SV Hundsangen e.V. 1926

08.05.2017, 06:18, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 28.Spieltag

Von: rhein zeitung

SG Westerburg nutzt Hundsangens Geschenke

Zweiter Heimsieg für Oliver Meuers Team

Mit einer kämpferisch starken zweiten Halbzeit verdiente sich die SG Westerburg/Gemünden den Dreier in der Bezirksliga Ost beim 3:1 (1:0)-Erfolg gegen die SG Hundsangen/Obererbach.

Die Gäste untermauerten ihre Auswärtsstärke in einer spielstarken ersten Halbzeit. Der Ball lief sicher durch die Reihen der SG Hundsangen, die sich ohne große körperliche Gegenwehr der Hausherren viele Freiräume schuf.

Die Einheimischen kochten auf Sparflamme und schienen sich die Kräfte für die zweite Halbzeit aufzuheben. Viel zu überhastet liefen die Aktionen nach vorne.

Die SG Hundsangen konnte aus ihrer Überlegenheit kein Kapital schlagen. Spielführer Fabian Steinebach verfehlte das Tor aus 16 Metern (16.). Die erste gelungene Aktion der Platzherren stellte den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf. Justin Keeler vollendete zum 1:0, als Hundsangens Schlussmann Lukas Litzinger keine glückliche Figur abgab. (29).

Daniel Hannappel per direktem Freistoß (30.) und Lukas Faulhaber, der am rettenden Westerburger Torwart Carsten Wolf nicht vorbeikam (32.), schnupperten am Ausgleich. Ansonsten fanden die Gäste kein probates Mittel, die kopfballstarke Innenverteidigung der Platzherren auszuhebeln.

Ein klug herausgespielter Konter landete durch Westerburgs Tamas Major (40.) am Pfosten. In Durchgang zwei hatten die Gäste dann ihr Pulver schnell verschossen. Chihiro Nogi (50.) schoss drüber; Marcel Hürter wurde abgeblockt (53.). Danach ging die Linie verloren bei Martin Schlimms Elf, und die Hausherren kamen immer besser in die Partie. Tamas Major verpasste nach Keelers Vorarbeit die Doppelführung (60.). Dann war Tjark Benner zum 2:0 der lachende Dritte (63.), als in Hundsangens Strafraum die Abstimmung fehlte. Niklas Noll gelang zwar noch der Anschlusstreffer (67.), am Ende hatte Westerburg aber mehr zu bieten. Nach einem weiten Einwurf von Tim Niedermowe köpfte Kapitän Christian Hartmann den Ball zur Entscheidung ins Netz (77.).

„In der ersten Halbzeit waren wir eindeutig besser. Danach haben wir keinen Zweikampf mehr gewonnen und sind niedergekämpft worden“, war Hundsangens Trainer Martin Schlimm enttäuscht. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Bei großem Engagement waren wir einfach effektiver“, atmete sein Gegenüber Meuer erleichtert auf.

 

Tabellenführer Linz ist erleichtert nach Zittersieg bei der SG Elbert

Kampf prägt die 96 Minuten

In ihrem letzten Heimspiel der Bezirksliga-Saison hatte es die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen mit Tabellenführer VfB Linz zu tun. Während die Gäste in Sachen Aufstieg nichts anbrennen lassen wollten, ging es für die SG nur um „die Ehre“. Am Ende setzte sich der Favorit knapp mit 2:1 (2:1) durch, musste aber um die drei Punkte zittern.

Das Spiel nahm den erwarteten Verlauf: Linz stürmte, Elbert bemühte sich, nicht früh in Rückstand zu geraten. Erst nach einer Viertelstunde musste VfB-Torwart Sebastian Seitz erstmals ins Geschehen eingreifen, als er einen Freistoß von Marius Höber sicher abwehrte. Bei der nächsten Aktion hatte Höber mehr Erfolg. Sein Freistoß aus etwa 40 Metern flog über Seitz hinweg an den Pfosten, wo Tobias Brand zur Stelle war und mühelos zum 1:0 einschob (25.).

Nur eine Minute später gelang Linz aber schon der Ausgleich, der fast eine Kopie des ersten Treffers war. Michael Krupps Freistoß aus 35 Metern klatschte an den Pfosten, dann an den Rücken von Torwart Kevin Jung und von dort ins Tor. Linz blieb feldüberlegen. Doch bedurfte es wieder einer Standardsituation, um in Führung zu gehen. Krupps Ecke fand den freistehenden Eray Kizilkan, der gekonnt zum 1:2 einköpfte (37.). Der VfB agierte überlegen, doch Elbert blieb mit Kontern gefährlich.

In der zweiten Hälfte wurde die Partie immer zerfahrener, und die Mannschaft von SG-Coach Michael Diel hielt nicht nur dagegen, sondern drängte auf den Ausgleich. So hatte Christian Stera in der 61. Minute eine gute Gelegenheit, doch sein Lupfer wurde noch abgewehrt. In der Folge ging es zunehmend ruppiger zu. Bei einem Kopfballduell an der Außenlinie verletzten sich der Linzer Nicolas Kyrion und der Elberter Jens Neuroth. Beide mussten ausgewechselt werden, Neuroth kam mit einer Platzwunde ins Krankenhaus.

Schiedsrichter Maximilian Kaiser, der viele Gelbe Karten verteilte, hatte große Mühe, die Gemüter von Spielern und Zuschauern zu beruhigen. In der 86. Minute zeigte er dem Elberter Höber die Rote Karte, der als letzter Mann den Linzer Dustin Friese durch ein Foul am Torschuss gehindert hatte. In der vierten Minute der Nachspielzeit scheiterte Christian Stera noch mit einem Freistoß aus 30 Metern an Torwart Seitz. Dann rissen Spieler und Betreuer der Gäste die Arme hoch, als der Unparteiische nach 96 Minuten die Partie abpfiff.

Der Linzer Trainer Paul Becker war mit dem Ergebnis zufrieden: „Zum Schluss war es ein Zittersieg, der jedoch aufgrund unserer Feldüberlegenheit verdient war. Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz, doch die robuste Mannschaft aus Elbert hat uns alles abverlangt.“

Sein Gegenüber Michael Diel nahm das Kompliment gerne an: „Wir haben einen Riesenaufwand betrieben, um gegen einen starken Gegner zu bestehen. Das ist uns gelungen. Meine Jungs haben toll gekämpft.“

 

SV Fortuna Nauort muss in Kreisliga A zurückkehren

TuS Montabaur setzt sich mit 2:1 durch

Das war's für den SV Fortuna Nauort in der Bezirksliga Ost: Nach nur einer Spielzeit muss der Aufsteiger die Klasse wieder verlassen. Durch die 1:2 (0:2)-Heimniederlage gegen den TuS Montabaur hat die Elf von Spielertrainer Jürgen Ebert bei sieben Punkten Rückstand auf den VfL Bad Ems und zwei noch ausstehenden Spielen die letzte Chance auf den Klassenverbleib vergeben.

Eines konnte man den Fortunen nicht absprechen: Sie haben in der Partie gegen den Tabellenvierten bis zum Schluss um ihre theoretische Chance gekämpft. „Wir sind mit Anstand abgestiegen“, erklärte Ebert, „die Mannschaft hat bis zum Schluss alles gegeben und an sich geglaubt. Am Ende hat's nicht sollen sein, wir haben uns, wie fast immer, für unseren Aufwand nicht belohnt.“ Die Gäste zeigten vor allem in der ersten Halbzeit eine klare spielerische Dominanz und schienen nach der frühen 2:0-Führung klar auf der Siegerstraße. Ausgangspunkt war zweimal Mario Denker, der die Treffer vorbereitete. In der 14. Minute verwertete Leutrimm Husaj per Kopf Denkers angeschnittenen Eckball zum 0:1, fünf Minuten später war Karol Obrebski der Nutznießer von Denkers Ablage im Strafraum.

Mit dem 2:0 im Rücken bestimmten die Kreisstädter nun das Geschehen. Ebert im SV-Kasten sorgte aber in der 44. Minute mit einer Glanzparade bei einem gefährlichen Schuss von Sven Baldus selbst dafür, dass sein Team nicht aussichtslos zur zweiten Hälfte auf den Platz kam. In diesem zweiten Abschnitt sollte sich das Spielgeschehen grundlegend ändern. Der TuS schaltete zurück, während die Fortunen kämpften. Dies führte in der 57. Minute zum Anschlusstreffer, als Eugen Wagner auf rechts ein tolles Solo hinlegte und den Ball für Mathias Tries auflegte, der verkürzte. Nun war der TuS wieder wach, zog die Zügel an, vergab aber zweimal durch Dennis Orentsis (70., 73.) und Sven Baldus (74.) gute Gelegenheiten.

Dies hätte sich beinahe gerächt, denn der SV kam in der Schlussphase noch mal gewaltig. Nach einem Freistoß von Andreas Funda köpfte Christian Kulachmetow freistehend vorbei (79.). In der Schlussminute rettete Schlussmann Marcel Kemper den TuS-Sieg mit einer Parade gegen einen Schuss von Christian Kulachmetow. „Die erste Halbzeit ging in Ordnung“, sagte Montabaurs Trainer Benedikt Lauer, „dann haben wir ein dummes Gegentor gefangen. Am Ende war das Glück auf unserer Seite.“

 

Angriffe wie an der Schnur gezogen

3:1-Sieg in Hamm hält die SG Emmerichenhain im Rennen um den Titel

Die SG Emmerichenhain/Niederroßbach hat ihre Hausaufgaben gemacht und bleibt in der Fußball-Bezirksliga Ost im Rennen um die Meisterschaft. „Wir haben hochverdient gewonnen und glauben bis zuletzt an unsere Chance“, sagte SG-Trainer Nihad Mujakic nach dem 3:1 (1:0)-Erfolg beim VfL Hamm und hofft weiterhin auf einen Ausrutscher von Spitzenreiter VfB Linz. Aber: „Es wäre kein Beinbruch für uns, wenn wir den Aufstieg nicht schaffen. Dann hätten wir trotzdem eine starke Saison gespielt.“

Dass die Spielgemeinschaft vom hohen Westerwald vor allem offensiv durchaus Potenzial für eine Liga höher besitzt, demonstrierte sie vor allem in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Angriffe wie an der Schnur gezogen rollten auf das von Mert Zeycan gehütete VfL-Tor zu. Spielerische Klasse gepaart mit dem Willen, sich unbedingt nach vorne durchzutanken, führten zu den Gästetoren Nummer zwei und drei. Viele Spieler hätten sich wohl mit einem Freistoß zufrieden gegeben, wenn sie derart am Trikot gezerrt geworden wären wie Mario Pavelic in der 55. Minute von Fabian Molzeberger, aber der Gästestürmer kam erst gar nicht auf die Idee sich fallen zu lassen, rackerte stattdessen weiter und passte in den Lauf von Keigo Matsuda, für den der Abschluss zum 0:2 reine Formsache war. Keine zwei Minuten später schickte Pavelic seinen Sturmpartner David Quandel auf die Reise – 0:3. „Damit war die Partie erledigt“, musste auch VfL-Trainer Philipp Höhner einsehen.

Sein Team wollte versuchen, den Favoriten zu ärgern, was aber nicht gelang. Höhner: „Um eine Spitzenmannschaft wie Emmerichenhain zu schlagen, muss bei uns alles passen.“ Apropos passen: Ein fulminanter 30-Meter-Schuss Florian Kolbs passte in der 21. Minute maßgenau in das Hämmscher Gehäuse. Der Rechtsverteidiger der Gäste nahm die Kugel gekonnt an, ging noch zwei Schritte und erzielte einen Treffer der Marke „Tor des Monats“. Danach kam der VfL etwas besser in die Begegnung und hätte um ein Haar ausgeglichen. Spieler und Trainer der Hausherren waren sich sicher, dass der Kopfball Michael Trautmanns (24.) erst hinter der Torlinie von einem gegnerischen Verteidiger geklärt worden sei. Es wäre der Ausgleich gewesen.

Auch wenn die Emmerichenhainer die drei Zähler verdient mitnahmen, hatte der Auswärtssieg einen Schönheitsfehler und einen Wermutstropfen: Nachdem die Gäste einige Möglichkeiten ausgelassen hatten, die Führung in die Höhe zu schrauben, ließ in der Schlussviertelstunde die Konzentration in der Abwehr nach, was Hamm nach Vorarbeit von Michael Trautmann durch Pascal Binneweiß zum Anschlusstreffer nutzte (82.). Den erwähnten Wermutstropfen musste der Aufsteiger schon nach zwei Minuten verkraften. Linksverteidiger André Sarholz zog sich eine Knieverletzung zu und musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden.

 

Bad Ems verliert zähes Spiel beim VfB Wissen

VfL-Trainer Ludwig trauert nach dem 0:2 den vergebenen Möglichkeiten und den Fehlern bei den Gegentoren nach – Behandlungspause für Rixen

Die Belastungen der vergangenen Tage waren hoch, die Personaldecke war dünn – und dennoch hat der VfB Wissen in der Fußball-Bezirksliga Ost einen letztlich ungefährdeten 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den VfL Bad Ems gefeiert. Den Kurstädtern macht diese Niederlage nicht viel aus, da ihnen der sichere drittletzte Platz nicht mehr zu nehmen ist. Kalt gelassen hat das Ergebnis VfL-Trainer Kay Ludwig deswegen aber längst nicht. „Das Ergebnis ist insgesamt in Ordnung“, meinte er nach dem Spiel. „Ärgerlich ist aber, dass wir in der ersten Halbzeit unsere Möglichkeiten nicht genutzt haben. Am Ende haben wir dann etwas den Faden verloren.“

Es lief in Durchgang eins bereits die zweite Minute der Nachspielzeit, als die Wissener doch noch in Führung gingen. Ganz unbeteiligt waren die Gäste dabei nicht. Nach einem Kopfball von Andreas Stoffels, den VfB-Keeper Marvin Scherreiks parierte, starteten die Einheimischen noch einmal einen Konter: Über Sebastian Zimmermann und Lucas Brenner ging es aus dem eigenen in den gegnerischen Strafraum, wo Maik Schnell lauerte und nach Brenners Zuspiel keine Mühe hatte, aus sieben Metern zu vollenden. Bis dahin hatten die 160 eine ausgeglichene erste Spielhälfte verfolgen können, in der nicht zu übersehen war, dass es für beide Mannschaften nicht mehr um allzu viel geht. Chancen aus dem Spiel heraus waren Mangelware, wenn es gefährlich werden sollte, dann mussten meist Standards her. Nur die erste Möglichkeit des Spiels gehörte nicht in diese Kategorie. Der Bad Emser Alen Bajrami kam nach einem abgewehrten Ball zum Abschluss, traf aber nur den Pfosten (15.).

Auf der Gegenseite sorgte vor allem Zimmermann immer wieder mit seinen Eckbällen für Gefahr. Sowohl Cem Cakatay (23.), dessen Schuss von VfL-Keeper Marvin Rixen pariert wurde, als auch Rüdiger Schulz, der in der 37. Minute zum Abschluss kam, profitierten von den Standards des Spielers mit der Nummer 10. Eine Schrecksekunde für Bad Ems gab es in der 35. Minute, als Keeper Rixen mit Schnell zusammenprallte und längere Zeit behandelt werden musste. Auch in der ersten nennenswerten Situation der zweiten Halbzeit hatten es Schnell und Rixen miteinander zu tun. Der Wissener war von Hüseyin Samurkas freigespielt worden, blieb aber dann nur zweiter Siegen gegen den VfL-Keeper (62.). Fünf Minuten später dann die Entscheidung – und wieder standen Schnell und Rixen im Mittelpunkt. Diesmal ging Schnell dem Ball nach und behauptete diesen kurz vor der Torauslinie gegen den herausgeeilten Schlussmann, spielte zurück an die Strafraumgrenze, wo Samurkas lauerte und unhaltbar zum 2:0 in den Winkel vollendete. Der eingewechselte Philipp Schumacher, der ebenso wie der Andreas Pauls bereits für die zweite Mannschaft in der Kreisliga B auf dem Platz gestanden hatte, kam noch zweimal zum Abschluss (77., 90.), verpasste es aber, auf 3:0 zu erhöhen.

Die einzige Großchance der Bad Emser im zweiten Durchgang hatte Julian Bär, dessen Freistoß von VfB-Keeper Marvin Scherreiks entschärft wurde. „In der ersten Halbzeit hat man gemerkt, dass das Spiel am Mittwoch Kraft gekostet hat“, sagte Wissens Trainer Dennis Reder nach dem seiner Meinung nach zähen Spiel. „Wir haben zunächst zu wenig gemacht und hatten beim 1:0 etwas Glück.“

 

Osterspai zeigt ungewohnte Schwächen

Mannschaft von Trainer Nico Helbach gibt Spiel gegen Ellingen nach Adrian Knops Führungstreffer aus der Hand

Ein Tor aus dem Nichts genügt nicht, um in der Bezirksliga zu punkten. Diese Erkenntnis musste die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen am Sonntag beim 1:3 (1:1) gegen die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth quittieren. Eine Halbzeit lang hielten die Gastgeber die Partie immerhin offen. Die Zuschauer bekamen dabei im Dauerregen kaum eine markante Strafraumszene zu sehen.

„Da sind wir wie in so vielen Spielen zu Hause gegen gute Mannschaften aufgetreten“, erklärte Osterspais Trainer Nico Helbach. Seiner Elf gelang es, den Gegner weitgehend vom eigenen Tor fernzuhalten. Mit einem Standard – der ersten Ecke und ersten Chance überhaupt – gelang den Einheimischen sogar die Führung: Adrian Knop verwertete mit dem Kopf Florian Lemler Hereingabe (25.). Ansonsten war der Torjäger in der Spitze aber zu oft auf sich alleine gestellt. Seine Mitspieler rückten nur langsam nach; wenn er den Ball am Flügel führte, war oft die Mitte nicht besetzt. Die Ellinger wirkten spielerisch reifer, besaßen jedoch ebenso selten gute Gelegenheiten. Dennoch erzielte Christian Weißenfels den Ausgleich, sein körperlicher Einsatz erschien dabei als grenzwertig (35.).

„Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden. Wir haben uns zu sehr in ein Klein-klein-Spiel verliebt“, fasste SG-Trainer Thomas Kahler zusammen. Nach dem Wiederanpfiff lief es besser für seine Mannschaft, die gefährlicher wurde – zunächst in Person Florian Raaschs, der freistehend über die Latte schoss (53.). Doch lange mussten die Gäste dann nicht mehr auf zählbare Erfolge warten.

Der 19-jährige Philip Drees drehte nach knapp einer Stunde das Ergebnis. Aus 18 Metern versenkte er den Ball nach einer Kopfball-Abwehr Felix Lemlers mit einem schönen Schuss im Winkel. Ein Ballverlust des eingewechselten Joschua Brack war der Ausgangspunkt für das alles entscheidende 1:3, bei dem der Schütze Florian Raasch und Christian Weißenfels gut miteinander kombinierten.

Für Ellingen hätten die Einwechselspieler Henrik Sawadsky und Daniel Puderbach beinahe weiter erhöht (81., 87.). Aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause war Kahler letztlich „als Trainer glücklich“ über einen verdienten Sieg in der Fremde. Die Osterspaier zeigten dagegen im zweiten Abschnitt keinen nennenswerten Abschluss mehr und schafften es nicht, Druck aufzubauen. „Wir waren heute in der zweiten Halbzeit nicht fit genug und haben nicht mehr genug gegen den Ball gearbeitet“, registrierte Helbach ungewohnte Schwächen bei seinem Team, das die Schlussphase zudem in Unterzahl bestreiten musste.

Innenverteidiger Felix Lemler sah wegen mehrfachen Meckerns die Ampelkarte (78.). Kurioserweise war dies ein Platzverweis in einem ansonsten sehr fairen Match, in dem Schiedsrichter Philipp Bodewing keine weiteren Karten verteilte.

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[ Letzte Änderung: 23. Juni 2018 ]