SV Hundsangen e.V. 1926

13.09.2012, 20:57, Alter: 5 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 6.Spieltag Vorschau

Von: rhein Zeitung

SG Müschenbach/Hachenburg/ - SG Hundsangen/Obererbach (So., 17 Uhr).

 

Zwei Mannschaften, die sich den Start in die Saison sicher anders vorgestellt haben, treffen sich am Sonntag auf dem Müschenbacher Rasenplatz. "Bei uns hapert es derzeit an Robustheit, Zweikampfverhalten und vielleicht auch der Schnelligkeit", analysiert Müschenbachs Trainer Marco Schnell die derzeitige Situation. Die Hundsangener Mannschaft hat sich nach dem 0:1 gegen Osterspai zusammengesetzt: "Die Stimmung war nachdenklich. Wir müssen jetzt einfach die Köpfe frei bekommen", weiß Trainer Ralf Hannappel, dass es bei seiner Elf an der geistigen Frische hapert. Beide Trainer zeigen Respekt vor der jeweils gegnerischen Mannschaft. Schnell sieht die Hundsangener Mannschaft insgesamt "sehr gut besetzt": "Vielleicht können wir aber trotzdem wie Osterspai für eine Überraschung sorgen." Hundsangens Trainer Ralf Hannappel sieht in Müschenbach eine Mannschaft, die "fußballerisch auf jeden Fall stärker als Osterspai" ist: "Die haben eine ordentliche Mannschaft mit einer gehörigen Portion Bezirksligaerfahrung." Bei den Gastgebern fehlt Gerrit Oettgen mit einer Rippenprellung, bei Hundsangen fällt zusätzlich Marco Herzmann (Bänderdehnung) aus.

 

 

Der FV Engers eröffnet mit seinem Heimspiel am heutigen Freitagabend gegen die SG Westerburg/Gemünden den fünften Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Ost.

 

FV Engers - SG Westerburg/Gemünden (Fr., 18.30 Uhr).

 

Der Engerser Co-Trainer Achim Thelen war Augenzeuge des überraschenden Westerburger 2:0-Heimsieges gegen den hoch gehandelten TuS Montabaur. Sein Chef, Spielertrainer Sascha Watzlawik, fasst die Eindrücke von Thelens Spielbeobachtung zusammen: "Westerburg ist ein sehr guter Gegner mit einer starken Offensive." Vor allem vor den Stürmern Björn Weber und David Meuer hat Watzlawik Respekt. Doch die Wertschätzung gilt auch umgekehrt. "Die sind richtig gut besetzt und eine potenzielle Spitzenmannschaft", sagt Gästetrainer Oliver Meuer. Dennoch will er mit seinem Team endlich auch auswärts einmal punkten. "Daran hat es bei uns schon in der letzten Saison gehapert, aber meine Jungs sind bereit, den Engersern mit unseren Mitteln einen heißen Tanz zu liefern", ist Meuer selbstbewusst. Beim FVE waren während der Woche einige Spieler angeschlagen. Wer spielen kann, entscheidet sich erst kurz vor dem Spielbeginn.

SG Nievern/Fachbach - SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach /Raubach (So., 14.30 Uhr). Die erste Saisonniederlage liegt Puderbachs Trainer Michael Roos im Magen. "Es waren viele Zuschauer da, die wir mit unserer miserablen Leistung enttäuscht haben. Dafür kann ich mich nur entschuldigen und hoffen, dass meiner Mannschaft auch mal ein solches Spiel verziehen wird", blickt Roos auf die 1:2-Heimniederlage im Derby gegen den SC Berod-Wahlrod zurück. Auf dem Hartplatz in Nievern soll die Wiedergutmachung auf dem Fuß folgen. Auch wenn Roos den nächsten Gegner nicht dauerhaft im oberen Tabellendrittel erwartet, warnt er: "Die sind zu Hause eine Macht." Wieder dabei sind beim Gast Christian Schuster, Andre Neitzert und Torjäger Daniel Seuser, der jüngst verletzt nur zu einem Kurzeinsatz kam.

 

 

TuS Montabaur - SV Rheinbreitbach (So., 14.30 Uhr).

 

Rheinbreitbachs Trainer Michael Blankenheim kann sich nicht erklären, warum die Westerwälder Kreisstädter noch nicht so richtig in Fahrt gekommen sind: "Das ist eine spielstarke Mannschaft mit vor allem in der Offensive sehr guten Einzelspielern." Nachdem der Aufsteiger vom Rhein seine "Naturrasen-Allergie" (O-Ton Blankenheim) aus der Vorsaison gleich im ersten Saisonspiel in Hachenburg gegen die SG Müschenbach (2:1) abgelegt hat, ist der Coach auch vor dem Gastspiel im Mons-Tabor-Stadion zuversichtlich. Zumal er aller Voraussicht nach alle Spieler seines Kaders zur Verfügung haben wird. Montabaur hat die Niederlage in Westerburg (0:2) aufgearbeitet: "Wir haben das sehr deutlich analysiert und die Trainingseinheiten entsprechend gestaltet", erklärt Kurt Atzinger, der TuS-Abteilungsleiter. "Es hat an der Balleroberung gehapert und der Mannschaft an Spielfreude gefehlt." Gegen den Aufsteiger Rheinbreitbach erwartet Atzinger eine Reaktion seiner Mannschaft: "Von den Ergebnissen sind die genauso gestartet wie wir und schon in der Liga angekommen. Wir werden sie ernst nehmen."

 

 

SC Berod-Wahlrod - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald (So., 14.30 Uhr).

 

Wenn der Tabellenzweite auf den Viertplatzierten trifft, dann darf man durchaus von einem Spitzenspiel sprechen. Nach dem dritten Sieg im vierten Spiel hat sich der SC Berod-Wahlrod (2. Platz/9 Punkte) vorerst in der Spitzengruppe festgesetzt und will das auch nach diesem Sonntag weiterhin von sich behaupten können. Generell sieht Spielertrainer Thomas Schäfer seine Mannschaft auf einem guten Weg: "Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden und habe das Gefühl, dass wir dabei sind, den nächsten Schritt zu machen. In der letzten Saison hätten wir ein solches Spiel wie am letzten Wochenende eher nicht gewonnen."

So war der größere Siegeswille nach Meinung Schäfers letzten Endes entscheidend für den knappen 2:1-Erfolg in Puderbach. "Wir haben mehr investiert und deshalb auch verdient gewonnen", befindet der Spielertrainer und fügt an: "Mit der richtigen Einstellung kannst du in dieser Liga einiges wegmachen. Das hat auch der überraschende 1:0-Sieg von Aufsteiger Osterspai in Hundsangen gezeigt." Den kommenden Gegner schätzt Schäfer als Kandidat für einen der oberen Tabellenplätze ein. "Spieler wie Kevin Lopata oder Joschua Weller hat nicht jede Mannschaft in ihren Reihen", sieht er die große Stärke der Weitefelder in der Offensive. "Aber auch wir wissen, dass wir in jedem Spiel unsere Chancen haben."

 

Mit dem 1:1 gegen Herdorf war Volker Heun, Trainer der SG Weitfeld (4./7), zufrieden. "Unter dem Strich mussten wir das auch sein." Nach der Halbzeitpause waren es nämlich die Herdorfer, die die besseren Chancen hatten und es verpassten, ihren 1:0-Vorsprung auszubauen. "Trotzdem war das Ergebnis alles in allem leistungsgerecht", so Heun, dessen Truppe auch mit sieben Zählern aus den ersten vier Spielen zufrieden sein darf. "Wir haben uns gegen die Aufsteiger schadlos gehalten, in Guckheim kann man verlieren, dazu ein Remis im Lokalderby - das ist schon in Ordnung, auch wenn es durchaus zwei Punkte hätten mehr sein können." Als "immer sehr unbequemen zu bespielenden Gegner" bezeichnet der Trainer den SC Berod-Wahlrod und sieht, ähnlich wie Thomas Schäfer bei Weitefeld, die Offensivabteilung des Gegners als Prunkstück der Mannschaft an. "Mit Daniel Frohn und René Nagel haben die zwei starke Leute hinzubekommen. Zudem ist Spielertrainer Thomas Schäfer an einem guten Tag immer schwer zu verteidigen", weiß Heun, wo seine Mannschaft ansetzen muss. In der abgelaufenen Spielzeit entschied Weitefeld den direkten Vergleich beider Teams für sich. Zuhause gab's ein 2:1, im Rückspiel in Berod ein 1:1.

 

 

 

SG Herdorf - VfL Bad Ems (So., 14.30 Uhr).

 

Mit dem 1:1 in Langenbach gegen Weitefeld kann Dirk Spornhauer, Spielertrainer der SG Herdorf (7./6), zwar leben. Doch hätten es aufgrund der zweiten Halbzeit, in der die Hellertaler durchaus Chancen auf einen Sieg hatten, auch zwei Zähler mehr sein können. Dementsprechend pocht Spornhauer nun auf einen Erfolg gegen den VfL Bad Ems (4./5). "Nach zuletzt zwei Unentschieden wird's mal wieder Zeit für einen Sieg", weiß der Spielertrainer, dass gegen die bislang nur schwer in die Saison gestarteten Kurstädter der zweite Saisonsieg angepeilt werden muss. Dass dieses Unterfangen allerdings kein Zuckerschlecken wird, davon geht Spornhauer aus: "Auch wenn Bad Ems im letzten Jahr mit Sicherheit konstanter war, werden die uns einiges abverlangen." Die Stärken des Gegners sieht der Herdorfer Spielertrainer vor allem im Angriff. "Bad Ems steht in der Regel tief und versucht dann, bei Ballgewinn schnell nach vorne zu kommen", weiß Spornhauer. Gerade den spielstarken Kapitän Nicholas Liefke und den schnellen, vor Beginn der Spielzeit von Miehlen zum VfL gewechselten David Hübel müssen die Hellertaler in den Griff bekommen. Ansonsten wird es schwer werden, den zweiten Saisonsieg einzufahren.

 

 

 

Spvgg EGC Wirges II - SG Miehlen/Nastätten (So., 14.30 Uhr).

 

Ziel erreicht: Die zweite Mannschaft der Spvgg EGC Wirges ist nach dem Sieg bei der SG Guckheim/Kölbingen wieder Tabellenführer der Bezirksliga Ost. Neues Ziel? "Wir wollen jetzt so lange da oben bleiben wie's geht", gibt Trainer Stefan Waßmann offensiv vor. Der nächste Gegner aus Miehlen steht aktuell auf dem letzten Tabellenplatz. Trotzdem sieht Waßmann im Rhein-Lahn-Vertreter eine schwierige Aufgabe. "Wir haben keinen Bezug nach Miehlen. Da müssen wir wieder die richtige Einstellung finden", warnt der Trainer seine Elf, die in der vergangenen Woche auch kämpferisch überzeugte und als klarer Favorit in die Partie gegen die punktlosen Miehlener geht. Daniel Günster absolviert ein Praktikum in den USA und fällt aus, dafür verstärkt Matthias Schneider die Mannschaft.

 

 

FSV Osterspai - SG Guckheim/Kölbingen (So., 14.30 Uhr).

 

Von einer Negativserie will Stefan Schäfer, Trainer der SG Guckheim, nach den beiden Niederlagen gegen Wirges II und Hundsangen nichts wissen. "Wir hatten keine Laufkundschaft als Gegner", relativiert er. Den Aufsteiger aus Osterspai, der in der Vorwoche völlig überraschend in Hundsangen mit 1:0 gewinnen konnte, will er mit seiner Mannschaft nicht unterschätzen, gibt aber selbstbewusst vor: "Wenn wir unsere Fehlpässe im Spielaufbau vermeiden und viele Torabschlüsse erzwingen, dann werden wir als Sieger vom Platz gehen." Paco Lenzen fällt mit einer Innenbanddehnung im Knie weiterhin aus.

 

 

SG Nievern/Fachbach - SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach.

 

Die Siegesserie der SG Nievern/Fachbach ist beim 0:2 in Rheinbreitbach gerissen. Trotzdem will sich Trainer Murat Saricicek mit seiner Mannschaft keine Verunsicherung einreden lassen: "Das war jetzt ein Spiel, davon lassen wir uns nicht irritieren", gibt er zu Protokoll und kennt die Gründe für die Niederlage: "Wir haben nicht 100 Prozent gegeben, der letzte Wille hat gefehlt. Dann wird's in der Bezirksliga eben schwierig." Mit der SG Puderbach reist nun eine Mannschaft an die Früchter Straße nach Nievern, die Saricicek als "spielstark" einschätzt: "Die haben uns auch im vergangenen Jahr hier auf unserem Platz schon gefordert", blickt er auf das 2:1 in der Vorsaison zurück. Trotzdem sind die Grün-Weißen, bei denen nur Matthias Hoffmann verletzungsbedingt fehlen wird, selbstbewusst: "Wenn wir zielstrebig sind und alles geben, dann wird es für jeden Gegner schwer, uns auf unserem Platz zu schlagen."

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[ Letzte Änderung: 20. Januar 2018 ]