SV Hundsangen e.V. 1926

12.03.2018, 06:35, Alter: 282 Tage
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 19.Spieltag

Von: rhein zeitung

                                        

Joker Jonas Höhn erzielt Hundsangens

Siegtreffer in der Schlussphase

SG Müschenbach/Hachenburg agiert lange Zeit zu harmlos

Nun rollt der Ball in der Fußball-Bezirksliga Ost wieder. Auf dem Ausweichplatz in Malberg unterlag die SG Müschenbach/Hachenburg der SG Hundsangen/ Obererbach mit 1:2 (0:1) und verpasste die Chance, sich in der unteren Tabellenregion etwas Luft zu verschaffen.

Beide Teams, nach der Winterpause taktisch bestens aufgestellt, waren erst einmal bemüht, nichts zuzulassen. Entsprechend blieben Torgelegenheiten über die gesamte erste Halbzeit Mangelware. Eine richtig gute nutzten die Gäste aber in der 14. Minute: Daniel Hannappel donnerte einen 20-Meter-Freistoß wuchtig aufs Tor, wo das leicht abgefälschte Spielgerät unhaltbar für Müschenbachs Schlussmann Jan Böhning im Netz einschlug und dem Team von Trainer Thomas Arzbach die frühe Führung bescherte. „Es war vor allem in der ersten Halbzeit ein zähes Spiel. Mit der frühen Führung konnten wir die Sache etwas ruhiger angehen. Aber dann wurde es doch etwas zu zurückhaltend“, erklärte Arzbach. Sein Team hätte in der 23. Minute erhöhen können. Nach einem Eckball von Daniel Hannappel köpfte Luca Heinz am langen Torpfosten aber aus kurzer Entfernung knapp vorbei.

„In der ersten Halbzeit war es ein ganz schwaches Spiel“, bilanzierte Müschenbachs Trainer Volker Heun, „wir hatten keine echte Torchance und gerieten durch eine unnötige Standardsituation unnötig in Rückstand. Den absoluten Willen, im Abstiegskampf bestehen zu wollen, habe ich da vermisst.“ Im zweiten Abschnitt wurden die Gastgeber forscher und traten aggressiver auf. Die Folge war nun auch mehr Torgefahr: Gerrit Oettgen konnte für die Heun-Elf ausgleichen. Drei Minuten vorher hatte er einen 18-Meter-Freistoß noch knapp über die Torlatte geschlenzt, in der 58. Minute schlug der Ball nach einem wuchtigen Flachschuss leicht abgefälscht im Tornetz ein. Nun ging es nach einem bis dahin überwiegend taktisch geprägten Spielverlauf richtig los. Beide Teams wollten sich nicht mit einem Punkt zufrieden geben und machten entsprechend Betrieb. In der hart umkämpften, hektischen Schlussphase, in der Schiedsrichterin Christina Hehn kühlen Kopf behielt, hatten die Gäste dann letztlich die entscheidende Spielsituation. Der sehr starke Lukas Tuchscherer hatte sich auf der rechten Seite gut durchgespielt und mustergültig in die Strafraummitte geflankt. Der eingewechselte Jonas Höhn stand goldrichtig und brachte den Ball per Kopf zum Hundsangener Siegtreffer über die Torlinie (86.). „Schade, ein Punkt wäre heute für die Moral gut gewesen“, war Heun enttäuscht. Arzbach freute sich natürlich, war aber auch ehrlich: „Ich hatte mich schon auf ein Unentschieden eingestellt, am Ende war es dann ein bisschen glücklich.“

 

Nach 4:4 in Hamm: Nihad Mujakic kündigt Konsequenzen an

Gastgeber knöpfen Emmerichenhain einen Zähler ab

Eigentlich sei die Leistung seiner Mannschaft nicht in Worte zu fassen. Aber dann platzte es doch auch Nihad Mujakic heraus – und wie. Es hatte sich in den 90 Bezirksliga-Minuten seiner SG Emmerichenhain/Niederroßbach beim VfL Hamm einiges angestaut. „Sportliche Katastrophe, zum Schämen, Frechheit“, der Trainer der Kombinierten vom Hohen Westerwald polterte wie ein Rohrspatz und ging hart ins Gericht mit seinen Spielern. Sein Team hatte an der Sieg zwar vier Tore erzielt, aber eben auch genauso viele kassiert. Was Mujakic daran auf die Palme brachte: Die Gäste spielten schon ab der 1. Minute mit einem Mann mehr, weil Robin Nachtigal nach einer vermeintlichen Notbremse Rot gesehen hatte, und agierten 48 Minuten lang sogar in doppelter Überzahl. Ein Vorteil? Nein.

Schiedsrichter Oliver Sons aus Koblenz wertete einen Versuch von VfL-Spielertrainer Michael Trautmann, einen verlorenen Ball zurückzuerobern, als Nachtreten. Zwei harte Entscheidungen, die die Einheimischen aber nicht aus dem Konzept brachten. „Was meine Mannschaft heute hier gerissen hat, ist der Wahnsinn. Das Unentschieden fühlt sich wie ein Sieg an. So eine Leistung sieht man wahrlich nicht alle Tage“, schwebte Trautmann nach dem Abpfiff auf Wolke sieben. Mit der Roten Karte gegen Nachtigal ging zugleich auch die SG-Führung einher, weil Marko Zelenika den folgenden Strafstoß verwandelte. Zelenika erzielte im Laufe des Nachmittags zwei weitere Treffer zum 1:2 (20.) und 3:4 (79.), aber die Platzherren kamen immer wieder zurück. Sie ließen es nicht zu, dass Emmerichenhain trotz Überzahl ein Übergewicht bekam und verwerteten ihre Gelegenheiten eiskalt.

Der schnelle Simon Langemann lieferte sich ein Wettschießen mit Zelenika und beantwortete die Treffer von Niederroßbachs Mittelfeldmann dreimal nur wenige Minuten später mit dem 1:1 (8.), 2:2 (27.) und schließlich dem 4:4-Endstand (88.). Zwischenzeitlich hatte Daniel Krieger den VfL mit einem wunderbaren Flugkopfball sogar in Führung gebracht (59.). Nicht weniger sehenswert war das 3:3 von Maximilian Stähler, der die Kugel in der 67. Minute aus 22 Metern in den Torwinkel drosch und Hamms Keeper Florian Bargon keine Abwehrchance ließ. Auch der hatte seinen Anteil am verdienten Unentschieden, indem er nach gut einer Stunde einen Foulelfmeter Zelenikas parierte.

Nihad Mujakic kündigte seinen Schützlingen derweil als Konsequenz für die Darbietung auf dem Hammer Kunstrasenplatz Ungemütliches an: „Ich werde jetzt sowohl im Training als auch drum herum die Zügel anziehen.“

 

Wirges übernimmt Tabellenführung

Nach Anlaufschwierigkeiten siegt EGC mit 5:0 bei kampfstarker SG Elbert

Im Titelrennen der Bezirksliga Ost gibt sich die Spvgg EGC Wirges keine Blöße. Deutlicher als nach einer halben Stunde zu erwarten siegte das Team von Trainer Nikolai Foroutan bei der kampfstarken SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen mit 5:0 (1:0) und kletterte dank der Patzer der Konkurrenten wieder an die Tabellenspitze.

Foroutan war mit der Vorstellung seiner Mannschaft in der ersten halben Stunde überhaupt nicht zufrieden. „Gegen einen hoch motivierten Gegner sind wir mit angezogener Handbremse gestartet, was beinahe zu einem frühen Rückstand geführt hätte.“ Die SG Elbert startete mit Volldampf, ließ aber zwei ganz dicke Torchancen liegen. So setzte Sean Murphy den Ball frei vor Deniz Sakalakoglu hauchdünn neben den Torpfosten (5.), neun Minuten später fegte der EGC-Torhüter mit einer reaktionsschnellen Parade einen Flachschuss von Leon Simon in letzter Sekunde aus dem Toreck.

Sein Kollege auf der Gegenseite stand ihm aber in Nichts nach, bei einer hochkarätigen Wirgeser Torgelegenheit zeigte sich Moritz Weißenborn in Bestform und klärte gegen den alleine vor ihm aufgetauchten David Röhrig per Fußabwehr (32.).

Sieben Minuten später war Röhrig aber erfolgreich, sein Führungstreffer war der Wachmacher für das bis dahin sehr zurückhaltende Gästespiel. Zunächst hielt erneut Weißenborn die Elberter in der Partie, mit starker Faustabwehr entschärfte er einen wuchtigen Schuss von Jannik Sturm (49.). Aber die EGC schaltete nun ein paar Gänge hoch, dominierte eindeutig das Geschehen und legte in der 52. durch Sturm nach. Als Serkan Öztürk nur eine Minute nach seiner Einwechslung mit schönem Linksschuss an Weißenborn scheiterte, brachte die Elberter Abwehr den Ball im Anschluss nicht aus der Gefahrenzone. Röhrig mit dem Gespür eines Torjägers reagierte am schnellsten und markierte per Kopf die 3:0-Vorentscheidung (65.). Aber sein Torhunger war noch nicht gestillt. Sein ansatzloser Volleyschuss aus halblinker Position in den Elberter Torwinkel war eine Augenweide und bedeutete das 4:0 für die Gäste (72.).

„Gegen einen spielstarken Gegner wie Wirges kann man sicher schon mal verlieren, wenn auch nicht so hoch“, bilanzierte Elberts Trainer Michael Diel nach dem Spielende. „Aber wir haben uns heute einzig auf Fußball konzentriert und bis zuletzt trotz aussichtslosem Rückstand gekämpft, darauf werden wir aufbauen.“ Öztürk machte in der 89. Minute routiniert mit dem 5:0 den Wirgeser Nachmittag letztlich dann noch richtig rund, die EGC grüßt wieder von der Tabellenspitze.

 

Niedermowe kommt, trifft und fliegt vom Platz

Westerburg schlägt Weitefeld mit 1:0

Dass Schiedsrichter Robert Depken fünf statt der angezeigten drei Minuten nachspielen ließ, half der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen auch nicht mehr, um den einen Moment der Unachtsamkeit im Heimspiel der Bezirksliga Ost gegen die SG Westerburg/Gemünden noch irgendwie auszubügeln. Die 0:1 (0:0)-Niederlage bedeutete für die Gastgeber nicht nur ihre erste Niederlage nach sieben Dreiern in Folge, sondern auch einen Dämpfer im Titelrennen.

Mann des Spiels war unzweifelhaft Tim Niedermowe – und das nicht nur wegen seines goldenen Tores. In der 54. Minute eingewechselt, ermeckerte sich Niedermowe zunächst die Gelbe Karte, netzte dann auf Zuspiel von David Gläser ein (83.) und musste nur eine Minute darauf auch schon wieder vom Feld, weil er sich wegen Ballwegschlagens Gelb-Rot einhandelte. In Unterzahl mussten seine Kollegen die Schlussphase deshalb aber nicht überstehen, da zuvor auch Weitefelds Fabian Lohmar vorzeitig unter die Dusche durfte (78.).

Es war die vielleicht entscheidende Schwächung für die Weitefelder, die den entscheidenden Westerburger Nadelstich begünstigte. Bis dahin waren es nämlich die Einheimischen, die wie erwartet das Spiel diktierten, es aber insbesondere im ersten Durchgang verpassten, in Führung zu gehen. „Da hätten wir die Tore machen müssen“, wusste Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt. Gelegenheit dazu hatten Mario Weisang und Jan Niklas Mockenhaupt, die früh im Spiel mit einer Doppelchance jeweils an Gästetorwart Niklas Leukel scheiterten (5.), sowie Mario Schönberger nach einer unzureichend abgewehrten Flanke (32.) und Dominik Neitzert mit einer Direktabnahme (45.).

Als das Weitefelder Spiel nach der Pause jedoch an Dynamik verlor, biss sich die Mockenhaupt-Elf an gut verteidigenden Westerburgern nur noch die Zähne aus. Als „destruktiv“ bezeichnete Mockenhaupt diese Spielweise des Gegners, gab sich aber dennoch als fairer Verlierer. „Das ist legitim. Nur finde ich es schade, dass so etwas am Ende mit drei Punkten belohnt wird.“ Mit „taktisch diszipliniert“ fand Gästetrainer Dobri Kaltchev derweil eine freundlichere Formulierung für den defensiven Auftritt seiner Mannschaft. „Der Wille hat am Ende den Ausschlag gegeben“, meinte Kaltchev nach Abpfiff. „Wir hatten eine katastrophale Vorbereitung und wussten deshalb, dass es schwer wird. Natürlich hatten wir auch Glück. Aber das braucht man eben, wenn man gegen die Topteams was holen will.“

Ahrbach holt trotz schlechtester Leistung drei Punkte

Jungspund Höwer trifft zum Sieg

Stets wach zu sein ist im Fußball enorm wichtig. Besonders gilt das für kleine Plätze wie den Kunstrasen auf der Insel Silberau, wo Fehler noch rascher bestraft werden als andernorts. Diese Erkenntnis prägte die Partie zwischen dem VfL Bad Ems und der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod in der Bezirksliga Ost. Beim 3:4 (2:2) standen die Einheimischen am Ende mit leeren Händen da.

„Das ist ganz bitter für uns“, zog VfL-Trainer Kay Ludwig nach dem Abpfiff Bilanz. Ein Unentschieden wäre nicht nur aus seiner Sicht gerecht gewesen. Immerhin sah er seine Mannschaft aufgrund ihrer Einstellung auf einem „guten Weg“, während auf Ahrbacher Seite Trainer Peter Olbrich nur mit dem Ergebnis zufrieden war: „Die Winterpause hat sich wohl bemerkbar gemacht. Das war vermutlich unser schlechtestes Spiel in dieser Saison“. Dabei erlebten die Gäste einen Traumstart.

Nach 20 Minuten lagen die Westerwälder mit zwei Treffern in Front, die ihr Stürmer Niklas Wörsdörfer erzielt hatte. Erst nach einem Steilpass von Noah Quirmbach, dann im Anschluss an einen Einwurf bewies er seine Abschlussstärke. Dass die Bad Emser mit einem 2:2 in die Pause gingen, hatten sie vorrangig Christian Richter zu verdanken. Als die Ahrbacher sich im Mittelfeld gegenseitig anschossen und Julian Nicolas Bär einen klugen Pass spielte, verkürzte er zunächst. Danach enteilte Richter bei einem Konter auf dem rechten Flügel, SG-Tormann Florian Weimer brachte ihn zu Fall. Den Elfmeter verwandelte Andreas Stoffels sicher. Im zweiten Durchgang schraubte der starke Aufsteiger das Eckenverhältnis auf 11:2, doch erfolgreich waren die Gastgeber. Cosmin-Lorin Laurentiu fasste sich ein Herz und schoss mit seinem starken linken Fuß sein Team nach gut einer Stunde erstmals in Front. Allerdings war dem VfL kein Happy End vergönnt. Als Laurentiu den eingewechselten Tim Kuhn im Strafraum umstieß, zog das einen Elfmeter für Ahrbach und das 3:3 durch Sebastian Linz nach sich. Chancen gab es noch auf beiden Seiten, aber nur ein Tor fiel.

Der 19 Jahre alte Oskar Höwer verhalf seiner Elf schließlich mit einem Schuss aus halbrechter Position zu einem Auswärtsdreier. Nicht allein in dieser Szene habe schlichtweg das Glück gefehlt, fand Ludwig, dessen VfL auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschte.

Sorgenfrei steht die SG Ahrbach da. SG-Coach Olbrich verhehlte jedoch nicht: „Heute haben wir unser Spiel in keiner Phase durchsetzen können.“

FSV Osterspai glückt Revanche am Märchenwald

TuS Burgschwalbach nach der 2:4-Heimpleite am Tiefpunkt

Nach der 2:4 (0:1)-Niederlage im Kellerduell der Bezirksliga Ost gegen die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen hat die TuS Burgschwalbach wohl ihren absoluten Tiefpunkt erreicht. Dabei hatte es der der große Befreiungsschlag werden sollen. Am Ende stand nach einer schwachen Vorstellung für den Aufsteiger vom Märchenwald ein wohl vorentscheidender Rückschlag in Sachen Klassenverbleib. Die FSV indes revanchierte sich hingegen für die im Hinspiel erlittene Niederlage und schöpft neuen Mut.

Die Mannschaft von Trainer Torsten Baier schaffte es auch nach der Winterpause nicht, ihre chronische Heimschwäche abzustellen. Burgschwalbach trieb zwar das Spiel an, Ideen, Laufbereitschaft und Harmonie waren aber über die gesamte Spielzeit nur selten zu erkennen. Janosch Lauter blieb glücklos bei einem direkten Freistoß (5.).

Die Gäste vom Rhein setzten die Vorgaben ihres Trainers Nico Helbach nahezu perfekt um. Tief stehend, ließen sie die Einheimischen anrennen, behielten die Ordnung und imponierten mit einer disziplinierten Kompaktheit. Im Anschluss an einen Freistoß von Florian Lemler wurde Christoph Heymann abgeblockt (8.). Aus einem völlig misslungenen ruhenden Ball der Hausherren ergab sich für die FSV im Gegenzug eine Riesenchance durch Marvin Huss, der jedoch überhastet vergab (14.). Auch Adrian Knop konnte dem Ball keinen Druck verleihen (17.).

Burgschwalbach tat sich enorm schwer, es fehlten die klaren Pässe und Angebote beim Anspiel. Nur selten ließen die kampfstarken Gäste Zwingendes zu. In der 39. Minute stand ihnen allerdings das Glück zur Seite, als Tim Heimann für Julian Ohlemacher durchgesteckt hatte, dieser aber knapp am langen Eck vorbeizielte.

Wie so oft in der Hinrunde rächte sich diese vergebene Möglichkeit. Osterspais Christian Heymann flankte, und Abwehrmann Bej Ali Simbargov gelang gegen schlafende TuS-Akteure ein herrlicher Treffer aus spitzem Winkel (43.).

Beim Neuling blieb die Torgefahr auch nach Wiederanpfiff überschaubar. Julian Ohlemacher wurde nach dem Steilpass von Fabian Kunz zu weit abgedrängt (51.). Auf der Gegenseite fiel das 0:2, nachdem Torjäger Adrian Knop nach einem Freistoß von Florian Lemler am langen Eck gelauert hatte (53.). Die im Abstiegskampf erfahrenen Grünhemden ließen sich auch vom Anschlusstor des eingewechselten Marco Esposito (56.) nicht aus der Fassung bringen.

Die Hausherren agierten weiter zu überhastet mit technischen Fehlern. Der permanent steigende Druck lähmte zudem das Spiel das Aufsteigers, dem nun auch in der Tiefe entscheidende Fehler unterliefen. Osterspais Joker Thomas Lemler zerstörte dann die Burgschwalbacher Hoffnungen auf Ablage Knops mit dem zwischenzeitlichen 1:3 (70.) und stellte später (83.) den zweiten Auswärtssieg seiner Farben sicher. Für die Hausherren reichte es nur noch zum 2:4 durch Kapitän Fabian Kunz, der nach einem Zuspiel von Fabian Haas erfolgreich war (90.+3).

„Wir wollten erst einmal gut stehen und haben uns nach ausgeglichener erster Halbzeit danach den Sieg verdient. Vielleicht war das ja der Startschuss für eine ähnlich gute Rückrunde wie im vergangenen Jahr“, freute sich FSV-Trainer Nico Helbach nach der Revanche. „Das Abwehrverhalten war eine Katastrophe. Osterspai war in den Zweikämpfen einfach cleverer und hat erfolgreich auf unsere Fehler gewartet“, war sein Burgschwalbacher Kollege Torsten Baier ziemlich bedient.

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[ Letzte Änderung: 18. Dezember 2018 ]