SV Hundsangen e.V. 1926

02.03.2017, 19:07, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 19.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

VfL Bad Ems - SG Birlenbach/Balduinstein (Sonntag, 14.30 Uhr, Hinrunde 3:2)

 

 

Zum Auftakt einiger Derbywochen im Rhein-Lahn-Kreis treffen am Sonntag auf dem Kunstrasen auf der Insel Silberau der VfL Bad Ems und die SG Birlenbach/Balduinstein aufeinander. „Wir haben die Vorbereitung genutzt“, berichtet VfL-Trainer Kay Ludwig, die personellen Sorgen sind wesentlich kleiner geworden in der Kreisstadt.

Kay Tups ist aus seinen „Baby-Urlaub“ zurückgekehrt; drei Neuzugänge sind gut angekommen bei den Bad Emsern, plagen sich aktuell aber mit Verletzungen herum. Jan Zimmermann hat sich eine Rippe gebrochen, Alan Bajrami hat sich auf der Arbeit ein Außenband gerissen, Gaetano Fiorenzo schmerzt die Leiste. Zuversicht gibt Ludwig jedoch das starke 3:1 im Test gegen die U-19 der TuS Koblenz. „Wir freuen uns riesig auf das Spiel, die Jungs sind heiß“, betont er.

Zumindest drei Stammkräfte werden der SG Birlenbach am Sonntag fehlen aufgrund von Verletzungen und einer langfristig geplanten Operation, berichtet Spielertrainer Wladimir Stumpf. Bei den Vorbereitungsspielen lief außerdem nicht alles wie erhofft, denn es kamen lediglich drei Begegnungen zustande. „Die Leute, die da waren, sind aber alle fit“, hebt Stumpf hervor, es gibt also auch positive Eindrücke beim Aufsteiger.

Daher erwarten der Mittelfeldmann und sein Trainer-Kumpan Bernd Moos zwei Mannschaften auf ähnlichem spielerischen Niveau und allgemeine „Augenhöhe“ auf dem Platz. Das Hinspiel ging unglücklich verloren für die SG, doch nun will man von den ersten drei Spielen des Jahres zumindest zwei gewinnen – angefangen am liebsten in Bad Ems, wo Stumpf auf über schnelle Spieler vorgetragene Konter setzt.

 

 

VfB Linz - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth (Sonntag, 15.30 Uhr/1:0)

 

Im Hinspiel siegte der VfB dank eines Treffers von Torjäger Mario Seitz mit 1:0. „Das ist ein Hammer. Ein Derby zum Auftakt. Da weiß jeder nach dem Spiel genau wo er steht. Da ist im Vorfeld jedes Resultat möglich“, freut sich der Linzer Trainer Paul Becker. Auch sein Ellinger Kollege Thomas Kahler („Wir hatten eine gute Vorbereitung und verfügen wieder über eine homogene Einheit“) fiebert dem Anpfiff entgegen. „Spiele auf dem Kaiserberg waren in der Vergangenheit schon immer besonders. Die Zuschauer sind zum Teil sehr fanatisch und unterstützen ihr Team. Das hat schon was“, sagt Kahler. Vielleicht kann der SG-Coach diese Stimmung sogar noch einmal als Spieler miterleben. Beim letzten Testspiel, dem 8:2 in Asbach, zeigte Kahler eine starke Leistung. Personell können beide Teams (fast) ihre Wunschformation aufbieten. Einzig auf Andy Schuht, Dustin Friese und Yannik Böcking muss Linz verzichten. „Wir haben die große Chance, uns mit einer jungen, ehrgeizigen Mannschaft in der Spitzengruppe der Liga festzusetzen und um den Titel mitzuspielen. Das müsste eigentlich belohnt werden“, hofft Becker auf viele Zuschauer.

 


VfL Hamm - VfB Wissen (Fr., 19.30 Uhr/Hinspiel: 1:2)

 

„Wir freuen uns auf unser Heimspiel“, beteuert Hamms Trainer Philipp Höhner – ein Erfolgserlebnis zum Start heute gegen den Nachbarn könnte Schwung geben für die nächsten Wochen. „Versuchen, ohne Gegentor zu bleiben“, lautet eine Vorgabe Höhners, und „vorne haben wir immer unsere Chance“. Zwar bewertet er die Testspiele als eher durchwachsen und muss verletzungsbedingt auf Daniel Stoll und Philipp Meier verzichten. Positiv ist die Stimmung beim VfL dennoch, weil viele Trainingseinheiten absolviert wurden. „Wir wollen endlich mal gegen Wissen gewinnen“, stellt Höhner klar. Dagegen hat Gäste-Coach Dennis Reder natürlich etwas, doch allzu optimistisch ist er nicht. Sein Kader konnte in den vergangenen Wochen nur drei bis vier Mal auf dem Platz trainieren, berichtet er. Zuletzt musste sogar über die Landesgrenze nach Morsbach im Oberbergischen Kreis ausgewichen werden. „Ich erwarte spielerisch keine großen Highlights“, sagt Reder daher.

Es werde wohl ein knappes Spiel, und „mit einem dreckigen 1:0 wäre ich zufrieden“. Das Hinspiel immerhin entschied der VfB mit 2:1 für sich. Den Gegner hat Reder beobachtet und sieht ihn einen Schritt voraus, was die Abläufe auf dem Feld betrifft, auch der Kunstrasen als Untergrund sei ein Vorteil für Hamm. Immerhin ist die personelle Lage in Wissen deutlich besser als im alten Jahr, die Erkältungswelle schwappte vorüber.


 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen – SV Fortuna Nauort (Sonntag, 14.30 Uhr/Hinrunde 1:2)

 

Einige wegweisende Spiele hat die FSV Osterspai im März vor sich, das gilt bereits für die Begegnung mit dem Aufsteiger aus Nauort am Sonntag. „Das ist direkt ein Sechs-Punkte-Spiel“, meint Trainer Nico Helbach, nach einer Vorbereitung, die für seine Mannschaft wieder mal schwierig verlief. In Osterspai habe man überhaupt noch nicht trainieren können, wegen der defekten Drainage trockne der Hartplatz nicht ab. So ist fraglich, wo am Sonntag angepfiffen wird – in Osterspai, auf dem Kunstrasen in Dahlheim oder überhaupt nicht. Fehlen werden den Grün-Weißen auf jeden Fall Bej Ali Simbargov, der einen Nasenbeinbruch erlitten hat, und Innenverteidiger Jan Niklas Huss, der an einer Leistenverletzung laboriert.

Nauorts Trainer Olaf Klee geht es wie allen seinen Kollegen: „Man weiß nicht genau, wo man steht.“ Sein Team muss in nächster Zeit ebenfalls Schlüsselspiele bestreiten, in Osterspai käme der erste Auswärtssieg für den SV Fortuna gerade recht. Den kann Klee mit einem kompletten Kader anstreben, höchstens ein paar Erkältungen seien zu verkraften: „Ich hoffe, dass ich am Sonntag alle Spieler zur Verfügung habe.“ Weiterhin rechnet Olaf Klee mit einem robusten Gegner und einer Partie, in der sich beide Mannschaften nicht wesentlich in ihrer Qualität unterscheiden. „Da müssen wir dagegenhalten“, fordert er. Außerdem sei zu erwarten, dass beide Seiten bevorzugt mit langen Bällen operieren. „Ich gehe davon aus, dass der Ball nicht so oft den Boden berührt“, egal ob den rote Asche oder ein Kunstrasen bedeckt.

 


SG Müschenbach/Hachenburg – TuS Montabaur (Sonntag, 14.30 Uhr, Hinrunde 1:2)

 

Das unbeständige Wetter führt vermutlich dazu, dass die SG Müschenbach ihr Auftaktspiel 2017 in Hachenburg auf Hartplatz austrägt und nicht wie geplant auf dem Müschenbacher Rasen. Mit den Testspielen und den Bedingungen und deren Rahmenbedingungen ist Trainer Volker Heun hingegen im Wesentlichen zufrieden. Sechs Freundschaftsspiele hat nicht jeder Bezirksligist absolvieren können. Heun hat dabei „ein Auf und Ab bei den Leistungen“ registriert und Konstanz über 90 Minuten vermisst. Das gelte vor allem für die jüngsten Tests. „Wenn sich Nachlässigkeiten einschleichen, wird es eng für uns“, mahnt der Trainer-Routinier. „18 Punkte sind beileibe kein Ruhekissen“, der schlechte Saisonstart wirke noch nach.

Relativ viele Spiele hat ebenso der TuS Montabaur in den Beinen. Ansonsten habe es in der Vorbereitung die Probleme mit Trainingsstätten gegeben, die wohl im gesamten Westerwald bekannt seien, erklärt Trainer Benedikt Lauer. „Die Ergebnisse waren eher durchwachsen“, aber am Sonntag um 14.30 Uhr sei dies ohnehin „alles Makulatur“ gegen eine „gute Bezirksliga-Mannschaft mit einem super erfahrenen Trainer“. Der TuS will seine eigenen Qualitäten auf den Platz bringen, die gute Hinrunde hat belegt, dass sie vorhanden sind. Den Verein verlassen haben allerdings Pascal Merl und Mateusz Obrebski. Samuel Hoffmann droht längere Zeit auszufallen, da wegen einer Knieverletzung eine Operation nötig werden könnte. „Der Stamm steht“, hebt Benedikt Lauer trotzdem hervor vor dem ersten Kräftemessen des neuen Jahres.

 

 

SG Elbert/Welschneudorf – SG Westerburg/Gemünden (Sonntag, 14.30 Uhr, in Stahlhofen/2:2)

 

Nach einer Vorbereitung mit Höhen und Tiefen sowie guten und schwächeren Testspielen beginnt für die SG Elbert auf dem Kunstrasen in Stahlhofen der Ernst der Pflichtspiele wieder. „Wir müssen uns in der Abwehr steigern“, hat Trainer Michael Diel in den vergangenen Wochen erkannt. Besserung sei bereits gegen Westerburg nötig, denn „wir kriegen zu einfache Tore“, und auch die Laufbereitschaft müsse wachsen. Marcel Müller werde am Wochenende zur Verfügung stehen, sonst aber nur noch sporadisch zum Einsatz kommen können. Franz Müller mache vermutlich im März sein letztes Spiel für Elbert, ehe er nach Leipzig gehe. Diel setzt auf die zweite Mannschaft und Zugänge für die neue Saison.

Keine gravierenden Ausfälle im unveränderten Kader hat Westerburgs Trainer Oliver Meuer zu verkraften, die „Karnevalsgrippe“ sei gleichfalls noch nicht ausgebrochen. So reist seine Mannschaft zu einem Gegner, „der sein Potenzial abruft – im Gegensatz zu uns“. Immerhin kann Westerburg darauf bauen, dass die eigene Auswärtsbilanz so schlecht nicht ist – zu Hause fehlt allerdings noch der erste Saisonsieg. Den für viele ungewohnten Kunstrasen in Stahlhofen will Meuer außerdem nicht als Problem gelten lassen, man kenne den Platz. So bleibt das Ziel gesteckt, der SG Elbert als „Anführer der unteren Tabellenhälfte“ mit einem Dreier ein Stück näher zu rücken. Und dies nach einer Vorbereitung, die Meuer als „schwierig, aber nicht schlecht“ bewertet. Es wurde viel gelaufen, selten auf dem Platz trainiert: „Die Einstellung ist okay.“

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[ Letzte Änderung: 23. September 2018 ]