SV Hundsangen e.V. 1926

05.12.2016, 06:17, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 16.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

SG Emmerichenhain/Niederroßbach - VfB Linz abgesagt

SG Müschenbach/Hachenburg - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth abgesagt

SG Birlenbach/Balduinstein - SG Westerburg/ Gemünden abgesagt

 

 

 

 

Nauort verlässt mit knappem Sieg die Abstiegsränge

 

VfL Bad Ems gelingt zweimal der Anschluss und lässt Fortuna bis zum Ende zittern

 

 

Der SV Fortuna Nauort hat in der Bezirksliga Ost durch den wichtigen 3:2 (2:0)-Erfolg gegen den VfL Bad Ems nicht nur einen Mitkonkurrenten im Rennen um den Klassenverbleib geschlagen, die Mannschaft von Trainer Olaf Klee hat zudem auch die Abstiegsränge vorerst verlassen.

Der VfL Bad Ems fand zunächst besser in die Partie und erspielte sich in der Anfangsphase des Kellerduells leichte Vorteile. Die Gastgeber lösten sich mit zunehmender Spieldauer aus dieser leichten Umklammerung und setzten ihrerseits eigene Akzente. Den ersten Warnschuss gab dabei Nauorts sehr agiler Angreifer Waldemar Pineker ab, doch der Ball verfehlte nach gut einer Viertelstunde Spielzeit noch das Ziel. VfL-Torhüter Konstantin Smirnov musste anschließend sein ganzes Können aufbieten, um den Kopfball des Nauorters Eugen Wagner gerade noch über die Torlatte zu lenken (27.).

Für die 1:0-Führung für die Gastgeber sorgte dann Christian Kulachmetow, der keine Mühe hatte aus kurzer Distanz einzuschieben (31.). Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Nauort auf 2:0, als Michael Kulachmetow überlegt und platziert rechts unten einschob (44.).

Wie schon im ersten Durchgang waren es auch im zweiten die Gäste, die zunächst spielbestimmend waren und mehr Ballbesitz hatten. In der 72. Spielminute wurden die Bad Emser Bemühungen dann auch belohnt, als Christian Richter goldrichtig stand und für den 1:2-Anschlusstreffer sorgte.

Sechs Minuten später dezimierten sich die Gäste durch die Ampelkarte gegen Vernatius Emeka, der nach wiederholtem Foulspiel für die geplante Schlussoffensive nicht mehr zur Verfügung stehen sollte.

 

In Überzahl boten sich der Fortuna nun einige Konterchancen, doch Eugen Wagner scheiterte sowohl in der 81. Spielminute als auch sechs Minuten später aussichtsreich am Bad Emser Schlussmann. Nach starker Vorarbeit von Waldemar Pineker machte der Nauorter Andreas Funda kurz vor dem Spielende mit dem 3:1 (88.) den Sack endgültig zu, denn der zweite Bad Emser Treffer in der 90. Minute durch den eingewechselten Philipp Seimel kam zu spät.

 

Nach der Partie freute sich SV-Trainer Olaf Klee über die drei Punkte und sagte: „Bis zum 2:1 haben wir sehr diszipliniert gespielt. Danach haben bei uns etwas die Nerven geflattert. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen.“

Kay Ludwig, Trainer des VfL Bad Ems, meinte nach dem Schlusspfiff: „Die erste Spielhälfte hat meine Mannschaft total verpennt, sodass wir einen Sieg auch nicht verdient gehabt hätten.“

 

 

 

Weyer bestraft harmlosen Tabellenzweiten

 

Stürmer des VfL Hamm besiegelt die nächste bittere Niederlage des TuS Montabaur

 

 

Der VfL Hamm hat im Heimspiel gegen den TuS Montabaur einen wichtigen Dreier gelandet. Nach großem Kampf gewannen die Hämmscher mit 2:1 (1:0) gegen den Tabellenzweiten der Bezirksliga Ost, der nach dem 0:1 im Derby gegen die SG Elbert die zweite bittere Niederlage kassierte und im Aufstiegsrennen den nächsten Rückschlag hinnehmen musste. Durch den Sieg verschaffte sich der VfL hingegen etwas Luft im Abstiegskampf und hat nun vier Punkte Vorsprung auf Platz 13.

Die ersten Chancen im Spiel hatten die Gäste. Nach schönem Hackenpass von Mario Denker genau in den Lauf von Pascal Tillmanns scheiterte dieser aus 16 Metern an Hamms Keeper Mert Zeycan. Nur vier Minuten später hatte Zeycan Probleme bei einem 25-Meter-Schuss von Tillmanns, den er mit Glück an die Latte lenkte. Im Anschluss an die fällige Ecke fuhren die Hämmscher einen schönen Konter und gingen mit der ersten Chance ihrerseits in Führung. Michael Weyer setzte sich im Mittelkreis gegen zwei Mann durch und passte quer auf den durchgestarteten Manuel Plath, der Gästetorwart Felix Fußel umspielte und zur Führung einnetzte (11.).

 

Danach hatten die Gastgeber das Spiel gut unter Kontrolle und waren zunächst dem zweiten Treffer näher als die Gäste dem Ausgleich. Einen 18-Meter-Freistoß von Michael Trautmann (20.) konnte Fußel im kurzen Eck nur mit Glück parieren. Auf der Gegenseite stand Hamms Sebastian Trautmann bei einem Schuss von Samuel Hoffmann aus kurzer Distanz in der Schussbahn und verhinderte den Ausgleich (26.).

 

Nach der Pause zeigten sich die Gäste wesentlich agiler im Angriff und kamen folgerichtig auch zum Ausgleich. In der 54. Minute parierte Mert Zeycan noch erstklassig einen Schuss aus kurzer Distanz von Mario Denker, nachdem die VfL-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekommen hatte. Fünf Minuten später spielte Maximilian Acquah den Ball in die Mitte zum nach vorne geeilten Takayuki Omi, der aus 20 Metern mit einem Klasseschuss in die linke Ecke Zeycan keine Chance ließ. Fortan spielten die Montabaurer zwar auf drei Punkte, gefährlich vors Tor kamen sie aber nur selten.

Die Gastgeber standen gut in der Abwehr und lauerten ihrerseits auf Konter. Eine Viertelstunde vor Schluss nutzten die Hämmscher ihre beste Chance im zweiten Abschnitt auch zum Siegtreffer: Pascal Binneweiß spielte einen Heber in den Lauf von Michael Weyer, der sich im Laufduell und Zweikampf gegen Sven Baldus durchsetzte und aus 10 Metern flach an Fußel vorbei einnetzte. Die Gäste versuchten nach vorne noch einmal alles und hätten in der 89. Minute den Ausgleich erzielen müssen, als Tillmanns aus kurzer Distanz vergab und übers Tor schoss.

TuS-Trainer Benedikt Lauer war mit dem Auftritt seiner Elf nicht zufrieden: „Spielerisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber die Überzeugung hat gefehlt und wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Nach vorne waren wir nicht zwingend genug.“ Sein Kollege, Hamms Trainer Philipp Höhner, war froh über die drei Punkte: „Das war kämpferisch top von uns. Wir haben verdient gewonnen, gut gestanden und nicht viele Chancen zugelassen. Endlich haben die zwei Tore auch mal zum Sieg gereicht.“

 

 

Engagierte Osterspaier verpassen den

 

FSV holt ein 0:2 auf und verliert dann doch noch gegen

den früheren Regionalligisten VfB Wissen – Knop hat 3:2 auf dem Fuß

 

 

Die Stimmungslagen der Trainer passten nicht gerade zum Resultat. „Letztlich ärgerlich“, fand Nico Helbach das 2:3 (0:2) seiner FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen im Bezirksliga-Vergleich mit dem VfB Wissen und fand: „Wir hätten heute mehr verdient gehabt.“ „Das war Dusel für uns“, bekannte Gäste-Coach Dennis Reder trotz des Auswärtssiegs für seine Mannschaft.

Schon in der Anfangsphase hatte der VfB Glück, als sein Torwart Marvin Scherreiks eine Großchance von FSV-Angreifer Adrian Knop vereitelte (4.). Die Wissener nutzten dagegen eine ihrer ersten offensiven Aktionen, als Hüseyin Samurkas nach einem Querschläger mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze das 0:1 erzielte (29.). Nun war Reders Elf deutlich besser im Spiel.

5:1 lautete bis zur Pause das Eckenverhältnis zugunsten der Wissener, ein weiterer Standard brachte ihnen das 0:2 ein: Torben Wäschenbach platzierten einen Freistoß aus 25 Metern recht zentral unter die Latte (43.). Ohne zu glänzen, besaß der Ex-Regionalligist jetzt eine tolle Basis für einen Sieg bei engagierten Osterspaiern, die aber nach dem Rückstand kaum noch nach vorne kamen.

Doch das änderte sich nach dem Wiederanpfiff. Und diesmal dauerte es nicht lange, bis sich Zählbares einstellte. Der aufgerückte Tobias Schneider verkürzte mit einem Kopfball nach einem Freistoß Florian Lemlers (48.). Immer mutiger agierten die Gastgeber in der ersten Partie seit langem auf dem Osterspaier Hartplatz. Adrian Knop hatte gleich zweimal den Ausgleich auf dem Fuß (56./62.).

 

Eine Standardsituation führte schließlich zum 2:2, Christoph Heymann staubte nach einer Ecke Thomas Lemlers ab (63.). „Genau das hatte ich in der Halbzeit vorausgesagt“, sagte Reder zur Stärke der Einheimischen bei Standards. Vorbei war es mit dem eigenen Plan, den Gegner auszukontern. „Wir haben uns hier super schwer getan“, fasste Reder zusammen.

Der VfB-Übungsleiter lobte die Laufarbeit der Osterspaier und vermisste bei seinen Leuten, dass sie auf dem für sie fremden und weitläufigen Hartplatz nicht öfter lange Bälle einstreuten. Dass sie dennoch drei Punkte einsackten, verdankten sie wiederum einem Freistoß Torben Wäschenbachs, der scharf mit dem linken Fuß von der Seite ausgeführt war und den Tobias Schneider ins eigene Tor ablenkte (80.).

Zuvor hätte FSV-Kapitän Antony Henrykowski die Gelegenheit, das Ergebnis zu drehen, als Adrian Knop ihn bedient hatte (73.). So blieb den Osterspaiern am Ende nicht mehr als erneute Anerkennung für ihren sportlichen Auftritt, die Punkte mussten sie wie in den Wochen zuvor ihren Kontrahenten überlassen.

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[ Letzte Änderung: 16. Januar 2018 ]