SV Hundsangen e.V. 1926

10.04.2017, 06:20, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 24.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

Später Elfmeter rettet der SG Elbert einen Punkt gegen Hamm

VfL legt zweiten Treffer nicht nach

 

 

Der VfL Hamm ging spät in Führung und wähnte sich wohl schon auf der Gewinnerstraße. Am Ende reichte es für den Bezirksligisten aber nur zu einem Punkt bei der SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen, die in letzter Minute einen Elfmeter zum verdienten 1:1 (0:0) nutzte. „Wir haben es einfach versäumt, das zweite Tor nachzulegen“, sagte Gäste-Coach Philipp Höhner nach dem Remis in Welschneudorf.

 

Dass bei den Elbertern der ganz große Druck raus ist, belegen diese Wechselspiele: Trainer Michael Diel konnte (und wollte) es sich erlauben, drei Akteure – Matthias Stera, Mario Schaaf und Jonas Klotz – an die Reserve auszuleihen, um diese im Abstiegskampf in der B-Klasse zu stärken. Doch Diels Kader ist nicht gerade üppig besetzt. Folglich lief das Trio auch gegen Hamm auf. Dadurch keineswegs geschwächt, kontrollierten die Gastgebern in Durchgang eins weitgehend das Geschehen. Die erste Chance hatten aber die Gäste: Simon Langemann rannte alleine auf den starken SG-Schlussmann Kevin Jung zu, doch dieser war aufmerksam und klärte im Rauslaufen (4.). Auf der Gegenseite ließ Kevin Ferdinand einen ersten Warnschuss folgen, der aber über das Tor strich (7.). Danach beruhigte sich das Geschehen bei sommerlichen Bedingungen, ehe die Außenverteidiger der Gastgeber für Betrieb im Hämmscher Strafraum sorgten. Zunächst schaltete sich Alexander Stera über den rechten Flügel ins Offensivspiel ein, zog seine Flanke scharf, aber zu ungenau ins Zentrum (18.). Mario Schaaf, der auch sein zweites Spiel des Tages komplett bestritt, war nach dem Lauf über die linke Seite nur durch ein Foul zu stoppen. Der Freistoß war ein Fall für Marius Otto, dessen Versuch die Latte noch leicht berührte (25.).

 

In sich hatte es Minute 37: Nach einem Otto-Pass nahm Klotz den Ball auf, wurde aber entscheidend beim Abschluss gestört, sodass VfL-Schlussmann Mert Zeycan parieren konnte. Hamm setzte einen langen Pass auf Michael Weyer entgegen. Der Linksaußen nahm den Ball auf und zog ab. Sein Pech: SG-Keeper Jung bekam im letzten Moment noch die Hände nach oben. Zeycan stand dem in Nichts nach, als er nach einem vors Tor gezogenen Otto-Eckball klärte (39.).

Nach der Pause wurde Hamm stärker, scheiterte aber immer wieder an Kevin Jung, der gegen Weyer (63.) und Langemann (72.) klasse parierte. Elberts beste Aktionen waren ein Drehschuss von Alexander Gombert (65.), den Zeycan abwehrte, und ein Kopfball von Tobias Brand (82.). Eine Elberter Unaufmerksamkeit nutzte Hamm wenig später: Langemann kam mit seinem Drehschuss durch und brachte den VfL in Führung (83.). Pech für die Gäste: Weyer versäumte es, auf 2:0 zu erhöhen (85.). Michael Diel, der klagte, dass sein Team „nicht effektiv genug“ war, stellte um und beorderte Alexander Stera nach vorne. Die Rechnung ging auf. Stera wurde gefoult, den fälligen Strafstoß verwandelte Lars Bode sicher (90.+1).

 

 

Mockenhaupt bemängelt das Zweikampfverhalten

SG Weitefeld spielt nur 1:1 in Osterspai

 

 

Ein respektables 1:1 (0:1) erkämpfte sich die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen gegen die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen.

Der erste Abschnitt auf dem Osterspaier Hartplatz war geprägt von vielen Ungenauigkeiten. So entstanden kaum nennenswerte Torszenen. Die einzige Chance des ersten Durchgangs führte direkt zur Führung der Westerwälder. Einer von vielen langen Schlägen fand Jan Niklas Mockenhaupt, der den aufprallenden Ball gekonnt über den aus seinem Kasten eilenden FSV-Torhüter Daniel Voß zum 0:1 ins Netz hob (15.).

Beide Teams kamen mit frischem Schwung aus den Kabinen und erarbeiteten sich gute Gelegenheiten. Nach einer Stunde Spielzeit kamen die Einheimischen zum verdienten Ausgleich. Thomas Lemler fing einen Abschlag der Weitefelder ab und nutzte seinen Raum aus 20 Metern zum 1:1.

Dieser Treffer läutete die beste Viertelstunde der Begegnung ein. Weitefeld wollte seine Chance im Titelrennen wahren und hatte durch Mockenhaupt die große Chance zur Führung, doch er verzog knapp (64.). Im Gegenzug verhinderte Gästetorwart Sören Trippler einen Gegentreffer. Nach 68 Minuten hatten die Gäste den Torschrei schon auf den Lippen, doch für den bereits geschlagenen Voß retteten seine Mitspieler mit vereinten Kräften auf der Linie.

 

FSV-Trainer Nico Helbach war zufrieden: „Wir haben es geschafft, gegen einen spielstarken Gegner mitzuhalten. Nach der schwachen ersten Hälfte mussten wir im zweiten Abschnitt mehr machen und haben aufgrund der richtigen Einstellung verdient einen Punkt geholt.“ Gästetrainer Jörg Mockenhaupt schätzte die Partie ähnlich ein: „Insgesamt war es kein gutes Spiel. Wir hatten heute ein schwaches Zweikampfverhalten und müssen mit dem Ergebnis zufrieden sein. Osterspai hat sich den Punkt erkämpft.“

 

 

Müschenbach müht sich zum 3:2-Arbeitssieg

Heun-Elf tut sich in Birlenbach schwer

 

 

Trotz einer kämpferisch ansprechenden Vorstellung ging der Bezirksliga-Aufsteiger SG Birlenbach/Balduinstein auch beim 2:3 (1:2) gegen die SG Müschenbach/Hachenburg leer aus.

Die Hausherren mussten wieder einem Rückstand nachlaufen. Nach einer Viertelstunde schafften es die Hausherren nicht, den Ball energisch aus der Gefahrenzone zu befördern. Mit dem zweiten Ball eröffnete Fabian Hüsch den Torreigen zugunsten des Favoriten.

Die Antwort folgte auf dem Fuß. Robin Kunz holte Moritz Detrois von den Beinen. Spielertrainer Wladimir Stumpf glich noch in der gleichen Spielminute per Strafstoß aus. Für die Gäste prüfte Andreas Bleich Birlenbachs Schlussmann Mario Nöllge aus der Distanz (23.). Desweiteren kam auf dem holprigen Rasen durch ungenaue Pässe kein richtiger Spielfluss auf. Die Gäste enttäuschten in der farblosen ersten Halbzeit nicht nur spielerisch, auch hinten waren die Westerwälder nicht fehlerfrei.

Dennoch holte sich die SG Müschenbach die Führung zurück. Gerrit Oettgen hatte seinen Gegenspieler auf der Außenbahn ausgetanzt und traf mit einem abgefälschten Schuss ins Schwarze (41.).

„Ich habe noch in der Kabine angesprochen, dass wir den Gegner vom eigenen Tor weghalten wollen. Genau das Gegenteil ist eingetreten“, haderte Müschenbachs Trainer Volker Heun mit der „halbherzigen“ Spielweise seiner Elf.

Die Einheimischen boten nun in den Zweikämpfen größere Präsenz, bei Freistößen aus dem Halbfeld lag der Ausgleich in der Luft. Die Platzelf lag vermehrt in der Vorwärtsbewegung und stemmte sich gegen die drohende Niederlage, wirkte dabei allerdings in der Defensive verwundbar. Nach einem Konter brachte Birlenbachs Torwart Nöllge Angreifer Dykewicz zu Fall (75.). Jannik Zeuner schoss den Elfmeter aber drüber. Beim Schlusslicht scheiterte Jannick Ratte an der Latte (79.). Danach vergab Jan Nauroth zwei Mal gegen Nöllge die Vorentscheidung (82./87.). Benjamin Huwer glich für den Neuling aus (88.). Dann war es Stuart Dykewicz, der mit einem abgefälschten Schuss den Arbeitssieg der SG Müschenbach perfekt machte (90.).

„Wir waren nicht in der Lage, das 3:1 zu machen und haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Letzten Endes hatten wir Glück“, war Müschenbachs Trainer Heun froh über den Dreier.

 

 

SG Emmerichenhain schlägt vorn eiskalt zu

SV Nauort scheitert an Papadopoulos

 

Als die souverän leitende Schiedsrichterin Franziska Elisabeth Hoffmann die Partie der Bezirksliga Ost zwischen dem SV Fortuna Nauort und der SG Emmerichenhain/Niederroßbach abgepfiffen hatte, ordneten beide Trainer den glatten 4:0 (1:0)-Sieg der Gäste individuell in ihre Tabellensituation ein. „Wir haben die Tore zum jeweils richtigen Zeitpunkt gemacht“, freute sich SG-Coach Nihad Mujakic, dass sein Team nach zuletzt stotterndem Motor wieder in die Erfolgsspur gefunden hatte. „Wir haben nach vorne unsere Gelegenheiten vernünftig ausgespielt.“ Aber auch Nauorts Spielertrainer Jürgen Ebert musste sich nicht grämen, denn seine Mannschaft hatte über weite Strecken Paroli geboten. „Wenn der gegnerische Torwart der Mann des Spieles ist, sagt das alles über unsere Leistung aus. Wir haben alles reingehauen, gut gespielt und absolut mitgehalten.“

Den Unterschied machte am Ende die individuelle Klasse und die gnadenlose Effektivität Emmerichenhains aus. Nach früher Gästeführung – Marko Zelenika hatte trocken von der Strafraumgrenze getroffen (13.) – löste sich der Tabellenvorletzte langsam aus dem hohen Ballbesitz Emmerichenhains in den Anfangsminuten. Dass man auf Seiten der Fortuna keineswegs in Ehrfurcht erstarrte, machte die dickste Gelegenheit für die Gastgeber in der 25. Minute deutlich. Alexander Klems' Direktabnahme aus kurzer Entfernung klärte SG-Torhüter Filippos Papadopoulos mit reaktionsschneller Faustabwehr. Er brachte die Nauorter Offensive in der Folge schier zur Verzweiflung, so scheiterten sowohl Klems mit wuchtigem Kopfball (46.) als auch Andreas Funda mit zwei strammen Schüssen (77.) an Papadopoulos.

Mit schnellem Umschaltspiel spielte der Gast seine ganze Offensivstärke routiniert aus. In der 48. Minute zeigte sich Top-Torjäger David Quandel erstmals brandgefährlich. Bis dahin von Nauorts Defensive gut abgeschirmt, nutzte er ein tolles Zuspiel von Mario Pavelic und setzte den Ball flach ins lange Toreck zum 2:0. Sherif Rexhaj (75.) und Mario Pavelic (87.) stellten mit ihren Toren den 4:0-Endstand her.

 

 

SG Westerburg liefert großen Kampf Bezirksliga Ost

VfB Linz festigt Tabellenführung durch einen 3:1-Erfolg

 

 

In einer extrem spannenden Begegnung fuhr der VfB Linz einen hart erkämpften 3:1 (0:0)-Auswärtssieg bei der SG Westerburg/Gemünden ein und bleibt weiterhin Tabellenführer in der Fußball-Bezirksliga Ost.

Im Anschluss an die 20-minütigen Gewöhnungsphase an die sommerlichen Temperaturen nahm die Partie richtig Fahrt auf. Es entwickelte sich eine hitzige und intensiv geführte Begegnung, in der sich der Gast aus Linz äußerst schwer tat gegen eine disziplinierte und couragierte Westerburger Mannschaft. Dementsprechend waren es auch die Gastgeber, die zur Halbzeitpause hätten führen müssen. Justin Keeler setzte Tjark Benner mit einem wunderbaren Pass in Szene, dieser zögerte jedoch alleine vor Gäste-Torwart Sebastian Seitz etwas zu lange und verpasste die Führung (37.). Nur wenige Minuten später war es erneut Benner, der den Führungstreffer auf dem Fuß hatte, sein Schuss aus kurzer Distanz strich jedoch knapp am Tor vorbei. (42.).

Nach der Pause übernahm Westerburg dann endgültig das Kommando und erspielte sich eine Vielzahl von Großchancen. Die beste Möglichkeit des Tages hatte Marvin Binge, der im Anschluss an einen Wengenroth-Freistoß über das leere Gästetor schoss (59.). Nach einer weiteren Großchance durch Binge (61.) folgte die überraschende Führung der Gäste, erzielt durch einen abgefälschten Distanzschuss des Gäste-Kapitäns Michael Krupp (63.). Westerburg ließ jedoch nicht locker und erkämpfte sich den 1:1- Ausgleich durch einen trocken verwandelten Handelfmeter von Matthias Wengenroth.

Es folgte eine spektakuläre Schlussphase mit weiteren sehr guten Torchancen der Hausherren und einer abgezockt agierenden Gästemannschaft. Für sie stellte der eingewechselte Mario Seitz mit seinem Treffer zum 1:2 die Weichen auf Sieg (83.). Nachdem Binge mit seinem Pfostenschuss den erneuten Ausgleich denkbar knapp verpasst hatte (86.), stellte VfB-Torjäger Michael Fiebiger nach einem Konter den 1:3-Endstand her (90.). Gäste-Trainer Paul Becker war erleichtert nach dem Spiel: „Das war das erwartet hitzige Auswärtsspiel mit einem glücklichen Ausgang für meine Mannschaft. Wir haben uns heute schwer getan, unseren gewohnten Fußball zu spielen, am Ende zählt jedoch nur der wichtige Auswärtssieg.“

Sein Gegenüber Oliver Meuer war stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, haderte jedoch mit der Chancenauswertung: „Das war eine disziplinierte und auch spielerisch gute Leistung, die leider nicht belohnt wurde. Marvin Binge hätte heute das Spiel in der zweiten Halbzeit alleine entscheiden müssen. Linz macht dann im Stile einer Spitzenmannschaft aus drei Chancen drei Tore. Fußball ist leider nicht immer gerecht.“

 

Bad Ems verpasst Punktgewinn gegen Spitzenteam

VfL liegt bei 1:2 gegen Montabaur lange Zeit in Führung – Noguchi dreht die Partie

Mit Bezirksliga-Fußball hatte das größtenteils gar nichts zu tun, was der Rheinlandliga ambitionierte TuS Montabaur den 70 Zuschauern im Mons-Tabor-Stadion bot. Trotz des letztlich glücklichen 2:1 (0:1)-Erfolges über den abstiegsbedrohten VfL Bad Ems bekamen die Platzherren eine gute Stunde lang kein Bein auf die Erde, prügelten den Ball sinn- und planlos durch die Gegend. Und sie standen nach dem 0:1 durch Christian Richter, der ein Geschenk (17.) der TuS-Abwehr dankend annahm und aus 16 Metern für die Gästeführung sorgte, mit dem Rücken zur Wand.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt kontrollierten die Gäste die Partie – tief aus der eigenen Abwehr zwar, aber geschickt. Und bei gelegentlichen Kontern waren die Lahnstädter dem zweiten Treffer näher als die Gastgeber dem Ausgleich.

An diesem Bild änderte sich zunächst auch nach der Pause nichts, bis TuS-Trainer Benedikt Lauer Yuki Noguchi für den total überforderten Waldemar Pineker ins Rennen schickte. Der kleine Japaner riss das TuS-Spiel an sich, und brachte Ideen ins bis dahin planlose Gekicke der Gastgeber. Dieser Umschwung führte dann zum 1:1, das Dennis Orentsis aus spitzem Winkel erzielte.

Und damit nicht genug, denn beim entscheidenden 2:1 setzte der Japaner Gästetorwart Marvin Rixen fair, aber kompromisslos unter Druck (73.) und sorgte dafür, dass der TuS Montabaur weiter im Aufstiegskampf mitmischen kann.

Entsprechend enttäuscht war natürlich Gästetrainer Kay Ludwig, der aber gleichzeitig auch mit dem Stolz auf seine Mannschaft nicht hinter dem Berg hielt: „Wir hatten die Spitzenmannschaft an dem Rand einer Niederlage, und ein Punktgewinn war greifbar nahe. Schade, dass wir Zählbares nicht über die Zeit gebracht haben. Verdient hatten wir das allemal. Aber wir haben Selbstvertrauen für den Kampf gegen den Abstieg getankt, und ich denke, dass wir diese Leistung auf die kommenden Spiele übertragen können.“

Enttäuscht war dagegen Benedikt Lauer – trotz des Sieges. „Was wir uns zusammenspielt haben, hat mit Aufstieg wenig bis gar nichts zu tun. Nach ordentlichen fünf Startminuten ist uns doch eine knappe Stunde lang gar nichts gelungen. Da haben wir ganz einfach nur gegen den Ball getreten. Von durchdachtem Spielaufbau, Laufbereitschaft oder Einsatz war nichts zu sehen. Diese Elemente des Fußballs wurden erst dann erkennbar, als Yuki Noguchi ab seiner Einwechslung unserem Spiel Impulse gegeben hat. Trotzdem: Wir hätten uns über einen Punktverlust nicht beschweren dürfen.“

 

 

Ellingen verliert müden Sommerkick 0:1

VfB Wissen revanchiert sich für 1:8-Hinspielpleite in Straßenhaus

 

Der VfBWissen hat sich in der Fußball-Bezirksliga Ost für die empfindliche 1:8-Auswärtsniederlage in der Hinrunde bei der SG Ellingen/Bonefeld/Willroth zumindest teilweise rehabilitiert. Bei sommerlichen Temperaturen gab es für die Gastgeber einen 1:0 (0:0)-Heimsieg zu bejubeln.

Beiden Teams war bei dem schönen Wetter am Sonntag deutlich anzumerken, dass es für sie in der Tabelle um nichts mehr geht. Der VfB war die etwas aktivere Mannschaft, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden. Die erste Möglichkeit zum gefährlichen Torabschluss hatten die Wissener in der 13. Minute: Nach Zuspiel von Cem Cakatay war Sebastian Zimmermann bereits am letzten Ellinger Abwehrspieler vorbei und hatte nur noch den Gästekeeper Philipp Krokowski vor sich. Doch bevor er zum Abschluss kam, nahm ihm sein Mannschaftskamerad Maik Schnell den Ball vom Fuß.

Die Gäste mussten ihrerseits eine halbe Stunde auf ihre erste gute Chance warten. Dann traf Dennis Krämer am Fünfmeterraum die Flanke von Christian Weißenfels nicht richtig und schoss parallel am Fünfmeterraum entlang. Fast hätten die Hausherren vor der Pause doch noch die Führung erzielt, als ein abgeblockter Schuss von Schnell auf dem Schlappen von Alexander Rosin landete und der den Ball volley nahm. Krokowski klärte jedoch per Glanztat zur Ecke (35.).

Nach dem Seitenwechsel taten die Gastgeber mehr fürs Spiel und hatten nun auch gute Chancen. Nach einem Freistoß von Zimmermann entschärften die Gäste nach einem Getümmel im Strafraum die Situation gerade noch zur Ecke (47.). Acht Minuten später hätte Cakatay die Führung erzielen müssen, als er frei vor Krokowski auftauchte und den Ball über den Schlussmann, aber auch über das Tor lupfte. In der 68. Minute wurde Rosin 20 Meter vor dem Tor gefoult, Cakatay schlenzte den Freistoß über die Mauer an den linken Außenpfosten.

Als dann in der Schlussphase alle schon mit einem torlosen Remis rechneten, passte Rosin raus auf die linke Seite zu Cakatay, der den Ball volley wieder in die Mitte brachte, wo der durchgelaufene Rosin freistehend einschob (79.). In der Schlussphase vergaben Hüseyin Samurkas und Cakatay weitere gute Chancen (88., 89.).

Wissens Trainer Dennis Reder war anschließend zufrieden: „Wir hatten uns viel vorgenommen und etwas gutzumachen. Das Ergebnis stimmt, auch wenn es fußballerisch viele Stockfehler gab. Der Sieg ist verdient.“ Gästecoach Thomas Kahler meinte: „Keiner der beiden Trainer kann zufrieden sein. Beide Teams haben blutleer gespielt. Das war ein lockerer Sommerkick.“

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[ Letzte Änderung: 17. Juni 2018 ]