SV Hundsangen e.V. 1926

12.12.2016, 06:25, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 17.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

SV Nauort bleibt im Abstiegssumpf stecken

 

Wieder Niederlage gegen SG Birlenbach

 

 

Der SV Fortuna Nauort hat am 17. Spieltag der Bezirksliga Ost das Aufsteigerduell gegen das bisherige Schlusslicht SG Birlenbach/Balduinstein mit 1:2 (0:1) verloren und damit einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst.

Der Nauorter Trainer Olaf Klee war unzufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen.“ Die ersten 20 Minuten dürfen getrost als ereignisarm charakterisiert werden, da auch die Gäste der Partie nicht ihren Stempel aufdrücken konnten. Aus dem Nichts ging das Schlusslicht in der 23. Minute in Führung: Nach einem Rückpass vertändelte Nauorts 49-jähriger Torhüter Jürgen Ebert das Leder, und der Birlenbacher Angreifer Mathias Arnolds musste nur noch einschieben.

Nach einer halben Stunde verfehlte Jeffrey Steinke das Nauorter Gehäuse nur knapp. Die größte Chance der Gastgeber hatte Christian Kulachmetow, der den Ball in der 37. Minute nach einem Freistoß von Andreas Funda an die Latte köpfte. Während die Zuschauer ein Bezirksliga-Spiel auf schwachem Niveau sahen, fand der Birlenbacher Spielertrainer Wladimir Stumpf: „In der ersten Halbzeit haben wir gut kombiniert.“

 

Nach dem Seitenwechsel spielte sich das Geschehen fast nur noch in der Hälfte der Gäste ab. „Wie schon in der Vorwoche haben wir zu viele lange Bälle gespielt. Als wir den Ball auf dem Boden gelassen haben, wurde es besser“, analysierte Olaf Klee. Logische Folge war der Ausgleich in der 71. Minute durch Eugen Wagner nach Vorarbeit von Christian Kulachmetow. „Wir haben mit dem Fußballspielen aufgehört und uns hinten reindrücken lassen“, ärgerte sich Stumpf.

Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich tauchte Omed Chulie frei vor dem Nauorter Tor auf, scheiterte aber an Jürgen Ebert. Besser machte es Mathias Arnolds in der 81. Minute und brachte seine Elf nach einem langen Ball erneut in Führung, nachdem Fortuna-Innenverteidiger Stephan Weber sich verschätzt hatte. „Beide Gegentore fallen durch individuelle Fehler von uns“, so Klee. Die Schlussphase verlief sehr hektisch. Schiedsrichter Nils Schneider diskutierte (zu) viel mit den Spielern und ließ eine klare Linie vermissen, was beide Trainer bemängelten.

Am Ende blieb es beim 2:1-Erfolg der SG Birlenbach. „Das ist extrem bitter. Der Gegner hat jetzt zwölf Punkte – und davon sechs gegen uns geholt“, war Olaf Klee tief enttäuscht. Birlenbach zog somit nicht nur nach Punkten gleich mit den Nauortern, sondern überholte auch die Rhein-Lahn-Nachbarn aus Osterspai und Bad Ems. Die wenigen mitgereisten Zuschauer stimmten nach Spielende dann auch gleich an: „Die Nummer eins im Kreis sind wir!“ Für Wladimir Stumpf war die Begegnung ein versöhnlicher Jahresabschluss: „Wir überwintern auf einem Nichtabstiegsplatz. Wenn wir da auch am Ende der Saison stehen, sind wir zufrieden.“

 

 

 

VfL Bad Ems hält in Linz nur in der ersten Halbzeit gut mit

Kurstädter unterliegen am Kaiserberg mit 0:4

 

 Trainer Kay Ludwig: Bis zum Rückstand waren wir auf Augenhöhe“

 

 

Fast eine Halbzeit hielt der abstiegsgefährdete VfL Bad Ems in der Fußball-Bezirksliga Ost beim Meisterschaftsmitfavoriten VfB Linz gut mit. Am Ende setzte sich aber die größere Qualität durch. Die Linzer siegten auch in dieser Höhe völlig verdient mit 4:0 (1:0) über die Badestädter und überwintern nun mit einem Punkt Rückstand auf die SG HWW Emmerichenhain auf Tabellenplatz 2.

Damit hätte keiner gerechnet. Bei idealem Fußballwetter zeigte der Drittletzte VfL Bad Ems auf dem Linzer Kaiserberg eine starke erste Hälfte mit guten Ansätzen im Offensivspiel. „Die haben uns das Leben ganz schön schwer gemacht. Ich hatte aber schon vorher gewarnt, dass Bad Ems sehr unbequem sein kann“, musste der Linzer Trainer Paul Becker in einigen Szenen mächtig durchatmen. Besonders in der VfB-Abwehr taten sich immer wieder Löcher auf, die aber in der letzten Konsequent von den Gästen nicht ausgenutzt werden konnten. So konnten die VfL-Akteure Julian Bär (25.) per Kopfball und Christian Richter (30.) mit einem Schuss die besten Gästechancen nicht nutzen, um aus ihrem guten Spiel auch Kapital zu schlagen. „Das war bis zum 1:0 eine Partie auf Augenhöhe. Damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet, da wir personell auf dem Zahnfleisch gehen“, zeigte sich VfL-Trainer Kay Ludwig vom Auftritt seiner Elf fast 40 Minuten überrascht. Doch es genügte eine einzige gute Szene der Linzer, um die Gäste aus dem Gleichgewicht zu bringen. Nach einer mustergültigen Kombination über Yannik Becker und Dustin Friese donnerte VfB-Stürmer Mario Seitz (38.) mit einer Direktabnahme den Ball unhaltbar in die Maschen. Nur drei Minuten später schaffte es Michael Fiebiger nicht auf 2:0 zu erhöhen, als er nach einem tollen Solo den Ball aus sieben Metern freistehend gegen die Torlatte knallte, anstatt locker ins Eck zu schieben.

 

Doch Bad Ems schien durch das Gegentor völlig aus dem Rhythmus gekommen. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn gelang Fiebiger (47.) das 2:0. Danach versäumten es Seitz (58.), Michael Krupp (60.) und Friese (64.), auch noch das 3:0 nachzulegen. Erst Fiebiger (69.) mit seinem zweiten Treffer sorgte für die Vorentscheidung. Nun hatten die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen und waren ausschließlich mit Abwehrarbeit beschäftigt. Fünf Minuten vor dem Abpfiff sorgte Leonor Tolaj für den 4:0-Endstand. „Spätestens nach dem schnellen 0:2 nach der Halbzeitpause waren wir kräftemäßig nicht mehr in der Lage, dagegen zu halten. Ich bin froh, dass nun Winterpause ist und wir uns wieder sammeln können. Der Sieg für Linz geht in Ordnung“, hofft Ludwig auf eine gute Serie im Jahr 2017, um den Klassenverbleib noch zu sichern. Dagegen war die Freude im Linzer Lager froh. Nicht zuletzt aufgrund einiger Spielausfälle – auch der Konkurrenten – überwintert der VfB als Tabellenzweiter. „Das war ein guter Abschluss für das Jahr 2016. In Abschnitt zwei haben wir vernünftigen Fußball gezeigt und auch in dieser Höhe völlig verdient gewonnen“, sagte Becker. Damit war auch die Stimmung für die anschließend stattfindende Linzer Weihnachtsfeier in der Stadthalle gesichert.

 

 

 

SG Westerburg/G. - FSV Osterspai abgesagt

SG Hundsangen/O. - VfL Hamm abgesagt

VfB Wissen - SG Elbert abgesagt

TuS Montabaur - SG Weitefeld-L. abgesagt

SG Ellingen - SG Emmerichenhain abgesagt

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