SV Hundsangen e.V. 1926

01.05.2017, 08:24, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 27. Spieltag Teil 2

Von: rhein zeitung

 

 

 

SG Hundsangen/Obererbach hat das Siegen noch nicht verlernt

VfB Wissen zu unentschlossen

 


Die SG Hundsangen/Obererbach hat ihren Negativtrend in der Bezirksliga Ost erst einmal gestoppt. In Abwesenheit ihres Spielertrainers Martin Schlimm traten die Kombinierten beim 3:1(1:0)-Sieg gegen den VfB Wissen als kompakte Einheit auf. Frühe Chancen von Sebastian Schneider für die SG (1.) und Sebastian Zimmermann (3.) für den VfB deuteten auf ein munteres Spiel hin. Technisch ansprechend lieferten sich die befreit aufspielenden Rivalen eine abwechslungsreiche Partie.



Fabian Steinebachs Pfostentreffer (15.) schien das Signal für die Einheimischen zu sein, ihre schwarze Serie zu beenden. Schon der Elfmeter zwei Minuten später, als Rüdiger Schulz Kelvin Rodrigues gefällt hatte, zeigte den Unterschied zwischen den Kontrahenten. Die Hausherren, die durch den verwandelten Strafstoß von Chihiro Nogi in Führung gingen, waren in der Offensive einfach schneller unterwegs. So scheiterte Rodrigues auf Zuspiel Nogis am Wissener Schlussmann Marvin Scherreiks (35.). Überhaupt erarbeiteten sich die Platzherren durch schnelles Umschalten mehr Abschlüsse.

Allerdings hätten die Gäste fast ausgeglichen, als Hüseyin Samurkas vor des Gegners Tor zu unentschlossen war (37.). Insgesamt präsentierten sich die Gastgeber wesentlich engagierter und gefielen auch mit einer konzentrierten Abwehrarbeit.


Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten. Zunächst blieb VfB-Keeper Scherreiks noch Sieger im Duell mit Marcel Hürter (53.). Co-Trainer Daniel Hannappel passte zwei Minuten danach allerdings durch die Reihen auf Nogi, der auf 2:0 erhöhte. Die Gäste, bei denen Till Niedergesäß per Direktabnahme verzog (58.), agierten zu verhalten und ließen den letzten Willen vermissen. „Bewegung reinbringen, ihr steht!“, sah der am Saisonende aus dem Amt scheidende Wissener Trainer Dennis Reder eine gewisse Trägheit in den Reihen seiner Schützlinge.

Offenbar hatte sein Spieler Maik Schnell genau zugehört. Der Angreifer erkämpfte sich den Ball und brachte mit dem Anschluss (74.) die Spannung zurück. Der Auftrieb der Gäste war aber nur von kurzer Dauer. Hundsangens Stürmer Sebastian Schneider, der lange Zeit unauffällig blieb, holte nach einem klugen Pass seines Kapitäns Fabian Steinebach mit einem herrlichen Lupfer zum 3:1 (82.) die Doppelführung zurück.


„Der Gegner war giftiger, spritziger und besser in den Zweikämpfen. Deshalb war der Sieg hochverdient“, bemängelte Gästetrainer Reder und sprach zudem die schwache Trainingsbeteiligung an.

„Heute haben wir das gezeigt, was in den beiden letzten Heimspielen nicht der Fall war. Die Einstellung hat gepasst, und der Vorsprung war nie in Gefahr“, zeigte sich Hundsangens Co-Trainer Hannappel als Strahlemann.


Hundsangen: Schmitt - Faulhaber, Poppe, D. Hannappel, Noll - Brühl, Steinebach - Rodrigues, Hürter (72. Pistor) - Schneider (87. Löw), Nogi (82. M. Hannappel).

Wissen: Scherreiks - S. Ebach (72. Deger), Ferfort (37. Niedergesäß), Schulz, Brenner - Zimmermann, Weitershagen - Samurkas, Bedranowsky, Schnell - Cakatay.

Schiedsrichter: Moritz Mayer (Rhens). - Zuschauer: 100.

Tore: 1:0, 2:0 Chihiro Nogi (17., Foulelfmeter, 55.), 2:1 Maik Schnell (74.), 3:1 Sebastian Schneider (82.).

 

 

 

2:1 gegen Spitzenteam SG Weitefeld: VfL Bad Ems setzt ein dickes Ausrufezeichen


Ein letztes Mal erklang in der langen Nachspielzeit der Ruf „Keeper!“, und als Marvin Rixen den Ball dann in seinen Armen hielt, war die Überraschung perfekt: Mit 2:1 (2:0) hat der VfL Bad Ems die Spitzenmannschaft der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen besiegt und wichtige Punkte für den Klassenverbleib in der Bezirksliga Ost gesammelt. „Wir haben ein Ausrufezeichen gesetzt“, freute sich hinterher der Bad Emser Spielertrainer Kay Ludwig. Verdient hat sich seine Elf den Erfolg mit einer kämpferischen und taktischen Glanzleistung. Was das Fußballerische und die Spielanteile anbetrifft, so waren die Gäste überlegen. Ihr Eckenverhältnis belief sich auf ein astronomisches 16:1.


Allerdings sind Eckbälle nur eine statistische Größe, entscheidend ist, was eine Mannschaft daraus macht. Und da war der VfL ein Vorbild an Effizienz: Die einzige Ecke, hereingegeben von Cosmin Laurentiu, verwertete der 37-jährige Vernatius Emeka dank viel Freiraum per Kopf zum 1:0 (14.). „Da waren wir viel zu schläfrig“, ärgerte sich Weitefelds Coach Jörg Mockenhaupt. Überhaupt war er mit der ersten Halbzeit überhaupt nicht zufrieden. Gleichwohl verbuchten die Westerwälder einige gute Chancen durch Mario Weisang und Maximilian Strauch. Mehrfach parierte VfL-Torwart Marvin Rixen hervorragend, was ihm ein Sonderlob seines Trainers einbrachte. Richtig knapp wurde es für ihn allerdings in der 41. Minute, als ein Kopfball Nicolai Weisangs an die Latte ging.

Mehr Abschlussstärke bewiesen die Gastgeber, als sie Alen Bajrami auf der linken Seite freispielten, der gleich zwei Gelegenheiten zum Schuss bekam und auf 2:0 erhöhte. Gespielt war da eine halbe Stunde. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause, nach Mockenhaupt gleich doppelt auswechselte und umstellte.

Seine Maßnahmen schienen sofort zu fruchten. Auf Pass Steffen Kempfs verkürzte des Trainers Sohn Jan Niklas Mockenhaupt, der kurz zuvor aufs Feld gekommen war, auf 2:1 (47.). Weiter drängten die Weitefelder. Versuche von Luca Thom oder Dominik Neitzert flogen vorbei oder gerieten zu schwach. Kurz vor dem Ausgleich stand Mario Weisang – aber Rixen hielt (85.). Danach zählte ein Kopfballtreffer Kempfs korrekterweise nicht, weil nach einer Gelben Karte das Spiel noch nicht wieder angepfiffen war.

Die Bad Emser mussten bis zur 88. Minute warten, ehe sie durch einen Sololauf des starken Andreas Stoffels zu einer Chance im zweiten Durchgang gelangten. „Am Ende war auch Glück dabei“, bekannte Kay Ludwig, der seinen Leute für die Einstellung jedoch nur Komplimente aussprach. „Mindestens einen Elfer“ hatte Jörg Mockenhaupt zugunsten der SG gesehen. Aber er gestand: „Wir haben heute einfach nicht gut gespielt.“


Bad Ems: Rixen - Laurentiu, Tups, Fuselbach (81. Jaber), Werner (69. Ludwig) – Kecskemeti, Stoffels – Bajrami, Emeka, Bär – Acar.

Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen: Trippler – N. Weisang, Mudersbach (69. Aguilar), Kempf, Schönberger (46. J. N. Mockenhaupt) – Cichowlas (46. Thom), Seibel – Lohmar, Neitzert – Strauch, M. Weisang.

Schiedsrichterin: Franziska Elisabeth Hoffmann (Koblenz).

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Vernatius Emeka (14.), 2:0 Alen Bajrami (30.), 2:1 Jan Niklas Mockenhaupt (47.).

 

 

 

1:1 gegen Hamm: Böhnings Patzer kostet Müschenbach den Sieg


Punkteteilung im Spiel der beiden Tabellennachbarn SG Müschenbach/Hachenburg (9.) und dem VfL Hamm (10.) in der Bezirksliga Ost. Nach Spielende waren sich beide Trainer einig, dass das 1:1 (1:0) aufgrund des Spielverlaufes für die Gäste von der Sieg etwas glücklicher war.


„In der ersten Halbzeit waren wir nicht richtig im Spiel“, bilanzierte VfL-Spielertrainer Philipp Höhner. „Im zweiten Abschnitt hatten wir einige Torchancen, aber am Ende ist der Punktgewinn etwas glücklich. Wir sind entsprechend zufrieden.“

Beide Teams, ließen es in puncto Torraumszenen erst einmal entspannt angehen. Nach einer Viertelstunde verfehlten ein Distanzschuss von Gerrit Oettgen (15.) und auf der Gegenseite ein 18-Meter-Freistoß von Hamms Kapitän Michael Trautmann (17.) die Tore noch um einiges.

Die Gäste mussten bereits in der 20. Minute Abwehrspieler Nick Madronte verletzungsbedingt durch Daniel Stoll ersetzen, hatten aber in der 30. Minute ihre erste zwingende Torchance. Simon Langemann hatte sich nach schönem Dribbling in Schussposition gebracht, kam aber beim Abschluss zu weit in Rücklage, sodass der Ball über das Tor flog. Fast im Gegenzug nutzten die Gastgeber den ihnen zugesprochenen Foulelfmeter (Robin Nachtigal hatte Dawid Rystwej per leichtem Ellbogenschubser zu Fall gebracht) zur 1:0-Führung. „Wir hätten anschließend das zweite Tor machen müssen“, haderte Müschenbachs Trainer Volker Heun. „Die Chancen dazu waren da.“

Seine Mannschaft erarbeitete sich im Anschluss eine Feldüberlegenheit, ließ aber gute Möglichkeiten ungenutzt. So schoss Jan Nauroth alleine vor Hamms Schlussmann Mert Zeycan ebenso neben das Tor (36.) wie der sehr agile Ihsan Sönmez in der 60. Minute. Nach dem Seitenwechsel setzte aber auch der VfL seine Nadelstiche. So musste Müschenbachs Jannik Zeuner einen Drehschuss von Langemann mit dem Kopf in letzter Sekunde auf der Torlinie retten (48.).

Wie bitter ein Fußballspiel für einen Torwart laufen kann, erlebte Jan Böhning in der 68. Minute. Der an sich gut aufgelegte SG-Schlussmann stand zu weit vor seinem Tor und unterschätzte einen weiten, windbegünstigten Abschlag seines Kollegen Zeycan komplett. Böhning versuchte den Ball noch über die Latte zu lenken, der prallte jedoch von der Torlatte zurück an dessen Rücken und von da aus zum 1:1 über die Linie.


Müschenbach: Böhning - Bleich, Zeuner, Nauroth, Klöckner - Mies, Sönmez, Oettgen (56. Dykewicz), Heinen - Walkenbach, Rystwej (70. Hüsch).

Hamm: Zeycan - Neufeld (46. Weyer), Molzberger, S. Trautmann, Madronte ( 20. Stoll), Binneweiß, Keller, Plath, Nachtigal - Lange- mann (89. Chaljavin), M. Trautmann.

Schiedsrichter: Luca Schlosser (Stahlhofen).

Zuschauer: 60.

Tore: 1:0 Philipp Klöckner (32. Foulelfmeter), 1:1 Jan Böhning (68. Eigentor).

 

 

SG Ellingen gegen SG Birlenbach 13 : 0  ( 7 : 0 )

 

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