SV Hundsangen e.V. 1926

14.04.2017, 18:21, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 25.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

Keine Tore, aber ein gutes Spiel: Montabaur und Hundsangen können mit einem Punkt leben

Tore sind die Würze eines Fußballspiels. Dass aber auch eine Partie ohne Treffer durchaus für die Zuschauer attraktiv sein kann, zeigte das die Begegnung der Bezirksliga Ost zwischen dem TuS Montabaur und der SG Hundsangen/Obererbach

 


180 Besucher waren ins Mons-Tabor-Stadion gekommen, die meisten davon aus Hundsangen. Zunächst hatten die Kreisstädter, die einige Ausfälle zu verkraften hatten, mehr vom Spiel, doch die Gäste aus Hundsangen hielten dagegen und blieben durch gut vorgetragene Konter stets gefährlich. Die erste Chance für Montabaur hatte Pascal Tillmanns, der den Ball nach einer Flanke von Mario Denker unbedrängt über das Tor schoss (16.). Beim Drehschuss von Chihiro Nogi aus kurzer Distanz konnte sich TuS-Schlussmann Felix Fußel erstmals bewähren. Brenzlig wurde es im Montabaurer Strafraum, als die Abwehr einen Ball vertändelte, doch die SG konnte die Chance nicht nutzen (36.). Eine Minute später zeigte Schiedsrichter Matthias Vogel Karol Obrebski wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.


Die Elf aus Hundsangen starteten mit mehr Aggressivität in die zweite Hälfte und setzten damit die Gastgeber stärker unter Druck. So hatte Fußel großes Glück, als er den SG-Sturmführer Sebastian Schneider anschoss, der Ball aber am leeren Tor vorbeirollte (49.). Nur eine Minute später scheiterte Hundsangens Niklas Noll mit einem strammen Schuss aus 16 Metern, der an die Latte klatschte. Fortan tat sich Montabaur schwer, und die Begegnung wurde immer hektischer. Das zeigt sich auch daran, dass der Schiedsrichter in der Schlussviertelstunde fünfmal die Gelbe und einmal die Gelb-Rote Karte zog (Lukas Faulhaber, Hundsangen, 88.).


Letztlich waren beide Trainer mit dem Ergebnis zufrieden. Montabaurs Benedikt Lauer sprach von einem schwierigen Spiel: „Meine Mannschaft hat das dritte Spiel in neun Tagen absolviert und dann fast eine Stunde mit zehn Mann bestreiten müssen. Das verdient Anerkennung.“


Martin Schlimm, der Spielertrainer der SG, war insbesondere mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben hinten gut gestanden und dem Favoriten aus Montabaur das Leben schwer gemacht. Der Punktgewinn ist zwar glücklich, jedoch nicht unverdient.“ In einem waren sich die beiden Trainer auch einig: Montabaurs Fabio Scumaci hat auf der Sechser-Position ein überragendes Spiel gemacht.


Montabaur: Fußel - Henich, Husaj, Schwickert, Merl - Scumaci - Tillmanns, Denker (85. Pineker, 90.+5 Brugnano), Obrebski - Orentsis (73. Noguchi), A. Baldus.


Hundsangen: Litzinger - Faulhaber, Schlimm, J. Hannappel, Noll - Brühl, F. Steinebach (85. N. Steinebach), D. Hannappel - Hürter (78. Poppe), Schneider (61. Lima), Nogi.


Schiedsrichter: Matthias Vogel (Wallmenroth).

Zuschauer: 180.


Besonderheiten: Gelb-Rote Karten für Karol Obrebski (Montabaur, 37.) und Lukas Faulhaber (Hundsangen, 88.), beide wegen wiederholten Foulspiels.

 

 

 

 


 

 

Der nächste Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg in die Rheinlandliga ist getan: Mit 4:1 (1:0) besiegte der VfB Linz den abstiegsgefährdeten SV Fortuna Nauort und bleibt somit Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Ost


 

Die Rollen vor der Partie waren klar verteilt, der Spitzenreiter trifft auf den Tabellenvorletzten. Doch was auf dem Papier deutlich aussah, gestaltete sich zunächst für den gastgebenden VfB etwas schwierig. Denn mit dem Mute der Verzweiflung warf Nauort alles nach vorne und machte es den zunächst etwas zurückhaltend agierenden Linzern schwer, ihr Spiel aufzubauen. Das Mittelfeld war der überwiegende Ort des Geschehens in den ersten 45 Minuten.

Kurz vor dem Seitenwechsel übernahm der VfB jedoch zusehends die Regie. In der 40. Minute testete Michael Krupp Nauorts Torwart Jürgen Ebert, der jedoch parierte. Weniger erfolgreich war Ebert jedoch wenig später, als Dustin Friese die Heimmannschaft nach schöner Vorarbeit von Krupp mit 1:0 in Führung brachte (44.).

Mit dem Vorsprung im Rücken, bestimmte der VfB nach der Pause mehr und mehr das Spiel. Immer einen Schritt schneller am Ball und mit guten Ideen nach vorne, zeigten die Linzer, warum sie an der Tabellenspitze der Bezirksliga stehen. In der 53. Minute setzte sich Friese im Nauorter Strafraum gegen drei Abwehrspieler der Gäste durch und markierte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck seinen seinen zweiten Treffer der Partie zum 2:0.

Und der VfB setzte nach, machte immer weiter Druck in Richtung Tor der Westerwälder, während bei den Gästen mit zunehmender Spieldauer die Luft raus war und der Frust Einzug hielt. Oft waren die Spieler der Fortuna einen Schritt zu spät und trafen eher ihre Gegenspieler anstatt den Ball, sodass es zu vielen Spielunterbrechungen wegen kleiner Fouls an den flinken Linzer Akteuren gab. In der 73. Minute erhöhte Yannik Becker mit einem sehenswerten Weitschuss auf 3:0 für die Gastgeber.

Um sein Team noch mal zur Wachsamkeit zu ermahnen, rief der VfB-Trainer Paul Becker seinen Mannen von der Außenlinie aus zu, sich kein Gegentor einzufangen. Nur bis zur 86. Minute klappte das auch, doch zunächst drückte der eingewechselte Nicolas Kyrion den Ball bei einer Abwehraktion fast am eigenen Torwart Sebastian Seitz vorbei über die Torlinie, ehe Schiedsrichter Benjamin Klapper nach einem Handspiel von Kyrion im Strafraum pfiff und auf den Elfmeterpunkt zeigte. Jevgeny Wagner trat an und erzielte den Anschlusstreffer zum 3:1. Den Schlusspunkt setzte jedoch wieder der VfB Linz. Der eingewechselte Guido Lemke erzielte in der Nachspielzeit das Tor zum 4:1-Endstand (90.?+?3).

„Die Tabelle lügt nicht, die Punktedifferenz kommt ja nicht von ungefähr“, zeigte sich Nauorts Spielertrainer Ebert gefasst ob der Niederlage seines Teams beim Tabellenführer. Zufrieden mit Spiel und dem Ergebnis gleichermaßen war der Linzer Trainer Becker: „Nauort hat gut verteidigt und sich reingehängt. Dann dauert es eben auch, bis du dir Chancen erspielst. Es war nicht einfach, aber ich denke, unser Sieg ist auch in der Höhe verdient.“

 

 

 

Die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth und die SG Westerburg/Gemünden haben im Endspurt der Fußball-Bezirksliga Ost mit der Auf- und der Abstiegsfrage nichts mehr am Hut. Trotzdem entwickelte sich im Duell dieser beiden Mannschaften am Gründonnerstagabend ein munteres Flutlichtspiel mit einem gerechten 2:2 (2:2)-Unentschieden.


Ellingen gelang ein sehr guter Start. Die beiden Stürmer Florian Raasch und Christian Weißenfels sorgten für viel Unruhe im und um den Strafraum der Gäste herum. Nachdem Raasch zwei Mal knapp gescheitert war, gelang Weißenfels nach schönem Doppelpass mit Raasch die verdiente 1:0-Führung für die Gastgeber. „Wir waren in den ersten 20 Minuten überhaupt nicht auf dem Platz präsent. Erst danach haben wir angefangen, Fußball zu spielen“, sagte Westerburgs Trainer Oliver Meuer zur äußerst schwachen Anfangsphase seines Teams.

Doch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts deuteten die Gäste ihre Torgefährlichkeit dann ebenfalls an und kamen durch einen Kopfball von Marvin Binge (32.) zum 1:1-Ausgleich. Kein Ellinger Spieler fühlte sich für den Westerburger Torjäger verantwortlich. Nur vier Minuten später sorgte Joscha Lindenau für die erneute Ellinger Führung (36.). Das 2:1 glückte allerdings unter Mithilfe des ansonsten fehlerfreien Schiedsrichters Fabian Schneider aus Grafschaft, der eine klare Abseitsstellung von Lindenau übersah. Und weil es ein munteres Spielchen war, glich Binge noch vor dem Wechsel zum 2:2 wiederum Ellingens Führung aus (44.). Der Westerburger Angreifer war hellwach, als die komplette SGE-Abwehr in einem Sekundenschlaf dämmerte.


„Beide Mannschaften kennen sich sehr gut. Es ist in den vergangenen Jahren sogar eine Freundschaft entstanden. Da ist es doch normal, dass man Geschenke verteilt“, sagte Ellingens Trainer Thomas Kahler mit einem Augenzwinkern. Kahler nahm die Mithilfe seiner Spieler bei beiden Gegentoren und auch das Abseitstor zugunsten seiner Elf lässig, ebenso wie sein Kollege Meuer („Kein Problem. Auch Schiris können mal Fehler machen“). Solch lockere Äußerungen gehen leichter über die Lippen, wenn die Spannung in der Meisterschaft raus ist.

Im zweiten Spielabschnitt bemühten sich beide Mannschaften noch um den Siegtreffer und hatten jeweils noch eine Großchance: Westerburgs Tjark Benner traf die Latte des Ellinger Tores (68.), auf der Gegenseite setzte der eingewechselte Mazlum Sari einen Schuss knapp neben den Pfosten (84.). Weitere Tore blieben aus, das Ergebnis war am Ende gerecht.

„Das war ganz ordentlich. Ich bin zufrieden. Besonders in der ersten Hälfte haben wir guten Fußball gezeigt“, resümierte Kahler und sprach von einem „ansprechenden Bezirksligaspiel.“ Dem wollte Meuer („Ein Punkt in Straßenhaus ist in Ordnung“) nicht widersprechen, ehe sich die beiden Trainer und Mannschaften noch auf ein, zwei Bier ins neuen, schicken Ellinger Klubhaus verabredeten.

 

 

Keinen Sieger gab es beim Spiel der beiden Tabellennachbarn SG Müschenbach/ Hachenburg (9.) und FSV Osterspai (10.), was beide Trainer nach dem 1:1 (0:0) in der Bezirksliga Ost auch als gerecht ansahen.

„Es war das erwartet hart umkämpfte Spiel“, erklärte Müschenbachs Trainer Volker Heun, ärgerte sich aber trotzdem, dass sein Team am Ende nach dem 1:0 den Sieg neun Minuten vor Schluss doch noch aus der Hand gab. „Obwohl unser Führungstreffer etwas glücklich war, müssen wir dieses 1:0 dann auch einmal über die Zeit bringen. Da zeigte sich unser Dilemma, dass wir uns durch einen individuellen Fehler wieder um den Lohn bringen.“

Das Heun-Team erarbeitete sich in der Anfangsphase leichte Feldvorteile und verzeichnete die ersten Torgelegenheiten. Jan Nauroth konnte den Ball nach scharfer Flanke von Gerrit Oettgen aber in aussichtsreicher Position nicht richtig drücken (8.). In der 14. Minute verfehlte Nauroths sehenswerter Fallrückzieher etwas deutlicher das Ziel.

Die Gäste vom Rhein zeigten sich erstmals in der 17. Minute gefährlich vor dem Müschenbacher Tor, Schlussmann Jan Böhning parierte einen strammen Freistoß von Martin Schwarz aus 25 Metern aber prächtig. Als Adrian Knop zehn Minuten später im Strafraum zu Fall kam, zeigte Schiedsrichter Lukas Heep auf den Elfmeterpunkt und bot den Osterspaiern sogar die Führungsmöglichkeit. Böhning erahnte aber die gewählte Torecke vom ausführenden Thomas Lemler und machte diese gute Torgelegenheit zunichte.

„Das war natürlich ärgerlich, zumal wir in dieser Phase nach etwas zerfahrenem Start gut ins Spiel gefunden hatten“, erklärte Osterspais Trainer Nico Helbach. „Danach haben wir aber unsere Vorgaben erfüllt, die Ordnung gehalten und nur wenige Torchancen zugelassen. Deshalb geht das Unentschieden, mit dem wir zufrieden sind, insgesamt in Ordnung.“

Seine Mannschaft hatte nach dem Seitenwechsel die ersten Torgelegenheiten: Einen gefährlich aufsetzenden Freistoß von Florian Lemler meisterte aber erneut Böhning (53.), sieben Minuten später traf Knop in guter Position den Ball per Kopf nicht richtig. Auf der Gegenseite konnte sich auch Osterspais Torhüter Daniel Voß auszeichnen, als er Oettgens strammen Flachschuss aus der Distanz abwehrte (63.). In der 75. Minute musste Voss aber dann doch hinter sich greifen. Bei einem wuchtigen Flachschuss von Stuart Dykewicz aus 25 Metern war er zwar in der Torecke, bekam den Ball aber nicht zu fassen, und die Gastgeber durften die 1:0-Führung bejubeln.

„Zu diesem Zeitpunkt war das Tor natürlich etwas schmeichelhaft, aber danach mussten wir dieses Ergebnis irgendwie über die Runden bringen“, fasste Volker Heun zusammen. Doch Adrian Knop nutzte eine Unachtsamkeit in der Müschenbacher Abwehr, als er einen schönen Direktschuss aus etwa zehn Metern zum Ausgleich in die Tormaschen setzte (81.) und seine Elf für die insgesamt kompakte und gute Leistung belohnte. Für beide Teams war dies ein weiterer Punktgewinn im gesicherten Tabellenmittelfeld.

 

 

Der VfB Wissen musste sich im Heimspiel gegen die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden begnügen, hielt die Gäste dadurch aber in der Tabelle der Fußball-Bezirksliga Ost auf Distanz.


Begonnen hat die Partie nach Maß für die Hausherren: Sebastian Zimmermann brachte eine Flanke von rechts ins Zentrum, wo Cem Cakatay den Ball per Kopf für Philipp Bedranowsky vorlegte, der diesen im zweiten Versuch über die Linie drückte (5.). Das Tor gab den Einheimischen aber nicht die gewünschte Sicherheit. Außer zwei Kopfbällen von Zimmermann (10.) und Mario Weitershagen (31.), die übers Tor gingen, hatten sie in der ersten Hälfte keine Chancen mehr.

„Das frühe Tor war nicht gut für uns. Danach haben wir zu wenig gemacht, waren nicht mehr zielstrebig genug und haben 30 Minuten lang um ein Tor gebettelt,“ meinte VfB-Trainer Dennis Reder. Diese Treffer fiel dann in der 40. Minute, als Lars Bode einen Freistoß von Marius Otto im zweiten Versuch per Kopf verwertete. Aus Sicht der Gäste war es somit im ersten Durchgang eine 100-prozentige Chancenverwertung.

Nach dem Wechsel drückten die Einheimischen den Gast hinten rein und hatten zunächst Chancen im Minutentakt. In der 48. Minute wurde Hüseyin Samurkas im Abschluss gerade noch geblockt. Zwei Minuten später ließ Gästekeeper Kevin Jung einen Kopfball von Weitershagen fallen, doch ein Abwehrspieler klärte zur Ecke. Unmittelbar danach ging ein 20-Meter-Schuss von Samurkas knapp vorbei, ehe Jung einen Schuss von Zimmermann parierte. Der zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Führungstreffer für die Siegstädter fiel in der 67. Minute, als Bedranowsky eine Flanke in die Mitte brachte und der von Cakatay bedrängte Bode den Ball ins eigene Netz schoss. Die Gäste spielten nun wieder mehr mit und kamen nach einem sehenswerten Konter zum Ausgleich. Alexander Gombert flankte aus vollem Lauf von rechts an die Strafraumgrenze zurück, wo Jonas Klotz den Ball per Direktabnahme in die Maschen hämmerte (79.). Marvin Scherreiks im Wissener Tor konnte nur zuschauen. In der Schlussphase hatte Wissen noch zwei hochkarätige Chancen durch Till Niedergesäß (85.) und Bedranowsky (90.+2), doch zum Siegtreffer reichte es nicht mehr.


VfB-Coach Reder meinte: „Wir hatten klare Chancen nach der Pause, aber die Punkte haben wir in der ersten Halbzeit liegen gelassen. Ich muss den Jungs aber ein Kompliment machen, sie haben bis zum Schluss alles probiert.“ Gästetrainer Michael Diel betonte: „Wir sind mit der Saison generell sehr zufrieden. Für das zweite Jahr Bezirksliga ist es überragend, wie die Mannschaft sich jede Woche wehrt und sich als unbequemer Gegner präsentiert.“

 

 

Quandel hält Emmerichenhain auf Kurs - Harmlose Birlenbacher kämpfen vorbildlich

Durch einen 2:0 (1:0)-Sieg gegen die SG Birlenbach/Balduinstein bleibt die SG Hoher Westerwald Emmerichenhain/Niederroßbach im Titelkampf der Bezirksliga Ost in Lauerstellung


„Mit einem 1:0 wäre ich zufrieden. Wir müssen Geduld haben und dürfen die eigene Absicherung nicht vernachlässigen“, erinnerte sich HWW-Trainer Nihad Mujakic vor dem Anpfiff an das 1:1 im Hinrundenspiel, in dem der Mitaufsteiger aus Birlenbach seine Krallen gezeigt hatte.

Nachdem Keigo Matsuda (8.) und David Quandel (9.) erste Möglichkeiten vergeben hatten, platzte nach einer Viertelstunde der Knoten beim Favoriten. Quandel setzte seine linke Klebe zu seinem 28. Saisontor erfolgreich ein (16.). „Ein frühes Tor würde uns gut tun“, ging ein Mujakic-Wunsch damit in Erfüllung.


Der Tabellenletzte aus Birlenbach überzeugte vom Einsatz her, nahm das Tempo aus dem Spiel, ohne aber offensiv gefährlich zu werden. Allerdings fuhren die Gäste in den Zweikämpfen immer wieder energisch dazwischen und erwiesen sich als unbequemer Rivale. Gegen Ende der ersten Halbzeit legten die Hausherren noch einmal einen Zahn zu. Fabian Goebel (35.), Mario Pavelic (39.), Marko Zelenika (41.) und erneut Quandel (45.) standen kurz vor dem 2:0.


Für den Außenseiter kam Omed Chulie (47.) erstmals überhaupt zum Abschluss. Nach vorne fehlte aber weiterhin die Qualität beim Schlusslicht. Der Rangvierte aus Emmerichenhain rannte sich in der Folge immer wieder an der vielbeinigen Hintermannschaft des Gegners fest. „Gut so“, lobte Gäste-Spielertrainer Wladimir Stumpf die positive Ausstrahlung seiner Schützlinge. Seine Mitstreiter wagten sich sporadisch immer wieder nach vorne und zeigten ordentliche Ansätze.

Für die ambitionierten Gastgeber verfehlte Quandel im Zusammenspiel mit Florian Kolb (60.) das Tor nur um Haaresbreite. Mit einem gekonnten Heber über den herauseilenden Birlenbacher Torhüter Mario Nöllge stellte der Emmerichenhainer Top-Torjäger mit dem 2:0 seine Abschlussqualitäten (70.) einmal mehr unter Beweis.

Damit hatten die durchweg überlegenen Gastgeber ihren Arbeitssieg unter Dach und Fach gebracht. Auf Maßflanke von Julian Jung ließ Mario Pavelic völlig blank im Strafraum bei seinem Kopfball eine höhere Ausbeute liegen (82.).


„Es war der erwartet schwer zu bespielende Gegner. Bei einem solchen Einbahnstraßenfußball musst du einfach nur gewinnen. Das haben wir gut gemacht“, hakte Nihad Mujakic den Pflichtsieg kurzerhand ab.

„Kampf und Einsatz haben heute gestimmt. Beim Spiel auf das gegnerische Tor waren wir zu überhastet und ohne Selbstvertrauen. Meine Mannschaft hat sich aber teuer verkauft“, war sein Birlenbacher Kollege Stumpf trotz der neuerlichen Niederlage von der Einstellung seiner Mannschaft angetan.

 

 

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[ Letzte Änderung: 11. Dezember 2018 ]