SV Hundsangen e.V. 1926

28.08.2016, 20:28, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 3.Spieltag Teil 2

Von: rhein zeitung

 

 

Am Schluss noch mal gezittert: Hundsangen gewinnt 2:1 in Hamm


Die SG Hundsangen/ Obererbach bleibt auch nach drei Spieltagen in der Bezirksliga Ost weiterhin ungeschlagen und setzte sich durch den 2:1-Auswärtserfolg beim VfL Hamm vorerst in der Spitzengruppe fest.

 

 

Beide Mannschaften fanden recht gut in die Partie und lieferten sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe. Die erste Chance zur Führung hatte dann der VfL, doch Matthias Kellers Schuss verfehlte aus kurzer Distanz weit das Ziel (20.). Auch die Gäste näherten sich allmählich dem gegnerischen Gehäuse an und verpassten ihrerseits nach einem Pfostenschuss von Fabian Steinebach und dem anschließenden Nachschuss von Rodrigues Marciano das 1:0 (30.).

Nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Gastgeber am Drücker, denn unterstützt durch starken Rückenwind tauchte die Hanas-Elf immer wieder gefährlich vor dem SG-Kasten auf. Daniel Kriegers Aufsetzer (56.) strich knapp vorbei, und Simon Langemanns wuchtiger Kopfball wurde von Hundsangens Tommy Brühl noch von der Torlinie gekratzt (61.). Zwischen diesen beiden guten Gelegenheiten für den VfL Hamm traf SG-Stürmer Chihiro Nogi mit einem gefühlvollen Schlenzer von der Strafraumgrenze nur das Lattenkreuz des Hammer Tores (58.).

Im Anschluss fand die SG Hundsangen dann wieder besser in die Partie, und Sebastian Schneider brauchte nach Vorarbeit von Fabian Steinebach nur noch einzuschieben (74.). Nur fünf Minuten später erhöhte Hundsangens Rodrigues Marciano mit einem Flachschuss aus sehr spitzem Winkel auf 2:0. Noch einmal Spannung kam auf, als Hamms Angreifer Simon Langemann den Ball an Hundsangens Torhüter Lukas Litzinger zum 1:2-Anschlusstreffer vorbeispitzelte (85.), doch zum Ausgleich reichte es für die Platzherren nicht mehr.

Durch die Niederlage restlos bedient verließ Hamms Trainer Jens Hanas nach dem Schlusspfiff kommentarlos den Platz. Hundsangens Spielertrainer Martin Schlimm sagte nicht ganz zufrieden: "Wir mussten schon zur Pause führen. Danach haben wir Hamm zu sehr ins Spiel kommen lassen. Am Ende war es aber ein verdienter Sieg für uns."

 

Hamm: Zeycan - Schlesinger (63. Madronte), Molzberger (71. Steinauer), Nachtigal, S. Trautmann - M. Trautmann, Deipenbrock (67. Giesbrecht), Keller, Krieger - Langemann, Binneweiß.

Hundsangen: Litzinger - Brühl, Schlimm, Leonardi, Jung (56. J Hannappel) - N. Steinebach (82. Faulhaber), D. Hannappel, F. Steinebach, Ishiyama (63. Schneider) - Nogi, Marciano.

Schiedsrichter: Markus Wozlawek (Bad Breisig).

Zuschauer: 80.


 


7:2 gegen Ellingen: Niederroßbach macht mit dem Vizemeister kurzen Prozess


Niederroßbach. Bei weit über 30 Grad auf dem Hartplatz in Niederroßbach musste die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth eine kalte Dusche in Form einer 2:7 (2:4)-Niederlage in der Fußball-Bezirksliga Ost hinnehmen. Dem Aufsteiger SG Emmerichenhain/Niederroßbach genügte eine durchschnittliche Leistung, um den Ellingern die bisher höchste Niederlage in der Klasse zuzufügen, die auch in der Höhe verdient war.

 

"Ich kann mich an so eine Pleite weder als Spieler noch als Trainer erinnern", zeigte sich Ellingens Trainer Thomas Kahler enttäuscht. Vollste Zufriedenheit dagegen herrschte im Lager der Gastgeber. "Wir haben uns nach der Niederlage in Linz geschworen, eine neue Serie zu starten. Dies ist uns heute eindrucksvoll gelungen. Damit konnten wir den Druck aus vielen Diskussionen direkt wieder rausnehmen", freute sich der Emmerichenhainer Trainer Nihad Mujakic.

Dabei musste seine Mannschaft in der Anfangsphase zweimal einen Rückstand egalisieren. Die Gäste waren durch Mazium Sari (7.) mit 1:0 in Führung gegangen. Nach einer herrlichen Einzelleistung sorgte Mario Pavelic (16.) für das 1:1. Nach einem Fehler von Gastgeber-Torwart Timon Topitsch gelang dem erst 19-jährigen Ellinger Stürmer Sari (19.) mit einem Rückzieher die erneute Führung und sein zweiter Treffer in diesem Spiel. Doch nur 45 Sekunden später glich David Quandel (20.) mit einem durchaus haltbaren Flachschuss zum 2:2 aus.

Mario Pavelic (31.) und der Japaner Keigo Matsuda (37.) brachten den Aufsteiger schon vor der Pause klar auf die Siegerstraße. Der Angriff der Gastgeber unterstrich in der ersten Halbzeit seine Sonderstellung in der Liga. Bei insgesamt sechs gefährlichen Angriffen erzielte Emmerichenhain vier Tore und traf durch Pavelic (13.) und Quandel (15.) zudem noch den Pfosten.


In der zweiten Halbzeit zog sich Emmerichenhain etwas zurück und überließ den Ellingern das Mittelfeld. Doch die konnten damit nichts anfangen. "Das hatte wenig mit Fußball zu tun. Meine Mannschaft wirkte zu selbstsicher. Davor hatte ich Angst", gestand Kahler und wirkte entschlossen, sich solche Leistungen nicht mehr lange bieten zu lassen: "Nun muss die Mannschaft am kommenden Samstag im Derby gegen Linz Charakter zeigen. Ansonsten wird ein solches Auftreten für einige Spieler Konsequenzen haben." Besonders das Zweikampfverhalten der Ellinger wirkte unentschlossen. Die gefährlichen Angreifer der Gastgeber genossen (zu) viele Freiräume und nutzten sie eiskalt. So erhöhten Matsuda (71.), Quandel (74.) und Marko Zelenika (81.) auf den 7:2-Endstand, mit dem die Gäste am Ende sogar noch gut bedient waren. "Ein verdienter Erfolg. Wir haben die Qualität für die Liga. Sonst schießt du keine sieben Tore gegen Ellingen", freute sich Mujakic.

 

 

 

Zu harmlos agiert: Elbert ist gegen Wissen machtlos


Heiß war's, alle Anzeichen standen auf Sommerfußball - doch die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen und der VfB Wissen taten viel dafür, dass es kein müder Bezirksligakick wurde. Vor allem Wissen ging hoch konzentriert in die Partie. Der VfB zog ein gekonntes Passspiel auf und machte die Räume eng, sodass die Elberter kaum ins Spiel kamen. Trainer Michael Diel haderte nach der 0:5 (0:2)-Niederlage mit der Einstellung seiner Elf: "Wenn man gegen eine solch kompakte Mannschaft 70 Minuten fast körperlos agiert, muss man zwangsläufig ins Hintertreffen geraten."

 

Es dauerte nur neun Minuten, bis Wissen durch einen Kopfball von Sebastian Land in Führung ging. Der starke Wind beeinträchtigte die eine oder andere Aktion. So vertändelten die Elberter den Ball an der Seitenlinie. Diese Nachlässigkeit nutzte Max Ebach eiskalt, als er den Ball in der 17. Minute zum 0:2 über die Linie drückte. Im Gegenzug hatte Elberts Alexander Gombert Pech bei einem strammen Schuss, den Wissens Keeper Marvin Scherreiks parierte.

Die Mannschaft von der Sieg hatte weiterhin die klareren Spielanteile, doch Elberts Torwart Kevin Jung verhinderte durch gekonnte Paraden gegen Torben Wäschenbach (22.) und Max Ebach (25.) einen höheren Rückstand.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste geendet hatte: Wissen drängte weiter und erhöhte innerhalb von fünf Minuten auf 0:4. Zunächst war Philipp Bedranowsky mit einem weiten Einwurf, der noch von einem Elberter Spieler berührt wurde, erfolgreich (50.), ehe der eingewechselte Alexander Rosin mit einem feinen Alleingang nachlegte, bei dem er auch noch den Torwart umspielte (55.).

Während Wissen nun einen Gang zurückschaltete, steckten die Elberter nicht auf und kamen in der Folge zu einigen guten Gelegenheiten. So hätte Alexander Gombert das Ergebnis etwas freundlicher gestalten können, doch er scheiterte zunächst aus der Distanz an der Latte (70.) und zwei Minuten vor Spielende mit einem Heber, der das Wissener Gehäuse nur knapp verfehlte. Im Gegenzug setzte Torben Wäschenbach den Schlusspunkt, indem er einen Freistoß aus etwa 30 Metern direkt verwandelte. Wissens Trainer Dennis Reder fand: "Unser Sieg war hochverdient." Vor allem mit der ersten Halbzeit und dem Beginn der zweiten Hälfte war er sehr zufrieden. Für Michael Diel geht die Niederlage auch in Ordnung, wobei "wir uns vier Tore mehr oder weniger selbst reingelegt haben".

 


 

Trainer sind sich einig: Gerechtes Remis zwischen Weitefeld und Montabaur


Die Serien der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen und des TuS Montabaur haben in der Fußball-Bezirksliga Ost auch nach dem direkten Aufeinandertreffen Bestand.

Durch das 1:1 (0:0) bleiben beide Teams nach dem dritten Spieltag weiterhin ungeschlagen.

 

Ein Ergebnis, mit dem beide Trainer nach eigenen Angaben sehr gut leben konnten. Auch in der Bewertung der Partie, die hinter den Erwartungen zurückblieb, waren sich Weitefelds Jörg Mockenhaupt und der Montabaurer Benedikt Lauer einig. Mockenhaupt vermisste bei seinem Team "die letzte Entschlossenheit", während sein Kollege aus der Westerwälder Kreisstadt bei seinem Team die Überzeugung fehlte, den Dreier aus Friedewald zu entführen. "Vielleicht lag es daran, dass die Spieler noch wussten, in den vergangenen Jahren hier immer richtig Haue bekommen zu haben".


Die gab es diesmal nicht, obwohl die Kombinierten ein Chancenplus verbuchten. Bei ihren besten Möglichkeiten scheiterten die Gastgeber durch Dominik Neitzert (37.) und Mario Weisang (58.) an Torpfosten und -latte. Montabaur kam nur selten gefährlich vor das Tor von Sören Trippler. In der 45. Minute einmal nach einer gelungenen Kombination über Alexander Baldus, Mario Denker und Fabio Scumaci, ansonsten herrschte Ebbe. Trotzdem ging der TuS in Führung: Denker brachte einen Freistoß von der rechten Seite aus spitzem Winkel in den Maschen unter (70.). "Genau so wollten wir den spielen. Schade, dass es bei zwei, drei ähnlichen Situationen nicht geklappt hat", sagte Benedikt Lauer.

Unmittelbar nach dem Gegentreffer schien die Heimelf ein wenig geschockt zu sein und fand kein Mittel mehr nach vorne. Eine Standardsituation in der 85. Minute rettete ihr aber den verdienten Punkt. Nach Dominik Neitzerts Freistoßflanke behauptete sich TuS-Torwart Marcel Kemper im Luftkampf noch gegen Steffen Kempf und Maik Oliver Seibel, aber den zweiten Ball drückte der Mann aus dem defensiven Weitefelder Mittelfeld über die Linie. Eine Minute später hatte Seibel Feierabend, nachdem ihn Schiedsrichter Sören Müller nach einem Foul an Maximilian Acquah mit Rot vom Platz geschickt hatte. Die kurze Überzahl in der Endphase der Partie brachte Montabaur keinen Vorteil mehr ein.


Weitefeld: Trippler - Schönberger, Kempf, Aguilar, N. Weisang - Cichowlas, Seibel - Neitzert, Lohmar (63. Strauch) - Thom (89. N. Utsch), M. Weisang (82. Mudersbach).


Montabaur: Kemper - Silva Santos, S. Baldus (60. da Silva), Schwickert, Omi - Tillmanns, Scumaci - Orentsis, A. Baldus, Denker - Brugnano (82. Acquah).


Schiedsrichter: Sören Müller (Oberneisen) –Zuschauer: 140.

Tore: 0:1 Mario Denker (70.), 1:1 Maik Oliver Seibel (85.).

Besonderheit: Rote Karte gegen Weitefelds Maik Oliver Seibel (86., grobes Foulspiel).

 

 

 

SG Müschenbach gegen Wirges II

 

Laut Facebook Seite der SG Müschenbach wurde das Spiel seitens Wirges wegen Spielermangels abgesagt

 

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[ Letzte Änderung: 22. Juni 2018 ]