SV Hundsangen e.V. 1926

03.10.2011, 20:32, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 9.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

Hundsangen spielt Remis in Herdorf

 

In einer rassigen Partie trennten sich am Sonntagnachmittag die SG Herdorf und die SG Hundsangen leistungsgerecht mit 2:2. Es war ein Bezirksligaspiel, das geprägt wurde durch viele Fouls und gelbe Karten und den Zuschauern beste Unterhaltung bot.

 

Der Aufreger des Tages in der 79. Spielminute: Laut Aussage von Schiedsrichter Fuat Yalcinkaya schlug Herdorfs erfahrener Abwehrspieler Dirk Spornhauer seinem Gegenspieler mehrmals auf den Rücken. Für diese Tätlichkeit gab es Rot - und da sich die Szene im Strafraum abspielte, einen Elfer dazu. Hundsangens Simon Fein verwandelte ohne Probleme zum 2:2 (80.). "Durch solche zweifelhaften Entscheidungen sind wir heute um unseren verdienten Lohn gebracht worden", kommentierte Herdorfs Trainer Andreas Krämer.

 

Sekunden nach dem Anpfiff stand Hundsangens Benjamin Lüpke frei vor dem Tor und schob aus kurzer Distanz zur Führung ein - keine Chance für Marvin Scherreiks (1.). Nach einer weiteren Chance von Fein (3.) hatte auch Herdorf seine erste Möglichkeit: Freistoßspezialist Krämer zirkelte einen Standard an die Latte, Kenny Scherreiks stand genau richtig und musste den Ball nur noch zum 1:1 über die Linie drücken (4.).

 

Nach dieser stürmischen Anfangsphase wurde es etwas ruhiger, Chancen gab es dennoch auf beiden Seiten zur Genüge: Für Herdorf vergaben Scherreiks (19., 31. und 37.) sowie Krämer per Freistoß an den Pfosten (45.) die Führung, bei den Gästen hatten Daniel Hannappel (20.), Lüpke (28.) und Fabian Steinebach (32.) noch vor der Pause gute Möglichkeiten.

Nach dem Wechsel war Hund-sangen zunächst gefährlicher, in Führung gingen aber die Gastgeber: Kenny Scherreiks spielte einen tollen Doppelpass mit seinem Sturmkollegen Steffen Busch und netzte anschließend gekonnt zum 2:1 ein (60.). Dann kam jener Moment, in dem Herdorfs Spornhauer seiner Elf einen Bärendienst erwies und Simon Fein den Gästen einen Punkt sicherte.

Herdorfs Spielertrainer Andreas Krämer war nach der Partie bedient: "Wir haben zu Unrecht nur ein Unentschieden erreicht, darüber sind wir alle enttäuscht. Auch wenn wir am Anfang etwas holprig ins Spiel gekommen sind, hatten wir mehr und bessere Chancen als der Gegner. Ein Sieg wäre verdient gewesen, jedoch wurde uns diese Möglichkeit durch eigenartige Schiedsrichterentscheidungen verbaut."

Hundsangens Trainer Ralf Hannappel sah das ganz anders: "Wir waren zwar bemüht, aber wir müssen nach diesem sehr intensiv geführten Spiel mit der gerechten Punkteteilung zufrieden sein. Teilweise haben wir die Partie dominiert, allerdings hat uns das nötige Glück gefehlt."

Herdorf: M. Scherreiks - Spornhauer, Zok, Vetter (65 Hentschel), Utsch - Cichowlas, Gerhardus, Saftekin (69. Pracht), Krämer - Busch, K. Scherreiks.

 

Hundsangen: Kraft - Sprenger, Reiner, Leonardi - Husaj, F. Steinebach, Pineker, D. Hannappel, Lüpke - Bersch (75. T. Steinebach), Fein.

 

Schiedsrichter: Fuat Yalcinkaya (Bendorf) - Zuschauer: 120.

Tore: 0:1 Benjamin Lüpke (1.), 1:1, 2:1 beide Kenny Scherreiks (4., 60.), 2:2 Simon Fein (80., Foulelfmeter).

Vorkommnis: Rote Karte gegen Herdorfs Dirk Spornhauer (79., Tätlichkeit).

Beste Spieler: K. Scherreiks, Cichowlas - Fein, Lüpke.

 

 

SG Bruchertseifen macht beim 4:0 gegen die SG Nievern schon vor der Pause alles klar


Nach einem schwachen Saisonstart kommt die hoch gehandelte SG Bruchertseifen/Eichelhardt in der Fußball-Bezirksliga Ost immer besser in Fahrt. Bei hochsommerlichen Temperaturen bezwang das Team von Trainer Odink die SG Nievern/Fachbach am Sonntag hochverdient mit 4:0 (3:0)-Toren. Die Gastgeber waren von Beginn an das dominierende Team und schossen zum richtigen Zeitpunkt die Tore. Mit der ersten Chance in der vierten Minute gelang Jeton Murici gleich der Führungstreffer. Nach einem abgefälschten Schuss von Daniel Frohn stand er goldrichtig und brauchte aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinzuhalten. Die Heim-Elf bestimmte das Spiel, ging früh drauf und wollte den zweiten Treffer nachlegen.

Die wohl spielentscheidende Situation spielte sich dann in der 15. Minute ab. Zunächst senkte sich ein Schuss von Stefan Deusner an die Latte, den Abpraller bekamen die Gastgeber nicht aus der Gefahrenzone - und nach einem Foul an Timo Hoffmeyer entschied Schiedsrichter Irhad Tresnjo ohne zu zögern auf Strafstoß. Der Gefoulte, als Standardexperte bekannt, trat selbst an. Doch Bruchertseifens Torwart-Oldie Ralf Schupp parierte, fischte den von Hoffmeyer nicht schlecht geschossenen Ball aus dem rechten unteren Eck. In der Folge verloren die Hausherren etwas den Zugriff aufs Spiel, lieferten keine klaren Aktionen mehr. Mit einer Einzelleistung brachte Luan Muriqi die Gastgeber dann aber endgültig auf die Siegerstraße. Gegen seinen Schuss aus 12 Metern ins linke Eck war Gästekeeper Dennis Preuschoff machtlos (38.).

Der schönste Spielzug des Tages führte dann noch vor der Pause zum dritten Treffer. Nach wunderbarer Vorarbeit von Muriqi köpfte René Meyer dessen Flanke unhaltbar in die Maschen. Nach dem Wechsel brachten die Hausherren die Führung souverän über die Zeit und legten noch das 4:0 durch René Meyer nach, der sich nach Traumpass von Jeton Murici frei vor Preuschoff die Ecke aussuchen konnte (57.).

Gästetrainer Björn Wickert: "In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel verloren. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen, der Elfmeter war der Knackpunkt. Nach dem dritten Gegentreffer war die Motivation weg." Kollege Marc Odink war rundum zufrieden: "Wir haben ein frühes Tor erzielt und nach dem zweiten Treffer die nötige Ruhe reinbekommen. Endlich haben wir ein Heimspiel souverän gewonnen."

Bruchertseifen: Schupp - Mestiri (83. Englert), Frohn, Höhner, Kotlinski (61. Krasniqi) - Muriqi, Schnabl (76. Lichtenfeld), Singhateh, Murici - M. Meyer, R. Meyer.

Nievern: Preuschoff - Deusner, Baulig (67. Gilberg), Hoffmeyer - Zaun (74. Schäfer), M. Schupp - Kraus, Panny (64. Waldorf), B. Schupp, F. Schupp - C. Schupp.

Schiedsrichter: Irhad Tresnjo (Bad Neuenahr-Ahrweiler).

Zuschauer: 90.

Tore: 1:0 Jeton Murici (4.), 2:0 Luan Muriqi (38.), 3:0, 4:0 beide Rene Meyer (44., 57.).

Vorkommnis: Schupp hält Foulelfmeter von Hoffmeyer (15.).

Beste Spieler: Muriqi, Murici, Rene Meyer.

 

 

Guckheim behauptet die Tabellenführung in der Bezirksliga Ost


Mit 4:0 (2:0) bezwang die SG Guckheim/Kölbingen am 9. Spieltag der Bezirksliga Ost die SG Miehlen/Nastätten, die nach der siebten Saisonniederlage nun das Tabellenende ziert. Dabei spielte Guckheim zwar keinen "Hochglanz-Fußball", agierte jedoch im Spiel nach vorne durchdachter und mit dem Selbstvertrauen eines Tabellenführers. "Wir spielen zurzeit sehr diszipliniert", sieht Spielertrainer Stefan Schäfer den derzeitigen Höhenflug seiner Elf vor allem darin begründet, dass die gesamte Mannschaft an einem Strang zieht. Sein Gegenüber Rüdiger Graden, Trainer der SG Miehlen, resümierte hingegen nach Spielende: "Guckheim ist eine robuste Mannschaft, die heute ihre Stärken hervorragend ausgespielt hat. Wir müssen unsere Punkte woanders holen."

 

Die Partie war geprägt von Luftduellen, die die groß gewachsenen Guckheimer überwiegend für sich entschieden - und somit jene Stärken ausspielten, die Graden bereits nach einer halben Stunde ausgemacht hatte. "Wir müssten den Ball mal flach lassen", erkannte er. Da hatte seine Truppe schon zwei Hochkaräter vergeben und lag stattdessen mit 0:1 in Rückstand. Nachdem Michele Saal die Kugel nach einer Ecke aus fünf Metern über den Kasten geschossen hatte (11.) und Eduard Fischer aus halbrechter Position an der Latte gescheitert war (17.), zirkelte Guckheims Mario Wasna einen Freistoß aus rund 20 Metern sehenswert über die Miehlener Mauer ins Tor (23.). Bis dahin gestalteten die Gäste die Partie noch weitgehend offen, mit der Führung im Rücken spielten die Hausherren in der Folge aber immer stärker auf. Das 2:0 durch Konstantin Krjutschkov per Kopfball kurz vor der Pause war quasi die Vorentscheidung (42.).

Michael Sehner mit dem Vollspann von der Strafraumgrenze (59.) und erneut Wasna per Kopf nach Flanke des eingewechselten Benjamin Eberz (90.+3) schraubten das Ergebnis im zweiten Durchgang bis auf 4:0 in die Höhe. Zwar verbuchten die stets bemühten, aber an diesem Tag eben auch glücklosen Miehlener gelegentliche Torchancen, doch selbst ein Freistoßkracher Eduard Fischers sollte nur den Weg ans Lattenkreuz finden (88.).

Guckheim: Henning - Thoma (67. Nils Fröhlich), Kuch, Lenzen, Kloft, Zacher (87. Eberz), Schäfer, Schneider, Krjutschkov, M. Sehner (69. Bode), Wasna.

Miehlen: Hofmann - Müller, Murahan, Künzel, Richter (46. Schneider), Fischer, Leibig, Soyudogan, Saal, Walter, Hübel (67. Wölfinger).

Schiedsrichter: Harun Tasci (Koblenz).

Zuschauer: 110.

Tore: 1:0 Mario Wasna (23.), 2:0 Konstantin Krjutschkov (42.), 3:0 Michael Sehner (59.), 4:0 Mario Wasna (90.+3.).

 

Meuer und Weber brennen Feuerwerk ab

Einen deutlichen 6:2 (4:1)-Heimerfolg verbuchte die SG Westerburg/Gemünden auf dem Rasenplatz in Gemünden gegen die Siegtaler Sportfreunde Oppertsau. In der Partie, die sowohl als Punktspiel der Bezirksliga Ost als auch im Rheinlandpokal gewertet wurde, waren die Hausherren gegen personell gebeutelte Siegtaler über 90 Minuten die überlegene Mannschaft.

Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer zeigte sich nach dem ersten Saisonsieg seiner Elf am neunten Spieltag erleichtert: "Heute haben wir endlich unsere Chancen genutzt und zahlreiche gute Offensivaktionen gezeigt. Trotzdem hat man gesehen, dass wir im Abwehrverhalten noch immer anfällig sind."

Das Spiel hatte kaum begonnen, als Westerburg das 1:0 erzielte. Oliver Meuer überlupfte die Siegtaler Abwehr in den Fuß von Björn Weber, der nur noch einschieben musste (5.). Im direkten Gegenzug gelang den Gästen der Ausgleich. Nach Vorlage von Slobodan Kresovic setzte sich René Pascal Nagel durch und erzielte das 1:1 (6.).

Trotz des schnellen Ausgleichs gaben die Gastgeber daraufhin erneut den Ton an. David Gläser und Oliver Meuer scheiterten nur knapp (11., 12.). In der 16. Minute machte Meuer es besser: Nach Vorarbeit von Gläser ließ er aus 20 Metern mit einem abgefälschten Schuss Gästekeeper Uwe Schupp beim Westerburger 2:1 keine Chance. In der 24.Minute erhöhte Björn Weber mit seinem zweiten Treffer nach erneuter Vorlage von Meuer auf 3:1. Noch vor der Pause legte Matthias Wengenroth zurück auf Kai Beutgen, der per Distanzschuss zum 4:1 einnetzte (37.).

Erst nach der Pause machten die Gäste erneut auf sich aufmerksam. Einen Eckball von Philipp Bedranowsky verwertete Dennis Kohl zum 2:4-Anschlusstreffer (48.). Die leicht aufgekeimte Hoffnung der Gäste erlosch jedoch schnell, als Oliver Meuer per Freistoß auch das dritte Tor von Björn Weber vorbereitete, der per Kopfball aus spitzem Winkel das 5:2 erzielte (51.).

Kurz vor Schluss war es erneut Meuer, der nach Vorarbeit von Björn Weber seinen zweiten Treffer zum 6:2-Endstand markierte und damit an fünf der sechs Treffer seiner Mannschaft beteiligt war.

 

Westerburg/G.: Kempf - Heinen, Kreckel, Neubert - Reßmann, Johanns (45. Hartmann, 85. N. Weber), Gläser, Beutgen (68. Wagener), Wengenroth - B. Weber, O. Meuer.

Schiedsrichter: Robert Depken (Koblenz).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Björn Weber (5.), 1:1 Rene Nagel (6.), 2:1 Oliver Meuer (16.), 3:1 Björn Weber (24.), 4:1 Kai Beutgen (37.), 4:2 Dennis Kohl (48.), 5:2 Björn Weber (51.), 6:2 Oliver Meuer (89.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte gegen Dennis Kohl (81., Siegtal) wegen wiederholten Foulspiels.

 

 

SG Weitefeld kennt keine Gnade mit schwachem VfL Bad Ems


Fußball - Die SG Weitefeld hat ein neues Lieblingsergebnis. Zweimal hat sie in dieser Saison schon mit 7:1 gewonnen, gegen den VfL Bad Ems war die SG noch ungnädiger: Das hochverdiente 8:1 (3:0) machte nicht nur einen Klassenunterschied deutlich, sondern brachte auch den herbeigesehnten ersten Weitefelder Heimsieg.

 

Bei sommerlichen Temperaturen lief die erste Halbzeit für das Team von Volker Heun genau nach Plan: Nach rund 20 Minuten führte die SG bereits mit zwei Toren. Den Anfang machte Michael Kleinhenz: Sein trockener Flachschuss aus 17 Metern passte genau ins kurze Eck - 1:0 (15.). Auch das 2:0 war sehenswert. Thomas Ross setzte sich im Mittelfeld stark ein und eroberte den Ball. Gegen weit aufgerückte Gäste spielte die SG den Konter in Überzahl über Dominik Neitzert, Kevin Lopata, Michael Kleinhenz und erneut Neitzert zu Ende (22.). Und Weitefelds Dominanz schlug sich weiter in Toren nieder: Einen von Jens Reifenraths weiten Einwürfen köpfte Kevin Lopata an der Grundlinie zurück in die Mitte, wo erneut Dominik Neitzert frei stand und einschoss (35.).

 

Bad Ems fand offensiv kaum statt, auch weil Weitefelds Innenverteidigung gut stand und im letzten Moment (31. und 44., Halbchancen durch Kay Jockel) immer klären konnte. Vorne verpasste Sekunden vor der Pause Tim Müller per Kopf das 4:0 (45.+1), das Thomas Ross kurz nach Wiederanpfiff nachholte: Schnell ausgeführter SG-Freistoß, flache Hereingabe von Neitzert auf rechts und Ross in der Mitte (52.). Wenig später schoss Thomas Ross im Strafraum einen Gegenspieler an, der Ball kam zu Nicolai Weisang, dessen Sonntagsschuss zum 5:0 im rechten Torwinkel landete (61.). Ärgerlich für die Gastgeber, wenngleich nur eine Randnotiz, war das 1:5 durch Nicholas Liefke nach einem Eckball (67.). Liefke hatte Sekunden später sogar das 2:5 auf dem Fuß - Müller klärte für Trippler (68.).

Die SG spielte weiter nach vorne und traf noch dreimal: Einwurf Reifenrath, Kopfballverlängerung Can und Kleinhenz am langen Pfosten aus kurzer Distanz (76.), Joshua Weller nach Konter (77.) und Nils Germann nach Anspiel des glänzend aufgelegten Kleinhenz flach aus neun Metern zum 8:1 (85.). Volker Heun hatte Recht, als er seinem Team eine geschlossen starke Leistung attestierte. "Die Tore waren super herausgespielt. Zudem hat mir gefallen, dass wir bei diesen Temperaturen den richtigen Rhythmus gefunden haben und nicht von Beginn an kopflos nach vorne gerannt sind." VfL-Trainer Frank Wendland erkannte den Klassenunterschied ohne Widerrede an. "Allerdings haben wir personell aus dem allerletzten Loch gepfiffen, so kommt ein solches Ergebnis dann zustande."

Weitefeld: Trippler - Schmidt, Müller, Aguilar, Germann - Weisang, Reifenrath - Neitzert (65. Can), Kleinhenz - Ross (74. Grahn), Lopata (55. Weller).

Bad Ems: B: Staudt - Ludwig, Imgrund, Kreuter, Obrebski - Oyono (46. Krohmann) - K. Jockel, M. Staudt, Gilberg (72. Fischer) - Remschel, N. Liefke.

Schiedsrichter: Richard Kochanetzki (Koblenz) - Zuschauer: 75.

Tore: 1:0 Michael Kleinhenz (15.), 2:0, 3:0 beide Dominik Neitzert (22., 35.), 4:0 Thomas Ross (52.), 5:0 Nicolai Weisang (61.), 5:1 Nicholas Liefke (67.), 6:1 Michael Kleinhenz (76.), 7:1 Joshua Weller (77.), 8:1 Nils Germann (85.).

Beste Spieler: Kleinhenz, Neitzert, Müller - B. Staudt.

 

 


Nach der 0:4-Niederlage in Nievern am vergangenen Wochenende hat die SG Neitersen/Altenkirchen die von ihrem Trainer Torsten Gerhardt erhoffte Reaktion gezeigt. Mit 3:0 (0:0) besiegte die SG in der Fußball-Bezirksliga Ost die FSG Stahlhofen deutlich und baute damit ihre starke Heimbilanz aus. Die beläuft sich nach fünf Heimspielen nunmehr auf 15 Punkte und 10:0 Tore.

Wie bei den bisherigen Auftritten im Altenkirchener Stadion kamen die Hausherren auch "Auf der Emma" in Neitersen erst nach dem Seitenwechsel richtig in Fahrt. "In der ersten Hälfte haben wir hinten gut gestanden, es aber nach vorne nur mit hohen Bällen versucht", war Gerhardt mit der Leistung vor der Pause nur bedingt zufrieden.

Die Zuschauer sahen auf der staubigen Asche zunächst noch ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torraumszenen. Nico Hees' Kopfballversuch in der 23. Minute stellte kein Problem für Andrej Leinweber im FSG-Tor dar. Auf der anderen Seite wurde es nach einem Freistoß von Mentor Krasniqi aus 25 Metern schon gefährlicher, der Ball streifte den Außenpfosten (30.). Nur zwei Minuten später schoss Ismayil Barut aus guter Position weit am SG-Gehäuse vorbei, nachdem Stefan Bischoff sich verschätzt und Barut dadurch freie Bahn hatte. Im Gegenzug zielte Mario Marth (noch) nicht genau genug und schoss aus der Distanz knapp über das Tor (33.).

Im zweiten Durchgang übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Kommando. Nach einem Freistoß von Hees köpfte Stefan Bischoff am Ziel vorbei (56.). Kurz darauf schubste Ilmi Ismajli im Strafraum Florian Sander sehr ungeschickt zu Boden, Schiedsrichter Alexander Mürtz aus Plaidt zeigte folgerichtig auf den Punkt - und Marth verwandelte sicher zum 1:0 (63.). Mit der Führung im Rücken kam das Offensivspiel der Gastgeber ins Rollen.

Markus Sander setzte sich stark über die rechte Seite durch, seinen Schuss konnte Leinweber nicht festhalten. Diesmal staubte Marth ab und markierte seinen siebten Saisontreffer (66.). Die Gäste sahen danach ihre Felle davon schwimmen und hatten keine passende Antwort parat. Stattdessen hätte die SG das Ergebnis weiter ausbauen können. Florian Sander (68.) und sein Bruder Markus (83.) vergaben gute Möglichkeiten. Sascha Dugandzics Jokertor (85.), er war erst eine Minute zuvor eingewechselt worden, brachte den verdienten 3:0-Endstand. Stahlhofens derzeit verletzter Spielertrainer Timo Kelterbach erkannte die Leistung der SG an: "Bis zur 60. Minute waren wir ebenbürtig. Neitersen war aber entschlossener in den Zweikämpfen. Bei uns lief zu wenig nach vorne." Gerhardt fand: "Man hat gesehen, wie leicht es wird, wenn mal ein Tor gefallen ist. Danach hatten wir mehr Selbstvertrauen im Spiel nach vorne."

Neitersen: Humberg - Rein, Stefan Bischoff, Gerhardt, Florian Sander - Buchholz (69. Enke), Frank Bischoff - Markus Sander (84. Dugandzic), Tobias Sander, Hees (74. Weßler) - Marth.

 

Stahlhofen: Leinweber - Kim Ortseifen (71. Bardhaj), Ismajli, Fatmir Malici (71. S. Ergüzel), Ilir Malici - Gombert, Stera, Recep Barut, Otto (88. D. Ergüzel) - Ismayil Barut, Mentor Krasniqi.

 

Schiedsrichter: Alexander Mürtz (Plaidt) - Zuschauer: 125.

Tore: 1:0 Mario Marth (63., Foulelfmeter), 2:0 Mario Marth (66.), 3:0 Sascha Dugandzic (85.).

Beste Spieler: Markus Sander, Marth.

 

 

SC Berod-Wahlrod entscheidet das Duell der Nachbarn gegen die SG Puderbach mit 3:0 klar für sich


Nach dem Spiel der Fußball-Bezirksliga Ost zwischen dem SC Berod-Wahlrod und der SG Puderbach strahlten die Gastgeber mit der Sonne um die Wette. In einem mäßigen Derby hatten sie Puderbach verdient mit 3:0 (1:0) besiegt. Berods Spielertrainer Thomas Schäfer, der wegen eines Rippenbruchs pausieren musste, war stolz: "Wir haben genau das umgesetzt, was vorher besprochen wurde. Jeder hat sich bei den hohen Temperaturen gequält, wobei ich von der Aggressivität des Gegners ein wenig enttäuscht war."

Gäste-Coach Michael Roos war enttäuscht: "Das war eine katastrophale Vorstellung und eine verdiente Niederlage. Wir haben uns weder an die Marschroute gehalten noch Zweikämpfe bestritten. Die Einstellung stimmte heute überhaupt nicht." Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Daniel Seuser hatte aus kurzer Distanz die Gelegenheit zur Führung (6.). Sein Drehschuss aus elf Metern konnte Berods Schlussmann Deniz Sakalakoglu gerade noch zur Ecke klären. Die anschließende Ecke war gefährlich, doch auch Andreas Heringers Kopfball parierte Sakalakoglu. Nach dem flotten Beginn flachte die Partie ab, beide Abwehrreihen fanden immer besser ins Spiel. Es dauerte es bis zur 31. Minute, ehe die Gastgeber mit einem gefährlichen Aufsetzer von Timo Land ein erstes Ausrufezeichen setzten. Kurze Zeit später wollten die Hausherren ein Foul an Mario Pavelic im Strafraum gesehen haben, doch Schiedsrichter Marco Huber verwarnte Berods Stürmer für seine Schwalbe (35.). Auf der Gegenseite hatte Kapitän Andre Neitzert Pech mit einem Distanzschuss (44.). Als sich die Zuschauer schon mit einem torlosen Remis zur Pause abgefunden hatten, schlug Berod zu. Mario Pavelic hatte nach einer feinen Einzelleistung Timo Land bedient, der aus 16 Metern Gäste-Keeper Julian Schmitz keine Chance ließ (45.).

 

Mit viel Wut im Bauch kamen die Gäste aus der Kabine. Doch gleich der erste Konter brachte die Entscheidung. Nach einer Standardsituation schaltete Sakalakoglu blitzschnell. Seinen Abschlag leitete Mario Pavelic auf Martin Müller, der aus 18 Metern traf (51.). Nur zwei Minuten später entlud sich der Frust der Gäste, als es Christian Schuster bei einem Revanchefoul nur auf die Beine von Alexander Schneider abgesehen hatte - Rot. Das Spiel schien entschieden, als Daniel Seuser die große Chance zum Anschlusstreffer hatte. Er scheiterte am glänzend aufgelegten Sakalakoglu (67.). Berod lauerte auf Konter - auch in der letzen Spielminute, als Gäste-Keeper Schmitz sich nur mit einem Foul an Pavelic zu helfen wusste. Der Gefoulte verwandelte den fälligen Strafstoß sicher (90.).

 

Berod: Sakalakoglu - Neumann (77. Ünal), Jakobi, Hähr, Henzel - Land, Brandenburger (75. Dietrich) - Schneider (56. Keeler), Müller - Velten, Pavelic.

 

Puderbach: Schmitz - C. Neitzert, Grunewald, Pütz, Arndt - A. Neitzert, Schuster - Sawadsky (70. Heiser), C. Hartstang C. (70. D. Hartstang) - Heringer (46. A. Hartstang), Seuser.

 

Schiedsrichter: Marco Huber (Eppenrod) - Zuschauer: 97.

Tore: 1:0 Timo Land (45.), 2:0 Martin Müller (51.), 3:0 Mario Pavelic (90. Foulelfmeter).

Vorkommnis: Rote Karte gegen Puderbachs Christian Schuster (53., grobes Foulspiel).

Beste Spieler: Land, Sakalakoglu, Pavelic.

 

 

 

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[ Letzte Änderung: 18. Januar 2018 ]