuten später nachgelegt, doch sein Kopfball auf Freistoß Daniel Hannappels verfehlte um Haaresbreite das Tor.

 

Die Kombinierten aus Stahlhofen und Holler mühten sich redlich, die konzentrierte Hundsangener Viererkette war aber nicht zu knacken. Aus heiterem Himmel fiel nach 37 Minuten der Ausgleich. Das einzige Missverständnis im Abwehrblock der Gäste nutzte Ismayil Barut mit einem Heber aus.

Doch die Freude der Einheimischen währte nur kurz. Fünf Minuten später wurde Simon Fein im Strafraum zu Fall gebracht; Daniel Hannappel ließ sich den fälligen Elfmeter nicht entgehen.

„Durch individuelle Fehler haben wir zwei Geschenke gemacht, die Hundsangen natürlich gerne angenommen hat. Der Tabellenführer war spielerisch einen Tick reifer, das hat heute den Ausschlag gegeben“, sah der wegen eines Kreuzbandrisses pausierende Stahlhofener Trainer Timo Kelterbach die Ursache für die zweite Heimniederlage.

 

Kurz vor der Pause wäre seine Elf fast wieder ins Spiel gekommen, doch scheiterte Regjep Krasniqi per Direktabnahme am Pfosten. Die Gäste zogen sich zurück und suchten über ihr Konterspiel den Erfolg. Stahlhofens optisches Übergewicht kam nicht zum Ausdruck, wenngleich Ismayil Barut mit einem abgefälschten Schuss und Matthias Stera per Distanzschuss gefährlich wurden. In der 70. Minute hatte Simon Fein nach glänzender Vorarbeit Stefan Sprengers die Entscheidung auf dem Fuß. Andrej Leinweber parierte glänzend. Als Fabian Steinebach am rechten Flügel davonzog und Waldemar Pineker bediente, war das Rennen gelaufen (79.). Das 2:3 der Hausherren durch Regjep Krasniqi sprach (90.) für die Moral, kam aber für eine mögliche Wende zu spät.

 

„Es war zwar kein herausragendes Spiel von uns, und am Anfang waren wir in der Abwehr etwas unsicher. Die Tore haben wir aber klug herausgespielt und einen wichtigen Sieg gelandet“, freute sich Hundsangens Trainer Ralf Hannappel.

 

 

 

Beroder fühlen sich um einen Punkt betrogen

Spätes Tor von Michael Kleinhenz sorgt nach Weitefelds 2:1-Derbysieg für Diskussionen

 

Beim 2:1 (0:0)-Erfolg der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald über den SC Berod-Wahlrod in der Bezirksliga Ost sorgte Weitefelds Siegtreffer für Diskussionen. Dennoch war der Sieg der SG nicht unverdient, wie auch Berods Spielertrainer Thomas Schäfer zugab. „Aber dem Tor ging ein klares Foul voraus. Wenn das sogar die Gegenspieler sehen und zugeben, aber der Schiedsrichter nicht, ist das ganz bitter.“

Dass der Ball im Tor war, war das Klarste an dieser Situation in der 88. Minute. Wie er dort hingekommen war, war weitaus schwerer zu beurteilen. Einen weiten Ball spielte Kevin Lopata auf Joshua Weller. Die Direktabnahme des SG-Stürmers schien Michael Kleinhenz wenige Meter vor dem Tor zunächst zu verstolpern. Doch Kleinhenz setzte nach – und nun wurde es unübersichtlich. „Timo Jakobi will den Ball klären, kann das aber nicht, weil ihm ein Mitspieler von hinten in die Beine fällt, und der wurde von Weitefelds Lopata geschubst“, beschrieb Schäfer. Weitefelds Trainer Volker Heun gab zu, die Situation nicht genau gesehen zu haben. „Es ist immer glücklich, wenn man zwei Minuten vor Schluss das Siegtor macht. Ich kann den Ärger der Beroder verstehen.“

Nicht nur qualitativ, auch quantitativ war Weitefeld dem Gast überlegen gewesen, vom sonst so gefährlichen SC-Stürmer Schäfer war wenig zu sehen. Und das, obwohl Berod die Gastgeber zunächst früh unter Druck setzte. Danach kam die SG besser ins Spiel, Lopata vergab die erste Chance (19.). Trotz weiterer Möglichkeiten agierte Weitefeld bis zum Strafraum zwar spielerisch gefällig, beim letzten Pass fehlte aber die Konzentration. Die bewies Torwart Sören Trippler, als er einen Schuss von Timo Land spät sah, aber gut hielt (44.).

In der zweiten Hälfte passierte lange wenig, ehe Kleinhenz an die Latte schoss und Aguilar den Nachschuss knapp verzog (71.). Noch knapper war es im Gegenzug: Schäfers Flachschuss flog um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (72.). Schnell und schön gemacht das 1:0 für Weitefeld: Abschlag Trippler, Doppelpass Lopata mit Joshua Weller, Lopata vollendet (74.). Berod stellte um, Dennis Hähr ging mit nach vorne und nutzte einen Abpraller zum 1:1 (77.).

Doch Weitefeld schlug mit dem Selbstvertrauen eines Teams, das oben steht, zurück und hätte Sekunden vor dem Ende (Weller) die Diskussionen um das 2:1 ein wenig verstummen lassen können.

 

 

Niclas Schneiders Tor bringt die Entscheidung

SG Guckheim bezwingt Herdorf mit 3:2

 

In einem hart umkämpften, aber jederzeit fairen Spiel siegte die SG Guckheim/Kölbingen in der Bezirksliga Ost gegen die SG Herdorf mit 3:2 (1:0) und hält damit weiter den Anschluss an die Tabellenspitze.

Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts und boten den 180 Zuschauern spannende Unterhaltung. Torgelegenheiten gab es in der Angangsphase kaum aus dem Spiel heraus. Bei zwei Standardsituationen zeigte sich Gäste- Schlussmann Marvin Scherreiks gegen Freistöße von Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer jeweils auf dem Posten (8./18.). Bei den Gästen vergab Steffen Busch in der 25. Minute aus aussichtsreicher Schussposition. Schäfer brachte dann die Gastgeber in der 36. Minute mit einem Flachschuss ins lange Toreck in Führung.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber mehr die Initiative und verbuchten in der bis dahin ausgeglichenen Partie leichte Feldvorteile. Erneut Schäfer bewies in der 56. Minute seine Torjägerqualitäten und versenkte den Ball alleine vor Scherreiks zum zweiten Mal im Herdorfer Netz. Herdorf kam durch einen verwandelten Foulelfmeter von Peer Pascal Pracht zum Anschlusstreffer (75.), wurde aber für eine Nachlässigkeit in der Abwehr mit dem 3:1 durch Niclas Schneider (81.) bestraft.

In der Schlussphase waren die Gäste noch mal am Drücker, mehr als das 3:2 erneut durch Pracht (89.) sprang aber nicht mehr heraus. „Gegen Ende des Spieles konnten wir noch mal Druck erzeugen“, sagte Herdorfs Spielertrainer Andreas Krämer, „und hätten mit etwas Glück noch einen Punkt mitgenommen. Vorher waren wir zu brav und sind unter unseren Möglichkeiten geblieben.“ Sein Gegenüber, der zweifache Torschütze Stefan Schäfer, lobte die gute Einstellung seines Teams: „Der Sieg geht insgesamt in Ordnung, so müssen wir weiter kämpfen und arbeiten.“

Guckheim: Henning - Becher, T. Kuch (87. Pehl), N. Fröhlich, Kloft Lenzen, Schäfer, Schneider, Bode - M. Sehner (90. Eberz), Schüler.

Schiedsrichter: Matthias Vogel (Malberg).

Zuschauer: 180.

Tore: 1:0, 2:0 Stefan Schäfer (36., 56.), 2:1 Peer Pascal Pracht (75., Foulelfmeter), 3:1 Niclas Schneider (81.), 3:2 Peer Pascal Pracht (89.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte für Stefan Schäfer (Guckheim, 88.), Foulspiel und Meckern.

 

 

Tim Schenkelberg macht alles klar

TuS Montabaur wird für seinen Durchhänger nicht bestraft

 

Für die Verhältnisse des VfL Bad Ems waren viele Zuschauer mit zum Bezirksliga-Duell der beiden Kreisstadt-Klubs nach Montabaur gereist. Gebracht hat das dem Anhang des Aufsteigers von der Lahn aber nichts – außer vielen kalten Füßen. An seiner alten Wirkungsstätte durfte VfL-Trainer Frank Wendland zu Beginn der zweiten Halbzeit nur kurz von der Wende träumen, Tim Schenkelberg beendete aber in der 64. Minute die beste Phase der Gäste mit seinem Tor, das den 3:1 (2:0)-Erfolg des TuS perfekt machte .

„Wenn wir uns auch noch 2:2 einhandeln, dann weiß ich nicht, ob wir das Spiel wieder in den Griff bekommen“, gab Montabaurs Trainer Gerd Schenkelberg zu und bezog sich bei dieser Aussage auf die vermutlich entscheidenden Sekunden eines Spiels, das zwar spannende Phasen hatte, aber insgesamt nicht nicht über das Prädikat Liga-Durchschnitt hinaus kam. Knapp eine Stunde war vorbei, als Torsten Kreuter auf den zweiten Ball lauerte und von der rechten Seite auf 1:2 verkürzte (57.). Der Sekundenzeiger hatte auf der Uhr keine Runde geschafft, da brannte es ein zweites Mal lichterloh im Strafraum der Gastgeber. VfL-Kapitän Nicholas Liefke legte den Ball per Kopf an dem herauseilenden Torwart Florian Scheid vorbei, der sich nur mit einem Foul zu helfen wusste. Elfer für Bad Ems, Gelbe Karte für Scheid. Damit war Montabaur bestens bedient – zumal VfL-Verteidiger Vernatius Emeka, ein Ex-Montabaurer, den Ball über das Tor schoss (58.).

„Der Torwart war zentral der letzte Mann, deswegen hätte der Schiedsrichter ihn vom Platz stellen müssen“, ärgerte sich Gäste-Trainer Wendland. „Zwar haben wir deshalb nicht das Spiel verloren, aber es war eine ärgerliche Fehlentscheidung.“ Obwohl Wendland insgesamt sehr zufrieden war mit seiner Elf (einzige Ausnahme: die Chancenverwertung), musste er froh sein, dass sie nach der Pause überhaupt noch die Chance hatte, für Spannung zu sorgen. Zu Beginn des Spiels, als noch die Sonne schien, agierte der Aufsteiger orientierungslos und bettelte förmlich um ein Gegentor. Sergej Kettler übernahm das gerne, aus halbrechter Position traf er nach acht Minuten auf den Millimeter genau ins lange Eck. Danach kam Bad Ems zwar besser ins Spiel und gestaltete die Partie ausgeglichen, musste aber auch den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Wjatscheslaw Stoppel tauchte alleine vor VfL-Torwart Sandro Kalkbrenner auf und ließ diesem keine Chance. Nach Stoppels Pass hätte Ernesto Victor schon vor der Pause alles klar machen können, aber er scheiterte an Kalkbrenners Fußabwehr (41.). Das hatte immerhin den Vorteil, dass in der frostigen zweiten Halbzeit für jede Menge Turbulenzen gesorgt war.

 

 

Björn Weber erledigt die SG Nievern im Alleingang

SG Westerburg erstmals auf Platz 13

 

Dank eines 3:1 (3:0)- Heimerfolgs gegen die SG Nievern/Fachbach hat Bezirksliga-Aufsteiger SG Westerburg/Gemünden zum ersten Mal in der Saison den vermutlich sicheren 13. Platz erreicht. Besser ins Spiel kamen auf dem Rasenplatz in Gemünden jedoch die Gäste von der Lahn: Nach einer Viertelstunde setzte Fabian Schupp seinen Zwillingsbruder Bastian gut ein. Dieser scheiterte aber frei am gut reagierenden Westerburger Schlussmann Carsten Wolf. Nur eine Minute später war es erneut Wolf, der die Führung der Gäste verhinderte. Diesmal vergab Florian Panny unbedrängt aus nur fünf Metern.

Die mangelhafte Chancenverwertung der Nieverner bestraften die Hausherren eiskalt. Nachdem er das Spielgerät in der 18. Minute per Lupfer nur an die Unterlatte gebracht hatte, machte es Björn Weber kurz darauf besser: Nach einem langen Pass aus der Westerburger Hälfte hob ein Nieverner Abwehrspieler die Abseitsposition von Weber auf, dieser ließ sich nicht lange bitten und besorgte das 1:0 (24.).

Die Gäste wirkten durch den plötzlichen Rückstand geschockt und fanden nicht zurück zu ihrem Spiel, sodass abermals Weber auf 2:0 erhöhte (38.). Ein präziser Querpass durch Matthias Wengenroth von links hebelte Nieverns Abwehr aus, und der zweifache Torschütze ließ Keeper Patrick Keul aus halbrechter Position keine Chance. Und Björn Weber hatte noch nicht genug: In der 42. Minute machte er den Hattrick perfekt. David Gläser setzte sich auf rechts durch und passte flach in den Strafraum. Drei Nieverner grätschten am Ball vorbei, und Weber brachte die Kugel zielsicher im langen Eck unter.

Ein schönes Freistoßtor durch Timo Hoffmeyer kurz nach der Pause (47.) reichte den Gästen nicht, um das Spiel zu drehen. Auch wenn Nievern nach dem Anschlusstreffer optisch die überlegene Mannschaft war, kamen zu wenig zwingende Chancen heraus, um die Heimelf ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer war erleichtert: „Nach den Riesenchancen von Nievern gaben wir erst durch den Lattenschuss das erste Lebenszeichen ab. Danach hatten wir drei Chancen und machten drei Tore. Insgesamt war das heute aber eher mittelmäßig.“

Westerburg: Wolf - Neubert (45. Wagener), N. Weber, Heinen - Johanns, Beutgen, Hartmann, Wengenroth - Gläser (73. Reßmann), Alici (85. O. Meuer) - B. Weber.

Schiedsrichter: Bernhard Lichtenberg (Spay).

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Björn Weber (24., 38., 42.), 3:1 Timo Hoffmeyer (47.).

 

 

Miehlen nutzt die Chancen nicht

0:1 für Saal, Graden und Co. bei der zuletzt schwächelnden SG Neitersen

 

Das war ärgerlich für die SG Miehlen/Nastätten: Die SG Neitersen/Altenkirchen hat sich nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen Montabaur (2:5) und Berod (0:3) wieder gefangen. Mit 1:0 (1:0) behauptete sich die Mannschaft von Trainer Torsten Gerhardt gegen das Team aus dem Taunus und bleibt damit punktgleich mit der SG Hundsangen an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga Ost.

Die jüngsten Ergebnisse hatten in Neitersen zu einer Teamsitzung ohne Trainer geführt. Vorsitzender Achim John erklärte: „Wir haben in den letzten Jahren schon öfter Sitzungen nur mit der Mannschaft und ohne den Trainer geführt. Das hatte überhaupt nichts zu sagen, denn es ging in dem Gespräch nicht um den Trainer. Nach den beiden Niederlagen haben wir lediglich über die Lage gesprochen. Darüber war der Trainer auch informiert.“ Der Trainer erläuterte die Umstände so: „Wenn es nicht so läuft, findet früher oder später auch mal eine interne Mannschaftssitzung statt. Das Team hat heute darauf eine Reaktion gezeigt und den ersten Schritt in die richtige Richtung aus unserer Mini-Krise getan.“ Die Hausherren zeigten auch gleich, dass sie Wiedergutmachung betreiben wollten. Sie gingen engagiert in die Zweikämpfe, erspielten sich aber zunächst keine klaren Torchancen. Die besseren Möglichkeiten hatten zunächst die Gäste. Ein Schuss von David Hübel ging rechts am Tor vorbei (10.). Danach hatte Michele Saal die Chance, sein Team an seiner alten Wirkungsstätte in Führung zu bringen, doch er verfehlte das Ziel (18.).

Das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Nach einem weiten Pass von Bastian Heer verschätzte sich Miehlens Torwart Bastian Hofmann, Nico Hees schlenzte den Ball über ihn hinweg ins Tor (25.). Nach der Pause versäumten es die Gastgeber, ihre Führung auszubauen: Nach Flanke von Jan Imhäuser und anschließendem Kopfball von Markus Sander parierte Hofmann diesmal gut (53.). Stefan Bischoff köpfte knapp über das Tor (58.); Hees schoss nach einem Konter rechts am Tor vorbei (61.), dann scheiterte er an Hofmann (69.). Da die Gäste nicht mehr gefährlich vor das Neiterser Tor kamen, spielten die nach zuletzt acht Gegentoren wieder zu Null.

„Wie schon in ein paar Spielen in dieser Saison beruhigt ein knapper 1:0-Vorsprung nicht. Wir versäumen es, aus einer besseren Phase heraus wie kurz nach der Halbzeit das 2:0 zu machen“, resümierte Gerhardt. Miehlens Spielertrainer Rüdiger Graden stellte fest: „In der ersten Hälfte hatten wir auch ein, zwei gute Möglichkeiten. Der Sieg für Neitersen war aber verdient, denn sie hatten nach dem 1:0 noch ein paar gute Chancen“.

 

 

SG Puderbach gibt Spiel nach 1:0-Pausenführung aus der Hand

Elf von Michael Roos macht in Oppertsau zu viele Fehler

 

Die SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach war auf einem guten Weg, musste sich im Freitag-Spiel der Fußball-Bezirksliga Ost aber bei den Sportfreunden Siegtal mit 1:3 (1:0) geschlagen geben.

 

In einer kampfbetonten und schnellen Partie hatten die Gastgeber die ersten Chancen. Nach schönen Zuspielen von Slobodan Kresovic scheiterten aber sowohl Valdrin Recaj (8.) als auch Rene Pascal Nagel (10.) an Gästekeeper Julian Schmitz oder zielten am Tor vorbei. Die Gäste fingen sich nach einer Viertelstunden und waren fortan besser im Spiel. Einen Schuss von Vadim Pucha aus 22 Metern ließ Uwe Schupp abprallen, aber kein gegnerischer Stürmer konnte daraus Kapital schlagen.

Der Führungstreffer der Gäste fiel dann genau nach einer halben Stunde. Pucha brachte einen Freistoß von links lang auf den zweiten Pfosten, Sebastian Carrillo köpfte das Leder an den Fünfer, und Andreas Heringer köpfte unbedrängt ein. Siegtal gelang bis zur Pause nichts mehr, die Gäste hatten die Partie im Griff. Sportfreunde-Trainer Heiko Bedranowsky brachte es auf den Punkt: „In der ersten Halbzeit waren wir beim Karneval oder sonstwo. Das war gar nichts.“

Dementsprechend laut ging es dann auch in der Kabine zu, wie Bedranowsky bestätigte, und nach der Pause spielten die Sportfreunde wie ausgewechselt. Siegtal ging aggressiver in die Zweikämpfe und drängte Puderbach immer wieder hinten rein. Bereits in der 53. Minute markierte Kapitän Kresovic per Kopf aus kurzer Distanz nach Freistoß von Andrzej Schindler den Ausgleich. Acht Minuten später klärte Schmitz mit einem tollen Reflex gegen Kresovic. Puderbach kam nur noch zu gelegentlichen Kontern und war in der Defensive gebunden. Nach einer schönen Kombination über Philipp Bedranowsky und Rene Volberg über rechts brachte Rene Pascal Nagel die Gastgeber in Führung (78.). In der 84. Minute knallte ein Schuss von Kresovic an die Latte, drei Minuten später drückte Volberg dessen Vorlage mit der Hacke über die Linie. Puderbachs Trainer Michael Roos war enttäuscht: „Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ohne Fehler zu bleiben. Wer so krasse Fehler macht, muss sich nicht wundern, wenn er verliert.“ Kollege Bedranowsky war indes zufrieden: „In der zweiten Halbzeit kamen die Jungs endlich aus sich raus, alles hat geklappt. Beim Wechseln hatte ich ein glückliches Händchen.“

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[ Letzte Änderung: 22. Januar 2018 ]