SV Hundsangen e.V. 1926

13.08.2016, 08:23, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 1.Spieltag Teil 1

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

Dennis Orentsis schockt alte Kameraden


TuS Montabaur gewinnt emotionales Derby bei der SG Elbert vor 340 Zuschauern mit 2:0


Im vor der prächtigen Kulisse von 340 Zuschauern wie erwartet emotional geführten Nachbarschaftsduell der Fußball-Bezirksliga Ost setzte sich der hoch gehandelte TuS Montabaur beim Vorjahres-Aufsteiger SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen mit 2:0 (0:0) durch und verbuchte nicht unverdient den ersten Saisondreier.

Die Einheimischen präsentierten sich gut gestaffelt in der Defensive und überließen dem Favoriten aus der Kreisstadt die Initiative. Allerdings verbuchte die SG die erste gute Gelegenheit, als der 18-jährige Rückkehrer Christian Stera der aufgerückten Montabaurer Viererkette entwischte, sein Heber jedoch über den TuS-Kasten flog (5.) – da durfte bei der Elf von Benedikt Lauer erst einmal durchgeatmet werden.

Montabaur versuchte spielerische Akzente zu setzen. Beim Freistoß des Brasilianers Jeferson Da Silva zeigte sich SG-Schlussmann Kevin Jung auf dem Posten und klärte zur Ecke (21.). Dann musste sein Gegenüber Marcel Kemper eine Chance von Jonas Klotz zunichte machen (24.).

Der TuS blieb optisch tonangebend und kam durch Standardspezialist Arthur Henich zur nächsten Möglichkeit. Der Freistoß des Ex-Wirgesers verfehlte sein Ziel jedoch knapp (35.), ehe kurz darauf der vor der Runde von der SG zum TuS gewechselte Dennis Orentsis mit einem Schrägschuss Jung auf die Probe stellte (36.), die dieser ebenso bestand wie dann gegen Linksfuß Mario Denker (40.). Kurz vor dem Pausenpfiff wurde dann ein von der Strafraumkante getretener Freistoß Marius Ottos zur Ecke abgewehrt (45.+2).

Am Geschehen änderte sich auch nach Wiederbeginn nichts Wesentliches. Der TuS wirkte spielerisch gefälliger, die Diel-Schützlinge setzten dem ihre bekannte Kampfkraft entgegen. Nach einer Unsicherheit in der Deckung, als die Kombinierten den Ball einmal nicht energisch klären konnten, brachte ausgerechnet Orentsis mit einem unhaltbaren Schlenzer von der rechten Kante des Strafraums seine einstigen Mitspieler in Rückstand (65.).

Die SG Elbert war fortan gezwungen, mehr an die Offensive zu denken, doch der TuS zeigte sich zumeist sattelfest. Glück hatte der einstige Oberligist jedoch in Minute 74, als die Gastgeber reichliche Turbulenzen vor dem Montabaurer Tor nicht ausnutzten. Dann tankte sich der eingewechselte Elberter Marius Höber energisch durch, sein Weitschuss strich jedoch knapp am Kasten vorbei (80.).

In der sechsminütigen Nachspielzeit machte dann der TuS alles klar. SG-Keeper Kevin Jung konnte einen Schuss Karol Obrebskis nicht festhalten, Pascal Tillmanns staubte zum 0:2 ab (90.+2).

Michael Diel bilanzierte: „Mit dem Einsatz meiner Jungs bin ich sehr zufrieden. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, aber Montabaur hat auch viel Qualität.“ Das Fazit des Kollegen Lauer: „Ich war mit unserer ersten Halbzeit gegen starke Elberter nicht zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich schon. Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

 

 

 

VfB Linz dreht nach der Pause mächtig auf


SG Müschenbach unterliegt mit 1:2

 


In der Bezirksliga Ost gewann der VfB Linz in einer Partie mit zwei grundlegend verschiedenen Halbzeiten mit 2:1 (0:1) bei der SG Müschenbach/Hachenburg, die von der 80. Minute an in Unterzahl spielen musste. Rückkehrer Gerrit Oettgen wurde mit einer Fußverletzung in ein Krankenhaus gefahren, Trainer Volker Heun hatte zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal gewechselt.

Beide Mannschaften begannen in einer kurzen Abtastphase recht nervös. Linz hatte zunächst mehr Ballbesitz, agierte aber im Spiel nach von nicht zwingend genug – und leistete sich Fehler. Schon in der 9. Minute nutzten die aggressiv zur Sache gehenden Gastgeber einen VfB-Ballverlust zur Führung. Ihsan Sönmez spielte handlungsschnell Jan Nauroth an, der sich mit einem energischen Antritt vom Gegenspieler löste und aus 14 Metern das 1:0 erzielte.

Nur drei Minuten später hätten die Gastgeber nachlegen können, doch nach Fabian Hüschs Querpass schloss Gerrit Oettgen den Müschenbacher Konterangriff zu schwach ab. Die Platzherren präsentierten sich in der Abwehrarbeit sehr zweikampfstark und konzentriert. Immer wieder fingen sie den „letzten Pass“ der Linzer ab. Deren Spiel wurde immer wieder von Yannik Becker angekurbelt, doch im letzten Drittel fehlte es an Tempo, zündenden Ideen und Durchschlagskraft.

Die Platzherren blieben mit ihren Konterattacken immer wieder gefährlich, zeigten den rund 100 Zuschauern im Hachenburger Stadion eine starke erste Halbzeit und gingen mit einer verdienten 1:0-Führung in die Kabine.

Doch nach der Pause wendete sich das Blatt. Der VfB Linz agierte nun wesentlich druckvoller. Hatte Dustin Friese in der 47. Minute nach tollem Dribbling mit seinem Abspiel noch einen Tick zu lange gezögert, gelang den Gästen nach gut einer Stunde ein Doppelschlag. Zunächst erzielte Leonor Tolaj per Kopf nach einer Musterflanke von Mario Seitz von der rechten Seite in der 61. Minute das 1:1. Nur vier Minuten später leistete Friese die Vorarbeit. Der neue SG-Torhüter Jan Böhning verschätzte sich ein wenig, und Markus Fiebiger hatte wenig Mühe, erneut mit einem Kopfball das 1:2 zu erzielen. Glück hatten die Gastgeber, dass der Elfmeterpfiff ausblieb, als Böhning VfB-Spieler Mario Seitz in der 67. Minute von den Beinen holte.

„Besser als in den ersten 25 Minuten können wir nicht spielen, leider haben wir es versäumt, das 2:0 nachzulegen“, meinte Volker Heun. „Nach der Pause konnten wir nicht mehr für die nötige Entlastung sorgen.“ Sein Linzer Kollege Paul Becker sagte: „Es war das erwartet schwere Spiel. Unser Sieg war glücklich, aufgrund der zweiten Hälfte aber nicht unverdient. Ich wünsche Gerrit Oettgen gute Besserung.“


 


 

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