SV Hundsangen e.V. 1926

07.05.2012, 07:07, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 27.Spieltag

Von: rhein zeitung

Die SG Westerburg/Gemünden hat ihr Heimspiel in der Bezirksliga Ost gegen den VfL Bad Ems glücklich und denkbar knapp mit 2:1 (1:0) gewonnen und somit das Saisonziel Klassenverbleib als Aufsteiger so gut wie sicher. Der Gast, ebenso im ersten Jahr in der Klasse, fand besser in die Partie und hatte auch die erste Torchance des lebhaften Spiels.


VfL-Stürmer Marco Jockel hatte in der zwölften Spielminute Pech, als sein Kopfball nur die Oberkante der Querlatte des Westerburger Gehäuses streifte. Sechs Minuten später wurde Westerburgs Torjäger Björn Weber im Strafraum zu Fall gebracht, doch anstatt eines Elfmeters bekam Weber vom Schiedsrichter die Gelbe Karte für zu heftiges Protestieren gezeigt. Auf der Gegenseite hatte die Mannschaft des verletzungsbedingt nicht mitwirkenden Westerburger Spielertrainers Oliver Meuer Glück, denn Nicolas Reßmann musste einen Kopfball des Bad Emser Mannschaftskapitäns Nicholas Liefke von der Linie holen (29.)

Kurz vor dem Seitenwechsel fiel nach einer schönen Einzelleistung – gekrönt von einem satten Linksschuss – durch Björn Weber die 1:0-Führung für die SG Westerburg/Gemünden (39.). Auch kurz nach Wiederanpfiff trat Westerburgs Tormaschine wieder in Erscheinung. Diesmal nahm Weber einen Fehlpass eines Bad Emser Spielers dankend an, umkurvte anschließend den gegnerischen Torhüter Sandro Kalkbrenner und hatte keine Mühe, den Ball zum scheinbar beruhigenden 2:0 reinzuheben (47.).

Nicholas Liefke, Bad Emser Torschütze vom Dienst, verkürzte in der 57. Spielminute auf 1:2, als er gleich mehrere Westerburger Spieler abschüttelte und locker an Westerburgs Schlussmann Carsten Wolf vorbei einschob. Danach drängten die Gäste auf den Ausgleich, den wiederum Nicholas Liefke auf dem Fuß hatte. Doch sein Linkschuss zischte in der Schlussminute knapp am Westerburger Gehäuse vorbei. Nach der Partie sagte Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer erleichtert: „Wir haben drei wichtige Punkte geholt. Insgesamt war es ein glücklicher Sieg für uns, denn wir haben uns zu viele Fehler im Aufbauspiel geleistet und gute Konterchancen ausgelassen.“

Frank Wendland, Trainer des VfL Bad Ems, war trotz der Niederlage mit dem Auftritt seiner Elf nicht unzufrieden. „Meine Mannschaft hat sich für ihr gutes Spiel leider nicht belohnt. Den Gegentoren gingen katastrophale Fehler von uns voraus“, so Wendland.

SG Westerburg/Gemünden: Wolf - Heinen, Neubert, Wagener (64. Kreckel), Hartmann, Beutgen, Reßmann, D. Meuer (80. Fries), Wengenroth, Gläser, Weber.

Schiedsrichter: Felix Salzmann (Hahnstätten) – Zuschauer: 110.

Tore: 1:0, 2:0 beide Björn Weber (39. und 47.), 2:1 Nicholas Liefke (57.).

 

 

 

Mit einem sensationell klaren 5:1 (1:1)-Sieg schoss sich die SG Guckheim/Kölbingen im Bezirksliga-Spitzenspiel gegen die SG Hundsangen/Obererbach den Frust von der Seele. Die Rivalen waren zuletzt nicht vom Erfolg verwöhnt und wollten diesen Negativtrend unbedingt stoppen.


So wurde das Prestigeduell sehr intensiv geführt, und schon in den Anfangsminuten deutete sich ein torreiches Spiel an. Leutrimm Husaj, erneut einer der schillernden Figuren im Gästetrikot, leitete den Torreigen mit dem 0:1 nach sieben Minuten ein. Guckheim antwortete nur zwei Minuten später durch Mario Wasna mit dem Ausgleich. Beide Defensiven konnten sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren. Nach 20 Minuten ging der Spielfluss etwas verloren, wobei die Kontrahenten sich jederzeit auf Augenhöhe begegneten und die Fairness im Vordergrund stand.

„Wir kamen einen Tick wacher aus der Kabine und haben davon profitiert, dass Hundsangen bei Standards anfällig war“, sah Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer, wie seine Elf die fehlende Zuordnung beim Gegner schonungslos bestrafte. Paco Lenzen (49.) und Schäfer selbst nach einer feinen Einzelleistung (53.) stellten die Weichen auf Sieg. Mario Wasna hatte mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 (58.) binnen einer Viertelstunde alles geregelt.

„Wenn man ins Spiel zurückkommen will, muss man vorne auch einmal treffen“, haderte Ralf Hannappel mit vergebenen Großchancen Tim Steinebachs und Daniel Fonzos. Während der Tabellenzweite im Abschluss glücklos agierte, auch Fabian Steinebach blieb mit einem Distanzschuss gegen Lars Henning nur zweiter Sieger, hätten auch die Guckheimer ihrerseits das Resultat in die Höhe treiben können. Dass die Hausherren angesichts des Spielstandes nun auf Konter setzen konnten, kam dem Rangvierten natürlich entgegen. Stefan Schäfer traf die Unterkante der Latte (68.), und Lukas Bode scheiterte am aufmerksamen Schlussmann Simon Gerharz (69.), der auch einen Kopfball Mario Wasnas per Reflex abwehren konnte. Auch Paco Lenzen trug sich als Doppeltorschütze ein. Auf Ecke Stefan Schäfers traf der Abwehrrecke per Direktabnahme sträflich ungedeckt (81.). Neben der Revanche für die Hinspielniederlage freute sich der Sieger auch über die Rückkehr von Lukas Kuch in der Schlussphase.

„Bis zur 50. Minute hätte niemand mit einem solchen Spielausgang gerechnet. Wenn man bei Standardsituationen eine kollektive Passivität an den Tag legt, darf man sich nicht wundern“, hakte Ralf Hannappel das Titelrennen ab. „Wir haben den größeren Willen gezeigt und auch in der Höhe verdient gewonnen. Der Derbysieg wird entsprechend gefeiert“, gab ein glücklicher Stefan Schäfer zu Protokoll, der dem Gegner bis auf einen Punkt auf die Pelle rückte.

 

 

Die SG Bruchertseifen/Eichelhardt hat die richtige Antwort auf die aberkannten Punkte aus dem Spiel gegen die SG Herdorf gefunden und in der Bezirksliga Ost den SC Berod-Wahlrod mit 4:0 (2:0) deutlich auf deren eigenen Platz besiegt. SG-Trainer Torsten Ratzi rechnete vor: „Wenn wir die letzten drei Spiele gewinnen, dann halten wir die Klasse.“


Während die Gäste die richtige Einstellung im Kampf um den Klassenverbleib zeigten, ließ diese bei den Hausherren zu wünschen übrig. Entsprechend unzufrieden war SC-Spielertrainer Thomas Schäfer. „Ich bin ein bisschen ratlos über die vergangenen zwei Spiele. Eigentlich hatte ich nach letzter Woche eine Reaktion erwartet.“ Nach ausgeglichenem Beginn wurden die Gäste zunehmend forscher, während der SC dem gegnerischen Strafraum in Hälfte eins nahezu gänzlich fern blieb. Nach Freistoß von Heiko Schnabel köpfte Daniel Frohn knapp neben das Tor (15.). Der Treffer zum 1:0 durch Philipp Höhner (30.), der unbedrängt aus 13 Metern halbhoch in die linke Ecke schoss, verlieh den Gästen noch mehr Selbstvertrauen. Ein Distanzschuss von Schnabel streifte knapp über das Tor (35.). Kurz darauf verschätzte sich Dennis Hähr bei einem Kopfball, der Ball landete vor den Füßen von Schnabel, doch der scheiterte aus kurzer Distanz an Deniz Sakalakoglu (39.). Nur zwei Minuten später war Schnabel erneut zur Stelle und diesmal Sieger im Duell gegen den SC-Keeper.

Auf der anderen Seite war SG-Torhüter Ralf Schupp bei zwei Schüssen von Alexander Schneider (42.) und Hähr (44.) ebenso zur Stelle wie nach der Pause gegen Schäfer (63.). Mit dem 3:0 (70.) war die Partie endgültig entschieden: Einen Distanzschuss von Jeton Murici wehrte Sakalakoglu noch ab, bei dem Abpraller schauten dann etliche Beroder Abwehrspieler tatenlos zu, wie Marcus Meyer den Ball versenkte (70.). Auch beim 4:0 zeigte sich, dass die Gäste an diesem Tag nicht nur läuferisch und spielerisch, sondern auch gedanklich präsenter waren. Sakalakoglu konnte den von Mestiri ausgeführten Strafstoß zunächst abwehren. René Meyer reagierte am schnellsten und traf im Nachschuss (74.).

Berod: Sakalakoglu – Jung, Henzel, Hähr, Ünal (65. Velten) – Hoffmann – Schneider, Pavelic (75. Dietrich), Müller, Keeler – Schäfer.

Schiedsrichter: Markus Jüris (Sinzig) – Zuschauer: 90.

Tore: 0:1 Höhner (30.), 0:2 Schnabel (41.), 0:3 Marcus Meyer (70.), 0:4 René Meyer (74.).

Besonderheit: SC-Torwart Deniz Sakalakoglu hält Foulelfmeter von Fehd Mestiri (74.).

 

 

Eines vorweg: Es war ein Bezirksligaspiel der schlechten Art, das gestern auf dem auf dem Kunstrasen zwischen der gastgebenden FSG Stahlhofen/Holler und der SG Miehlen/Nastätten ablief. Aber unter dem Strich geht der knappe 2:1-Erfolg der Gäste aus dem Taunus in Ordnung, die sich besonders nach der Pause mit Leidenschaft dem Abstiegskampf stellten, während die Gastgeber jede Beziehung zu diesem Kampf vermissen ließen.


Zugegeben, der Dauerregen nach der Pause bis zehn Minuten vor Spielende trug auch nicht gerade zur Förderung der Spielkultur bei. Aber dass der Ball über weite Strecken zum Feindbild erklärt und planlos mehr hoch als weit getreten wurde, das zeichnete sich schon in der Trockenphase in der ersten Halbzeit ab. Einer Halbzeit, in der die Gastgeber ihre erste Chance durch Mentor Krasniqi (15.) zum 1:0 nutzten, um sich anschließend, nach einer kurzen Drangperiode, auf ihren vermeintlichen Lorbeeren auszuruhen.

Mit fatalen Folgen, denn die Ruhephase dauerte ganz offensichtlich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit noch an, während die Gäste hellwach die entscheidenden Treffer markierten. 1:1 hieß es in der 46. Minute durch Paithun Murahan, und nur fünf Minuten später bejubelte David Hübel die Führung für Miehlen.

Bei beiden Treffern stand die Stahlhofener Defensivabteilung Pate, doch auch die Offensive bemühte sich in der Folgezeit eifrig, Geschenkangebote der Gäste abzulehnen. Leichtfertig vertändelten die FSG-Angreifer beste Chancen, die ihnen die leidenschaftlich kämpfenden, aber manchmal übereifrigen Gäste servierten.

Denen, und allen voran Spielertrainer Rüdiger Graden, war nach 90 Minuten nur der Erfolg wichtig. Graden: „Im Abstiegskampf ist Leidenschaft gefragt. Die haben wir geboten und uns damit den Sieg verdient. Das war ein ganz wichtiger Schritt im Kampf um den Verbleib in der Bezirksliga.“

Dem stand auf der Gegenseite ein frustrierter Manfred Otto gegenüber, der gerade diese Leidenschaft vermisste: „Dieses Spiel sollte für uns der Befreiungsschlag werden. Den haben wir sprichwörtlich verpennt und stecken nun wieder böse im Abstiegssumpf. Sicher, wir haben Chancen vergeben, und ein Elfmeterpfiff blieb aus. Aber die Schuld an dieser Niederlage müssen wir bei uns selbst suchen.“ har

FSG Stahlhofen/Holler: Leinweber - Ismajli, Stera (87. Kutrieb), Gombert, Müller (46. R. Krasniqi, Otto, M. Krasniqi, Ortseifen, R. Barut, Malici, Bardhaj

Schiedsrichter: Jens Hülpüsch (Müschenbach).

Zuschauer: 50

Tore: 1:0 Mentor Krasniqi (15.), 1:1 Phaithun Murahan (46.), 1:2 David Hübel (51.)

 

 

Die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald hält durch einen 3:0 (0:0)-Erfolg in der Bezirksliga Ost gegen die abstiegsbedrohte SG Nievern die Hoffnung auf den Aufstieg am Leben. Lange Zeit tat sich der Favorit schwer, doch am Ende hielt die Defensivtaktik der Gäste nicht stand.


Schon zu Beginn der Partie war den Gastgebern anzumerken, dass sie sich keine Blöße geben wollten. Nievern kam kaum ins Spiel, immer wieder versuchten die aufstiegsambitionierten Weitefelder ihr Glück in der Flucht nach vorne – zu klaren Torchancen führte dies aber zunächst nicht. Erst ein Kopfball von Weitefelds Nicolai Weisang an die Latte (18.), eine der wenigen offensiven Aktionen der kompletten ersten Hälfte, brachte etwas mehr Schwung in die Begegnung. Weitere Chancen zur Führung hatten Thomas Ross (25.) und Kevin Lopata (39.).

Die Gäste ließen sich weit zurückfallen und gestatten Weitefeld damit nur wenig Raum für Angriffe. Eigene gefährliche Aktionen blieben so aber auch die Ausnahme: So brachte ein Schuss von Timo Hoffmeyer (43.) eine erste Annäherung an das Tor von Weitefelds Schlussmann Sören Trippler.

Nach der Halbzeitpause schien Nievern dann dort weiterzumachen, wo es vor zwei Wochen in Herdorf aufgehört hatte: Nach einem groben Foul sah Bastian Schupp die Rote Karte (50.). In nummerischer Überzahl übernahmen die Weitefelder mehr und mehr die Kontrolle und gingen durch einen Volleyschuss von Julian Aguilar in Führung (64.).

Die Gäste öffneten in der Folge die Defensive, was Weitefeld zum 2:0 nutzte. Michael Kleinhenz traf freistehend im Strafraum (84.). Direkt nach Wiederanstoß gelangte der Ball wieder zu Kleinhenz, der Torwart Dennis Preuschoff erneut keine Chance ließ – 3:0 (85.). Weitefelds Trainer Volker Heun erkannte zufrieden: „Wir wussten schon vorher, dass wir viel Geduld haben müssen. Auch wenn wir nicht so stark gespielt haben wie in den letzten Wochen, war der Sieg verdient – und wir können den Druck auf Neitersen hochhalten.“ Auf der Gegenseite kommen auf Trainer Murat Saricicek schwere Wochen zu: „Wir müssen zu Hause unbedingt noch Punkte holen.“

Weitefeld: Trippler – Grahn, Weisang (53. Weller), Müller – Neitzert, Lopata, Aguilar, Reifenrath, Schmidt (57. Germann) – Ross, Kleinhenz (85. Can).

Schiedsrichter: Chris Schneider (Neuhäusel) – Zuschauer: 104.

Tore: 1:0 Aguilar (64.), 2:0, Kleinhenz (84., 85.).

Besonderheit: Rote Karte gegen Nieverns Bastian Schupp (50., grobes Foulspiel).

 

 

Im Kreisderby der Fußball-Bezirksliga Ost kam die SG Puderbach zu einem 2:1 (0:0)-Auswärtserfolg bei der SG DJK Neu-stadt-Fernthal. Dabei zeigten die bereits als Absteiger feststehenden Gastgeber eine starke Leistung und gaben sich zu keinem Zeitpunkt des Spiels geschlagen.


Die bemerkenswerte Einstellung der Gastgeber gefiel auch dem Puderbacher Trainer Michael Roos: "Es war kein Spaziergang für uns. Sie haben nie wie ein Absteiger agiert. Wir hatten aber die Mehrzahl der hochkarätigen Torchancen und waren auch insgesamt als Mannschaft einen Tick stärker. Deshalb geht der Sieg in Ordnung."

Besonders im ersten Abschnitt wusste Puderbach zu gefallen. Zwar hatte Florian Wirths für Neustadt-Fernthal in der siebten Minute die erste und in der 43. Minute die letzte Chance in dieser Hälfte, aber zwischendurch dominierten die Gäste mit vier, fünf sehr guten Möglichkeiten. "Es ist uns aber nicht gelungen, daraus Kapital zu schlagen. Mit etwas Pech liegen wir nach der zweiten Großchance von Wirths sogar zur Pause mit 0:1 zurück", analysierte Roos nach dem Spiel.

Konsequenter gingen die Puderbacher nach dem Wechsel mit ihren Möglichkeiten um. Zuerst besorgte Henrik Sawadsky (54.) per Kopfball das 1:0 für die Gäste, ehe Christian Schreiber (61.) mit einem Schuss von der Strafraumgrenze aus wenig später auf 2:0 erhöhte. Doch Neustadt hielt weiter dagegen. Elf Minuten vor dem Ende wurden ihre Bemühungen dann belohnt. Wirths, der agilste Angreifer der Gastgeber, gelang der verdiente 1:2-Anschlusstreffer.

"Danach haben wir es mit der Brechstange versucht. Doch die vielen langen Bälle sorgten letztendlich nicht mehr für viel Gefahr. Das 2:2 war nicht mehr drin, obwohl wir eine sehr ansehnliche Partie gezeigt haben. Doch das Glück ist diese Saison nicht auf unserer Seite", sagte der SG DJK-Coach Joachim Weißenfels. Einig war sich Weißenfels mit seinem Kollegen Roos auch über das Niveau des Derbys. "Es gab keine bösen Fouls oder Gelben Karten. Beide Mannschaften haben sich auf das Sportliche konzentriert. Es hat Spaß gemacht", sagte Weißenfels.

 

 

Der Spitzenreiter hat vorgelegt und die Konkurrenz in der Fußball-Bezirksliga Ost unter Druck gesetzt. Am Freitagabend setzte sich die SG Neitersen/Altenkirchen auf dem Hartplatz in Neitersen gegen den AK-Konkurrenten SG Herdorf knapp mit 3:2 (2:1) durch und hat nun sechs Zähler Vorsprung auf die SG Hundsangen und SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald.


Torsten Gerhardt, Trainer der Gastgeber, war nach dem Dreier erleichtert: "Nach dem 2:0 haben wir nicht weitergespielt . Aber nach dem 2:2 hat man gemerkt, dass die Mannschaft hier mehr will." Sein spielender Gegenüber Andreas Krämer erklärte: "Wir sind schwach in die partie gekommen, haben dann den Kampf aber angenommen und hätten am Ende auch einen Punkt verdient gehabt."

Die Gastgeber erwischten beflügelt durch die Tabellenführung den besseren Start und führten nach einer Viertelstunde bereits mit 2:0. Nach einem Freistoß von Nico Hees köpfte Frank Bischoff den ball in die Mitte, wo Tobias Sander aus sieben Metern frei zum 1:0 vollendete (7.). Auch das 2:0 erzielte Tobias Sander, diesmal landete der Ball nach einem Freistoß bei ihm, er erwischte den Ball zwar nicht richtig, doch Herdorfs Schlussmann Marvin Scherreiks bekam den Ball nicht unter Kontrolle und ließ ihn zum zweiten Treffer passieren (15.).

Anschließend schaltete Neitersen einen Gang zurück, Herdorf kam besser ins Spiel . Den Kopfball von Michael Adanic parierte Torwart Jan Humberg (16.) aber ebenso wie den Freistoß von Florian Gerhardus (17.); Tristan Zoks Schuss wurde zur Ecke abgewehrt (22.). In der 34. Minute war es dann aber doch soweit: Nach einem Freistoß hatte Zok im Kopfballduell gegen Mario Marth keine Probleme und legte Steffen Busch den Ball zum Anschlusstreffer auf. Marth traf auf der Gegenseite vor der Pause bei einem Freistoß aus 25 Metern noch den Pfosten (41.). Die Führung zum Seitenwechsel blieb also knapp.

Die Gäste kamen selbstbewusst und forsch aus der Kabine, die erste gute Chance bot sich jedoch Neitersen. Nach einem weiten Ball bediente Marth seinen Mitspieler Hees, doch der verfehlte aus spitzem Winkel das Tor nur knapp (52.). Der Ausgleich für Herdorf fiel dann auf kuriose Weise: Einen Freistoß von Andreas Krämer lenkte Humberg an den Pfosten; von dort prallte der Ball gegen den Körper von Stefan Bischoff und von dort ins Tor - 2:2 (58.).

Nun waren die Neiterser wieder gefordert. Hees' Fernschuss holte Marvin Scherreiks mit einer sehenswerten Parade noch aus dem Winkel (60.), doch eine Minute später war er dann beim 3:2 machtlos: Einen Kopfball von Hees vollendete Stefan Bischoff energisch per Kopf zum Siegtreffer und machte seinen Fauxpas damit wieder wett. Den unrühmlichen Schlusspunkt setzte Bünyamin Yigit nach dem Schlusspfiff: Der Herdorfer sah für eine Spuckaktion die Rote Karte.

 

 

 

 

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