SV Hundsangen e.V. 1926

02.09.2012, 20:36, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 3.Spieltag

Von: rhein Zeitung

Hundsangen fährt ersten Sieg ein

Nur wenig Anlass zur Freude hatten die Spieler der SG Guckheim/Kölbingen am Kirmessamstag nach dem mit 1:3 (1:1) verlorenen Derby der Bezirksliga Ost gegen die SG Hundsangen/Obererbach. Deren Trainer Ralf Hannappel war weniger vom Spiel als vielmehr vom ersten "Dreier" der Saison begeistert: "Wir haben heute gut verteidigt und hatten aus dem Spiel heraus auch einige gute Aktionen. Zum Glück haben wir hier die drei Punkte mitgenommen. Das war ein ganz wichtiges Spiel für uns."

 

Alles andere als zufrieden war hingegen Guckheims gesperrter Spielertrainer Stefan Schäfer, der das Spiel von der Bank verfolgte: "Von zwei unterirdischen Mannschaften hat heute die Mannschaft gewonnen, die mehr Willen gezeigt hat. Leider muss ich deshalb sagen, dass Hundsangen nicht unverdient gewonnen hat."

Das Spiel begann schleppend. Den ersten Torschuss verbuchte Guckheims Tim Niedermowe in der 8. Minute, bevor es für Guckheim gleich zweimal gefährlich wurde: Ein Freistoß von Lyudmil Kirov wurde von Schlussmann Lars Henning pariert (13.), und nur kurze Zeit später setzte Leutrimm Husaj das Spielgerät knapp über den Kasten der Heimmannschaft.

In einer Phase des Spiels, in der gute spielerische Aktionen Mangelware waren, gingen die Gäste in Führung: Eine Flanke von Benjamin Lüpke hebelte die Guckheimer Abwehr aus, der freistehende Felix Krämer nahm die Kugel 15 Metern vor dem Tor an und drosch sie aus halbrechter Position unhaltbar in die Maschen (33.).

Nur zehn Minuten später hatten die Gastgeber die passende Antwort parat: Mario Wasna profitierte nach langem Abschlag von Guckheims Torhüter Henning sowohl von einer Verlängerung per Kopf als auch vom schwachen Stellungsspiel in der Abwehr der Gäste und vollendete per Vollspann von der Strafraumgrenze (43.).

Mit wenigen Worten lassen sich die Ereignisse der zweiten Spielhälfte zusammenfassen: Zwei Chancen führten zu zwei Toren. Leidtragende waren in beiden Fällen die Hausherren aus Guckheim. In der 68. Minute setzte sich Hundsangens Lüpke stark gegen zwei Guckheimer Verteidiger durch und schob überlegt zum 1:2 ein.

Weil Guckheim kurz vor Schluss alles nach vorne warf, um noch den Ausgleich zu erzielen, ergaben sich für die Gäste Kontergelegenheiten: Eine Minute vor Spielende bediente erneut Lüpke seinen Mitspieler Kirov mustergültig von links zum 1:3.

Nach zwei Siegen zu Saisonbeginn musste Stefan Schäfer letztendlich angefressen feststellen: "Alles, was wir in den ersten beiden Spielen gut gemacht haben, haben wir heute vermissen lassen. Wenn ich als Trainer feststellen muss, dass scheinbar nicht alle den nötigen Willen mit auf den Platz bringen, dann ist das schon bitter."

 

Guckheim: Henning - Becher, Gombert, Bode, T. Kuch - Mittler (73. Pehl), N. Fröhlich, Schneider - Niedermowe, L. Kuch - Wasna.

 

Hundsangen: Künzler - F. Steinebach, Loch, D. Hannappel, Sprenger - Benten, Husaj - Krämer, Kirov, Lüpke (90. J. Hannappel) - Melbaum (56. T. Steinebach).

Schiedsrichter: Sören Müller (Oberneisen).

 

Zuschauer: 150.

 

Tore: 0:1 Felix Krämer (33.), 1:1 Mario Wasna (43.), 1:2 Benjamin Lüpke (68.), 1:3 Lyudmil Kirov (89.).

 

 

 

Foto: rhein Zeitung

 

 

Ist dies der Beginn eines Fußballmärchens? Nach dem hart erkämpften 2:0 (0:0)-Heimsieg bildeten die Fußballer der SG Nievern/Fachbach einen Kreis und brachten das bisher Geleistete verbal in einem Wort zum Ausdruck. "Spitzenreiter, Spitzenreiter" tönte es aus den Kehlen der sympathischen Akteure, die sich nach drei Auftaktsiegen als Senkrechtstarter der Bezirksliga Ost bezeichnen dürfen.

 

Einmal mehr war Florian Panny der Mann des Tages. Im Spiel selbst eher unauffällig war der schlaksige Mittelfeldstratege aus Arzbach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.

In der 36. Minute stocherte er den Ball nach Felix Waldorfs Kopfball auf Flanke Matthias Hoffmanns zum 1:0 über die Torlinie, exakt 36 Minuten später verhinderte er mit seiner Rettungstat gegen den wuchtigen Kopfball Christian Hartmanns den Ausgleich, und in der Nachspielzeit war er der Wegbereiter zum 2:0 Endstand, den die beiden "Frischen" Timo Schunter und Salvatore Mayer in Co-Produktion erzielten.

Nievern begann angesichts der jüngsten Erfolge mit breiter Brust und die Gäste wurden in der Anfangsviertelstunde ganz schön beschäftigt. Mit dem angeschnittenen Freistoß Timo Hoffmeyers hatte Westerburgs Schlussmann Carsten Wolf seine liebe Mühe (12.).

Danach wurde es erst einmal brenzlig für die Hausherren. Westerburg erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld, spielte schnell in die Spitze, doch Patrik Zinser suchte unbedrängt lieber den Nebenmann anstatt selbst abzuziehen - Chance vertan (19.).

Nachdem Nieverns Kapitän Maximilian Schupp aus 18 Metern das Tor knapp verfehlt hatte (22.), verflachte die Partie zusehends. Zwar betrieb die Platzelf einen enormen Aufwand, erwies sich mit mehr Ballbesitz auch als die aktivere Mannschaft, klare Anspielstationen waren aber nicht erkennbar.

"Das können wir besser, die letzte Durchschlagkraft hat gefehlt", hatte auch Trainer Murat Saricicek die steigende Fehlerquote seiner Schützlinge nicht übersehen.

Die Gäste traten in Durchgang zwei stärker in Erscheinung. Der agile David Gläser hatte sich im Strafraum durchgetankt, Keeper Florian Lindner parierte glänzend (49.). Nievern hatte sich nach einer Viertelstunde wieder freigeschwommen und hätte die SG Westerburg mitten ins Herz treffen können. Sturmspitze Felix Waldorf hatte nach Christian Hartmanns unfreiwilligem Doppelpass freie Schussbahn, scheiterte aber gleich zweimal hintereinander an Wolf. Auf der Gegenseite verpasste Björn Weber die Flanke David Gläsers nur um Haaresbreite(63.).

Westerburg stellte um, der kopfballstarke Abwehrchef Christian Hartmann rückte in den Angriff, und vor allem in der packenden Schlussphase drängte die Elf Oliver Meuers vehement auf den Ausgleich. Bei Christian Knabes Kopfball stand Nievern das Glück zur Seite (90.), in der Nachspielzeit sorgte Salvatore Mayer dann für kollektive Erleichterung beim "Hertha-Turnier". "Der Hartplatz kommt uns nicht entgegen, und Nievern ist äußerst heimstark. Wir hatten auch unsere Chancen, alle haben gekämpft und ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. So müssen wir weitermachen", war Westerburgs Oliver Meuer nach dem Abpfiff keineswegs enttäuscht. "Für uns ist es eine Momentaufnahme, die wir auch genießen. Aber wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Wir haben gegen einen starken Gegner zu null gespielt und die Punkte geholt", strahlte Nieverns Murat Saricicek nach dem zweiten Heimsieg an der Früchter Straße.

 

Nievern/Fachbach: Lindner - Baulig, Hoffmeyer, Vogels- M. Schupp, Deusner - Hoffmann (80. Schunter), C. Schupp (62. F. Schupp), Panny - Waldorf (77. Mayer), B. Schupp.

 

Westerburg/Gemünden: Wolf - Heinen, Neubert, Hartmann - Knabe, Meuer - Beutgen (88. Wagener), Wengenroth, Gläser - Weber, Zinser (65. Kreckel).

Schiedsrichter: Ralf Volk (Koblenz) - Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Florian Panny (36.), 2:0 Salvatore Mayer (90.+3).

 

 

 

Die FSV Osterspai/ Kamp-Bornhofen und der VfL Bad Ems bleiben in der Bezirksliga Ost weiterhin sieglos. Im Derby trennten sich die beiden sehr stark ersatzgeschwächten Mannschaften in einer eher mäßigen Partie mit 1:1 (1:0). Für die Gastgeber war es der erste Punkt der Saison überhaupt, Trainer Marc Mies war dennoch "auf keinen Fall zufrieden" angesichts ausgelassener Chancen bis in die Nachspielzeit hinein.

 

VfL-Trainer Frank Wendland bewertete das torszenenreiche Remis genügsamer: "Letztlich war es ein gerechtes Unentschieden." Zu diesem Resümee gelangte er vor dem Hintergrund der angespannten personellen Lage, zuletzt habe ihm Dennis Imgrund zwei Stunden vor dem Anpfiff abgesagt, weil er habe arbeiten müssen.

Beide Teams starteten mit dem Mut zur Offensive in die Begegnung. Zwischen der sechsten und der achten Minute hatte die FSV mehrfach die Chance zum 1:0. Zunächst verpasste Florian Spengler einen Pass Antony Henrykowskis, dann schoss Adrian Knop freistehend daneben. Es folgten ein Schuss Nico Helbachs über das Tor und eine Ecke, bei der der Bad Emser Vernatius Emeka im letzten Moment klärte.

Die Gäste agierten ihrerseits nach vorne, in den ersten 20 Minuten hatten sie sich bereits sechs Eckbälle erwirtschaftet. Emeka köpfte nach einem davon vorbei. Torsten Kreuter und Nicholas Liefke scheiterten an Tormann Kai Weiler. In diese kleine Drangphase hinein fiel auf der Gegenseite die Führung der Einheimischen: Josip Topic war auf Vorarbeit Spenglers mit einem beherzten Schuss aus 18 Metern erfolgreich.

Der Aufsteiger besaß Möglichkeiten, um nachzulegen. Knop und Stefan Cebula fanden jedoch ihren Meister im ebenfalls starken VfL-Torwart Bastian Staudt. Insgesamt nutzten die Osterspaier und Kamp-Bornhofener die Weite des Hartplatzes besser. Die Bad Emser reagierten in der Pause: Offensivmann Sebastian Renger kam aufs Feld und ersetzte den ohnehin angeschlagenen Daniel Liefke, Kreuter rückte vom Sturm in die Deckung.

Der Ausgleich glückte prompt. Nach einem langen Einwurf verhielt sich die FSV-Abwehr zu unentschlossen und brachte den Ball nicht aus dem Strafraum, Renger und Renard Remschel setzten nach, und Nicholas Liefke staubte zum 1:1 ab. Der Torschütze konnte anschließend Weiler zwei Mal nicht überwinden. Remschel setzte einen Kopfball bei einem Freistoß von Kecskemeti neben den Pfosten.

Später stand Renger frei und auch Manuel Secker prüfte Weiler. "Wir haben es einfach versäumt, aus einer Vielzahl an Chancen in der zweiten Halbzeit das zweite Tor zu machen", kommentierte Wendland. Bei den Platzherren vergab Spengler. In der Schlussphase hatte Knop zwei Großchancen - beide vereitelte Bastian Staudt - gegen dezimierte Kurstädter, denn Schlüsselspieler Matthias Staudt hatte die Ampelkarte gesehen.

"Es war ein verteiltes Spiel, wir standen oft allein vor dem Tormann", analysierte Mies. Ähnlich fand Wendland, dass "wir drei Punkte holen, wenn wir vorne konsequenter sind". Die spielerischen Leistungen des jeweiligen Gegners stuften die Übungsleiter übrigens nicht sehr hoch ein: Osterspai habe nur mit langen Bällen agiert, was aber legitim sei; Bad Ems sei lediglich bei Standards gefährlich gewesen.

Am Ende gibt es im Fußball keine Zähler für die Choreografie. "Wir müssen uns mit dem Punkt arrangieren und werden sehen, was er wert ist", sagte Trainer Mies nach dem ersten Teilerfolg seiner Elf. Immerhin sei eine leichte Steigerung erkennbar - "das müssen wir als das Positive aus diesem Spiel mitnehmen".

 

FSV Osterspai/K.-B.: Weiler - Topic, Pottbäcker, T. Lemler, May - Nouvortne, Cebula - Knop, Helbach, Henrykowski - Spengler.

 

Bad Ems: B. Staudt - Kecskemeti, Emeka, D. Liefke (46. Renger), Secker - M. Staudt - Hübel (73. Wagner), N. Liefke, Krohmann - Kreuter, Remschel.

Schiedsrichter: Tobias Oppermann (Urbar/Hunsrück) - Zuschauer: 130 - Tore: 1:0 Josip Topic (22.), 1:1 Nicholas Liefke (47.).

Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen den Bad Emser Matthias Staudt wegen wiederholten Foulspiels (82.).

 

 

 

Die SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Rau-bach ist auch nach dem dritten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Ost noch ungeschlagen: Bei der starken SG Herdorf kam die Mannschaft von Trainer Michael Roos in einer ausgeglichenen Partie zu einem verdienten 1:1.


Gleich zu Beginn zeigten sich beide Teams sehr engagiert, die erste klare Torchance bot sich den Gästen. Fatlum Merovci scheiterte jedoch aus wenigen Metern am stark reagierenden Herdorfer Torwart Marvin Scherreiks (9.). Davon unbeeindruckt machten es die Gast-geber kurz darauf besser: Ein abgefälschter Ball von Stefan Häßler schlug unhaltbar für Puderbachs Schlussmann Maik Seuser zum 1:0 ein (14.). Im weiteren Verlauf kochten die Emotionen hoch, viele Fouls störten den Spielfluss. Tormöglichkeiten ergaben sich dennoch: Für Puderbach scheiterte Merovci an Keeper Scherreiks (18.), auch bei einer Flanke (29.) war der Herdorfer vor dem Stürmer zur Stelle. Die Heimelf konnte ihr leichtes Übergewicht in Sachen Ballbesitz nicht in Tore ummünzen. Steffen Busch setzte das Spielgerät kurz vor der Pause am Tor vorbei (45.).

Die Gäste kamen mit mehr Schwung aus der Kabine und brachten die Herdorfer gleich mehrfach ins Schwimmen: Florian Raasch köpfte am Tor vorbei (48.), zudem machte der gut agierende Marvin Scherreiks immer wieder Torchancen zunichte (50., 70., 71.). Auf der Gegenseite traf Kevin Denter mit einem sehenswerten Schuss nur den Pfosten (61.).

Dafür bekamen die Gastgeber dann die Quittung: Puderbachs Vadim Pucha wurde im Strafraum gehalten - Elfmeter. Daniel Seuser markierte locker den 1:1-Ausgleich (75.). Danach waren die Gäste mit größerem Willen bemüht, noch den Sieg zu erzielen - jedoch ohne Erfolg.

Herdorfs Spielertrainer Dirk Spornhauer war mit dem Punkt zufrieden: "Es war ein Spiel auf Augenhöhe gegen einen starken Gegner. Wir haben wenig zugelassen, auch wenn wir eigentlich das zweite Tor nachlegen wollten. Sein Puderbacher Kollege Roos sah das ähnlich: "Das Ergebnis ist dem Spielverlauf entsprechend. Wir können mit sieben Punkten aus unseren ersten drei Spielen sehr gut leben."

 

 

 

In der Bezirksliga Ost sorgte der TuS Montabaur beim 7:2 (4:2)-Sieg gegen die SG Miehlen/Nastätten für beste Fußball-Unterhaltung.


Das Schlusslicht aus dem Taunus startete furios in die Partie, Spielertrainer Rüdiger Graden sorgte in den Anfangsminuten für mächtig Betrieb beim TuS. Bereits nach zwei Minuten zwang Graden Montabaurs Schlussmann Andre Faller aus der Distanz zu einer Glanzparade. Zwei Minuten später legte er mustergültig für Lars Leibig auf, der wuchtig zum 0:1 traf.

Die Kreisstädter reagierten prompt und glichen bereits in der 8. Spielminute aus. Niklas Wörsdörfer hatte schön in die Strafraummitte gespielt, wo Nico Weber den Ball im Getümmel über die Torlinie stocherte. Die Graden-Elf stand auch im Anschluss sehr hoch, spielte gut mit, war aber dadurch in der Defensive anfällig. Die beiden Topstürmer Niklas Wörsdörfer und Dominic Reusch erfreuten sich an sehr viel Platz und Entfaltungsmöglichkeiten und nutzten dies weidlich aus. Reusch verwertete in der 10. und 14. Minute jeweils ein tolles Zuspiel des sehr starken Wörsdörfer. Christian Böhm schraubte per Kopf die TuS-Führung auf 4:1 (21.). Die Gäste rappelten sich danach noch einmal auf, Leibig traf aus fast 25 Metern nur das Lattenkreuz. Fabian Künzel verwandelte einen Foulelfmeter zum 4:2-Pausenstand (27.).

Auch nach dem Wechsel ging diese verrückte Partie mit hohem Tempo weiter. Der eingewechselte Patrick Schneider für Miehlen (47.) und Nico Weber für Montabaur (49.) vergaben zunächst riesige Tormöglichkeiten. Mit dem 5:2 - das Duo Wörsdörfer/Reusch hatte diesmal in Form von Wörsdörfer auf Vorlage Reusch zugeschlagen - war dann aber die Gegenwehr der SG endgültig gebrochen.

"Wir haben gut angefangen", war Rüdiger Graden enttäuscht, "zeigen dann aber nach dem 2:5 eine Negativleistung." Erneut Wörsdörfer (74.) und Tim Schenkelberg (83.) machten dann den TuS-Kantersieg perfekt. "Ich gehe momentan ein hohes Risiko ein," stellte Montabaurs Trainer Wolfram Kohns fest, "aber das Spiel heute hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und sich einige Umstellungen bestätigen. Die Vorgabe, druckvoll zu spielen, wurde von der Mannschaft gut umgesetzt, der Kader rückt enger zusammen. Zudem haben wir unser Miehlen-Trauma heute beendet."

Montabaur: Faller - Sprenger, Böhm, Leisenheimer, Römer (46. Dinler) - Wincek, Säger (85. Hagemeyer), Schenkelberg, Weber - Wörsdörfer, Reusch (74. Bichert).

Schiedsrichter: Matthias Vogel (Malberg). - Zuschauer: 95.

Tore: 0:1 Lars Leibig (4.), 1:1 Nico Weber (8.), 2:1,3:1 Dominic Reusch (10., 14.), 4:1 Christian Böhm (21.), 4:2 Fabian Künzel (27., Foulelfmeter), 5:2, 6:2 Niklas Wörsdörfer (61., 74.), 7:2 Tim Schenkelberg (83.).

 

 

 

Am dritten Spieltag der Bezirksliga Ost verpasste der Aufsteiger SG Müschenbach/Hachenburg beim 0:1 im Heimspiel gegen die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald einen möglichen Punktgewinn.


Durch die sensationelle Vorarbeit von Joshua Weller und dem Torriecher von Kevin Lopata beim entscheidenden Treffer steht die SG Müschenbach nach drei Spieltagen weiterhin ohne Punkte im Tabellenkeller. Bei bestem Fussballwetter neutralisierten sich die Mannschaften über weite Strecke im Mittelfeld, ohne gefährliche Torraumszenen zu produzieren. Der Trainer der Gäste, Volker Heun, sprach nicht allein aufgrund dessen von einem typischen 0:0-Spiel.

Müschenbach störte den Gegner früh, stand in der Abwehr gut gestaffelt und ließ nur wenige Chancen zu. So dauerte es bis zur 31. Minute, bis Nicolai Weisang mit seinem Fernschuss erstmals das Tor der Heimmannschaft in Gefahr brachte. Zuvor hatte lediglich Steffen Ecker einen Torschuss abgegeben (5.), den Sören Trippler jedoch zur Ecke entschärfte.

In der 37. Minute war es erneut Trippler, der seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahrte. Carsten Rein hatte Ihsan Sönmez auf rechts geschickt, dieser präzise auf Fabian Hüsch geflankt, dessen Schuss Trippler glänzend parierte.

Nach einer Stunde folgte dann der geniale Moment von Weller. Nach einem Klärungsversuch von Markus Zenz nahm Joshua Weller den Ball per Fallrückzieher und prüfte Zenz erneut. Der Torwart entschärfte den Ball, war aber beim anschließenden Kopfball von Kevin Lopata machtlos. "Den Ball trifft Joshua sensationell, und Kevin steht dann da, wo ein Stürmer stehen muss", resümierte Heun. Ähnlich sah die spielentscheidende Aktion auch sein Gegenüber Marco Schnell: "Wir haben kompakt gestanden, wenig zugelassen und bekommen dann so ein Tor. Das zeigt, dass uns im Moment auch das Quäntchen Glück fehlt."

Im weiteren Spielverlauf erarbeitete sich die Mannschaft von Schnell zwar einige Chancen, ohne jedoch den Weitefelder Sieg ernsthaft in Gefahr zu bringen. Der eingewechselte Stuart Dykewicz schoss nach Flanke von Johnny Altgeld (79.) über das Gehäuse, und auch der Drehschuss von Sönmez (82.) verfehlte sein Ziel. Auf der Gegenseite verpasste der agile Fabian Lohmar das zweite Tor (71.), nachdem er Zenz schon überwunden hatte.

"Es war das erwartet schwierige Spiel und Müschenbach kein Vergleich zu Osterspai letzte Woche. Wir hatten sicherlich die größeren Spielanteile, jedoch hatte ich mich schon fast auf ein 0:0 eingestellt", resümierte Heun. "Weitefeld gewinnt das Spiel sicherlich nicht unverdient, aber mit ein bisschen Glück holen wir auch einen Punkt. Wir müssen auf der heutigen Leistung aufbauen", meinte Schnell.

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[ Letzte Änderung: 18. Juni 2018 ]