SV Hundsangen e.V. 1926

19.09.2011, 06:35, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 7. Spieltag

Von: rhein zeitung

 

SC Berod-Wahlrod bezwingt die SG Miehlen/Nastätten in einer unterhaltsamen Partie mit 4:3

In der Bezirksliga Ost lieferten sich der SC Berod-Wahlrod und die SG Miehlen zwar kein hochklassiges Duell, dafür war das Spiel aber jederzeit spannend und unterhaltsam. Und das knappe 4:3 (2:2) für Berod-Wahlrod entsprach auch den gezeigten Leistungen.

 

Schon in der ersten Minute vergab Miehlens Lars Leibig eine Kopfballchance, und nach fünf Minuten ließ Felix Velten auf der Gegenseite eine Riesenmöglichkeit aus. In diesem Rhythmus ging es dann auch weiter. Nach sieben Minuten landete ein abgefälschter Freistoß von David Hübel zum 0:1 im Beroder Tor, aber die Miehlener Führung währte nur drei Minuten. Der Ausgleich entsprang ebenfalls einem Freistoß. Berods Spielertrainer Thomas Schäfer hob den ruhenden Ball von rechts in den Strafraum, wo Mario Pavelic unbedrängt zum 1:1 einköpfen konnte.

Nachdem Deniz Sakalakoglu seine Mannschaft bei einem Freistoß von Michele Saal mit einer sehenswerten Parade vor einem neuerlichen Rückstand bewahrt hatte (24.), ging Berod eine Minute später nach einem Konter erstmals in Führung. Thomas Schäfer setzte Martin Müller in Szene, der nach seinem Treffer zum 2:1 mit viel Schwung ins Netz fiel und fünf Minuten behandelt werden musste. Miehlen nutzte die zeitweilige Überzahl nach einer halben Stunde zum 2:2 durch einen Kracher von Julian Walter aus zwölf Metern ins kurze Eck.

Nach der Pause spielte Pavelic den Ball in den Lauf von Thomas Schäfer. Dieser drang in den Strafraum ein und erzielte aus halblinker Position das 3:2 (48.), doch schon zwei Minuten später stand es abermals unentschieden, weil Steffen Schmidt von der Strafraumgrenze zum 3:3 einschoss.

Das entscheidende 4:3 von Thomas Schäfer in der 65. Minute war fast eine Kopie des 3:2, nur dass diesmal Damian Henzel die Vorarbeit geleistet hatte. „Ich bin sehr zufrieden, dass bei uns die Einstellung heute gestimmt hat“, sagte SC-Spielertrainer Thomas Schäfer, der mit zwei Toren und zwei Vorlagen „Mann des Tages“ war: „Wir haben nicht überragend gespielt und in der Abwehr einige Fehler gemacht, aber wir haben uns die drei Punkte erkämpft und verdient.“ th

Berod-Wahlrod: Sakalakoglu - Jakobi, Hähr, Henzel - Neumann (78. Dietrich), Land, Brandenburger, Pavelic, Müller - Velten (60. Schneider), Schäfer.

Schiedsrichter: Chris Schneider (Neuhäusel) –

Zuschauer: 58.

Tore: 0:1 David Hübel (7.), 1:1 Mario Pavelic (10.), 2:1 Martin Müller (25.), 2:2 Julian Walter (30.), 3:2 Thomas Schäfer (48.), 3:3 Steffen Schmidt (50.), 4:3 Thomas Schäfer (65.).

 

 

Montabaur siegt in Langenbach

Die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald ist wieder in der Wirklichkeit angekommen. Nach den eindrucksvollen Kantersiegen der jüngsten Vergangenheit fürchtete SG-Trainer Volker Heun zuletzt um die Bodenhaftung seiner Spieler. Die dürfte jedoch nach der verdienten 1:3 (1:1)-Niederlage gegen den TuS Montabaur in der Bezirksliga Ost wieder hergestellt sein.

 

Weitefeld startete schlecht in ein Spiel, in das es mit Ausnahme einer Druckphase Mitte der ersten Hälfte auch nie so richtig hineinkommen sollte. Zu weit weg von den Gegenspielern ließen sie Montabaur kombinieren – der TuS nutzte seine Räume zur frühen Führung: Waldemar Pineker passte flach auf den über links in den Strafraum eingedrungenen Yannick Leisenheimer, und der Linksverteidiger schob zum 0:1 ein (7.). Auf der Gegenseite schickte Kevin Lopata mit einem schönen Anspiel Joshua Weller steil, doch TuS-Torwart André Faller war im letzten Moment dazwischen (11.).

Langsam änderte sich das Bild: Nun war Montabaur zu weit weg vom Gegner, und Weitefeld schoss sich warm. Doch zunächst scheiterten erneut Weller (22.) und Tim Müller (24.). Es folgte die erste von zwei strittigen Elfmeterentscheidungen: Michael Kleinhenz suchte an der Strafraumgrenze das Foul, Alexander Sprenger tat ihm den Gefallen, und Schiedsrichter Felix Eliah Salzmann zeigte auf den Punkt – dabei war Sprengers unnötiges Foul außerhalb des Strafraums passiert. Dem TuS konnte es egal sein, denn André Faller hielt Julian Aguilars schwach geschossenen Strafstoß (33.). Sekunden vor der Pause fiel dann doch der Ausgleich für die SG: Kevin Lopata hatte sich auf rechts stark durchgesetzt und von der Grundlinie in die Mitte gepasst, wo Weller den Ball aus drei Metern einschoss (44.).

Nach dem Seitenwechsel kam Weitefeld nicht mehr in die Zweikämpfe und Montabaur folglich wieder stärker auf (53., 16-Meter-Schuss Tim Schenkelberg). Dennoch plätscherte die Begegnung dahin, bis Schiedsrichter Salzmann den zweiten höchst zweifelhaften Elfmeter pfiff – diesmal für den TuS: Er wollte ein Foul von Aguilar an Agron Dervishay gesehen haben. „Aus meiner Sicht war das kein Elfmeter“, gab auch TuS-Trainer Gerd Schenkelberg zu. Matthias Wincek traf trotzdem flach vom Punkt zum 2:1 (70.). Danach scheiterte Weitefeld immer wieder am eigenen Unvermögen – allein Thomas Ross vergab drei hochkarätige Chancen (82., 83., 86.). So sorgte Waldemar Pineker aus 30 Metern für die Entscheidung, weil Schlussmann Sören Trippler beim 1:3 zu weit vor seinem Tor stand (85.).

„Wir haben es versäumt, aus unserer Druckphase mehr Kapital zu schlagen. Beide Elfmeter muss man nicht geben, ein Remis wäre leistungsgerecht gewesen“, urteilte SG-Trainer Volker Heun.

Gerd Schenkelberg befand: „Auch wenn etwas Glück dabei war: Aufgrund unseres starken Beginns und der guten zweiten Hälfte geht geht der Sieg in Ordnung.“

 

 

FSG Stahlhofen/Holler holt sich ersten Dreier

Mit einem 5:2 (3:1) bei der DJK Neustadt-Fernthal feierte die FSG Stahlhofen/Holler endlich ihren ersten Saisonsieg in der Bezirksliga Ost.

 

Die Gäste starteten mit viel Druck und Engagement in die Partie. „Wir hingegen haben die ersten 20 Minuten total verschlafen“, resümierte DJK-Trainer Jörg Weißenfels. Und so gingen die Stahlhofener bereits nach acht Minuten durch Matthias Stera mit 1:0 in Führung. Doch danach ließen die Gäste nach, und Neustadt drehte auf. Oliver Stopperich vergab seine gute Möglichkeit zum Ausgleich zwar noch (26.), doch Mannschaftskollege Hakan Yacici belohnte das gute Spiel der Gastgeber zwei Minuten später mit dem 1:1. Die Partie war wieder offen, die Stahlhofener legten wieder einen Gang zu. Und so dauerte es nicht lange, bis die Gäste erneut in Führung gingen. Ismayil Barut verwandelte den von Ilmi Ismajli getretenen Freistoß zum 2:1 (36.). Und FSG-Spielertrainer Timo Kelterbach erhöhte mit seinem ersten Saisontreffer im Anschluss noch zum 3:1 Pausenstand (38.).

Nach dem Wechsel wollte Stahlhofen mit einem weiteren Tor den ersten Saisonsieg frühzeitig perfekt machen, doch noch war der Wille der Platzherren nicht gebrochen. Sie kämpften weiter und wurden belohnt. Mit Hilfe des rechten Torpfostens erzielte Nils Neuendorff den 2:3-Anschlusstreffer für die Neustädter (60.). Doch nachlegen konnten sie nicht. Zwar versuchten die Gastgeber weiterhin alles, um wenigstens einen Punkt zu holen, doch in der 81. Minute machte Regjep Krasniqi die Hoffnungen der Neustädter zunichte, als er zum 4:2 für die FSG traf. In der Schlussminute schraubte Mentor Krasniqi das Ergebnis noch auf 5:2 (90.).

„Wir haben heute nicht unverdient verloren“, sagte Jörg Weißenfels. „Wir haben vor der Pause wieder ins Spiel gefunden, aber uns wurden hier heute deutlich unsere Grenzen aufgezeigt.“

Spielertrainer Timo Kelterbach von der FSG Stahlhofen freute sich über den ersten Sieg seiner Mannschaft: „Es war langsam Zeit zu gewinnen. Die Mannschaft wollte hier heute unbedingt die drei Punkte holen. Wir hatten zwar Schwächephasen, haben aber alles in allem verdient gewonnen.“ dkh

Stahlhofen/Holler: Leinweber – Ismajli, Gombert, F. Malici, I. Malici – Bardhaj (65. R. Barut), Stera (73. M. Krasniqi), Kelterbach, Otto – R. Krasniqi (89. Ortseifen), I. Barut.

Schiedsrichter: Berkan Kaya (Koblenz) –

Zuschauer: 70.

Tore: 0:1 Matthias Stera (8.), 1:1 Hakan Yacici (28.), 1:2 Ismayil Barut (36.), 1:3 Timo Kelterbach (39.), 2:3 Nils Neuendorff (60.), 2:4 Regjep Krasniqi (81.), 2:5 Mentor Krasniqi (90.).

 

 

Gilberg trifft nur die Latte

Daran konnte auch der VfL Bad Ems nichts ändern: Die SG Herdorf bleibt nach dem Heimspiel gegen die Kurstädter in der Erfolgsspur und in der Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga Ost. Trotz einer nur durchwachsenen Leistung gewann die SG sicher und verdient mit 2:0 (1:0).

Die Gastgeber bestimmten auf dem nassen Rasen von Beginn an das Spiel, waren mit ihren schnellen Spitzen immer gefährlich. Vor allem der agile Steffen Busch stellte die VfL-Abwehr immer wieder vor Probleme. In der zehnten Minute stand er nach einem schönen Pass von Kenny Scherreiks frei vor Gästekeeper Bastian Staudt, aber der Ball versprang im letzten Moment auf dem holprigen Rasen.

Nur Sekunden später machte er dann alles richtig. Nach einem schönen Pass des vor allem in der ersten Hälfte sehr starken Ömer Saftekin ließ er Staudt aus knapp zehn Metern keine Chance. Nur zwei Minuten darauf hatte Busch den nächsten Treffer auf dem Fuß: Nachdem er Gegenspieler Dennis Imgrund umspielt hatte, schlenzte er den Ball schön um Staudt. Der Ball prallte gegen den Innenpfosten und von dort wieder ins Feld zurück.

Die Gastgeber drückten weiter auf den zweiten Treffer, waren in ihren Aktionen aber meist zu ungenau. In der Abwehr brannte hingegen nichts an, der VfL war in der Vorwärtsbewegung einfach zu schwach und hatte in der ersten Hälfte keine einzige Torchance.

Im zweiten Abschnitt blieben die Hausherren am Drücker, setzten sich in der gegnerischen Hälfte fest. Aber weder Saftekin (52. und 57.), Busch (46.) noch Scherreiks (63.) gelang der erlösende zweite Treffer. Diesen markierte dann Spielertrainer Andreas Krämer in der 73. Minute. Busch hatte sich den Ball erkämpft und auf Krämer gepasst. Dieser ließ noch einen Abwehrspieler aussteigen und ließ anschließend Bastian Staudt aus acht Metern keine Chance.

Danach ließen es die Gastgeber ruhiger angehen, Bad Ems kam zu seiner ersten und einzigen Torchance – die hatte es allerdings in sich. Der rausstürzende SG-Torhüter Marvin Scherreiks brachte Gästestürmer Nicholas Liefke zu Fall, Schiedsrichter Luca Schlosser zeigte sofort auf den Punkt. Dennis Gilberg wollte es aber zu genau machen und setzte den Ball an die Latte. Doppeltes Pech für Bad Ems: Der Nachschuss von Torsten Kreuter ging weit rechts vorbei (85.). Gästetrainer Frank Wendland zeigte sich als fairer Verlierer: „Der Sieg der Herdorfer ist verdient. Mit der Leistung der Mannschaft bin ich zufrieden, nach vorne haben wir aber zu wenig Druck gemacht.“ Herdorfs Andreas Krämer sah dies genauso: „Wir haben mit weniger gutem Fußball einen sicheren Sieg eingefahren. Die Passgenauigkeit fehlte, wir waren heute nicht konzentriert und konsequent genug. Aber wir sind vorne dabei – und dann gewinnt man auch solche Spiele.“

 

 

SG Puderbach verliert auswärts knapp

Wenn spielerisch nicht allzu viel zusammen läuft, muss für das Erfolgserlebnis schon mal das Glück herhalten. Das nötige Quäntchen davon hatte die SG Bruchertseifen/Eichelhardt beim 2:1 (1:0)-Erfolg gegen die SG Puderbach auf seiner Seite. Ein Eigentor der Gäste sorgte letztlich für den ersten Heimsieg in der laufenden Saison der Fußball-Bezirksliga Ost.

Die Partie hatte für die Gastgeber optimal begonnen. Nach einem Eckball von Jeton Murici stand René Meyer an der Strafraumgrenze völlig frei und traf zum 1:0 (3.). Die frühe Führung verlieh den Hausherren keine Flügel. Zwar war die Elf von Trainer Marc Odink, in die der reaktivierte Torsten Ratzi zurückgekehrt ist, optisch überlegen. Sie schaffte es aber nicht, aus dem Spiel heraus zu weiteren Torchancen zu kommen. Auf der anderen Seite fiel den Gästen jedoch auch nicht viel ein, um für Gefahr vor dem Bruchertseifener Tor zu sorgen, so dass die Zuschauer ein zerfahrenes Spiel sahen. Marcus Meyer hätte vor der Pause noch das 2:0 erzielen müssen. Nach einer missglückten Freistoßvariante der Gäste schlug Luan Murici den Ball lang nach vorn. Puderbachs Torwart Maik Seuser trat über den Ball, und Meyer hatte freie Bahn, schoss allerdings am leeren Tor vorbei (37.). „Der war wahrscheinlich zu einfach“, suchte Meyer selbst eine Erklärung.

Die Gäste kamen dann verbessert aus der Kabine. Alexander Lo lacono scheiterte frei vor Marc Schuster, seinen Nachschuss klärte Daniel Frohn vor der Linie (50.). Fünf Minuten später fiel der Ausgleich. Nach Zuspiel von Christian Schuster setzte sich Daniel Seuser gegen Bruchertseifens Hintermannschaft durch und traf zum 1:1 (55.). In der 77. Minute folgte dann besagtes Eigentor – die Entscheidung. Zunächst klärte Maik Seuser einen strammen Distanzschuss von Fehd Mestiri (76.), der Ball landete im Seitenaus. Den anschließenden Einwurf von Robert Kotlinski verlängerte Jan Erik Grunewald unglücklich ins eigene Tor. Die Hausherren vergaben am Ende noch Konterchancen. Auf der anderen Seite parierte Marc Schuster einen Freistoß von Pucha gut (87.).

Puderbachs Trainer Michael Roos sagte nach dem Spiel: „Die erste Hälfte haben wir verschlafen. Nach der Pause waren wir am Drücker und haben verdient das 1:1 gemacht. So ein Eigentor passiert aber eben mal. Insgesamt war es kein gutes Spiel heute.“ Ähnlich sah das auch Odink. „Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Marcus muss das 2:0 machen, dann läuft es sicherlich einfacher.“

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[ Letzte Änderung: 16. Januar 2018 ]