SV Hundsangen e.V. 1926

14.08.2017, 07:10, Alter: 159 Tage
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 1.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

                                        

 

 

Hundsangen verteilt Geschenke an VfL Bad Ems

2:3-Niederlage für SG in der Kurstadt

 

Ereignisreich verlief am Sonntag die erste Halbzeit im Bezirksligaspiel des VfL Bad Ems gegen die SG Hundsangen/Obererbach – vor allem für Kay Ludwig, den Spielertrainer der Gastgeber. Glänzend glückte der Start für ihn dank eines Treffers, übel endete der Durchgang wegen seines Platzverweises. Am Ende durfte er mit seinen Männern einen knappen 3:2 (3:2)-Erfolg feiern.

 

Nach schöner Vorlage Cosmin Laurentius besorgte der Spielertrainer das 1:0 höchstselbst (8.). Allerdings war dies beileibe nicht die erste bemerkenswerte Szene. Lukas Tuchscherer hatte da beispielsweise für die SG bereits die Latte getroffen (3.).

 

Turbulent ging es weiter. Einen Abstauber Lukas Faulhabers sahen viele bereits im Netz, Tuchscherer und Niklas Noll fanden ebenfalls ihren Meister im starken VfL-Torwart Marvin Rixen. Auf der Gegenseite scheiterte John Ziegert wohl eher an seinen Nerven, als er freistehend vor dem Tor den Ball nicht richtig traf (10.). Andreas Stoffels hatte gekonnt quergepasst.

 

Zum 2:0 erhöhte schließlich Etienne Kecskemeti – erneut mit Hilfe der Gäste (15.). Hatte beim ersten Tor die Zuordnung auf der linken Defensivseite überhaupt nicht gestimmt, so verschlief SG-Torwart Lukas Litzinger jetzt das konsequente Herauslaufen, sodass der Bad Emser die Kugel erlief und vollendete. So endete eine heiße Anfangsviertelstunde.

 

Die Spannung ließ nicht nach. Tuchscherer verkürzte aus halblinker Position mit einem Schuss ins lange Eck (24.). Postwendend stellte jedoch Andreas Stoffels auf Elia Brustolons Vorarbeit den alten Abstand trotz Unterzahl im Strafraum wieder her. „Da zeigen wir kein Zweikampfverhalten im Sechzehner“, monierte Hundsangens Spielertrainer Martin Scherer, der sich später an der Leiste verletzte.

 

Überhaupt war Scherer aufgrund des teils dilettantischen Abwehrverhaltens seiner Elf bedient und sprach von „drei Geschenken“ in Form der Treffer für die Einheimischen. Hoffnung kam bei den Westerwäldern auf, als Daniel Hannappel einen Freistoß in den Winkel beförderte (44.). Ludwig hatte für das Foul zuvor die Gelbe Karte gesehen, nach seiner nächsten Aktion musste er mit der Ampelkarte vom Feld.

 

Kaum einer vermutete wohl in der Pause, dass in der Partie keine weiteren Treffer mehr fallen würden. Doch dem VfL gelang es, in Unterzahl das Spiel verflachen zu lassen. Gefährlich wurde es nur noch selten trotz hoher Ballbesitz-Quote der SG. „Wir sind in der zweiten Halbzeit nicht mehr klar vor die Bude gekommen mit einer Ausnahme von Marcel Hürter“, fasste Martin Scherer zusammen.

 

Der erleichterte Kay Ludwig machte seinem ersatzgeschwächten Team „ein Riesenkompliment“ für die engagierte Leistung mit zehn Mann gegen einen spielstarken Kontrahenten.

 

 

 

Quandel macht den Unterschied zugunsten der SG Emmerichenhain

Mujakics Elf behält beim Aufsteiger mit 4:1 die Oberhand

 

Zum Saisonauftakt der Bezirksliga Ost musste sich Aufsteiger TuS Burgschwalbach vor 350 Zuschauern der SG Hoher Westerwald Emmerichenhain/Niederroßbach mit 1:4 (0:1) beugen. In einer interessanten Begegnung begann der Neuling sehr engagiert mit positiver Ausstrahlung. David Quandel bot sich zwar nach 9 Minuten die erste Möglichkeit, ansonsten hatten die Gäste aber sichtlich Probleme mit der bissigen Gangart des Neulings. So lag die Führung der Elf vom Märchenwald wiederholt in der Luft. Julian Ohlemacher scheiterte aber wie seine Nebenleute Sandro Fuchs (18.) und Janosch Lauter in der gleichen Minute am Emmerichenhainer Torwart Filippos Papadopoulos.

 

„Geht mal dahin, aggressiver“, forderte dessen Trainer Nihad Mujakic mehr Initiative von seiner Elf. Tatsächlich kamen die Kombinierten besser ins Spiel. Dennis Besirovic scheiterte auf Zuspiel Keigo Matsudas nur knapp (23.). Dann war es Sascha Bremenkamp, der Matsuda den Ball vom Fuß wegspitzelte (24.). Bei dieser Aktion verletzte sich der Japaner, er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

 

Für die kalte Dusche für die Aar-Elf, die in der Offensive weiter munter mitmischte, sorgte David Quandel, der aus freier Schussbahn den Ball zum 0:1 versenkte (29.).

 

Die Hausherren zeigten sich vom Rückstand beeindruckt. Besirovic (32.) und abermals Quandel (44.) waren der Doppelführung nahe. Burgschwalbach nahm das Heft in die Hand, gegen nun tief stehende Gäste fehlte aber mit zunehmender Dauer nach der Kraft raubenden ersten Halbzeit die Frische, um weitere Großchancen zu kreieren.

 

Nachdem SG-Keeper Papadopoulos Julian Ohlemachers Schuss gehalten hatte (64.), machten die Kombinierten Ernst. Nach einfachen Fehlern der heimischen Defensive bauten David Quandel (66.) und Oleg Bese (68.) nach einem ruhenden Ball Marko Zelenikas und Maximilian Stählers Zuspiel den Vorsprung aus. Immerhin schaffte für die Hausherren Niclas Breuer den „Ehrentreffer“, nachdem Sascha Bremenkamp den Stürmer freigespielt hatte (81.). Torschützenkönig David Quandel machte den Unterschied aus. Der Knipser vom Dienst machte im Zusammenspiel mit Sora Terada (89.) mit seinem dritten Tor alles klar.

 

„Wir haben das richtig gut gemacht und dem Gegner Paroli geboten“, war Burgschwalbachs Trainer Torsten Baier von der Vorstellung seiner Elf angetan. „Am Anfang waren wir zu fahrlässig und haben ein paar Chancen zugelassen. Es war sicher nicht das Gelbe vom Ei. Aber der erste Dreier war uns wichtig“, klang SG-Coach Nihad Mujakic erleichtert.

 

 

Zuschauer sehen spannendes Derby

Wirges und Montabaur bieten bei 3:3 ein gutes Spiel

 

Beim 3:3 (2:2) boten der Rheinlandliga-Absteiger Spvgg EGC Wirges und der Tabellenvierte der vergangenen Bezirksliga-Spielzeit, TuS Montabaur, sechs Treffer und kurzweilige Fußball-Unterhaltung zum Saisonauftakt.

 

Schon die Anfangsphase hatte es in sich, als die dynamischer ins Spiel gekommenen Gäste zwei dicke Chancen vergaben. Der neue EGC-Schlussmann Deniz Sakalakoglu klärte mit Glanzparaden gegen Pascal Tillmanns (5.) und Maximilian Acquah (8.). Vorausgegangen waren zwei Zuckerpässe vom glänzend aufgelegten Takayuki Omi. „Zu Beginn haben wir es versäumt, unsere beiden Großchancen zur Führung zu nutzen“ haderte Montabaurs Co-Trainer Alexander Baldus.

 

Die EGC antwortete: Der quirlige Joachim Akwapay hatte sich auf links durch die TuS-Abwehrreihe durchgetanzt, vergab dann aber aus kurzer Entfernung zu überhastet gegen den reaktionsschnellen TuS-Keeper Marcel Kemper. Die größte Führungsmöglichkeit für die Kreisstädter ließ dann Tillmanns in der 16. Minute aus. Alleine vor Sakalakoglu schob er den Ball hauchdünn am rechten Torpfosten vorbei. „Bei optimaler Chancenverwertung führen wir mit diesen Großchancen 3:0 und müssen dann den Rückstand hinnehmen“, ärgerte sich Alexander Baldus. Denn auf der Gegenseite wurde Serkan Öztürk im TuS-Strafraum zu Fall gebracht, den fälligen Strafstoß verwandelte Florian Schlich (18.) zum 1:0.

 

Die Gäste schlugen aber schon sieben Minuten später zurück, als Jung Hun Kim mit einem schönen Flachschuss von der Strafraumgrenze den Ball in die Wirgeser Tormaschen setzte. Und Montabaur blieb am Drücker: Gabriel Jost setzte einen angeschnittenen Freistoß aus halbrechter Position an die Wirgeser Torlatte (30.), ehe er sieben Minuten später mit einem schönen Linksschuss erfolgreich war. Die Freude bei den Gästen währte aber nur drei Minuten, denn Öztürk ließ seine Torjägerqualitäten aufblitzen, versetzte Kemper im TuS-Tor und traf zum 2:2-Pausenstand (40.). „Gegen einen individuell stark besetzten und eingespielten Gegner ist meine Mannschaft zweimal nach Rückstand zurückgekommen. Wir haben gekämpft und nehmen den Punkt als Erfolgserlebnis mit“, war EGC-Trainer Nikolai Foroutan mit dem kampfstarken Auftritt seines Teams nach Spielende zurecht zufrieden.

 

Die Gäste hatten nur drei Minuten nach Wiederanpfiff die erneute Führung markiert. Sakalakoglu hatte den pfeilschnellen Acquah allein vor sich von den Beinen geholt. Den fälligen Foulelfmeter setzte Tillmanns sicher ins Tornetz (48.). „Nach diesem erneuten Vorsprung haben wir uns etwas ausgeruht, wollten die Führung verwalten. Das hat sich dann entsprechend gerächt“, resümierte Alexander Baldus.

 

Wirges steckte nicht auf, erarbeitete sich in der Schlussphase Feldvorteile und belohnte sich durch Marvin Severin, der mit einem verdeckten Distanzschuss Kemper überraschte und den 3:3-Endstand markierte. (78.).

 

 

Neuling SG Ahrbach legt nach der Pause Respekt ab

Heinens Treffer reicht Westerburg nicht

 

Am ersten Spieltag der Bezirksliga Ost trennten sich die SG Westerburg/Gemünden und Klassenneuling SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod nach neunzig spannenden Minuten leistungsgerecht mit 1:1 (1:1), für die Gäste war dies ein erstes Erfolgserlebnis in der für sie neuen Spielklasse.

 

„Wir hatten in der ersten halben Stunde zu viel Respekt, sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und haben dann erst nach dem Seitenwechsel gezeigt, dass wir besser Fußballspielen können“, bewertete Ahrbachs Trainer Peter Olbrich den Premierenauftritt auf dem Bezirksliga-Parkett insgesamt positiv. Die Gastgeber hatten mit mächtig Druck sofort die Initiative ergriffen und sich klare Feldvorteile erarbeitet. Nach Tim Niedermowes weitem Einwurf auf dem kleinen Gemündener Platz und einem Getümmel vor dem Ahrbacher Gehäuse war Torhüter Florian Weimer zu einer reaktionsschnellen Faustabwehr gezwungen (9.). „Wir haben überragend begonnen, mit 70 Minuten des Spieles bin ich sehr zufrieden“, bewertete Westerburgs neuer Trainer Dobri Kaltchev das Spiel seiner Elf, haderte aber mit der Chancenauswertung seines Teams. „Wir mussten aus der Dominanz der ersten Halbzeit viel früher die Führung machen.“ Die fiel in der 28. Minute, als Michel Heinen im Strafraumdurcheinander per Drehschuss den Ball aus kurzer Entfernung ins Netz setzte. Aber nur vier Minuten später hatte das bis dahin sehr tief stehende Olbrich-Team seine erste dicke Torchance. Steffen Wittelsberger donnerte den Ball zunächst wuchtig über die Torlatte (32.), um zwei Minuten später zur Stelle zu sein und einen mustergültig vorgetragenen Angriff für sein Team abzuschließen. Ausgangspunkt war ein mustergültiger Pass des sehr starken Markus Rausch zu dem auf rechts gestarteten Tim Kuhn. Der setzte zu einem Sololauf an, flankte auf den in der Strafraummitte viel zu frei stehenden Wittelsberger, der den Ball zum ersten Ahrbacher Bezirksligatreffer über die Linie bugsierte (34.).

 

In der zweiten Halbzeit konnte man dann vor den Gästen nur den Hut ziehen. Trotz einer Verletzung von Niklas Wörsdorfer, der nach Wiederanpfiff nicht mehr aufs Feld kommen konnte, legte die SG Ahrbach nun allen Respekt ab und lieferte den Westerburgern ein Spiel auf Augenhöhe. Die Partie wurde in der Schlussphase mit jeder Minute spannender vor den Toren. Die dickste der beidseitig guten Torgelegenheiten verreitelte Niklas Leukel, der einen gefährlich aufsetzenden 25-Meter-Schuss von Christopher Laux mit glänzender Parade in letzter Sekunde aus der Torecke kratzte (88.).

 

Aufsteiger bestimmt das Derby gegen Hamm und gewinnt mit 4:2

Die SG Wallmenroth/Scheuerfeld feierte im Neuland Bezirksliga Ost einen Saisoneinstand nach Maß. Im Lokalduell gegen den VfL Hamm siegte die Häßler-Elf mit 4:2 (3:0).

 

Gerade einmal fünf Minuten brauchte der Aufsteiger, um in der neuen Liga zum ersten Mal einzunetzen. Nach einem Ball aus dem Mittelfeld legte Philipp Freudenberg am Strafraum für Dominik Zimmermann auf, der aus 20 Metern per Dropkick unhaltbar ins rechte Eck traf. Auch nach dem Führungstreffer waren die Gastgeber das überlegene Team und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Lediglich als Jonas Prudlo einen Freistoß von der Mittellinie von Michael Trautmann unterlief, lag Gefahr in der Luft, allerdings war kein Gästespieler zur Stelle, um den Fauxpas auszunutzen (12.). Nach einem schönen Spielzug über links kamen die Hausherren zum zweiten Treffer: Kevin Brocca steckte das Leder durch in den Lauf von Nils Germann, der mit links flach ins rechte Eck traf. Danach verpasste es der Aufsteiger, frühzeitig den Sack zuzumachen. Nachdem Freudenberg Trautmann den Ball abgeluchst hatte, verpasste Sascha Mertens in der Mitte frei vor Mert Zeycan den dritten Treffer (27.). Drei Minuten später verfehlte Freudenberg selbst nach Zuspiel von Germann knapp das Gästegehäuse und wiederum nur eine Minute später köpfte Mertens eine Germann-Flanke am Tor vorbei. Besser machte es erneut Zimmermann, als er in der 39. Minute einen Freistoß von Brocca aus 16 Metern einköpfte.

 

Nach Wiederbeginn kamen die „Hämmscher“ besser ins Spiel, aber nicht zwingend zu Abschlussmöglichkeiten. In der 63. Minute scheiterte Mertens erneut an Zeycan, im Anschluss ging ein Schuss von Alex Eberhard am Tor vorbei. Sieben Minuten später drosch Freudenberg den Ball freistehend aus kurzer Distanz übers Ziel, ehe in der 73. Minute endlich auch Mertens sein Tor feiern durfte. Einen Kopfball des eingewechselten Steven Moosakhani konnte Zeycan noch parieren, beim Nachschuss von Mertens war er machtlos. In der Schlussviertelstunde machten es die Gastgeber dann noch einmal spannend, als zunächst Timo Schulz im Strafraum den Ball an Daniel Krieger verlor und dann Simon Langemann aus fünf Metern einschoss (79.). Nur drei Minuten später traf Krieger erst den Pfosten, den Abpraller netzte Hannes Hering ein. Als aber nur eine Minute später Eric Neufeld nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah, mussten sich die Gäste geschlagen geben.

 

VfL-Trainer Philipp Höhner war nach dem Spiel bedient: „In der ersten Halbzeit waren wir nicht auf dem Platz. Ich hatte mehr Einsatz und Kampf von uns erwartet. Die Saison hat für uns eigentlich erst mit der zweiten Halbzeit begonnen, da war kein großer Unterschied mehr zu erkennen und wir hatten mehr Zugriff.“ SG-Trainer Stefan Häßler war mit dem Bezirksliga-Einstand zufrieden: „Einziger Mangel war, dass wir zur Pause bereits mit fünf oder sechs Toren führen mussten. Nach dem vierten Tor waren wir eigentlich durch, nach dem 4:2 wurde das Team nervös. Bis auf die letzten zehn Minuten war das von uns absolut überzeugend.“

 

 

 

Walter Reitz’ Handschrift ist bereits zu erkennen

Ellingen und Wissen trennen sich 2:2

 

Aller Anfang ist schwer. Doch gleich zum Saisonstart in der Fußball-Bezirksliga Ost zeigten die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth und der VfB Wissen den 140 Zuschauern in Straßenhaus ein gutes Spiel, besonders im zweiten Abschnitt. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem 2:2 (1:1).

In den ersten 30 Minuten war die Partie noch von gegenseitigem Respekt und Abtasten geprägt. Während die Ellinger trotz der beiden langfristigen, hochkarätigen Ausfälle von Christian Weißenfels und Matthias Schulz in der Defensivarbeit gut standen, wirkten die Gäste im Spielaufbau stärker. Es war bereits deutlich die Handschrift des neuen VfB-Trainers Walter Reitz zu erkennen. Doch es dauerte bis zur 35. Minute, ehe es zum ersten Mal richtig spannend wurde. Nach einer gekonnten Ballannahme und Drehung scheiterte der Wissener Torjäger Alexander Rosin an SGE-Torwart Philipp Krokowski. Wenig später bediente Rosin seinen Mitspieler Torben Wäschenbach mustergültig und es stand 1:0 für die Gäste (38.). Aber Ellingen steckte den Schock schnell weg. Nach einem tollen Solo über die linke Seite von Marc Fabian Becker brauchte Luan Muriqi den Ball nur noch per Kopf zum 1:1 über die Linie drücken (41.). „Das schnelle 1:1 vor dem Wechsel war wichtig. So kam keine Hektik in unserem Spiel auf“, sah der Ellinger Trainer Thomas Kahler im direkten Ausgleich die Initialzündung für die Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt.

 

Nun lebte die Partie auch von der Spannung. Nach einem Foul von VfB-Verteidiger Till Niedergesäß an Henrik Sawadsky entschied Schiedsrichter Alexander Mürtz auf Strafstoß für die SGE. Muriqi verwandelte sicher zur 2:1-Führung für die Gastgeber (52.). Vermutlich wäre das Spiel nach 60 Minuten zugunsten der SGE entschieden gewesen, wenn der Ellinger Dennis Krämer freistehend aus sieben Metern nicht am glänzend reagierenden VfB-Torwart Philipp Klappert gescheitert wäre. Doch so erhöhten die Gäste von der Sieg den Druck deutlich. Krokowski rettete mit starken Paraden gegen Rosin (65.), Wäschenbach (69.) und Philipp Bedranowsky (72.) den knappen Vorsprung, ehe der Ellinger Marc Fabian Becker nach 83 Minuten zum unglücklichen Held wurde. Nach einem Getümmel im Ellinger Strafraum fälschte er den Ball unglücklich zum 2:2-Ausgleich ins eigene Netz ab.

„Das war ärgerlich, zumal Marc Fabian zuvor überragend gespielt hatte“, meinte Kahler. „Wir haben zum Auftakt eine gute Leistung gezeigt. Die Punkteteilung geht in Ordnung“, lautete sein insgesamt Fazit. Nicht ganz zufrieden war dagegen Reitz: „Ellingen ist eine gute Mannschaft, die ihre Chancen fast konsequent genutzt hat. Das war bei uns nicht so. Daran werden wir in den kommenden Wochen arbeiten. Besonders in der zweiten Halbzeit hatte die Partie ein hohes Niveau. Das verdient Respekt zum Auftakt.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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[ Letzte Änderung: 19. Januar 2018 ]