SV Hundsangen e.V. 1926

09.05.2016, 06:05, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 28.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

Hundsangen erkämpft Punkt gegen den Abstieg

Bezirksliga Ost Leistungsgerechtes 0:0 gegen VfB Linz

 

Rund 150 Zuschauer sahen bei sommerlichen Temperaturen ein temporeiches Spiel zwischen der SG Hundsangen/ Obererbach und dem VfB Linz. Beide Mannschaften hatten genügend Chancen zum Sieg. Am Ende sorgten aber vor allem zwei starke Torhüter für ein torloses Remis.

VfB-Trainer Paul Becker nahm sich nach dem Spiel die Zeit, jedem einzelnen Spieler von Hundsangen die Hand zu geben. „Ihr steigt nicht ab!“, sagte er dann zu seinem Trainer-Kollegen Egid Hannappel, der mit seiner Mannschaft trotzdem weiter zittern muss. Die Leistung der Gastgeber war vor allem in der ersten Halbzeit erfrischend und sollte den Verantwortlichen Mut für die letzten zwei Spiele machen. Immer wieder scheiterte man an den eigenen Nerven oder an Gäste-Torwart Sebastian Seitz, der in Eins-gegen-Eins-Situationen mehrmals die Oberhand behielt. Sebastian Schneider und Marciano Rodrigues sorgten im Linzer Strafrazm für viel Wirbel und spielten sich mehrere hochkarätige Chancen heraus. Doch auch der VfB war nicht untätig und hätte kurz vor der Pause durch Valerian Skorobogatko (42.) und Leonor Tolaj (43.) in Führung gehen können. Beide Male parierte SG-Torwart Philip Kraft die Schüsse.

Nach der Pause kam Hundsangen zunächst besser aus der Kabine, doch weder ein Dropkick von der Strafraumkante durch Daniel Hannappel (48.) noch der Schuss von Janik Hannappel (50.) fanden den Weg ins Tor. In der Folge musste die Heimmannschaft dem hohen Aufwand Tribut zollen und so übernahmen die Gäste aus Linz mehr und mehr die Kontrolle. Klare Torchancen waren dennoch Mangelware, beide Teams kamen kaum zu klaren Abschlüssen. Und wenn, dann waren da immer noch die beiden Torhüter. In der Schlussphase hatte SG-Spieler Nildo da Silva Junior Glück, als er von Schiedsrichter Jens Bachmann für drei Revanchefouls nur die Gelbe Karte sah. In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Dominik Pistor die große Chance, fast alle Abstiegsgespenster aus Hundsangen zu vertreiben, doch er schaffte es nicht, einen hohen, abgefälschten Ball aus kurzer Distanz im leeren Tor unterzubringen.

Nach dem Spiel konnten aber alle mit der Punkteteilung leben, so auch Hundsangens Trainer Egid Hannappel: „Das Ergebnis geht vollkommen in Ordnung und wir sind froh über den Punkt. Jetzt muss aber auch mal langsam ein Dreier her.“ Damit VfB-Trainer Paul Becker mit seiner Prognose auch recht behält...

 

 

Westerburg punktet nach Aufholjagd gegen Montabaur

TuS legt nach den Treffern von Stähler und Denker nicht nach –

SG-Coach Meuer: Das war zu wenig von uns

 

 

Bei traumhaft gutem Fußballwetter trennten sich die SG Westerburg/Gemünden und der TuS Montabaur am 28. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost in einem unterhaltsamen Spiel mit einem 2:2 (0:1)-Unentschieden.

Nach einer kurzen Abtastphase übernahm Montabaur das Kommando und verzeichnete im Verlauf des ersten Spielabschnitts einige gut herausgespielte Tormöglichkeiten. Die beste Torchance der Anfangsphase hatte der auffällige Pascal Tillmanns, der nach einem langen Abstoß am gut aufgelegten Carsten Wolf scheiterte (10.). Montabaur präsentierte sich in der Folge sehr spielfreudig und war die dominante Mannschaft auf dem Platz. Die Hausherren taten sich dagegen schwer, ins Spiel zu kommen, und waren im Spiel nach vorne zu ideenlos, um Montabaur in Bedrängnis zu bringen.

Maximilian Stähler belohnte die offensive Ausrichtung der Gäste mit einem gefühlvollen Schlenzer aus 18 Metern, der unhaltbar im Winkel einschlug (31.). Im ersten Spielabschnitt verstand es insbesondere der giftige Takayuki Omi immer wieder, die Angriffe der Heimmannschaft schon frühzeitig zu unterbinden, sodass gefährliche Westerburger Offensivaktionen Mangelware blieben.

Dies sollte sich in der zweiten Halbzeit ändern, denn von nun an traten die Westerburger wesentlich couragierter und offensiver auf. Im Anschluss an ein Wengenroth-Zuspiel scheiterte beispielsweise Yannik Heene aus spitzem Winkel (48.), und nach einer guten Kombination klärte Montabaurs Defensive in höchster Not vor dem einschussbereiten Marvin Binge (58.). Doch auch Montabaur blieb stets gefährlich und spielte einige Konter zwar gut aus, im Abschluss scheiterten jedoch sowohl Tillmanns, Mario Denker als auch Karol Obrebski aus aussichtsreichen Positionen am starken SG-Rückhalt Carsten Wolf. In der 66. Minute nutzte Denker dann doch eine dieser Konterchancen und traf mit einem trockenen Schuss ins lange Eck. In dieser Phase des Spiels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Möglichkeiten auf beiden Seiten.

Michel Heinen läutete dann die Schlussoffensive der Hausherren ein, als er sich nach einer Kopfballverlängerung von Mario Wasna stark durchsetzte und den Anschlusstreffer erzielte (76.). Gekrönt wurde Westerburgs Aufholjagd dann kurz vor Schluss, als der nie aufgebende Mario Wasna mit einem sehenswerten Lupfer-Tor nach einem Traumpass von Manuel Jung Gästetorwart Mark Lollert keine Chance ließ (88.).

Trotz des späten Ausgleichstreffers zeigte sich SG-Coach Oliver Meuer unzufrieden: „Wir haben erst nach dem 2:0 aktiv am Spiel teilgenommen, alles in allem war das zu wenig von uns heute. Die kämpferische Leistung war zwar in der zweiten Halbzeit gut, dennoch ist das Unentschieden glücklich.“

Sein Gegenüber Benedikt Lauter bilanzierte: „Wir haben heute zwar nicht überragend gespielt, aber doch vieles richtig gemacht, deshalb sind es zwei verlorene Punkte. Leider haben wir es verpasst, die Vorentscheidung herbeizuführen, die Jungs hätten sich heute selbst belohnen müssen.“

 

 

Weitefeld verliert erstmals zu Hause

SV Windhagen entführt beim 2:4 als erster Gast einen Dreier

 

Dank einer starken zweiten Hälfte schlug der SV Windhagen als erstes Team die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen auf heimischem Platz und festigte damit kurz vor Saisonende seine Position an der Tabellenspitze. Auffälligster Akteur war dabei SVW-Angreifer Matthias Metzen, der an drei Toren beteiligt war und nach seinem zweiten Treffer vom Platz flog.

Gerade hatte Metzen mit einem tollen Sololauf (76.) und dank einer Fehleinschätzung von Weitefelds Keeper Deniz Sakalakoglu (77.) einen Doppelpack binnen 60 Sekunden zum 1:4 geschnürt, da überwältigte die Freude den Windhagener Angreifer. Beim ausgelassenen Jubel riss er sich das Trikot vom Leib und feierte mit seinen Teamkollegen. Jedoch vergaß er dabei die Verwarnung, die er nur wenige Minuten zuvor für ein hartes Einsteigen kassiert hatte. So blieb Schiedsrichter Ehsan Amirian keine andere Wahl, als ihn mit Gelb-Rot vom Platz zu stellen (78.). Zwar kamen die Weitefelder durch einen auf die kurze Ecke gezogenen Freistoß von Sascha Cichowlas (85.) noch zum 2:4, jedoch fanden sie an diesem Tag insgesamt zu wenige Mittel gegen die starken Windhagener.

Dabei hatten die Gastgeber gut begonnen und den ersten Durchgang weitestgehend kontrolliert. Nach schöner Kombination fand Mario Weisang Kevin Lopata, der flach zum 1:0 vollendete (15.). Mit dem Pausenpfiff egalisierte Stephan Krist den Spielstand per Foulelfmeter, nachdem Steffen Kempf Alexander Alt gefoult hatte (45.+1). „Wir hatten vor der Pause riesige Probleme auf dem Flügel. Dann haben wir Spieler und System gewechselt, wonach es viel besser funktioniert hat“, sagte Windhagens Trainer Martin Lorenzini. In der 55. Minute behielt der emsige Metzen den Überblick und bediente Roman Borschel, der die Auswärtigen in Front brachte.

„Zunächst haben wir so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Machen wir bei den zwei Chancen vor dem Elfmeter zum 1:1 unseren zweiten Treffer, kann das natürlich ganz anders laufen. So hat sich die individuelle Klasse der Windhagener durchgesetzt“, resümierte Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt. Sein Gegenüber Lorenzini sagte: „Von den Spielanteilen war die Begegnung insgesamt ausgeglichen. Wir wussten, dass es hier schwer wird, aber die Mannschaft hat das gut angenommen und gelöst.“

 

 

Schäfer lässt Pech nicht als Begründung gelten

Berod-Wahlrod kassiert späten Ausgleich

 

 

Jetzt steht der SC Berod-Wahlrod in der Fußball-Bezirksliga Ost endgültig mit dem Rücken zur Wand und hat nur noch minimale Chancen auf den Klassenverbleib. Gegen die SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach gab es am Sonntagnachmittag ein 1:1 (0:0)-Unentschieden. Wie schon am Wochenende zuvor in Hamm kassierten die Gastgeber in der Nachspielzeit einen Gegentreffer, der extrem schmerzte. „Auch heute hatten wir wieder kein Glück, aber irgendwann hat es auch nichts mehr mit Pech zu tun, wenn wir so späte Gegentore kassieren. Wir gehen in dieser Situation nicht richtig in den Zweikampf, und in der Mitte können sich zwei Puderbecher aussuchen, wer den Ball rein macht“, ärgerte sich Berods Spielertrainer Thomas Schäfer. Der eingewechselte Fabio Licht nahm die Einladung an. Dieses Tor hatte sich angedeutet, denn Puderbach erhöhte in der Endphase die Schlagzahl deutlich. „Die Mannschaft hat sich ein Riesenkompliment verdient. Sie zeigte eine tolle Einstellung und hätte sich aufgrund des Chancenplus meiner Meinung nach den Sieg verdient“, sagte SG-Trainer Oliver Haag.

Nach einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit, in der Berod-Wahlrod insgesamt Vorteile besaß, gab's im zweiten Durchgang Möglichkeiten in Hülle und Fülle. Tim Pfeiffer und Thomas Schäfer scheiterten an Gästeschlussmann Philipp Krokowski, auf der anderen Seite traf Florian Weber das Außennetz und jagte den Ball nach einem Alleingang über das Tor – alles in der spektakulären 51. Minute. Drei Minuten später foulte Fabian Greif Berods Daniel Frohn im Strafraum, den Elfmeter verwandelte Schäfer zum 1:0. Das 2:0 hätte wohl die Entscheidung bedeutet, „aber wir können den Pfosten ja nicht einfach zwei Zentimeter zur Seite schieben“, haderte Berods Coach mit Felix Veltens Aluminiumtreffer (61.).

Danach legten die Gäste gehörig zu und kamen immer wieder gefährlich vor das Gehäuse von Constantin Redel. „Wir haben das Beroder Tor in der Endphase regelrecht berannt“, schilderte Haag seine Eindrücke. Als späte Belohnung dafür glich Fabio Licht zum 1:1-Endstand aus.

 

 

Emeka schlägt Wirges II

Schäfer nach Niederlage angefressen

 

 

Der VfL Bad Ems sendet im Abstiegskampf der Bezirksliga Ost ein Lebenszeichen: Mit beeindruckender Moral besiegte das Team von Spielertrainer Kay Ludwig die Spvgg EGC Wirges II mit 3:2 (1:1). „Heute hat die Mannschaft das richtig gut gemacht“, freute sich Ludwig nach Spielende.

Die Partie begann mit zwei Torchancen auf beiden Seiten. Vernatius Emeka zwang EGC-Torwart Florian Weimar mit einem Kopfball aus kurzer Entfernung zu einer Glanzparade ( 4.), auf der Gegenseite zeigte der Bad Emser Torwart Jens Löhr bei einem platzierten 20-Meter-Schuss von Stefan Schäfer sein ganzes Können (15.).

Der Wirgeser Spielertrainer zeigte sich als Vorbild für seine Elf, kämpfte unermüdlich und markierte zwei Minuten später die EGC-Führung. Mit einem genauen Pass von Fabio Scumaci freigespielt, setzte Schäfer den Ball aus halblinker Position flach ins lange Eck. Wer nun gedacht hatte, der VfL würde gegen die bis dahin mit mehr Spielanteilen aufwartenden Wirgeser einbrechen, sah sich getäuscht. Das Ludwig-Team ließ sich nicht vom absoluten Willen, als Sieger den Platz zu verlassen, abbringen. Die Köpfe blieben oben, und Vernatius Emeka wendete das Spiel mit einem Dreierpack: In der 41. Minute köpfte er den Ball wuchtig zum Ausgleich in die Tormaschen. Der für den schwer Verletzten Cosmin-Corin Laurentiu eingewechselte Christian Peter Knoll bediente dann Routinier Emeka, der Weimer keine Chance ließ (61.). Der VfL-Stürmer hatte aber noch nicht genug. Aus etwa 25 Metern donnerte er nur fünf Minuten später einen Freistoß flach zur 3:1-Führung ins Gehäuse. Dann aber bahnte sich Unheil für die Gastgeber an. Zunächst ließ Stefan Schäfer (73.) die EGC-Hoffnung auf Zählbares aufkeimen, zwei Minuten später musste Kay Ludwig mit Gelb-Rot runter. Aber die Bad Emser überstanden mit absoluter Willenskraft auch die letzte Viertelstunde in Unterzahl und durften sich dann verdientermaßen über drei Punkte freuen. Stefan Schäfer war nach Spielende stocksauer und wollte sich nicht weiter zum Spiel äußern.

 

 

Wieder nur Remis: Elbert kassiert gegen Hamm späten Ausgleich

VfL trifft in der 89. Minute zum 2:2

 

 

Die Fußballer der SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen bleiben die Remis-Könige der Bezirksliga Ost. Gegen den VfL Hamm gab's am 28. Spieltag bereits das 12. Unentschieden. „Das ist schade für die Jungs, dass sie schon wieder so spät zwei Punkte verloren haben“, sagte SG-Coach Michael Diel, dessen Team zweimal führte und in der 89. Minute den Ausgleich kassierte. Sein Kollege Jens Hanas konnte mit dem 2:2 (1:0) gut leben. „Ohne sieben Stammspieler ist das Ergebnis für uns absolut in Ordnung“, sagte er.

Bei sommerlichen Temperaturen ließen es beide Mannschaften zunächst etwas ruhiger angehen. Rund um den Niederelberter Sportplatz fanden die 95 Zuschauer daher Zeit, sich über die Tatsache zu unterhalten, dass beide Mannschaften arg ersatzgeschwächt waren. So hatte bei Hamm auch Trainer Jens Hanas die Notwendigkeit gesehen, die Fußballschuhe zu schnüren. Aufgrund einer Verletzung, die er sich bei den Alten Herren zugezogen hatte, musste er dann aber doch davon absehen. Daher standen lediglich zwei Auswechselspieler für den VfL auf dem Spielberichtsbogen. Bei den Gastgebern waren da immerhin vier Namen zu lesen, letztlich kamen drei Akteure aus der Reserve zu ein paar Bezirksliga-Minuten. Ein Spieler fehlte indes: Dennis Orendzi. Nachdem der Stürmer zunächst den SG-Verantwortlichen zugesagt, sich dann aber doch für einen Wechsel zum TuS Montabaur entschieden hatte, traf auch die Mannschaft eine Entscheidung und zog die sofortige Trennung von Orendzi vor. Er soll nicht mehr das Elberter Trikot tragen.

Nachdem all dies ausgetauscht war, eröffnete Marius Otto auf dem holprigen Platz mit Verzögerung den nennenswerten sportlichen Teil des Nachmittags. Aus 40 Metern und für viele Betrachter aus dem Nichts zog der Mittelfeldakteur der Elberter ab – und brachte seine Mannschaft überraschend in Führung. Eigentlich, so schien es, war der Ball trotz Ottos guter Schusstechnik haltbar. Doch Hamms Schlussmann Mert Zeycan hatte das Pech, dass die Kugel noch einmal Bodenkontakt hatte, damit zum unberechenbaren Flugobjekt wurde und zum 1:0 einschlug (8.). Die Gastgeber wirkten in dieser Phase etwas munterer und hatten durch den Kopfball von Jonas Klotz auch eine zweite Chance (16.), erst danach wachte auch der VfL auf. Bei zwei Distanzversuchen von Michael Trautmann, dem auffälligsten Spieler der Hämmscher, war aber jeweils SG-Keeper Kevin Jung zur Stelle (24., 44.).

In Durchgang zwei waren die Elberter etwas aktiver und hatten auch mehr vom Spiel, kassierten nach einem aus ihrer Sicht zweifelhaften Handelfmeter aber den Ausgleich. Trautmann verwandelte sicher (61.). Auch der erneuten Führung der Diel-Elf ging ein Standard voraus: Otto brachte den Ball von rechts in den Strafraum, wo der aufgerückte Tobias Brand lauerte und traf (68.). Dass es mal wieder nicht zum Sieg für Elbert reichte, lag an Michael Weyer, der nach einem langen Pass Übersicht bewies und den Ball zum 2:2 ins Tor schlenzte (89.).

 

 

Spiel in Kamp-Bornhofen wird von Todesfall überschattet

FSV Osterspai unterlieg SG Ellingen mit 1:3

 

 

Die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth hat ihr Auswärtsspiel in der Fußball-Bezirksliga Ost gestern Nachmittag bei der FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen mit 3:1 (0:1) gewonnen. Unmittelbar nach dem Spiel ereignete sich am Sportplatz in Kamp-Bornhofen ein Todesfall. Der Sport war da nur noch absolute Nebensache.

Die Fakten zum Spiel: Gleich von Beginn an setzte die Osterspaier Mannschaft von Trainer Nico Helbach Akzente. Zwei Ecken gab Thomas Lemler herein, beide Male war der aufgerückte Innenverteidiger Tobias Schneider der Abnehmer. Im zweiten Versuch hatte der 19-Jährige Erfolg und erzielte mit einem Kopfball bereits nach vier Spielminuten die Führung.

Die Gäste waren in der ersten Viertelstunde überhaupt nicht im Spiel und wurden auch danach kaum gefährlich. Die Einheimischen verschafften sich nach und nach Entlastung und erarbeiten sich drei hochkarätige Chancen. Die beste davon vergab Josip Topic, der freistehend scheiterte (34.). Kurz darauf schoss Thomas Lemler ein bisschen zu hoch. Florian Lemler hatte bei seinem Abschluss ebenfalls das Pech (43.).

„In der ersten Halbzeit haben wir an sich richtig gespielt, das 2:0 ist möglich gewesen, aber so war es weiter knapp“, fasste Helbach zusammen. Die Zuschauer schickten die zweikampfstarken Kicker in den grünen Trikots mit Beifall in die Kabine.

Nach dem Wechsel drehten die Gäste die Partie. Zuerst setzte sich der eingewechselte Stefan Zent auf dem linken Flügel durch, seine Hereingabe köpfte der Osterspaier Jan Niklas Huss ins eigene Netz (49.). Zwei Minuten später war es Joscha Lindenau, der von der rechten Seite Florian Raasch bediente, der dann einköpfte. „Wir haben uns zu leicht über außen ausspielen lassen“, sagte Helbach.

Danach verlief die Begegnung offen, ohne sportliche Höhepunkte zu bieten. „Wir hatten nicht mehr die Chancen wie in der ersten Halbzeit, aber es blieb eng bis zu 90. Minute“, sagte Helbach. Dann machte der Favorit allerdings alles klar gegen die Osterspaier, die in der Abwehr nur noch mit einer Dreierkette verteidigten. Stefan Zent traf mit einem Schuss aus halblinker Position zum 1:3 (90.).

 

 

 

 

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[ Letzte Änderung: 21. Juni 2018 ]