SV Hundsangen e.V. 1926

04.09.2017, 07:44, Alter: 134 Tage
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 4.Spieltag

Von: rhein zeitung

                                             

      

 

Rustikal zum Erfolg: Müschenbach landet ersten Saisonsieg

Schneider sichert Dreier bei der SG Hundsangen – Scherer vermisst die Einstellung

 

 

Die SG Hundsangen/Obererbach kommt in der Bezirksliga Ost weiter nicht auf Touren. Gegen die SG Müschenbach/Hachenburg unterlag die Elf von Spielertrainer Martin Scherer mit 0:1 (0:0) und bleibt damit in der neuen Saison weiter ohne Sieg. Ihren ersten schafften hingegen die Gäste mit diesem Erfolg, was bei ihrem Trainer Volker Heun verständlicherweise für Freude und Erleichterung sorgte: „Heute standen in unserer Startelf sechs Spieler, die in der letzten Runde noch Kreisliga B gespielt haben. Da müssen wir die nötige Geduld aufbringen. Der Dreier heute tut natürlich gut und gibt uns Selbstvertrauen.“

Die Gastgeber legten dynamisch los und waren schon nach zehn Minuten zu zwei guten Torgelegenheiten gekommen. Nach feinem Zuspiel von Fabian Steinebach startete Lukas Tuchscherer auf der linken Seite gut durch und donnerte den Ball aufs Müschenbacher Gehäuse, wo sich Lukas Hammer aber mit einer glänzenden Parade auf dem Posten zeigte (7.). Nur drei Minuten später war wieder Gefahr für die Müschenbacher angesagt, ein platzierter Freistoß von Daniel Hannappel strich nur äußerst knapp am Torpfosten vorbei. „In den ersten 20 Minuten hatten wir Probleme, weil wir auf dem schwer zu bespielenden Platz die Sache spielerisch lösen wollten. Im Laufe des Spiels sind wir dann rustikaler aufgetreten und haben kaum mehr was zugelassen“, analysierte Heun nach Spielschluss.

Die dickste Hundsangener Torgelegenheit musste sein Team aber fast mit dem Halbzeitpfiff noch überstehen. Nach einem scharf hereingebrachten Tuchscherer-Eckball fischte Sebastian Schneider dem zur Faustabwehr herausgeeilten Schlussmann Hammer den Ball weg, schoss aber aus kurzer Entfernung nur an den Hundsangener Torpfosten (45.).

Nach dem Seitenwechsel war wieder das Scherer-Team in der Anfangsphase hellwach, als Steinebach sich glänzend auf links durchgesetzt hatte. Seine präzise Hereingabe, die der aussichtsreich stehende Tommy Brühl knapp verpasste, segelte nur hauchdünn am langen Pfosten vorbei. (47.).

In der Folgezeit ließen die Torchancen dann aber zwangsläufig nach, da beide Teams aus einer sicher gestaffelten Abwehr taktisch gut agierten und den jeweiligen gegnerischen Angreifern kaum Entfaltungsmöglichkeiten boten.

Einmal war es dann doch soweit: Müschenbachs Gerrit Oettgen hatte aus der Distanz abgezogen, der Ball blieb im vielbeinigen Strafraumgetümmel hängen und war plötzlich bei Jan Lucca Schneider gelandet. Müschenbachs Stürmer fackelte nicht lange und traf flach und kaltschnäuzig zum einzigen Treffer des Tages (69.). Martin Scherer, der in dieser Szene eine Abseitsstellung gesehen hatte, bemängelte die Einstellung und die mangelnde Kreativität seines Teams und war restlos bedient.

 

 

Erneut ist Jung Hun Kim Montabaurs Erfolgsgarant

Bezirksliga Ost Neuzugang trifft auch gegen Ellingen

 

Jung Hun Kim hätte durchaus mehr Tore schießen können, doch letztlich blieb es bei nur einem, das seinem TuS Montabaur im Bezirksliga-Heimspiel gegen die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth aber zum Erfolg reichte. „Wir haben 60, 70 Minuten lang guten Fußball gespielt und hätten das Spiel früher entscheiden müssen“, meinte TuS-Trainer Sven Baldus nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg seiner Mannschaft.

Die Gastgeber kontrollierten das Geschehen auf dem holprigen Rasen bis zur Pause weitgehend, was vor allem den ballsicheren Fabio Scumaci, Gabriel Jost und Alexander Baldus zu verdanken war, offenbarten jedoch ein Manko: Der letzte Ball wurde nicht gut genug gespielt. Und so waren es die Ellinger, von denen in der ersten halben Stunde die größere Gefahr ausging. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke schoss Dennis Krämer knapp über das Tor (4.), wenig später vergab Luan Muriqi ebenfalls nach einem Eckball (7.). Fatos Prenku versuchte in der 31. Minute, aus einem Fehlpass der TuS-Defensive Kapital zu schlagen, allerdings wäre ein Pass zum freistehenden Muriqi ratsamer gewesen.

Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs gab es die ersten nennenswerten Versuche auf der Gegenseite. Der zuletzt gegen die SG Elbert dreifach erfolgreiche Jung Hun Kim brachte sich selbst in Position, er traf den hoppelnden Ball aber nicht richtig (35.). Für mehr Gefahr sorgte eine Flanke des aufgerückten Linksverteidigers Pascal Tillmanns, die sich in Richtung Tor drehte und schließlich auf die Latte fiel (36.).

Nach der Pause änderte sich am Bild nichts: Montabaur hatte mehr vom Spiel – nutzte das Übergewicht nun aber auch. Mario Denker erkämpfte sich den Ball und bewies Übersicht, als er Jung Hun Kim bediente. Der dribbelstarke Neuzugang verarbeitete den Pass gekonnt und brachte sein Team aus zehn Metern in Führung (61.).

SG-Coach Thomas Kahler reagierte auf den Rückstand prompt, wechselte auf zwei Positionen und veränderte auch die taktische Ausrichtung. Defensiv agierte Ellingen fortan mit einer Dreierkette. Die beste Chance, die sich aus der offensiveren Ausrichtung ergab, nutzte Muriqi, der bei seinem Schuss ins Tor allerdings im Abseits stand (68.). Mario Denker (71.) und wiederholt Kim (86., 87.) hätten für Montabaur alles klar machen können, doch erst der Schlusspfiff beseitigte letztlich alle Zweifel am TuS-Sieg, den beide Trainer als „verdient“ bezeichneten. „Wir haben einfach zu wenig fürs Spiel getan und verdient verloren“, resümierte Ellingens Thomas Kahler enttäuscht. „Die Mannschaft muss sich hinterfragen, ob der Saisonstart ähnlich schlecht aussehen soll wie im Vorjahr, oder ob sie endlich versteht, dass es das Wichtigste ist, die Grundtugenden auf den Platz zu bringen.“

 

 

Dennis Besirovic stellt die Weichen

Klarer Heimsieg für die SG Emmerichenhain gegen den VfL Hamm

 

Dank eines ungefährdeten 3:0 (2:0)-Heimsieges gegen den VfL Hamm eroberte die SG Emmerichenhain/Niederroßbach die Tabellenführung in der Bezirksliga Ost zurück.

Dabei legte die Mannschaft von Trainer Nihad Mujakic in einer starken ersten Halbzeit die Basis für den späteren Erfolg. Die Spielgemeinschaft diktierte das Geschehen und wurde durch Oleg Bese auf Zuspiel von Dennis Besirovic (9.) erstmals gefährlich. Besirovic selbst brachte mit einem Doppelpack die Überlegenheit des Favoriten zum Ausdruck. Zunächst traf der junge SG-Angreifer nach Dominik Schwertels abgewehrtem Schuss (18.). Beim zweiten Treffer lieferte sein Sturmpartner David Quandel die Vorarbeit (20.).

Die junge Gästeelf fand gegen den starken Druck des Gegners keine Lösungen und konnte sich oft nur unkontrolliert befreien. Die Heimelf lenkte das Spiel kreativ über die Außenbahnen, holte aber angesichts der klaren Vorteile zu wenig heraus. Maximilian Stähler ließ das 3:0 gegen Hamms Schlussmann Mert Zeycan liegen (23.). Eine knappe halbe Stunde war bereits gespielt, als der VfL Hamm erstmals überhaupt durch Daniel Krieger zum Abschluss kam (28.).

Der Tabellendritte aus der Aufstiegssaison hatte die Konzentration offenbar in der Kabine gelassen. Die Souveränität und starken Zweikampfwerte waren irgendwie abhanden gekommen. So fanden die Gäste nach Wiederbeginn besser in die Partie hinein. Daniel Kriegers Schuss wurde abgeblockt (52.) Auch Simon Langemann bot sich die Gelegenheit zum Anschluss (58.). Die Gastgeber leisteten sich nun eine Reihe an Abspielfehlern, aus denen der Gegner allerdings kein Kapital schlagen konnte. Nach einer Stunde war die Luft raus aus der Partie, ehe der neue Tabellenführer in der Schlussphase noch einmal die Zügel anzog. David Quandel sorgte mit einem trockenen Flachschuss ins lange Eck für die endgültige Entscheidung (80.). Emmerichenhains Routinier Guido Wörsdörfer im Tor hielt hinten die Null gegen den Hammer Eugen Chaljavin (90.) fest.

„Wir müssen das dritte Tor und früher den Deckel drauf machen. Nach der Pause war es zerfahren, aber am Ende hochverdient“, freute sich SG-Coach Mujakic über den Dreier. „In der ersten Halbzeit waren wir klar unterlegen. Wir hatten zu viele Ausfälle, aber nächste Woche sieht es personell schon wieder besser aus“, richtete sein Hammer Kollege Philipp Höhner bereits den Blick nach vorne.

 

 

 

Leukels Elfmeter-Parade hält Westerburg im Spiel

Weitefeld muss sich mit 3:3 begnügen

 

 

In einer packenden Begegnung trennten sich in der Bezirksliga Ost die SG Westerburg/ Gemünden und die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen mit einem unter dem Strich leistungsgerechten 3:3 (1:1)-Unentschieden.

Schon die erste Halbzeit verlief abwechslungsreich auf Augenhöhe. Julian Gläser rettete auf der Linie beim Versuch des Weitefelder Angreifers Luca Thom (9.), ansonsten war die heimische Defensive konzentriert. Die ambitionierten Gäste spielten recht gefällig bis zum Strafraum. Bei den noch sieglosen Platzherren kam David Gläser am Weitefelder Schlussmann Sören Trippler nicht vorbei (24.).

Ein unnötiger Ballverlust der Hausherren führte zu einem Foulspiel, den fälligen Freistoß hob Fabian Lohmar platziert über die Abwehrmauer und traf zur Weitefelder Führung (35.). Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Zwei Gästespieler waren sich nicht einig, Matthias Wengenroth erfasste die Situation blitzschnell setzte Marvin Binge klug ein, der zum 1:1 vollendete (38.).

In einer unterhaltsamen zweiten Halbzeit ging es gleich munter los. Westerburgs Torwart Niklas Leukel streckte sich erfolgreich nach Maik Oliver Seibels Kopfball (49.), im Gegenzug strich der Ball nach David Gläsers Vorlage auf Wengenroth haarscharf am Pfosten vorbei. Nach einer Stunde kam dann so richtig Leben in die Bude.

Westerburg brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Seibel drosch den Ball zum 1:2 ins Netz (59.). Die Schlüsselszene folgte sechs Minuten später. Erst parierte Leukel Mario Weisangs Foulelfmeter, dann machte es Matthias Wengenroth auf der Gegenseite vom Punkt aus besser und hämmerte zum 2:2 ein (66.). Der Westerburger Kapitän war es auch, der für die vorübergehende Wende sorgte. Bei seinem zweiten Streich an diesem Tag fehlte bei den Gästen erneut die Abstimmung (70.). Mit dem 3:3 (76.) brachte Mario Weisang den Vizemeister der Vorsaison ins Spiel zurück, und beinahe hätten die Weitefelder noch alle drei Punkte mitgenommen. Doch der Ball fand bei den Pfosten- und Lattentreffern von Jan-Niklas Mockenhaupt (90.) und Sascha Cichowlas (90.+3.) nicht noch mal den Weg ins Tor.

„Wir brauchen momentan zu viele Tore, um ein Spiel zu gewinnen und hinten fehlt es einfach an der Absprache“, war Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt hinterher leicht geknickt, während Westerburgs Dobri Kaltchev mit dem einen Punkt gut leben konnte: „Wir haben gegen eine Topmannschaft eine tolle Moral gezeigt.“

 

 

Mit Wille und Wir-Gefühl: Elbert trifft spät zum Sieg in Wirges

Lars Bode entscheidet das Derby in der 90. Minute zugunsten der Gäste – EGC macht zu wenig aus ihrem Ballbesitz

 

Die Vorzeichen für einen Sieg der Spvgg EGC Wirges in der Fußball-Bezirksliga Ost standen gut: bestes Fußballwetter, Kirmessamstag und – der Kirmes zu verdanken – ein unermüdlich anfeuernder Fanblock mit Trommel und motivierenden Gesängen. Doch die Gäste, die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen, die sich zurzeit im absoluten Derbymodus befinden, hatten etwas dagegen und gewannen beim ersten Punktspiel gegen eine erste Wirgeser Mannschaft überhaupt mit 2:1 (1:0).

Obwohl die Gastgeber im Pokalkampf gegen die SG Hundsangen am Mittwochabend über 120 Minuten gehen mussten, hatten sie zunächst mehr vom Spiel und kontrollierten das Geschehen. Die Gäste aus Elbert versteckten sich aber nicht und kompensierten die geringeren Spielanteile durch aggressives Zweikampfverhalten und taktische Disziplin. So verwunderte es nicht, dass packende Torraumszenen zunächst auf beiden Seiten Mangelware blieben.

Erst in der 18. Minute konnte sich der Wirgeser Serkan Öztürk gegen die Elberter Abwehr durchsetzen, doch seinen Schuss parierte Gäste-Schlussmann Kevin Jung ebenso wie den von Marvin Severin (39.). Gegen Ende der ersten Halbzeit wurden die Gäste stärker und kamen in der 45. Minute durch eine feine Einzelleistung von Sean Murphy zum Führungstreffer. Dieser hatte sich an der gegnerischen Eckfahne durch konsequentes Nachsetzen den Ball erobert, umspielte zwei Gegenspieler samt dem Torwart und schob dann unbedrängt ein. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hätte der junge Stürmer sogar noch auf 2:0 erhöhen können, doch Deniz Sakalakoglu wehrte den strammen Schuss gerade noch zur Ecke ab.

Die zweite Spielhälfte begann genauso wie die erste: Wirges hatte mehr Ballbesitz, während die Gäste mit Kontervorstößen gefährlich blieben. So dauerte es bis zur 63. Minute, bis der Ausgleich fiel. EGC-Trainer Nikolai Foroutan hatte kurz zuvor Jannik Sturm eingewechselt – und dieser bedankte sich mit einem Schuss aus halbrechter Position ins Elberter Tor.

Die Gäste versuchten unermüdlich, mit weiten Bällen aus der eigenen Abwehr zum Erfolg zu kommen. So setzte der überragende Mario Schaaf einen Weitschuss knapp am Wirgeser Gehäuse vorbei (66.). Fünf Minuten später scheiterte Elberts Lars Bode noch mit einem Heber am Wirgeser Torwart. Doch dem Innenverteidiger blieb es wieder einmal vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. Nach zwei guten Chancen durch Robin Müller (88.) und Tobias Brand (89.), die ungenutzt blieben, stand Bode in der Schlussminute goldrichtig und setzte den Abpraller nach einer Murphy-Ecke unhaltbar aus kurzer Distanz zum 1:2 in die Maschen. Der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan war aufgrund des verlorenen Punktes in der Schlussminute sichtlich geknickt, doch stellte er sich vor seine Mannschaft: „Meine Jungs haben alles gegeben, sich jedoch auch schwer getan. Gegen Ende waren die Elberter frischer und hatten die klareren Aktionen.“

Gäste-Coach Michael Diel war sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der taktischen Umsetzung seiner Vorgaben. Stolz resümierte er: „Es ist toll, wie meine Mannschaft das Wir-Gefühl auf dem Platz lebt. Es macht Riesenspaß, mit solch einer Truppe zu arbeiten.“

 

 

Burgschwalbach erntet diesmal Punkte zum Lob

Bezirksliga Osterspaier hängen hingegen nach 2:3 am Tabellenende fest

 

Ernüchterung und Erleichterung breiten sich bei den beiden bisher sieglosen Bezirksligisten aus dem Rhein-Lahn-Kreis aus. „Das war nicht unverdient“, gestand Nico Helbach, der Trainer der FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen, nach dem 2:3 (1:1) gegen die TuS Burgschwalbach. „Die Mannschaft hat das gut gemacht – absolutes Lob“, freute sich auf der Gegenseite Coach Torsten Baier.

Gut gemacht: Das galt nicht für die ersten Minuten des Kreis-Derbys. Mit einem eklatanten Ballverlust im Mittelfeld ermöglichten die Burgschwalbacher Thomas Lemler einen Pass auf Adrian Knop, der mit einer Bogenlampe Torwart Luca Wischmann zum 1:0 überwand (3.). „Das war ein Geschenk“, fand Baier, „aber wir haben Moral bewiesen.“

Der Aufsteiger agierte in der Tat spielstärker und handlungsschneller. Das nutzte letztlich Julian Kohl mit beherztem Nachsetzen zum Ausgleich, zuvor war Sandro Fuchs noch mit einem Kopfball an Daniel Voß im FSV-Gehäuse gescheitert (15.). In der Folge versäumten es die Gäste nachzulegen gegen die Osterspaier, die bieder und mit wenig Spielfluss auftraten. Erst in der 53. Minute kamen sie zu ihrem ersten Eckball, aber selbst die Standards waren an diesem Tag harmlos.

Nach Wiederanpfiff sorgten die Burgschwalbacher Kiran Berger und Sandro Fuchs für Gefahr. Das Ergebnis gedreht wurde durch einen feinen Pass Tim Heimanns auf den eingewechselten Julian Ohlemacher, der aus halblinker Position im Strafraum vollendete (65.). Als Heimann gegen den heraus geeilten Voß zu Fall kam, verwandelte Kapitän Fabian Kunz den Strafstoß zum vorentscheidenden 1:3 (82.).

Dass Kunz seinerseits in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter an Nicolas Nouvortne verursachte und Florian Lemler verkürzte, fiel nicht mehr ins Gewicht. Taktische Umstellungen – Kapitän Antony Henrykowski schaltete sich stärker in die Offensive ein – und ein Sololauf Adrian Knops (68.) brachten den Gastgebern nichts Zählbares ein. Allerdings steuerten sie höchst unfreiwillig eine Kuriosität bei, weil Florian Lemler zwei Gelbe Karten sah nach Foul und vermeintlicher „Schwalbe“. „Es hat sich die Entwicklung des Spiels in Bad Ems fortgesetzt“, meinte Nico Helbach hinterher. Begegnungen mit ähnlich starken Mannschaften hat seine Elf in der vergangenen Spielzeit meistens knapp gewonnen. Das gelingt derzeit nicht, nun setzen sich die Gegner mit einem Treffer Differenz durch. Die Osterspaier und Kamp-Bornhofener rangieren deswegen mit nur einem Punkt am Tabellenende. Die Zweikampfstärke im Mittelfeld hatte Helbach ebenfalls bei seinen Leuten vermisst.

Baier dagegen erkannte bei seiner Formation lediglich einige Schwächen in der Defensive bei langen Bällen. Trotz etlicher angeschlagener Akteure durfte er jedoch hochzufrieden sein. „Wir wollten heute unbedingt drei Punkte holen“, schilderte er die hohe Motivation. Drei Wochen lang gelobt werden und nur einen Zähler ergattern – das war den Burgschwalbachern zu viel geworden, groß war die Freude über den ersten Sieg.

 

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[ Letzte Änderung: 16. Januar 2018 ]