SV Hundsangen e.V. 1926

23.04.2012, 06:22, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Allgemein

Bezirksliga 25. Spieltag

Von: rhein zeitung

Die Fußball-Bezirksliga Ost macht Jagd auf Tabellenführer SG Hundsangen/Obererbach: Auch der SC Berod-Wahlrod bezwang den Aufstiegsaspiranten, die Mannschaft um Spielertrainer Thomas Schäfer setzte sich verdient mit 3:1 (1:0) durch. Dank eines disziplinierten und engagierten Auftritts bleibt Berod damit als einzige Mannschaft der Liga in der Rückrunde ungeschlagen.

 

Die Gastgeber stützten sich auf eine ganz starke Hintermannschaft, die den eigenen Strafraum im ersten Durchgang komplett abriegelte. So war Hundsangen gezwungen, auf Weitschüsse zu setzen. Richtig gefährlich wurde der Spitzenreiter nur in der 27. Minute. Zwar kam Stefan Sprengler nicht richtig an einen Freistoß von Benjamin Lüpke heran, der tückische Ball sprang jedoch an die Latte. Dieser einzigen echten Chance der SG hatte Berod in der 35. Minute einen Freistoß von Martin Müller entgegenzusetzen, der Marvin Künzler zu einer sehenswerten Flugparade zwang. Als alles auf ein 0:0 zur Pause hinauslief, gab sich Hundsangens Abwehr eine Blöße. Berods Spielertrainer Thomas Schäfer setzte Martin Müller in Szene, der überlegt flach ins Eck zum 1:0 einschoss.

Beflügelt von der Führung, kam Berod selbstbewusst aus der Kabine und produzierte nach einer Stunde eine Kopie des ersten Treffers. Erneut spielte Thomas Schäfer auf Müller, und wieder behielt der Stürmer vor dem Tor einen kühlen Kopf und traf zum 2:0. Drei Minuten später hatte Müller sogar ein drittes Tor auf dem Fuß, fand diesmal aber in Künzler seinen Meister.

Hundsangen enttäuschte über weite Strecken und entwickelte erst nach der Einwechslung von Daniel Fonzo allmählich mehr Durchschlagskraft. Fonzo vergab in der 67. und 72. Minute einen möglichen Anschlusstreffer. So konnte Berod in der 78. Minute den Sack zumachen: Mario Pavelic, der im Mittelfeld klug die Fäden zog, passte auf den ungedeckten Justin Keeler, der alleine vor dem Torwart ähnliche Kaltschnäuzigkeit bewies wie zuvor Müller und das 3:0 besorgte.

Erst jetzt legte Hundsangen seine Zurückhaltung ab. In der 80. Minute zeigte Berods Torwart Deniz Sakalakoglu nach Fonzos Schuss eine Glanzparade. Kurz darauf glückte Fabian Steinebach nach Zuspiel von Fonzo das 3:1, das aber letztlich nur noch Ergebniskorrektur bedeutete.

SG-Trainer Ralf Hannappel ärgerte sich nach der Niederlage: „In den letzten zehn Minuten war zu sehen, was möglich gewesen wäre, wenn wir nicht zu früh aufgesteckt hätten. Da wir das Zentrum der Beroder – und hier besonders Pavelic – nie richtig in den Griff bekommen haben, ist das Ergebnis wohl verdient.“

Völlig aufgeräumt präsentierte sich dagegen Berods Spielertrainer Thomas Schäfer: „Das war heute unsere beste Saisonleistung. Meine Mannschaft hat meine Vorgaben im taktischen und kämpferischen Bereich zu meiner vollsten Zufriedenheit umgesetzt. Ich bin sehr stolz auf die Jungs.“





Guckheim leistet sich Heimpleite gegen Ems

Drei Gegentore in der Schlussphase

Im Titelrennen der Fußball-Bezirksliga Ost leistete sich die SG Guckheim/Kölbingen beim 0:3 (0:0)-Verlust gegen den VfL Bad Ems einen bösen Ausrutscher. In der munteren Begegnung schienen die Kontrahenten von taktischen Zwängen völlig losgelöst.

Den Gästen gehörte die erste Viertelstunde. Marco Jockel verlängerte per Kopf auf seinen Bruder Kay, der Guckheims Schlussmann Lars Henning ebenso prüfte (8.) wie Etienne Kecskemeti mit einem Distanzschuss (9.). Danach waren die Hausherren wach gerüttelt. Nach Björn Zachers Freistoß kam Lukas Bode nicht mehr hinter den Ball (17.), und fünf Minuten danach legte Tobias Kuch bei einem schnellen Angriff quer auf Mario Wasna, der in Bastian Staudt seinen Meister fand. Des Weiteren behielten beide Viererketten die Übersicht. Bei Guckheims Bemühungen schnappte wiederholt die Abseitsfalle der Kurstädter zu.

Der Tabellendritte überbrückte meist mit langen Bällen das Mittelfeld, spielerische Kontrolle war nicht erkennbar. Zwei Minuten vor der Pause rauschte Paco Lenzens Fernschuss am Emser Tor vorbei.

Der VfL kam hellwach aus der Kabine und drängte gegen sorglose Gastgeber auf die Führung. Marco Jockel (51.), Kay Jockel (52.) und Kecskemeti per direktem Freistoß (58.) verpassten beste Möglichkeiten, ehe im Gegenzug Nils Fröhlich die Hereingabe Michael Sehners verpasste.

Die Chancen häuften sich, wobei eine gewisse Hektik aufkam. Kay Jockel wurde von Renard Remschel in Position gebracht, Henning war im bedrohten Eck (64.). Auf der Gegenseite parierte Staudt erneut glänzend gegen Mario Wasna (66.). Aus dem Gewühl heraus traf dann Nicholas Liefke zum 0:1 (70.). Mit zwei Kontern machte der VfL Bad Ems die Überraschung perfekt. Marco Jockel köpfte die Maßflanke seines Bruders Kay ein.

„Nach der Halbzeit hätten wir die Partie vorzeitig entscheiden können. Kämpferisch haben wir eine sehr gute Leistung gebracht und am Ende nichts mehr zugelassen“, zollte der Bad Emser Spielertrainer Frank Wendland seiner Elf ein Sonderlob.

„Im Moment sind wir nicht in der Lage, unser Können abzurufen. Das hat sich schon in Miehlen angedeutet. Für ganz vorne sind wir noch nicht reif genug“, bekannte Guckheims Trainer Stefan Schäfer enttäuscht.Rolf Schulze

Guckheim/Kölbingen: Henning - Becher, Schüler (67. Schäfer), Bode, Lenzen - Zacher, Schneider, Fröhlich, Sehner, Kuch - Wasna.

Schiedsrichter: Ralf Volk (Koblenz) – Zuschauer: 130 – Tore: 0:1 N. Liefke (70.), 0:2 M. Jockel (78.), 0:3 N. Liefke (90.+3.).

Vorkommnisse: Gelb-Rote Karten gegen Björn Zacher und Niclas Schneider (Guckheim/Kölbingen, 90.+3) wegen Meckerns und Foulspiels.





Westerburg schickt Montabaur mit deutlichem 1:6 nach Hause

Meuer und Gläser führen ihre Elf durch je zwei Treffer zum deutlichem Erfolg

Mit einem deutlichen 6:1 (3:0) zugunsten der Gastgeber endete das Bezirksliga-Spiel zwischen der SG Westerburg/Gemünden und dem TuS Montabaur auf dem Rasenplatz in Gemünden.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer nach Spielende: „Die Mannschaft hat den Abstiegskampf angenommen. Wir haben unsere Konterchancen heute gut ausgespielt und absolut verdient gewonnen.“

Dabei sprach nach einem schwachen Beginn mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten zunächst nichts für ein Schützenfest. Kurz vor der Halbzeitpause sorgten die Hausherren dann aber für den Paukenschlag: Nachdem Björn Weber einen Kopfball an den Pfosten setzte, staubte Christian Hartmann zum 1:0 ab (40.). Innerhalb von fünf Minuten erhöhten die Westerburger durch Oliver Meuer (43.) und David Gläser (45.) sogar auf 3:0. Bei den gut herausgespielten Toren profitierten sie gleichzeitig vom verbesserungswürdigen Stellungsspiel der Montabaurer Defensive.

Mit zwei offensiven Wechseln und mehr Dynamik kamen die Gäste aus der Pause und schöpften durch den Anschlusstreffer zum 3:1 erneut Hoffnung: Wjatscheslaw Stoppels Schuss aus 30 Metern landete unhaltbar für Westerburgs Schlussmann Carsten Wolf im rechten Torwinkel (52.). In der Folge fehlte bei den Kreisstädtern aber noch immer die Durchschlagskraft in der Offensive, was die Gastgeber zu nutzen wussten: David Gläser führte einen Freistoß schnell aus, woraufhin Spielertrainer Meuer überlegt zum 4:1 abschloss (68.).

Björn Weber (79.) und David Gläser (87.) schraubten mit ihren Treffern das Ergebnis zu einem deutlichen 6:1-Kantersieg zugunsten der Westerburger in die Höhe und legten dabei die Unachtsamkeiten im Spiel der Gäste aus Montabaur gnadenlos offen.

Gästetrainer Wolfram Kohns fasste sich nach Spielende bewusst kurz und machte deutlich, dass die Gründe der bitteren 1:6-Niederlage nicht für die Presse bestimmt sein sollen. „Wir müssen dieses Ergebnis leider so hinnehmen. Ich übernehme die Verantwortung für das Spiel“, sagte der TuS-Coach und kündigte an: „Die Umstände dieser Niederlage möchte ich mit der Mannschaft aber intern im Trainingsbetrieb klären.“

Westerburg/Gemünden: Wolf - Neubert, Hartmann, Heinen - Wengenroth, D. Meuer, Beutgen (80. Wagener), Reßmann (85. Fries) - Gläser - O. Meuer (86. Knabe), Weber.

Montabaur: Scheid - Malici (46. Pineker), Ismajli, Atzinger (46. Wincek), Leisenheimer (76. Bichert) - Dinler, Böhm - Kettler, Stoppel, Schenkelberg - Victor.

Schiedsrichter: Jan Lehmann (Hahnstätten).

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Christian Hartmann (40.), 2:0 Oliver Meuer (43.), 3:0 David Gläser (45.), 3:1 Wjatscheslaw Stoppel (52.), 4:1 Oliver Meuer (68.), 5:1 Björn Weber (79.), 6:1 David Gläser (87.).





Kleinhenz entscheidet Spiel – in 25 Minuten

Weitefeld bezwingt Puderbach 3:0

So langsam wird Volker Heun diese Saison seiner SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald in der Fußball-Bezirksliga Ost unheimlich. Den Eindruck konnte man zumindest nach dem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen die SG Puderbach gewinnen. „Nun haben wir das Spitzenspiel in Hundsangen, das wir wollten“, sagte er. „Wer weiß, wo das noch alles hinführt.“

Dabei erwies sich Puderbach als der gut organisierte Gegner, den Weitefelds Trainer erwartet hatte: „Es ist schwierig, gegen sie zu spielen, weshalb wir zu Beginn keine Lücke gefunden haben“, fasste Heun den Großteil der ersten Hälfte korrekt zusammen.

Die Gäste versteckten sich in einem flotten Spiel nicht, kamen jedoch nicht gefährlich vors Tor. Hüben wie drüben fehlte trotz ordentlichen Aufbauspiels der letzte Pass. Den spielte in Minute 34 zum ersten Mal Joshua Weller auf Kevin Lopata, der die Gastgeber prompt mit einer Einzelaktion in Führung brachte. Roos sprach vom „Eskortservice“ und meinte damit die Tatsache, dass Lopata durch drei Mann durchging, ehe bei seinem Schuss aus elf Metern auch Torwart Julian Schmitz keine besonders glückliche Figur machte. Direkt nach der Pause hätte Weitefelds Stürmer einen Bock von Jan Erik Grunewald nutzen müssen, der sich bei seiner Brustablage zurück zum Torwart verschätzt hatte (46.). So wackelte Weitefelds Führung zunächst weiter: Nach Ecke von Andre Neitzert herrschte Unordnung im Weitefelder Fünf-Meter-Raum: Torwart Trippler flog am Ball vorbei, doch die Abwehr drosch den Ball aus der Gefahrenzone (55.).

Mit der Einwechslung von Michael Kleinhenz kamen wieder Schwung und Struktur ins Weitefelder Offensivspiel. In Minute 66 drang er in den Strafraum ein und passte auf Weller, der kurz ablegte auf Dominik Neitzert. Dessen Schuss ins lange Eck parierte Torwart Schmitz gut. So hieß es auch beim 2:0: Einzelaktion trifft individuelle Klasse. Kleinhenz’ leicht abgefälschtes Freistoßpfund aus rund 30 Metern passte genau in den Winkel (78.). Und auch den durch Weller später sicher verwandelten Foulelfmeter holte Kleinhenz geschickt heraus, als er sich den Ball zwar eigentlich zu weit vorgelegt hatte, Torwart Schmitz ihm aber trotzdem den Gefallen tat, ihn von den Beinen zu holen (85.). „Einen Spieler wie ihn zunächst auf der Bank lassen zu können, ist sicherlich ein Luxusproblem“, kommentierte Heun Kleinhenz’ starke 25 Minuten.

Weitefeld: Trippler - Grahn, Müller, Aguilar, Germann (5. Weller) - Reifenrath, Weisang - Schmidt (65. Kleinhenz), D. Neitzert - Lopata (89. Hempel), Ross.

Schiedsrichter: Ruben Immig (Koblenz) - Zuschauer: 117.

Tore: 1:0 Kevin Lopata (34.), 2:0 Michael Kleinhenz (78.), 3:0 Joshua Weller (84., Foulelfmeter).





Neitersen siegt mit viel Dusel gegen Bruchertseifen

Eine alte Fußballweisheit besagt, dass ein Klub der oben steht auch das nötige Quäntchen Glück hat. Umgekehrt kommt bei den Vereinen, die unten stehen, oft noch das Pech dazu. Diese Weisheit bewahrheitete sich gestern im Lokalduell der Fußball-Bezirksliga Ost zwischen der SG Neitersen/Altenkirchen und der SG Bruchertseifen/Eichelhardt. Die Hausherren gewannen am Ende knapp mit 2:1 (1:0) gegen die abstiegsbedrohten Gäste.

Pech hatten die Bruchertseifener in der Tat, denn in der Schlussminute landete ein Kopfball von Philipp Höhner, der den Gästen wenigstens einen Punkt eingebracht hätte, nur am Pfosten (90.). Neitersen hatte so nach dem Schlusspfiff doppelten Grund zur Freude, denn Konkurrent SG Hundsangen hatte ein paar Kilometer weiter in Berod verloren. Das Aufstiegsrennen ist damit wieder völlig offen, beide Mannschaften stehen jetzt punktgleich an der Spitze.

In den 90 Minuten zuvor war auf dem Platz allerdings nicht erkennbar, welche Mannschaft derzeit in der Tabelle oben und welche unten zu finden ist. Zunächst kamen die Hausherren gut in die Partie. Sebastian Weßler landete schon früh der Ball vor den Füßen, nachdem die Gästeabwehr zuvor nicht klären konnte. Er traf in der neunten Minute zum 1:0.

Die Reaktion dürfte den Bruchertseifener Verantwortlichen und Anhängern aber Mut im Kampf um den Klassenverbleib machen. Denn die Mannschaft nahm fortan das Heft des Handelns in die Hand, ging aggressiver in die Zweikämpfe und ließ keine nennenswerten Chancen für die Hausherren mehr zu. Allerdings fehlte es trotz der Überlegenheit auch an eigenen großen Möglichkeiten.

Kurz nach der Pause wurde der Aufwand der Gäste aber belohnt. Fehd Mestiris abgefälschter Schuss landete im linken unteren Eck zum Ausgleich (55.). Nur sechs Minuten später hatten die Hausherren ihre Antwort parat: Jan Imhäuser trat einen Freistoß kurz vor der Seitenauslinie und schoss direkt aus spitzem Winkel ins kurze Eck zur erneuten Führung der Neiterser (61.).

Von diesem Rückschlag mussten sich die Gäste kurze Zeit erholen, danach versuchten sie weiter, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Neitersen gelang es auf der anderen Seite nicht, die anrennenden Gäste auszukontern, so dass sie bis zum Abpfiff um den Sieg zittern mussten.

Bruchertseifens Spielertrainer Torsten Ratzi erklärte frustriert: "Die einzige Mannschaft, die heute Fußball gespielt hat, waren wir. Durch zwei Fehler haben wir das Spiel verloren." Sein Gegenüber Torsten Gerhardt gab zu: "Wir haben uns heute nicht von unserer besten Seite gezeigt und haben aus zwei halben Chancen zwei Tore gemacht. Aber es gibt auch Mannschaften, die nach dem 1:1 auseinander fallen und das haben wir nicht gemacht. Das muss man der Mannschaft hoch anrechnen."





Herdorf erzwingt zweiten Sieg in Folge

Fußball-Bezirksliga Ost - In einer rassigen Partie der Fußball-Bezirksliga Ost trennten sich die SG Herdorf und die SG Nievern mit 3:1 (1:1). Während sich die Gastgeber durch den zweiten Sieg in Serie in der oberen Tabellenhälfte festsetzen, ist bei den Gästen weiter Abstiegskampf angesagt. "Durch unsere Undiszipliniertheiten sind wir selbst schuld an dieser Niederlage", ärgerte sich Nieverns Trainer Murat Saricicek.

Dabei gingen die Gäste schon früh durch einen Treffer von Matthias Hoffmann in Führung (9.). Es war einer der wenigen Höhepunkte in der ersten Hälfte, die von vielen Fehlpässen und Fouls auf beiden Seiten bestimmt war. So ließen die Herdorfer Michael Adanic (8.) und Florian Gerhardus (23.) sowie Nieverns Timo Hoffmeyer (22.) gute Tormöglichkeiten aus.

Kurz vor der Pause jedoch zeichnete sich wieder einmal Freistoß-Spezialist Andreas Krämer aus: Sein Schuss prallte gegen beide Pfosten und landete bei Dirk Spornhauer, der locker zum Ausgleich einnetzte - die Wende in einem ausgeglichenen Spiel (45.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs zeigten sich die Gastgeber engagierter und gingen durch einen Kopfball von Kenny Scherreiks (52.) verdient in Führung. Die SG Nievern hingegen kam über die gesamte zweite Hälfte nur sporadisch gefährlich nach vorne, so scheiterte Hoffmann frei vor Torwart Marvin Scherreiks (70.)

Die Gäste machten allerdings anders auf sich aufmerksam: Eine Gelb-Rote Karte gegen Timo Hoffmeyer (59.) sowie Rote Karten gegen Mario Vogels wegen unnötigen Schubsens nach einer Chance für Herdorf im eigenen Strafraum (71.) und Marvin Walldorf nach einer Auseinandersetzung mit der Herdorfer Ersatzbank (90. + 2) schwächten den ohnehin schon abstiegsbedrohten Verein immens.

Auch auf der Gegenseite gab es eine Gelb-Rote Karte gegen Stürmer Kenny Scherreiks (90. + 1) wegen Foulspiels und absichtlichen Handspiels. Doch trotz der langen Überzahl schafften es die Gastgeber nicht, die Partie klar zu gestalten. Somit mussten sie bis zum Schluss bangen, als Steffen Busch in der letzten Aktion des Spiels das Tor zum 3:1 gelang (90. + 3).

Herdorfs Spielertrainer Krämer war insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Die Verunsicherung und der Druck waren uns anzumerken, aber in diesem zerfahrenen Spiel hatten wir die besseren Spielanteile. Der Ausgleich war die Wende, denn in der zweiten Hälfte haben wir dann eine deutlich stärkere Mannschaftsleistung gezeigt." Nieverns Trainer Saricicek zeigte sich besorgt: "Wir müssen auswärts einfach was holen, wenn wir nicht absteigen wollen."



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[ Letzte Änderung: 19. Oktober 2018 ]