SV Hundsangen e.V. 1926

16.04.2012, 10:22, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 24.Spieltag

Von: rhein zeitung

Beim 3:1 (0:1) der SG Hundsangen/Obererbach gegen die SG Herdorf im Spiel der Fußball-Bezirksliga Ost wurde der eingewechselte Daniel Fonzo mit zwei Treffern zum Matchwinner.

 

Vorher sahen die 80 Zuschauer auf dem Rasenplatz in Hundsangen ein gutes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Den ersten Schuss in Richtung Gästetor ließ Janik Hannappel nach neun Minuten ab, doch Keeper Marvin Scherreiks hatte damit keine Probleme. Nach 17 Minuten wurde es dann zum ersten Mal richtig gefährlich, als Stefan Sprenger nach einer guten Flanke von Leutrimm Husaj das letzte Quäntchen Glück im Abschluss fehlte.

Auch die Gäste aus dem Hellertal versteckten sich nicht und prüften Hundsangens Schlussmann Marvin Künzler. Ein Schuss von Florian Gerhardus (19.) und ein Freistoß von Spielertrainer Andreas Krämer (28.) fanden jedoch nicht den Weg ins Tor der Gastgeber. In der 42. Minute hielten dann die Gäste wieder den Atem an, als Sprenger nach einer Ecke von Benjamin Lüpke auf Husaj zurücklegte und dessen Schuss nur wenige Zentimeter am Herdorfer Tor vorbeistrich. In der dritten Minute der Nachspielzeit von Halbzeit eins gingen die Gäste dann sogar in Führung – „nicht ganz unverdient“, wie Spielertrainer Krämer nach dem Spiel meinte. Nach einem Freistoß konnte Hundsangens Keeper Künzler den Ball nicht weit genug klären. Yigit Bünyamin flankte auf den zweiten Pfosten zu Stürmer Kenny Scherreiks, der ohne Mühe aus kurzer Distanz einnickte.

 

Nach der Pause drehte der Tabellenführer dann auf und kam prompt zum Ausgleich. Nach einer Flanke von Simon Werner ließ Dimitri Bartsch Keeper Scherreiks mit einem herrlichen Seitfallzieher keine Chance (49.). Nur eine Minute später war es erneut Bartsch, der beflügelt von seinem Treffer mit seinem Schuss nach einem Solo den Winkel des Tores der Gäste nur ganz knapp verfehlte. In der 58. Minute zeichnete sich Scherreiks dann bei einem Freistoß von Benjamin Lüpke aus. Entlastungsangriffe der gut organisierten Gäste fanden in dieser Phase kaum statt. Folge: Daniel Fonzo, den Trainer Ralf Hannappel nur zwei Minuten zuvor eingewechselt hatte, erzielte nach einer Flanke von Fabian Steinebach per Kopfball ins lange Eck die 2:1- Führung (65.).

 

Danach neutralisierten sich beide Teams, und Gästetrainer Krämer bemängelte das Verhalten seiner Mannschaft in dieser Phase: „Da waren wir zu harmlos, da war sicher mehr drin. Wir waren gut im Spiel, es war heute eine deutliche Leistungssteigerung zu sehen. Die Gegentore waren vermeidbar.“ Während die Hellertaler nicht mehr gefährlich wurden, nahmen die Gastgeber noch einmal das Heft in die Hand. Nach einem langen Pass in die Spitze war es erneut Fonzo, der mit einem tollen Lupfer vier Minuten vor dem Ende den Sieg unter Dach und Fach brachte. In der 89. Minute hätte Fonzo sogar noch seinen dritten Treffer erzielen können, doch nach Lüpke-Flanke traf er freistehend den Ball nicht richtig.

„Ich bin mit dem Ergebnis und der Leistung zufrieden. Wir haben das Spiel 70 Minuten lang dominiert, die zweite Halbzeit war hervorragend“, lobte Hundsangens Trainer Ralf Hannappel. „Das Gegentor war mal wieder dumm, wir können uns in der restlichen Saison nicht mehr viele von der Sorte erlauben.“

 

 

Clevere SG Neitersen/Altenkirchen setzt sich mit 3:0 durch

In der Bezirksliga Ost unterlag die FSG Stahlhofen/Holler der SG Neitersen/Altenkirchen mit 0:3 (0:1). Für die Gäste bedeutet dies das Vorrücken auf den zweiten Rang, für die Platzherren geht der Kampf um den Klassenverbleib weiter.

 

Die Partie bot den 70 Zuschauern alle Gesetzmäßigkeiten des Fußballs, getreu dem Motto: „Wenn du deine Chancen nicht nutzt...“. Ein Eigentor von Stahlhofens Abwehrspieler Matthias Stera brachte den Tabellendritten bereits nach elf Minuten in Führung. Acht Minuten später hätten die Gäste nachlegen können, Stefan Bischoff konnte den Ball im Strafraumgetümmel aber aus kurzer Entfernung nicht am glänzend reagierenden Stahlhofener Schlussmann Andrej Leinweber vorbeibringen.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt kamen dann aber die Gastgeber, dominierten gegen die sich zurückziehenden Gäste das Geschehen eindeutig und hatten bereits vor der Pause Torgelegenheiten, um mindestens zwei Spiele zu gewinnen. So scheiterte Regjep Krasniqi mit einem gefährlichen Distanzschuss (34.) und per Kopfball (36.) ebenso wie Ilmi Ismajli mit einem gefährlichen Direktschuss nach einer Ecke von Mentor Krasniqi (38.). Von Neitersen war lange nichts zu sehen, doch die Gastgeber versiebten weiter beste Tormöglichkeiten. So scheiterten in der Schlussphase der ersten Halbzeit Ismayil Barut (40. und 44.) und Kim Lukas Ortseifen (42.) aus aussichtsreichen Positionen.

Im zweiten Abschnitt verpuffte dann zunächst das Angriffsfeuerwerk der Stahlhofener. Die Gäste konnten ihrerseits nun wieder mehr für die Offensive tun und markierten im Stile einer Spitzenmannschaft in der 56. Minute abgezockt das 0:2. Nach einem auf dem engen Stahlhofener Kunstrasenplatz immer gefährlichen weiten Einwurf von Jan Imhäuser bugsierte Nicolai Hees in der Strafraummitte völlig freistehend den Ball ins Netz. „Zunächst hatten wir das Glück des Tüchtigen“, so Neitersens Trainer Torsten Gerhardt, „nach der überstandenen Drangphase haben wir dann aber clever unsere Chancen genutzt.“ Als Mario Marth in der 63. Minute einen trockenen Freistoß zum 0:3 ins Netz setzte, war die Partie zugunsten der Gäste gelaufen. Das Team von Stahlhofens Trainer Manfred Otto scheiterte auch in der Schlussphase entweder an den eigenen Nerven im Abschluss oder am gut aufgelegten Gästetorhüter Jan Humberg. „Irgendwie wollte das Ding einfach nicht reingehen“, so Otto nach Spielende, „dennoch kein Vorwurf an die Mannschaft, wir haben das Spiel dominiert und uns vernünftig präsentiert.“

 

Stahlhofen: Leinweber - Stera, Ismajli, Malici (85. Kutrieb), Otto (69. A. Bardhaj) - R. Krasniqi, R. Barut, Ortseifen, Gombert - M. Krasniqi, I. Barut.

Schiedsrichter: Michel Lehmann (Klingelbach).

Zuschauer: 70.

Tore: 0:1 Matthias Stera (11., Eigentor), 0:2 Nicolai Hees (56.), 0:3 Mario Marth (63.).

Besonderheit: Rote Karte gegen Ismayil Barut (Stahlhofen, 88.) wegen Schiedsrichterbeleidigung.





Stefan Schäfer nimmt Remis auf seine Kappe

„Einen Punkt für die Moral“ und gegen den Abstieg aus der Bezirksliga Ost hat sich die SG Miehlen/Nastätten beim 2:2 (0:2) gegen die SG Guckheim/Kölbingen gesichert.

 

Spielertrainer Rüdiger Graden hatte sich dafür taktisch etwas einfallen lassen und die Positionen getauscht mit Steffen Schmidt, der an seiner Stelle im Angriff agierte. Doch auch mit Graden im defensiven Mittelfeld gerieten die Gastgeber in Rückstand. Die ambitionierten Gäste gingen in Führung, als ihr Spielertrainer Stefan Schäfer einen Abpraller aufnahm und genau auf Sturmpartner Mario Wasna flankte, der einköpfte (22.). Dem 0:2 ging ein Steilpass Lukas Bodes voraus, Schäfer enteilte und traf (32.). Wasna wiederum hätte kurz darauf erhöhen können, verzog aber freistehend.

 

Die Miehlener waren keineswegs chancenlos, vergaben jedoch bis zur Pause ein halbes Dutzend Torgelegenheiten. Zu großzügig verhielten sie sich ebenso in der Defensive, wo sie ihren Gegnern in entscheidenden Szenen zu viel Raum gewährten. Das besserte sich nach Wiederanpfiff. Bald verkürzte Lars Leibig, den Schmidt angespielt hatte (55.). In der Folge lag der Ausgleich nahe. Der agile Phaithun Murahan wurde auf der Linie abgeblockt (67.), ein Schuss Gradens landete am Pfosten (76.). Eine Minute später war es soweit. Leibig bediente diesmal Schmidt, der aus der Drehung vollendete. Allerdings hätten die Westerwälder längst ihren dritten Treffer nachlegen können, aber Schäfer verfehlte zweimal freistehend (60., 70.). „Wenn ich einen davon mache, ist der Deckel drauf“, erkannte der Trainer. Auch für das 1:2 übernahm er Teilschuld, und so ging der Verlust von zwei Punkten „auf meine Kappe“, so Schäfer.

Den Abpfiff erlebte er nicht auf dem Feld. Nachdem Wasna nach einem Foulspiel die Gelbe Karte und direkt im Anschluss wegen Reklamierens die Ampelkarte gesehen hatte, mischte sich der bereits verwarnte Schäfer gleichfalls ein und musste ebenfalls mit Gelb-Rot weichen. Der Spielertrainer legte Wert darauf, dass er den Schiedsrichter nicht angeschrien oder Unsachliches gesagt habe.



Guckheim/Kölbingen: Henning – Becher, Bode, Kloft, Schüler (29. Kuch) – Zacher, Fröhlich – Schneider, Sehner – Schäfer, Wasna.

Schiedsrichter: Bernd Augustin (Mainz) – Zuschauer: 160.

Tore: 0:1 Mario Wasna (22.), 0:2 Stefan Schäfer (32.), 1:2 Lars Leibig (55.), 2:2 Steffen Schmidt (77.).

Besonderheiten: Gelb-Rote Karten gegen die Guckheimer Mario Wasna und Stefan Schäfer wegen Foulspiels und Meckerns (beide 85.).



Neustadt-Fernthal nimmt TuS-Geschenke nicht an

Es war eine Partie, die von den Zuschauern schon einiges an Beharrungsvermögen forderte und die von durchschnittlichem Bezirksliga-Niveau weit entfernt war. Die Gründe dafür sind jedoch überwiegend beim TuS Montabaur zu suchen.

 

Während die Gäste von der DJK Neustadt-Fernthal wenigstens versuchten, über kämpferischen Einsatz zum Erfolg zu kommen, fühlten sich die Gastgeber irgendwie wie auf einem Volkswandertag. Dass sie nach 90 Minuten dann auch noch die Plakette in Form von drei Punkten aufgrund eines 2:1 (1:0)-Sieges in Montabaur behalten durften, das machte selbst TuS-Trainer Wolfram Kohns ein wenig sprachlos.

 

Kohns musste die 90 Minuten zunächst einmal verarbeiten, um dann festzuhalten: „Unsere Gäste aus Neustadt und Fernthal hätten heute einen großen Schritt fürs Selbstvertrauen und in Richtung Klassenverbleib machen können. Doch sie haben all unsere Angebote nicht angenommen und leichtfertig beste Chancen vergeben. Schon alleine deshalb muss ich von einem glücklichen Sieg für uns sprechen.“

Dieser Aussage schloss sich auch sein Gästekollege Joachim Weißenfels an, der den drei Großchancen nachtrauerte, die seine Angreifer frei vor TuS-Torwart Florian Scheid in die Wolken gesetzt hatten: „Insgesamt haben wir gut gekämpft, und ein Remis wäre durchaus verdient gewesen. Mit der Gesamtleistung meiner Mannschaft bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis kann ich es nicht sein.“

Schon deshalb nicht, weil beim entscheidenden Treffer zum 2:1 durch Ernesto Victor (78.) sein Abwehrspieler Florian Wirths an der Außenlinie behandelt wurde und Wjatscheslaw Stoppel ungehindert in die Lücke stoßen konnte. Das war auch die einzige Aktion des Spiels, die das Prädikat sehenswert verdiente. Die beiden restlichen Tore können getrost als „dumm gelaufen“ in einem Buch der Fußball-Kuriositäten ihren Platz finden. Beim 1:0 landete ein Abwehrversuch von Gästetorwart Tobias Buslei vor den Füßen von TuS-Angreifer Tim Schenkelberg, der zu Victor weiterleitete. Und der traf aus 20 Metern ins leere Tor (15.). Da wollte dann auch Montabaurs Florian Scheid beim 1:1 nicht nachstehen. Nach einer missglückten Abwehr fiel der Ball an nahezu der gleichen Stelle dem DJK-Angreifer Christian Greindl vor die Füße, und auch der hatte keinerlei Mühe, zum Ausgleich ins leere Tor zu treffen (72.).

Dass dann das 2:1 die Leistung oder Nicht-Leistung seiner Mannschaft noch kaschierte, das war Kohns im Gegensatz zu seinem Kollegen zwar recht, aber der TuS- Trainer wollte sich auch nach einer Denkpause mit der Leistung seines Teams überhaupt nicht anfreunden: „Ich habe heute mehreren Spielern die Chance gegeben, sich in die Mannschaft zu spielen und für die kommenden Spielzeit zu empfehlen. Aber diese Partie hat mehr als deutlich gezeigt, dass bei manchen Akteuren der Anspruch höher ist als das wirkliche Vermögen. Mein Team wirkte gegenüber dem mit 0:2 verlorenen Spiel beim Spitzenteam in Guckheim total verunsichert. In Guckheim sind meine Spieler gelaufen, haben gekämpft und die Partie über weite Strecken offen gehalten. Gegen einen potenziellen Abstiegskandidaten war niemand in der Lage, Ordnung in unser Spiel zu bringen. Das, was sich heute im Mons-Tabor-Stadion abgespielt hat, das müssen wir jetzt erst einmal aufarbeiten.“ har

 

TuS Montabaur: Scheid – Akgün, Atzigner, Böhm, Ismajli, Dinler, Wincek (85. Malici), Schenkelberg, Pineker (57. Bichert), Stoppel (85. Zinser), Victor.

Schiedsrichter: Dirk Huster (Kasdorf).

Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Ernesto Victor, 1:1 Christian Greindl (72.), 2:1 Ernesto Victor (78.).





Felix Dietrich köpft zum späten Beroder Ausgleich ein

Gerechter kann so ein Fußballnachmittag eigentlich nicht enden. Die SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach und der SC Berod-Wahlrod trennten sich mit 1:1 (0:0), vergaben beide einen Elfmeter und beendeten die Partie in der Fußball-Bezirksliga Ost mit jeweils nur zehn Akteuren.

 

Ein kräftiger Wind auf dem Urbacher Kunstrasen prägte die Systeme der Kontrahenten. Während Berod-Wahlrod in der ersten Halbzeit die frische Brise von hinten mit langen Bällen nutzen wollte, versuchte die SG mit sicheren Kombinationen dem Strafraum nahe zu kommen. Dennoch gab es lange Zeit keinen echten Aufreger – bis zur 39. Minute. Ungestüm trennte Puderbachs Verteidiger Michael Arndt den stets gefährlichen Spielertrainer und Torschützenkönig Thomas Schäfer im Strafraum vom Ball, und Schiedsrichter Irhad Tresnjo zeigte auf den Punkt. Der gefoulte Spieler trat selbst an und scheiterte am prima reagierenden SG-Keeper Maik Seuser. „Das nehme ich eindeutig auf mich“, löste der Schütze die Schuldfrage.

Nach Wiederbeginn wurde das Derby der Tabellennachbarn ein wenig ereignisreicher, und nach einer Stunde gingen die Gastgeber in Führung. Nach einem Konter war der freigespielte Henrik Sawadsky per Flachschuss erfolgreich. Die Druckphase der SG schien noch einmal von Erfolg gekrönt, als es einen Handelfmeter für die SG gab. Doch auch diesmal fand der Schütze, in diesem Fall Vadim Pucha, seinen Meister in Torwart Deniz Sakalakoglu (78.).

Diese Aktion beflügelte den Gast zu einer Schlussoffensive. Eine präzise Ecke von Thomas Schäfer katapultierte Felix Dietrich (89.) per Kopf zum Ausgleich ins Netz. In den rustikalen letzten Minuten dezimierten sich beide Teams selbst.

„Sicher war der Ausgleich etwas unglücklich, aber eigentlich haben wir nicht mehr verdient. Wenn die einen Elfer nicht nutzen, müssen wir es ihnen nicht nachmachen“, war SG-Coach Michael Roos angesäuert. Sein Gegenüber Thomas Schäfer sah Positives in der insgesamt niveauarmen Partie und lobte die „tolle Moral“ seines Teams.

 

SC Berod-Wahlrod: Sakalakoglu – Jakobi, Hoffmann (80. Jung), Henzel, Hähr, Keeler, Land, Ünal (71. Dietrich), Thomas Schäfer, Müller, Pavelic.

Schiedsrichter: Irhad Tresnjo (Bad Neuenahr-Ahrweiler).

Zuschauer: 130.

Tore: 1:0 Henrik Sawadsky (60.), 1:1 Felix Dietrich (89.).

Besonderheiten: Puderbachs Torhüter Maik Seuser hält Foulelfmeter von Thomas Schäfer (39.); Berods Torhüter Deniz Sakalakoglu hält Handelfmeter von Vadim Pucha (78.); Gelb-Rote Karte für Henrik Sawadsky (Puderbach) wegen Foulspiels und Unsportlichkeit (85.) und Justin Keeler (Berod-Wahlrod) wegen wiederholten Foulspiels (90.).



Lopata und Schmidt wenden das Blatt

Nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage musste sich der VfL Bad Ems in der Bezirksliga Ost dem Tabellennachbarn SG Weitefeld mit 1:2 geschlagen geben.

 

„Wir pfeifen momentan aus dem letzten Loch“, beschrieb VfL-Trainer Frank Wendland nach dem Spiel, in dem er zuvor selbst 90 Minuten auf dem Platz gestanden hatte, die angespannte Personalsituation. Mit der Leistung seiner Mannschaft konnte der 43-Jährige aber zufrieden sein, Einstellung und Moral stimmten. „Wenn man über 70 Minuten lang mit einem Mann weniger spielen muss, macht das die Sache natürlich nicht leichter.“ Was war passiert? Nach 18 Minuten stürmte Kevin Lopata allein auf VfL-Schlussmann Bastian Staudt zu. Vernatius Emeka hing sich an Lopatas Fersen, brachte den Weitefelder Angreifer aber zu Fall und ließ dem souveränen Unparteiischen Roman Herberich keine andere Wahl, als ihn für diese Notbremse zum Duschen zu schicken.

Nach dem Platzverweis spielten die Gastgeber beherzter nach vorne, während die junge Weitefelder Mannschaft nicht so recht wusste, wie sie aus der Überzahl Kapital schlagen sollte. Daher ging der VfL auch nicht unverdient in Führung. Eine flache Hereingabe Renard Remschels bugsierte Weitefelds Tim Müller ins eigene Tor (33.). Mit dem Pausenpfiff kamen die Gäste jedoch zum Ausgleich. Kevin Lopata (45.+1) schloss den ersten flüssig vorgetragenen Angriff auf Zuspiel von Marvin Schmidt zum 1:1 ab.

In Durchgang zwei machte sich dann die Überzahl der Weitefelder endlich bemerkbar. Und es dauerte auch nicht lange, bis sich das temporeichere Spiel auszahlte: Marvin Schmidt brachte die Gäste auf Zuspiel Lopatas in Führung (54.). Nur zwei Minuten zuvor hatten die Bad Emser das 2:1 verpasst, als Matthias Staudt eine scharfe Remschel-Hereingabe verpasste. In der Schlussphase fehlte den Hausherren die Kraft, um die Niederlage abzuwenden. Weitefelds Trainer Volker Heun, der mit der „rustikalen Gangart“ des VfL nicht einverstanden war, bilanzierte: „In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt und konnten uns glücklich schätzen, mit einem Remis in die Pause zu gehen. Nach dem 2:1 haben wir es verpasst, den Sack zuzumachen.“

 

Weitefeld-Langenbach: Trippler - Weisang, Aguilar, Ermert, Reifenrath, Germann (28. Weller), Schmidt, Lopata (87. Kleinhenz), Ross, Neitzert (89. Hempel), Müller.

Schiedsrichter: Roman Herberich (Kaub) – Zuschauer: 70.

Tore: 1:0 Tim Müller (33., Eigentor), 1:1 Kevin Lopata (45.+1), 1:2 Marvin Schmidt (54.).

Besonderheit: Rote Karte gegen Vernatius Emeka (Bad Ems, 18.) wegen einer Notbremse.









 

 

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[ Letzte Änderung: 25. September 2018 ]