SV Hundsangen e.V. 1926

03.04.2017, 06:52, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 23.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

Hundsangen nutzt Überzahl gegen Ellingen nicht

Ein 0:0 auf ordentlichem Niveau

 

Wie schon in der Hinrunde trennten sich die im Mittelfeld der Bezirksliga Ost angesiedelten Teams der SG Ellingen/Bonefeld/Willroth und der SG Hundsangen/Obererbach unentschieden. Der Unterschied: Bekamen die Zuschauer vor der Winterpause beim 3:3 sechs Tore zu sehen, fehlten diese nun beim 0:0.

 

Dennoch war es kein fader Kick, sondern ein torloses Remis der besseren Art. Hundsangener setzte bereits in der 3. Minute ein Ausrufezeichen: Chihiro Nogi hatte die noch unsortiert wirkende Ellinger Defensive der SGE genarrt, aber dann knapp verzogen. Danach wirbelte das Team von Trainer Thomas Kahler den Kontrahenten ganz schön durcheinander. „Wenn wir da klar hinten liegen, hätten wir uns nicht beklagen können“, meinte später Gäste-Spielertrainer Martin Schlimm ehrlich. Christian Weißenfels (12.), Florian Raasch (15.) und Mazlum Sari (20.) hatten beste Möglichkeiten. Aber bei den Gästen stand mit Leon Schmitt ein überragender Torwart zwischen den Pfosten. Nachdem Weißenfels und Raasch am Elfmeterpunkt die Absprache vermissen ließen (36.), hatte Nogi auf der anderen Seite die bis dahin beste Möglichkeit für seine Farben. Am kurzen Pfosten kam er mit dem Kopf aber nicht mehr hinter den Ball. Ellingen hätte mit einer Führung in die Pause gehen können, doch erneut Weißenfels brachte den Ball nach einem Einwurf nicht unter Kontrolle.

 

Nach einer Stunde war für Ellingen dann Schadensbegrenzung angesagt: Der Schiedsrichter schickte den für die Offensive wichtigen Weißenfels nach einem absichtlichen Handspiel im gegnerischen Strafraum mit Gelb-Rot zum Duschen. Hundsangens Trainer kam diese Situation gerade recht. „Wir hatten uns vorgenommen, das zu tun, was wir können, nämlich Fußball zu spielen“, meinte Schlimm nach dem Abpfiff. Trotz Feldüberlegenheit der Gäste musste Ellingens Torwart Philipp Krokowski jedoch nicht spektakulär eingreifen. In der 70. Minute hatte der Schlussmann Glück: Bei einem Schuss von Sebastian Schneider wäre er ohne Abwehrchance gewesen, doch Joscha Lindenau klärte auf der Torlinie.

 

In den letzten Minuten fasste Ellingen noch einmal etwas mehr Mut und konterte einige Male gefährlich. Kahler trauerte den vergebenen Möglichkeiten in der ersten halben Stunde nach, gab sich dann aber mit dem einen Punkt zufrieden. Wie sein Gegenüber verbuchte er eine Halbzeit für jedes Team. Das Remis? Aus Sicht der Trainer ein gerechtes Ergebnis.

 

 

 

 

 

 

 

SG Westerburg hält in Emmerichenhain ihren Kasten sauber

Rangdritter muss sich mit torlosem Unentschieden begnügen

 

Die SG Hoher Westerwald Emmerichenhain/Niederroßbach schwächelt im spannenden Titelrennen der Bezirksliga Ost. Beim torlosen Remis gegen die SG Westerburg/Gemünden konnte sich der Aufsteiger nicht mit Ruhm bekleckern.

Die Gäste reisten mit der Empfehlung von zuletzt fünf ungeschlagenen Partien an und verstanden es, den Favoriten so richtig zu ärgern.

 

Zwar begann es nach David Quandels Schuss (5.) über den Kasten verheißungsvoll für die Hausherren, danach zeigten die Gäste allerdings, dass sie sich auf fremden Plätzen deutlich wohler fühlen als zu Hause. Die Platzherren kurbelten erwartungsgemäß das Spiel an, nach Quandels Fehlversuch boten die aus der Tiefe agierenden Westerburger aber keine Lücken mehr.

Den Versuchen im Spiel nach vorne bei Oliver Meuers Elf fehlten zunächst Ruhe und Präzision. Beim ersten gefährlichen Vorstoß durch Matthias Wengenroth (23.) war Emmerichenhains Torwart Filippos Papadopoulos auf dem Posten. Nach einer knappen halben Stunde war der erste Angriffsschwung des Rangdritten dahin. Westerburg behielt die Ordnung, ehe die Platzelf kurz vor der Pause zielstrebiger kombinierte. Hier bewahrte Westerburgs Schlussmann Carsten Wolf seine Farben nach Mario Pavelics Schuss (38.) vor einem Rückstand.

Wer mit Pavelics Versuch nach einem Alleingang den zündenden Funken erwartet hatte (46.), wurde enttäuscht. Der Stürmer versuchte es in der Folge mit Gewalt – und übersah dabei seine Nebenleute. Beim Gegner verdiente sich Jannik Schmidt in der für ihn ungewohnten Innenverteidigerposition durch starke Zweikampfwerte gegen Toptorjäger David Quandel die Bestnote.

Die Gäste setzten ihren Aufwärtstrend fort und wagten sich nun häufiger nach vorne. Marvin Binge köpfte nach einem weiten Einwurf von Tim Niedermowe knapp neben den Pfosten (60.). Es kam zu einer äußerst spannenden Schlussphase, in der es vor beiden Toren knisterte.

Matthias Wengenroth kam, von Julian Jung behindert, nicht frei zum Abschluss (79.). Für die Gastgeber köpfte Joker Michael Sehner nach einer Flanke von Marko Zelenika drüber (82.). Der starke Schlussmann Papadopoulos verhinderte nach einem Hammer von Wengenroth die erste Heimniederlage (83.), danach schoss Jannik Schmidt noch knapp über den Kasten. Die Riesenchance, doch noch für ein versöhnliches Ende des Favoriten zu sorgen, ließ abermals Sehner in der Nachspielzeit liegen.

„Wir haben gut gestanden und besaßen einige Chancen. Die Mannschaft hat sich den Punkt absolut verdient“, war Westerburgs Trainer Meuer stolz. „Als Spitzenmannschaft muss man anders auftreten. Wille, Charakter und Einstellung waren nicht vorhanden“, ließ sein Gegenüber Nihad Mujakic seinem Frust freien Lauf.

 

 

 

9:0: Weitefeld zeigt Birlenbach Grenzen auf

Keeper Trippler nicht einmal gefordert

 

Die 120 Kilometer lange An- und Abreise nach Langenbach hätten sich die abstiegsbedrohten Fußballer der SG Birlenbach/Balduinstein sparen können. Auch Sören Trippler von der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen hätte sich bei sonnigem Frühlingswetter etwas anderes vornehmen können – der Torhüter blieb über die gesamte Spielzeit beschäftigungslos. Stattdessen durfte der Schlussmann aus der Entfernung ansehen, wie seine Teamkollegen einen ungefährdeten 9:0 (6:0)-Heimerfolg in der Bezirksliga Ost herausschossen.

„Birlenbach hatte keine einzige Torchance, aber sie haben das anständig über die Bühne gebracht“, lobte Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt die fairen Gäste, die sich aber schon früh ihrem Schicksal gegen eine spielstarke Heimelf ergaben – nach fünf gespielten Minuten eröffnete Dominik Neitzert den Torreigen. Bereits zur Halbzeit machte die Mockenhaupt-Elf das halbe Dutzend durch Treffer von Fabian Lohmar (14.), Sascha Cichowlas (28.), einen Doppelpack von Mario Weisang (19., 40.) und Neitzerts zweiten Treffer (21.) voll. „Die Tore sind früh gefallen, und danach haben wir es souverän gemacht. Nach der Halbzeit haben wir dann einen Gang zurückgeschaltet“, erklärte Mockenhaupt, der womöglich auch schon das Spitzenspiel gegen den TuS Montabaur am kommenden Mittwoch im Hinterkopf hatte. Spielertrainer Wladimir Stumpf steuerte mit einem Eigentor den ersten Treffer nach dem Seitenwechsel bei (57.). Mario Weisang mit seinem dritten Tor (74.) und Maximilian Strauch (79.) nutzten nur noch zwei der zahlreichen Gelegenheiten für die Gastgeber zum 9:0-Endstand.

 

 

 

Zwei Standards bringen Elbert Sieg in Bad Ems

Marius Ottos Traumtor sichert 2:1

 

Während der VfL Bad Ems um Punkte gegen den Abstieg aus der Bezirksliga kämpft, kann die SG Elbert/Welschneudorf/ Stahlhofen dank eines gesicherten Mittelfeldplatzes befreit aufspielen – und behielt letztlich auch in mit 2:1 (1:1) die Oberhand.

 

Die Gäste begannen recht offensiv, ohne sich dabei jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Doch dann waren es die Badestädter, die nach einer verhaltenen Viertelstunde erstmals gefährlich vor das Tor von Kevin Jung kamen. Julian Bär setzte einen Kopfball an die Latte. Den Abpraller nutzte Christian Richter aus halbrechter Position zum 1:0 (15.). Nur wenige Minuten später wurde der unermüdlich rackernde Jonas Klotz von Thomas Vogt im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lars Bode sicher zum 1:1 (21.).

Nun nahm das Spiel etwas mehr Fahrt auf, was zu mehr Torraumszenen führte. Lars Bodes Freistoß aus der eigenen Hälfte konnte VfL-Torwart Marvin Rixen über die Latte lenken (31.). Matthias Stera scheiterte dann zunächst am Torwart (33.) und eine Minute später nach einer Ecke von Marius Otto per Kopfball an der Latte. Während Elbert weiter drängte, blieben die Bad Emser durch Konter gefährlich. Zwei Szenen bestimmten das Spiel im zweiten Durchgang, den die Gastgeber zunächst überlegen gestalten konnten. Wieder war es Julian Bär, der einen Kopfball an die Latte setzte. Den Abpraller köpfte Andreas Stoffels am leeren Tor vorbei (61.). In der 76. Minute konnte der Elberts Jonas Klotz nur durch ein Foul von Cosmin Laurentiu gestoppt werden. Den fälligen Freistoß aus 20 Metern nutzte Marius Otto und machte per Traumtor den 2:1-Sieg perfekt. Elberts Trainer Michael Diel war mit dem Ergebnis, nicht aber mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden: „Wir hätten befreit aufspielen können, haben jedoch zu wenig Druck gemacht.“

 

 

 

Wagners Elfer bringt Nauort Punkt

Die SG Müschenbach baut ihren 1:0-Vorsprung gegen Neuling nicht aus

 

Keinen Sieger gab es in der Bezirksliga Ost im Spiel zwischen der SG Müschenbach/ Hachenburg und dem SV Fortuna Nauort beim 1:1 (1:0) – ein Ergebnis mit dem beide Mannschaften trotz des jeweils anvisierten „Dreiers“ am Ende leben mussten.

Die Gastgeber, weil sie es versäumten, ihre Pausenführung nach insgesamt deutlich mehr Spielanteilen frühzeitig auszubauen. „Wir müssen uns einfach vorwerfen lassen, das zweite Tor nicht zwingend und mit letzter Konsequenz nachgelegt zu haben“, war Müschenbachs Trainer Volker Heun entsprechend richtig sauer. „Wir haben das Spiel dominiert, und dann enttäuscht es mich maßlos, dass wir am Ende nur mit einem Punkt dastehen.“ Die Partie bot – unter der tabellarischen Situation auch nicht anders zu erwarten – keine fußballerische Feinkost. Beide Mannschaften bearbeiteten sich im Mittelfeld sehr intensiv, den jeweiligen Angriffsbemühungen fehlten im Abschluss die Präzision und die finale Passgenauigkeit.

So blieben die beiden Torsteher bis zur 36. Minute nahezu beschäftigungslos. Mit der ersten konkreten Torgelegenheit markierte das Heun-Team den Führungstreffer. Benny Walkenbach hatte einen Eckball mustergültig auf den freistehenden Lukas Kessler gebracht, der aus etwa zehn Meter wuchtig und genau in den Torwinkel köpfte. Jan Nauroth hätte kurz vor dem Pausenpfiff fast nachgelegt, verpasste aber einschussbereit eine schöne Vorlage von Tim Kevin Zeiler (44.).

„Wir wollten erst mal hinten gut stehen“, erklärte Nauorts Spielertrainer Jürgen Ebert seine taktischen Überlegungen. „Mit unseren Mitteln können wir nur über den Kampf kommen.“ Seine Elf geriet nicht frühzeitig auf die Verliererstraße, weil Müschenbach zu fahrlässig mit den sich nach dem Seitenwechsel deutlich häufiger ergebenden Torchancen umging. Gerrit Oettgen (48.), Tim Kevin Zeiler (49.) und Fabian Hüsch (56.) verballerten gleich dreimal aus guten Schusspositionen. „Wir haben uns nicht aufgegeben und einen Punkt für die Moral geholt. Am Ende musst du dann auch mal Glück haben.“ Dies kam in der 85. Minute, als den Gästen ein ziemlich zweifelhafter Elfmeter zugesprochen wurde. Eugen Wagner war es egal, er verwandelte sicher zum Endstand. Vorher hatte Ebert seine Elf mit zwei tollen Rettungsaktionen (77., 83.) im Spiel gehalten.

 

 

 

VfB Linz besiegt den VfB Wissen nach Steigerung in Hälfte zwei  

Michael Fiebiger schießt das „Tor des Tages“ für den Tabellenführer

 

Der VfB Linz bleibt Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Ost. Mit einem 1:0 (0:0)-Heimerfolg gegen den VfB Wissen fährt das Team von Trainer Paul Becker weiterhin in der Erfolgsspur.

Jedoch wurde es kein packender Fußballkrimi auf dem Linzer Kaiserberg. Den Gastgebern steckte die Partie vom vergangenen Mittwoch bei der SG Emmerichenhain (1:1) noch in den Knochen, sodass sie zunächst mit wenig Tempo agierten. Die Gäste aus Wissen standen sicher in der Abwehr. Es spielte sich viel im Mittelfeld ab, ohne zwingende Aktionen Richtung der beiden Tore. Sowohl Sebastian Seitz im Kasten der Heimmannschaft als auch sein Gegenüber Marvin Scherreiks verlebten ruhige erste 45 Minuten.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gastgeber das Tempo ein wenig an und drängten die Gäste zunehmend in die eigene Hälfte. Doch Linz blieb wachsam, hatte Trainer Paul Becker doch vorher vor den konterstarken Wissener Spielern gewarnt: „Wir müssen immer befürchten, in einen der gefährlichen Konter zu laufen, das ist uns in der vergangenen Saison passiert. Aber wir haben heute gut aufgepasst.“ Keeper Seitz war immer auf der Hut und vereitelte durch frühzeitiges Herauslaufen Chancen von Alexander Rosin (58.) und Cem Cakatay (64.), ehe er in der 75. einen Schuss von Rosin parierte.

Mit zunehmender Spieldauer machte sich der dünne Kader der Gäste – Wissen war mit nur einem zusätzlichen Feldspieler angetreten – bemerkbar. „Irgendwann war das Kräfteverhältnis nicht mehr gegeben und die Spieler haben Körner gelassen“, trauerte Wissens Trainer Dennis Reder seinen fehlenden Auswechselmöglichkeiten hinterher. Paul Becker konnte hingegen aus dem Vollen schöpfen und bewies zudem mit der Einwechslung von Michael Fiebiger für Mario Seitz (60.) ein glückliches Händchen. Denn nach einem Linzer Freistoß von der rechten Seite war Fiebiger zur Stelle und markierte mit seinem „Tor des Tages“ den 1:0-Siegtreffer für den Tabellenführer (79.). In der Nachspielzeit hatte der ebenfalls eingewechselte Dijan Ramovic noch die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, doch der Ball verfehlte sein Ziel nur knapp (90. + 2.).

 

„Wir haben es Linz schwer gemacht, diszipliniert gespielt und auf Konterchancen gewartet. Aufgrund der Spielanteile geht der Sieg für Linz aber in Ordnung, die Linzer waren eben einen Tick besser“, zeigte sich Wissens Trainer Reder trotz der verlorenen Punkte zufrieden. Ebenfalls zufrieden war der Linzer Coach Paul Becker: „Nach dem Spiel vom Mittwoch, sind wir zunächst nicht so richtig in die Gänge gekommen. Aber nach der Halbzeit haben wir das Tempo angezogen und hatten mehr Spielanteile, daher ist es ein verdienter Sieg. So langsam macht sich unsere gute Vorbereitung auf die Rückrunde bemerkbar, wir können immer noch zulegen.

 

 

 

FSV Osterspai schnuppert in Hamm am Auswärtssieg

 

VfL führt zweimal und gleicht nach einem 2:3-Rückstand erst in der Schlussphase

durch Michael Weyer zum 3:3 aus

 

Der VfL Hamm und die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen lieferten sich in der Fußball-Bezirksliga Ost eine Partie, die in Etappen verlief und mit 3:3 (2:1) endete. Nachdem Hamm die erste Halbzeit dominiert hatte, machten die Gäste nach Wiederbeginn Druck, drehten den 1:2-Rückstand in eine 3:2-Führung, bevor sich die Einheimischen noch einmal aufrappelten. Beide Trainer bezeichneten das Remis nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten als leistungsgerecht. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht aggressiv genug, haben es nach der Pause aber deutlich besser gemacht“, sagte FSV-Trainer Nico Helbach. Sein Gegenüber Philipp Höhner bemerkte zwar erfreut, dass sich seine Elf in der Endphase noch einmal reinkniete, scheiterte aber beim Versuch zu erklären, was zwischen den Minuten 46 und 56 passierte: „Ich weiß nicht, was da bei uns los war.“

 

Ja, es hatte sich durchaus schon kurz vor dem Kabinengang angedeutet, dass die Grünhemden besser in die Partie kamen. Die machten im Endspurt mehr Druck in der Offensive als in 42 Minuten zuvor. FSV-Stürmer Adrian Knop kam zu leicht an den Ball, und der VfL konnte froh sein, dass der zuletzt wiedererstarkte Torjäger aus halblinker Position am kurzen Eck vorbeischoss. Für die Gastgeber kam die Spielunterbrechung genau zur rechten Zeit. „Aber das 2:2 wäre zu diesem Zeitpunkt auch nicht verdient gewesen“, gab Nico Helbach zu. Hamm war bis zur besagten 42. Minute nämlich die deutlich bessere Mannschaft. Vor allem Sturmspitze Michael Weyer sorgte von Beginn an für Gefahr und hatte auch die erste gute Chance des Spiels. Aus 15 Metern kam er zentral vor dem Tor zum Abschluss und scheiterte an Osterspais Schlussmann Daniel Voß (7.). Auf der Gegenseite nutzte Florian Lemler einen Freistoß, um ein Signal zu setzen. Sein Versuch aus 20 Metern ging nur knapp am Winkel vorbei. Da der VfL den Takt hochhielt, war das 1:0 keine Überraschung. Michael Weyer verwandelte einen Foulelfmeter sicher (15.). Aus dem Nichts glichen die Gäste aus – auch, weil Hamm die Szene zweimal nicht klärte. Antony Henrykowski war es egal, er drosch den Ball flach ins linke Eck (39.). Die VfL-Kicker zeigten sich zunächst wenig geschockt und gingen dank Manuel Plath wieder in Führung (42.). Die hatte nicht lange Zeit Bestand. Die Helbach-Elf kehrte überzeugend auf den Platz zurück, und binnen drei Minuten drehten Adrian Knop (49.) sowie Florian Lemler (52.) das Resultat. „Die Chancen zum 4:2 waren da. Weil wir sie nicht genutzt haben, wurde es noch einmal knapp“, sagte der FSV-Trainer. Es wurde nicht nur knapp, sondern auch nichts mehr mit dem Auswärtssieg. Der laufstarke Weyer vollendete die großartige Vorarbeit Pascal Binneweiß' von der rechten Seite mit seinem 18. Saisontreffer zum Ausgleich (84.).

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[ Letzte Änderung: 22. April 2018 ]