SV Hundsangen e.V. 1926

22.05.2017, 06:35, Alter: 240 Tage
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 30.Spieltag

Von: rhein zeitung

SG Hundsangen lässt beim Schlusslicht nichts anbrennen

Deutlicher 4:1-Sieg beim Absteiger in Birlenbach zum Abschluss

 

Mit einer 1:4 (0:1)-Niederlage gegen die SG Hundsangen/Obererbach in der Schlussrunde ist das Abenteuer Bezirksliga für den Aufsteiger SG Birlenbach/ Balduinstein schon nach einem Jahr wieder beendet.

Bis zur Winterpause lag die Mannschaft des Trainergespanns Moos/Stumpf im Kampf um den Ligaverbleib noch ganz gut im Rennen. Von den Folgen der schweren Verletzung ihres Torgaranten Mathias Arnolds erholte sich der Klassenneuling aber nicht mehr und war der Konkurrenz auf Dauer nicht gewachsen. Nur ein Pünktchen blieb im Jahr 2017 bei den Einheimischen hängen. Zu wenig, wie sich am Ende herausstellte.

Die SG Hundsangen/Obererbach hatte hingegen schon frühzeitig auf eine sorgenfreie Saison hingearbeitet, und so fiel der eine oder andere Ausrutscher in der Rückrunde für den früheren Rheinlandligisten nicht mehr ins Gewicht.

Am letzten Spieltag der Saison präsentierte sich der Tabellenletzte erneut charakterstark. Der Aufsteiger konzentrierte sich ganz auf seine Kampfkraft. Nachdem Jeffrey Steinke (6.) auf der einen und Janik Hannappel auf der anderen Seite (14.) erste Chancen hatten liegen lassen, rissen die Gäste das Geschehen an sich. Der Neuling gab zu viele einfache Bälle verloren und sah sich schon nach einer knappen halben Stunde verletzungsbedingt zu zwei Spielerwechseln gezwungen. Die SG Hundsangen hatte zwar alles unter Kontrolle, blieb aber ohne nennenswerte Abschlüsse.

Erst kurz vor der Pause häuften sich die Strafraumszenen. Eine ihrer stärksten Waffen setzten die Gäste nach 40 Minuten zur verdienten Führung ein. Marcel Hürter hatte seinen Gegenspieler am rechten Flügel abgeschüttelt und bediente den Torschützen Fabian Steinebach maßgerecht. Martin Schlimm (43.) und Lukas Faulhaber (45.) hatten die Doppelführung vor Augen. Beim Gegner scheiterte Moritz Detrois nur knapp (45.).

Durch viele Einzelaktionen war danach die Spannung raus. Nach dem 0:2 von Kelvin Rodrigues (68.) schien die Pflichtaufgabe der SG Hundsangen beim Schlusslicht gelöst. Doch die Einheimischen schlossen ihren besten Angriff durch Omed Chulie zum Anschlusstor ab (72.). Nur vier Minuten danach waren die Würfel gefallen. Spielertrainer Martin Schlimm (75.) und erneut Rodrigues (76.) sorgten für klare Verhältnisse des Favoriten.

„Wir haben sehr gut ins Spiel reingefunden. Dann mussten wir zeitnah wechseln und konnten wieder mal nur Erfahrung sammeln“, kommentierte Birlenbachs Spielertrainer Wladimir Stumpf nach dem Rückschlag. „Wir sind in der ersten Halbzeit zu wenig gelaufen, und der Gegner hat sich grenzwertig eingesetzt. Dann ist es natürlich schwer, wenn die Luft raus ist“, freute sich Hundsangens Coach Schlimm über den Dreier in der Fremde.

 

Vierfacher Keeler bei Kantersieg gegen Bad Ems

Westerburg schließt Saison mit 7:1 ab

 

Mit einem 7:1 (4:0)-Kantersieg gegen den VfL Bad Ems schloss die SG Westerburg/Gemünden die Bezirksligasaison erfolgreich ab. Von Anfang an waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft und zeigten immer wieder ansehnliche Kombinationen, die auch zielführend abgeschlossen wurden.

Den Torreigen eröffnete Tim Niedermowe mit einem sehenswerten Drehschuss, nachdem ihn der stark aufspielende Justin Keeler bedient hatte (13.). Auch beim 2:0 waren dieselben Protagonisten beteiligt, diesmal spielte Niedermowe den Pass auf Keeler, der trocken zum zweiten Tor des Tages verwandelte. Es folgte ein wahres Offensivfeuerwerk der Hausherren, jedoch hatten auch die Gäste ihre Gelegenheiten, die gleich dreimal am Aluminium scheiterten. In der 32. Spielminute folgte der Höhepunkt des Tages: Der agile Matthias Wengenroth setzte sich technisch stark am rechten Flügel durch und bediente Keeler. Dieser hatte keinerlei Mühe das 3:0 nachzulegen. (32.). Kurz vor dem Pausenpfiff war es erneut Keeler, der eine weitere Kombination zum 4:0 abschloss (37.).

Im zweiten Spielabschnitt nahmen die Hausherren zunächst etwas das Tempo aus dem Spiel, hatten jedoch zu jeder Zeit die Kontrolle über Ball und Gegner. Nachdem sie dann nach dieser kurzen Verschnaufpause ihre Zielstrebigkeit wiederfanden, schraubten sie das Ergebnis weiter in die Höhe. Niedermowe erzielte mit seinem zweiten Treffer das 5:0 (57.). Nur wenige Minuten später krönte Justin Keeler seine starke Leistung mit seinem vierten Streich zum 6:0 (60.). In der 84. Minute folgte der letzte Treffer der Hausherren zum 7:0, markiert durch Matthias Wengenroth. Den „Ehrentreffer“ für die Kurstädter erzielte Ali Uguz in der 89. Minute.

Im Anschluss an die Partie verabschiedete die SG Westerburg/Gemünden die langjährigen Spieler David Meuer, Carsten Wolf, Christian Hartmann und Trainer Oliver Meuer. Letzterer zeigte sich dabei von seiner emotionalen Seite: „Das waren neun erfolgreiche und schöne Jahre. Wir haben nach unserem Aufstieg immer mindestens einen einstelligen Tabellenplatz in der Bezirksliga belegt. Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Zeit und auf meine Mannschaft“. Der Co-Trainer der Gäste, Etienne Kecskemeti, meinte: „Westerburg hat die Begegnung hochverdient gewonnen. Für uns ist es wichtig, dass wir eigenständig den Klassenverbleib geschafft haben. Insbesondere mit der Rückrunde können wir zufrieden sein.“

 

 

 

Weitefeld verpasst Meister VfB Linz einen Dämpfer

SG gewinnt mit 5:2 und beendet Saison auf Platz zwei

 

Auch wenn es nicht der erhoffte Knaller am Ende des packenden Titelrennens wurde, weil der VfB Linz den Aufstieg bereits in der Tasche hatte, boten die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen und der frisch gebackene Bezirksliga-Meister den 200 Zuschauern in Langenbach unterhaltsame 90 Minuten. Am Ende setzten sich die Westerwälder mit 5:2 (3:1) durch, was Gästetrainer Paul Becker nicht überraschte. „Man hat gemerkt, dass wir die Spannung nicht hochhalten konnten“, sagte der VfB-Coach. „Wenn man bei Weitefeld bestehen will, muss einfach mehr kommen.“

Nachdem die Linzer ihre Meisterehrung entgegengenommen und sich die Weitefelder von ihrem Kapitän Julian Aguilar verabschiedet hatten, ging es in Langenbach auch um Fußball. Und da hatten die Gastgeber zunächst mehr zu bieten. Binnen sieben Minuten kamen Aguilar (1.) und Dominik Neitzert (3., 7.) zu guten Möglichkeiten, die aber allesamt von Ranko Becker zunichte gemacht wurden, der als Vertreter von Stammkeeper Sebastian Seitz spielte. Nachdem auf der Gegenseite Andreas Schuht (11.) vergeben hatte, schien das 1:0 für die SG nur Formsache: Nach einem Foul an Nicolai Weisang fand Aguilar aber auch beim Foulelfmeter in Becker seinen Meister.

Erst nach einem Eckball und einer ersten Parade musste sich der VfB-Schlussmann geschlagen geben. Maik Oliver Seibel drückte den Ball aus dem Gewühl über die Linie (21.). Neun Minuten später ließ Mario Weisang das 2:0 folgen, was den Gast vom Rhein aber nicht schockte. Eray Kizilkan spazierte durch das Mittelfeld, ohne dabei gestört zu werden, und verkürzte aus 25 Metern (39.). Kurz vor der Pause stellte Dominik Neitzert aber den alten Abstand wieder her (45.).

Nach der Pause war zunächst Linz stärker, doch weder Michael Fiebiger noch Benedikt Joch wussten ihre Chancen zu nutzen. Das überfällige 3:2 besorgte dann Mario Seitz, der einen schönen Spielzug aus kurzer Distanz vollendete (62.). Dass die Partie nicht kippte, war der Verdienst von Mario Weisang, der sowohl das 4:2 von Dominik Neitzert (62.) als auch das 5:2 von Jan Niklas Mockenhaupt (73.) überragend vorbereitete. „Allein diese beiden Aktionen waren das Eintrittsgeld wert“, meinte Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt. So auch der Elfmeter, den der Linzer Eray Kizilkan nach Nicolai Weisangs Foul an Mario Seitz schoss: Der Ball knallte derart fest an die Latte, dass er als Bogenlampe weit über den Strafraum hinaus zurück ins Feld sprang.

 

 

Torjäger Knop dreht das Spiel

TuS Montabaur kassiert unnötige 1:2-Niederlage in Osterspai

 

Ein Blick auf die Rückennummern verriet in der Schlussphase, dass die Lage wieder mal nicht sehr komfortabel war für die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen. Dirk May von den Alten Herren rackerte bereits seit der Mitte der ersten Halbzeit im Mittelfeld, zu guter Letzt hatte sich das Trainer-Duo Nico Helbach und Sebastian Weinand selbst eingewechselt. Und dennoch glückte gegen den TuS Montabaur ein 2:1 (0:1)-Sieg zum Saisonausklang.

„Die Einstellung hat nochmal gestimmt, unser Einsatz wurde belohnt“, freute sich Helbach. Wie so häufig hatten die Osterspaier eine Begegnung nicht damit gewonnen, dass sie ihren Gegner 90 Minuten lang an die Wand spielten. Die Basis für den Dreier bildeten die Treffsicherheit Adrian Knops und hohes Engagement aller Grün-Weißen.

Die Gastgeber mussten die Partie drehen, denn Montabaur fand eindeutig besser in die Partie. Ein hervorragender, öffnender Pass Mario Denkers leitete ihre Führung ein. Max Acquah legte quer auf Antonio Brugnano, der zum 0:1 verwandelte. Karol Obrebski vom linken Flügel besaß zwei weitere Großchancen (2./27.). Bei der zweiten prallte er gegen den Pfosten und musste vom Feld.

Dass es trotz der anfänglichen Überlegenheit nicht zu Punkten reichte, fand der scheidende TuS-Trainer Benedikt Lauer „sehr ärgerlich“. Man gehe nicht gerne mit einer Niederlage, „die total unnötig war, wenn man unsere ersten 35 Minuten sieht“. Dass nicht nachgelegt wurde, sei „ein Sinnbild für die ganze Saison“. Nach Lauers Meinung hätte es zur Pause eher 2:0 oder 3:1 stehen müssen.

Direkt nach dem Wiederanpfiff sorgte der Osterspais Torjäger Adrian Knop für den Ausgleich nach Florian Lemlers glänzendem Pass. Den Siegtreffer – sein 17. Saisontor – leitete er selbst ein und traf nach Doppelpass mit Thomas Lemler (80.). Mit zwei Hebern waren die Einheimischen zudem gefährlich. Den von Antony Henrykowski lenkte Montabaurs Torwart Mark Lollert über die Latte (54.), der Schuss von Marvin Huss sprang ans Lattenkreuz (89.). Die Gäste hingegen gelangten nur noch mit Freistößen zu nennenswerten Abschlüssen, doch Pascal Tillmanns und Mario Denker verzogen jeweils knapp aus zentraler Position.

In der Nachspielzeit rettete Daniel Voß im FSV-Tor mit einer Glanzparade gegen Dennis Orentsis den Sieg.

 

Ausgleich in letzter Minute drückt auf die Stimmung

Nauort und Wissen trennen sich 1:1

 

Schon vor der Begegnung der Bezirksliga Ost zwischen dem SV Fortuna Nauort und dem VfB Wissen stand der Gastgeber als Absteiger in die A-Klasse fest, während sich die Gäste in der Tabelle auch nicht verbessern konnten. So deutete alles auf ein lockeres Spielchen hin, bei dem man sich nicht wehtun wollte. Letztlich endete die Partie 1:1 (1:0) – einem Ergebnis, das beiden Trainern nicht so recht gefallen konnte.

Nauorts Spielertrainer Jürgen Ebert haderte vor allem mit dem Zeitpunkt des Ausgleichstreffers. „Wenn dem Gegner in der Schlussminute der Ausgleich gelingt, kann man nicht so recht zufrieden sein. Sind wir in der Vorwoche in Hundsangen noch regelrecht auseinandergenommen worden, so haben wir diesmal stabiler gestanden und nur wenige Chancen zugelassen.“ Sein Gegenüber Dennis Reder war sehr unzufrieden, vor allem die Ideenlosigkeit seiner Mannschaft ließ ihn schier verzweifeln. „Wenn auch die Luft raus war, so will ich jedes Spiel gewinnen. Insofern war das eine gefühlte Niederlage“, meinte der VfB-Coach.

Während die Gäste von der Sieg das Spiel zunächst souverän gestalteten, kamen die Nauorter nach einer Viertelstunde zu ihren ersten Chancen. Vor allem Eugen Wagner und Waldemar Pineker blieben stets gefährlich. Während Wagners Treffer in der 25. Minute von Schiedsrichter Chris Schneider noch wegen Abseitsstellung nicht anerkannt worden war, markierte Pineker später mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern über die Mauer die Nauorter Führung (40.).

In der zweiten Hälfte verflachte die Begegnung zusehends. Wissens Till Niedergesäß war zwar ständig bemüht, das Spiel seiner Mannschaft anzutreiben, doch auch er scheiterte nach einem Alleingang an Nauorts Jürgen Ebert (69.). Im Gegenzug hätte Philip Weiler alles klarmachen können, doch er vergab freistehend vor Marvin Scherreiks. So dauerte es bis zur 90. Minute, ehe Wissen der Ausgleich gelang. Ebert wehrte einen Distanzschuss von Sebastian Zimmermann zunächst ab, doch gegen Mario Weitershagens Schuss aus drei Metern ins kurze Eck war er machtlos. Wissens Bemühungen, den Siegtreffer nachzulegen, blieben jedoch erfolglos. So blieb es beim Unentschieden, das keinerlei Auswirkungen auf die Tabelle hat.

 

Müschenbach gewinnt flottes Spiel

Heuns Mannschaft bezwingt zum Saisonabschluss SG Emmerichenhain

 

Am letzten Spieltag der Bezirksliga Ost in der Saison 2016/17 sahen 70 Zuschauer einen 3:1 (1:1)-Erfolg der SG Müschenbach/Hachenburg über die SG Emmerichenhain/Niederroßbach und bekamen zum Saisonende bei sonnigen äußeren Bedingungen kurzweilige Fußballunterhaltung geboten.

Entscheidende tabellarische Veränderungen waren nicht mehr angesagt, dafür gab es aber auf beiden Seiten Torgelegenheiten in Hülle und Fülle, die das Team von Müschenbachs Trainer Volker Heun am Ende besser zu nutzen wusste. „Das war ein überdurchschnittliches Bezirksligaspiel“, freute sich Heun entsprechend. „Wir haben eine für uns schwierige Spielrunde mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Meine Mannschaft hat noch mal eine gute Leistung abgerufen.“

Nach dem frühen Rückstand durch Mario Pavelic (3.) scheiterte Stuart Dykewicz mit einem Distanzschuss sieben Minuten später nur knapp. „Nach der frühen Führung mussten wir nachlegen“, bemängelte Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic. Seine Elf vergab innerhalb von fünf Minuten gleich drei dicke Gelegenheiten. Keigo Matsuda war alleine vor Müschenbachs Schlussmann Jan Böhning zu unentschlossen gewesen (21.), bei Sherif Rexhajs schönem 20-Meter-Schlenzer stand die Torlatte im Wege (24.) und Pavelics Freistoß parierte Böhning glänzend (26.). Die Gastgeber machten es besser und effektiver. Nach einem schönen Flankenlauf brachte Ihsan Sönmez den Ball präzise in den Strafraum, wo Jan Nauroth aus kurzer Entfernung zum Ausgleich abschloss (36.).

„Nach dem Ausgleich war bei uns endgültig die Luft raus“, ärgerte sich Nihad Mujakic über das mit zunehmender Spieldauer nachlassende Engagement seines Teams. „Da war kein Aufbäumen mehr, da haben wir keine Einstellung mehr gezeigt, das war beschämend. So darfst du dich dann nicht präsentieren.“

Müschenbach hatte nun das Heft in der Hand, zeigte hohen Einsatz und erfreute die Zuschauer mit teilweise bestens vorgetragenen Spielzügen. Zunächst wurden aber noch beste Torgelegenheit vergeben. Nauroth traf völlig frei aus kurzer Entfernung nur die Torlatte (44.), den Abpraller donnerte Sönmez nur haudünn über das Aluminium.

Auch nach dem Seitenwechsel legte die Heun-Elf gegen immer mehr nachlassende Gäste weiter dynamisch nach und kam durch Maximilian Mies (58.) und Sönmez (68.) zum verdienten Heimsieg.

 

Ellinger vom Remis enttäuscht

SG spielt beim VfL Hamm nur 3:3 – Pfostenschuss in letzter Minute

 

Gegen 16.50 Uhr war in Hamm Durchatmen angesagt. Da standen zwei Trainer auf dem Kunstrasenplatz, die froh waren, dass die lange Bezirksliga-Saison durch den Abpfiff von Schiedsrichter Benjamin Klapper gerade beendet worden war, zuvor aber noch einmal 90 unterhaltsame Minuten gesehen hatten.

Die Enttäuschung lag Seiten von Thomas Kahler, dem Coach der SG Ellingen/Bonefeld/Willroth. Er hätte die Partie beim VfL gerne gewonnen und konnte sich mit dem 3:3 (2:1) nur bedingt anfreunden. „Wir waren die spielerisch deutlich stärkere Mannschaft. Deshalb bin ich enttäuscht darüber, dass es kein Sieg wurde“, schilderte er seine Sicht der Dinge, während auf Seiten der Gastgeber Philipp Höhner die Moral seines Teams in den Vordergrund stellte: „Stark, wie wir noch einmal zurückgekommen sind.“

Die ersten zehn Minuten gehörten den Rot-Weißen, die folgerichtig durch einen Kopfball Simon Langemanns ins Führung gingen (7.). Danach steigerten sich die Kombinierten erheblich. Sie übernahmen sowohl spielerisch als auch kämpferisch das Kommando und benötigen nur gut 60 Sekunden, um das Ergebnis zu drehen. Florian Raaschs verwertete Mazlum Saris Vorarbeit zum Ausgleich. Für den VfL kam es direkt nach dem Anstoß noch dicker. Eine Kombination zwischen Christian Weißenfels und Dennis Krämer schloss Weißenfels präzise zum 1:2 ab.

Ellingen blieb am Drücker und verlagerte das Geschehen immer mehr in die Hälfte der Einheimischen, die wiederum versuchten über Konter zum Erfolg zu kommen, was zweimal funktionierte. In der 55. Minute glich Michael Weyer per Kopfball nach einer Langemann-Flanke aus, und als der flotte Stürmer sieben Minuten vor Ultimo einen Foulelfmeter verwandelte, hatten Höhner und seine Mitstreiter berechtigte Hoffnungen, ihr zweites Bezirksliga-Jahr nach dem Aufstieg mit einem Dreier zu beenden.

Das letzte Worte hatte jedoch die Spielgemeinschaft von der Kreisgrenze. Schiedsrichter Klapper zeigte nach einem Foul an Christian Weißenfels auch gegenüber noch einmal auf den Punkt. Der Gefoulte scheiterte zwar an Sebastian Neuser, verwertete den Nachschuss jedoch zum Remis.

Zur erneuten Ergebniswende fehlten Marvin Hümmerich in der Schlussminute nur wenige Zentimeter. Der 20-Meter-Schuss des Mittelfeldmannes klatsche an den Pfosten des Hammer Gehäuses.

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[ Letzte Änderung: 17. Januar 2018 ]