SV Hundsangen e.V. 1926

14.08.2016, 20:51, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 1.Spieltag Teil 2

Von: rhein zeitung

 

 

Trotz 2:2 kurz vor Schluss: Osterspai geht gegen Hundsangen unter


Martin Schlimms Schuss wurde noch geblockt, doch Marcel Hürter setzte nach und traf zum 2:3-Zwischenstand. Das war am Sonntag nach 74 Minuten die Vorentscheidung in der Bezirksliga-Partie zwischen der FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen und der SG Hundsangen/Obererbach. Anschließend legten die Gäste nach, sodass es am Ende deutlich 2:5 (2:2) hieß in Kamp-Bornhofen.

Individuelle Schwächen in den Defensivreihen waren dafür verantwortlich, dass die Zuschauer gleich sieben Treffer zum Saisonauftakt sehen durften. Pünktlich zu kommen lohnte sich, denn Thomas Lemler markierte schon nach drei Minuten das 1:0 mit einem aufsetzenden Freistoß aus fast 30 Metern Entfernung. Chihiro Nogi egalisierte sogleich auf Vorlage seines Spielertrainers Schlimm.

Das zeigte bereits, dass an diesem Tag Tore allzu leicht durch Standards und lange Bälle einzuleiten waren. In der Folge waren die Westerwälder eindeutig feldüberlegen und kamen zu einigen Chancen. Marcel Hürter und Fabian Steinebach verzogen oder scheiterten am erst 18 Jahre jungen FSV-Keeper Daniel Voß. Vor allem über die linke Seite setzte die SG Hundsangen immer wieder Akzente.

So fiel auch die erste Führung der Hundsangener über diesen Flügel: Hürter bediente Nogi. Gleich darauf hätte Schlimm selbst erhöhen können mit einem abgefälschten Kopfball-Aufsetzer, der an die Latte sprang (36.). Wie aus dem Nichts glichen drei Minuten darauf allerdings die Einheimischen aus, als Felix Lemler einen Freistoß Tobias Schneiders erlief und zum 2:2 verwandelte.

"In der Halbzeit haben wir uns über die Gegentore geärgert", berichtete Schlimm. Trotzdem hatte er "keine Angst, das Spiel nicht zu gewinnen". Spielerische und läuferische Vorteile und schnelle Außen der SG standen bei der FSV Personalsorgen gegenüber: Der fürs defensive Mittelfeld eingeplante Florian Lemler musste kurzfristig passen, Martin Paasch und Nicolas Nouvortne verletzten sich im Spiel.

So musste bei den Osterspaiern mancher auf ungewohnter Position zurechtkommen. Dennoch blieb die Partie im zweiten Durchgang lange offen, Chancen waren nun selten. "Der letzte Pass auf Adrian Knop hat oft gefehlt", analysierte FSV-Trainer Nico Helbach. Mehr noch beschäftigten ihn die eigenen Fehler: "Die Niederlage musste nicht unbedingt sein", wenngleich er Hundsangens Überlegenheit anerkannte.

Der eingewechselte Sebastian Schneider und der Brasilianer Kelvin Lima nach Vorlage Daniel Hannappels erhöhten schließlich zum Endstand. Ein "Sonderlob" zollte Martin Schlimm abschließend Hürter, Schneider und dem Doppel-Torschützen Nogi. Dank ihres Esprits waren die Defensivmängel zu verschmerzen für die SG.

 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen: Voß - Kirchner, T. Schneider, J. N. Huss, Paasch (46. M. Huss) - Nouvortne (67. Brack), Henrykowski - Schwarz (86. Weinand), T. Lemler, Fe. Lemler - Knop.

 

Hundsangen/Obererbach: Litzinger - Poppe (79. Jung), Leonardi, Schlimm, Brühl - D. Hannappel, F. Steinebach - Hürter (84. Ishijama), Lima, Faulhaber (70. S. Schneider) - Nogi.

Schiedsrichter: Ehsan Amirian (Burgschwalbach).

 

Zuschauer: 120.

Tore: 1:0 Thomas Lemler (3.), 1:1, 1:2 beide Chihiro Nogi (4., 34.), 2:2 Felix Lemler (39.), 2:3 Marcel Hürter (74.), 2:4 Sebastian Schneider (78.), 2:5 Kelvin Lima (83.).

 

 

1:6 zum Start: Wissen bestraft Birlenbachs Fehler eiskalt


Der Unterschied zwischen A-Klasse und Bezirksliga? Auf überkreislicher Ebene nutzen die Gegner die eigenen Fehler eben ein Stück weit konsequenter. Und wenn dieser Gegner dann noch wie der VfB Wissen am Samstagnachmittag sieben ehemalige Oberliga-Akteure auf dem Spielbericht stehen hat, dann kann es auch einmal passieren, dass ein Liga-Neuling wie die SG Birlenbach/ Balduinstein mit 1:6 (0:3) verliert. "Die individuellen Fehler haben dafür gesorgt, dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen ist. Aber jetzt wissen unsere Spieler, was Bezirksliga bedeutet", musste Birlenbachs Spielertrainer Wladimir Stumpf einsehen, der auf Dennis Grontzki, Marlon Eckes, Tristan Engelmann und Daniel Krekel - vier Kandidaten für die Stammelf - verzichten musste und damit bei weitem nicht die Bestbesetzung aufs Feld schicken konnte.

15 Minuten waren vor rund 200 Zuschauern absolviert, da hatte die SGBB bereits gemerkt, dass ihr gegen den ehemaligen Regionalligisten von der Sieg eine steife Brise ins Gesicht weht und die Gäste die Patzer so bestrafen wie der Dieb das Offenstehen der Haustür. Erstens: Torwart Tino Rauch verlor im Luftzweikampf gegen Mario Weitershagen nach einem Freistoß Sebastian Zimmermanns den Ball wieder aus den Händen, sodass der VfB-Kapitän im Nachsetzen das 0:1 markierte (2.). Zweitens: Martin Geißler, der Erfahrenste in der Viererkette der Kombinierten, legte den Ball in der 16. Minute dem Wissener Philipp Bedranowsky unglücklich vor (16.) und weil dazwischen der überragende Max Ebach von halbrechts ebenfalls getroffen hatte (11.), ging es für die Heimelf bereits jetzt schon nur noch um Schadensbegrenzung. Die Wissener dominierten weiterhin und deuteten immer wieder ihre Gefahr an, wenn sie den Ball schnell nach vorne transportierten. Entsprechend freute sich VfB-Trainer Dennis Reder über eine überzeugende Leistung seiner Mannschaft: "Das frühe 1:0 spielte uns in die Karten. Nur weil wir konzentriert und fokussiert waren, haben wir die Fehler der Gegner aber auch bestraft. Nach der schlechten Vorbereitung haben wir heute als Team überzeugt."

Dass die Birlenbacher lernfähig sind, zeigten sie nach der Pause. "Wir haben uns deutlich gesteigert", beobachtete Stumpf. Drei weitere Gegentore fielen trotzdem. Torben Wäschenbach (60.) und Cem Cakatay (77.) verwandelten zwei Freistöße, Max Ebach krönte in seinem ersten Seniorenspiel seine starke Leistung mit einem unwiderstehlichen Solo über halbrechts und machte das halbe Dutzend voll (88.). Immerhin verdienten sich die Einheimischen für mehr Präsenz und eine aktivere Teilnahme am Geschehen in den zweiten 45 Minuten den "Ehrentreffer". Omed Chulie vollendete eine Kombination über Marcel Hannappel und Matthias Arnolds zum zwischenzeitlichen 1:5 (80.).

 

 

Es war vielleicht die größte Frage vor dem ersten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Ost:

 

Würde der VfL Hamm die drei Punkte kampflos zugesprochen bekommen oder doch 90 Minuten lang darum spielen müssen? Diese Frage konnte nur die Spvgg EGC Wirges II beantworten - was sie dann auch mit ihrem Eintreffen am Sportplatz in Hamm tat. Und nicht nur das. Bei der 1:3 (0:2)-Niederlage strafte der von EGC-Trainer Ali Mut zusammengetrommelte Haufen all diejenigen Lügen, die daran gezweifelt hatten, dass die Wirgeser in dieser Saison auch nur ein Spiel machen würden.

 


Zwar blieb die Ersatzbank aufseiten der Gäste leer, doch für Mut gab es ohnehin kaum einen Grund zu wechseln. Denn sein Personal, bestehend aus Akteuren des (erweiterten) Kaders der ersten Mannschaft sowie drei A-Jugendlichen, rackerte über die gesamte Spieldauer. Das reichte am Ende zwar nicht zu Zählbarem. Sehr wohl aber für anerkennenden Respekt vonseiten der Zuschauer und auch des Gegners.

Danach hatte es in der Anfangsphase der Partie allerdings nicht ausgesehen. Keine fünf Minuten waren gespielt, als Matthias Keller den VfL Hamm in Führung brachte. Doch was folgte, war nicht etwa ein Schützenfest der Gastgeber, sondern ein offener Schlagabtausch mit fortan befreit aufspielenden Wirgesern. Der entscheidende Unterschied: die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Doch was darf von einer Mannschaft erwartet werden, deren ältester Akteur, Max Meuer, gerade mal 21 Jahre jung ist?

Nachdem Jannik Sturm und Carsten Schwarz gute Chancen für die Wirgeser vergeben hatten, zirkelte auf der Gegenseite Michael Trautmann einen Freistoß aus linker Position zum 2:0 ins lange Eck (27.). Davon ließen sich die Gäste nicht aus der Bahn werfen, spielten auch nach der Pause munter mit. Doch auch der nächste Treffer ging auf das Konto des VfL, als Pascal Binneweiß einen Konter zum 3:0 abschloss (66.).

Immerhin belohnte Tayfun Öztürk die Wirgeser Bemühungen mit seinem Foulelfmeter zum 1:3 (71.). Und vielleicht wäre noch mehr drin gewesen, hätte Schwarz kurz darauf nicht frei vor VfL-Torwart Mert Zeycan zu überhastet abgeschlossen. Fakt ist: Unabhängig vom Ergebnis haben die Wirgeser erkennen lassen, dass mit ihnen in dieser Spielzeit durchaus zu rechnen ist. Klar ist aber auch, dass es für Ali Mut an jedem Spieltag aufs Neue zur Herausforderung wird, eine Mannschaft zusammen zu bekommen.

 

 

Die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen hat ihr Auftaktspiel in der Fußball-Bezirksliga Ost gegen die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth dank einer guten Leistung mit 4:1 (1:1) gewonnen.

 

 

 

Gleich zu Beginn hätten die Gäste mit der ersten Aktion in Führung gehen können. Dennis Krämer passte von links in die Mitte, wo Florian Raasch den Ball aus fünf Metern genau in die Arme von Weitefelds Keeper Sören Trippler schoss. Die Hausherren spielten aber von Anfang an mit und hatten einige gute Chancen, um in Führung zu gehen. Nach Flanke von Mario Schönberger köpfte Mario Weisang knapp vorbei (7.), nur zwei Minuten später steckte Fabian Lohmar auf Weisang durch, der frei vor Pete Neuendorff auftauchte, sich die Ecke aussuchen konnte, aber am Ellinger Schlussmann scheiterte. Beide Teams agierten offensiv und in den Abwehrreihen oftmals unsortiert. In der 37. Minute gingen die Gastgeber durch einen Freistoßtreffer Fabian Lohmars in Führung, der aus 18 Metern mit einem strammen Linksschuss traf. Die Freude darüber währte allerdings nicht lange, da die Gäste nur zwei Minuten später zum kuriosen Ausgleich kamen. Marvin Schnug wollte aus dem Mittelfeld eine Flanke in den Strafraum schlagen, doch diese geriet immer länger. Torwart Trippler rief seinen Hinterleuten noch "Leo" zu, ehe er im Rückwärtslaufen ausrutschte und das Leder aus gut 40 Metern im Netz einschlug.

Nach Wiederbeginn lief es bei den Gastgebern richtig rund. Zunächst setzte sich Jan-Niklas Mockenhaupt im Zweikampf durch und lupfte das Leder im Fallen über Neuendorff (49.). Nur sechs Minuten später nahm Lohmar einen langen Abschlag von Trippler an, leitete den Ball weiter zu Mockenhaupt, der im richtigen Moment zu Mario Weisang durchsteckte. Nur eine Minute später kam Ellingens Spielertrainer Thomas Kahler gegen Dominik Neitzert zu spät und holte diesen von den Beinen. Nachdem er kurz zuvor Gelb gesehen hatte, schickte ihn Schiedsrichter Vincent Hardt mit der Ampelkarte vom Platz. Danach war das Spiel entschieden, die Weitefelder ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen, und die Gäste kamen nicht mehr zu Chancen. Neitzert setzte nach Vorarbeit von Maximilian Strauch und Schönberger den Schlusspunkt. Weitefelds zufriedener Jörg Mockenhaupt meinte: "Zu Beginn hatten wir Probleme, da wir die Mitte nicht zu bekamen. Mit dem Doppelschlag haben wir das Spiel entschieden. Wir wussten, dass Ellingen in der Abwehr tempomäßig Probleme hat und nutzten das gut aus." Sein Gegenüber Thomas Kahler sagte: "Wir haben in der Höhe verdient verloren und zu keiner Phase ins Spiel gefunden. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, ist nicht aufgegangen. Vielleicht sollten wir die Saisonvorbereitung hinterfragen."

 

 

Am ersten Spieltag in der Bezirksliga Ost gab es für den Aufsteiger SV Fortuna Nauort nichts zu holen, am Ende musste die Mannschaft von Trainer Olaf Klee im Heimspiel gegen die SG Westerburg/Gemünden beim 0:5 (0:3) reichlich Lehrgeld zahlen.

 


In der Anfangsphase der Partie passierte auf beiden Seiten recht wenig. Es dauerte bis zur 24. Spielminute, ehe Westerburgs Angreifer Tim Niedermowe den ersten Warnschuss auf das Nauorter Gehäuse abfeuerte. Seine Volleyabnahme strich allerdings knapp über die Querlatte. Besser zielte dann sein Mannschaftskamerad Marvin Binge, der aus gut 30 Metern Torentfernung einfach mal abzog und für die nicht unverdiente 1:0-Führung der SG Westerburg/Gemünden sorgte (28.).

Die erste Gelegenheit auf Seiten der Fortuna hatte dann Eugen Wagner, der jedoch nach einem Sprint über den halben Platz mit einem harmlosen Roller an Westerburgs Torhüter Carsten Wolf scheiterte (34.). Nach einem von Justin Keeler schnell ausgeführten Freistoß schaltete Westerburgs Angreifer Tim Niedermowe am schnellsten und erhöhte mit einem satten Flachschuss aus halbrechter Position auf 2:0 für seine Elf (39.).

Nauorts Abwehrspieler Stephan Weber hätte den Neuling noch vor dem Seitenwechsel wieder ins Spiel zurückbringen können, scheiterte allerdings per Kopf aus kurzer Entfernung in der 44. Spielminute. In der fünften Minute der Nachspielzeit - Westerburgs Schlussmann Carsten Wolf musste behandelt werden - traf SG-Akteur Marvin Binge nach einem Nauorter Ballverlust zur 3:0-Pausenführung.

Im zweiten Durchgang beseitigte der Westerburger Manuel Jung nach einer maßgerechten Flanke von Justin Keeler per Kopf allerletzte Zweifel am Auswärtssieg und erhöhte auf 4:0 (50.). Der verdiente "Ehrentreffer" blieb dem Aufsteiger verwehrt, weil Carmelo Trono (67.) und Eugen Wagner (70.) bei ihren Kopfbällen nicht genau genug zielten. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Marvin Binge, der einen Alleingang mit seinem dritten Treffer zum Endstand von 5:0 abschließen konnte.

Nach der Partie sagte Nauorts Trainer Olaf Klee: "Es war trotz der klaren Niederlage nicht alles schlecht bei uns. Die gravierenden Fehler vor den Gegentoren dürfen allerdings nicht passieren." Sein Westerburger Kollege Oliver Meuer meinte nach dem gelungenen Saisonauftakt: "Nach unserer Umstrukturierung haben wir das insgesamt ganz gut gemacht und das Spiel auch verdient gewonnen."

Nauort: Lohrum - Weber, Bäcker, M. Kulachmetow, Ünal (58. Trono), Beyazoglu (12. Schneider), Funda, Wagner, Pineker, Schmidt, Tries (83. Flammmersfeld).

Westerburg: Wolf (56. Leukel) -Jung, Hartmann (79. Plag), Heinen, Wengenroth, Meuer, Schmidt, Niedermowe, Major (65. Groß), Keeler, Binge.

Schiedsrichter: Ralf Volk (Brey).

Zuschauer: 120.

Tore: 0:1 Marvin Binge (28.), 0:2 Tim Niedermowe (39.), 0:3 Marvin Binge (45.+5), 0:4 Manuel Jung (51.), 0:5 Marvin Binge (78.).

 

 

 

Quandel und Pavelic treffen doppelt bei Debüt

 


Ein gelungenes Debüt in der Bezirksliga Ost feierte der Aufsteiger SG Emmerichenhain/Niederroßbach mit dem 4:1 (2:0)-Erfolg über den VfL Bad Ems, was Trainer Nihad Mujakic "von einem guten Einstand in die neue Spielklasse" sprechen ließ.

 


Sein Team dominierte von Beginn an und hatte nach sechs Minuten die erste Torgelegenheit. Neuzugang Keigo Matsuda, der ein bärenstarkes Spiel zeigte, hatte sich auf rechts gut durchgesetzt, mit Übersicht den an der Strafraumgrenze stehenden Mario Pavelic gesehen, der dann aus freier Schussposition hauchdünn am Tor vorbeizielte. David Quandel (20.) und Marko Zelenika (34.) scheiterten in der Folgezeit ebenfalls aus besten Schusspositionen. In der 36. Minute fiel dann die nun verdiente Führung für die Gastgeber, als sich Matsuda glänzend durchgedribbelt hatte, mit Übersicht zu Quandel durchspielte, der flach ins lange Eck den ersten Bezirksligatreffer der SG Hoher Westerwald markierte. Die Gäste, auch weiterhin gehörig unter Druck, haderten kurz vor der Pause mit dem Schiedsrichter, als sie Pavelic bei seinem 2:0 eindeutig in einer Abseitsposition gesehen hatten. Der Routinier ließ sich von den Protesten nicht im geringsten beeindrucken und stellte die Pausenführung her. "Dieses Tor war aus unserer Sicht nicht korrekt", ärgerte sich VfL-Trainer Kay Ludwig. "Wenn du gegen eine Mannschaft wie Emmerichenhain, die lange nicht mehr verloren hat und vor Selbstvertrauen nur so strotzt, mit zwei Toren hinten liegst, hast du normalerweise keine Chance mehr."

Die Badestädter, die sich trotzdem nicht aufgaben und zwangsläufig nach dem Seitenwechsel etwas mehr Zug zum Tor entwickelten, forderten kurz nach Wiederanpfiff bei einer Strafraumaktion gegen Dennis Imgrund einen Strafstoß, der Unparteiische sah die Aktion aber anders. "Das war dann der Knackpunkt", so Ludwig nach Spielende. Spätestens, als Quandel eine Unsicherheit der VfL-Abwehr nutzte und seinen zweiten Treffer zum 3:0 erzielte (77.), war die Partie entschieden. Für einen kurzen Moment keimte zwei Minuten später beim Ludwig-Team noch mal ein Fünkchen Hoffnung auf, als Dennis Imgrund einen Handelfmeter zum 3:1 verwandelte.

In der lebhaften Schlussphase ging es dann vor den Toren richtig zur Sache. Emmerichenhains Torhüter Timon Topitsch musste bei gefährlichen Schüssen von Vernatius Emeka (66.) und Julian Nicolas Bär (82.) sein ganzes Können zeigen, während die Gastgeber ihrerseits Großchancen fast im Minutentakt liegen ließen. In der 88. Minuten zeigte sich der VfL in der Abwehr unsicher, was Torjäger Pavelic eiskalt zum 4:1 nutzte. "Hinten waren wir sicher, offensiv müssen wir nachlegen", so Mujakic.

 

 

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Datenschutzerklärung ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 13. Dezember 2018 ]