SV Hundsangen e.V. 1926

23.05.2016, 07:50, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga letzter Spieltag

Von: rhein Zeitungg

 

 

Hundsangen verabschiedet Hannappel mit 4:0-Sieg

SG Puderbach steigt als Schlusslicht ab

 

Im letzten Spiel unter Hundsangens Trainer Egid Hannappel erfüllte die Mannschaft dessen Wunsch eines Abschlusssieges. Mit 4:0 (1:0) schlug die SG Hundsangen in der Bezirksliga Ost die SG Puderbach, die ihre letzte Chance auf den Klassenverbleib ungenutzt ließ und absteigt. Mit einer effektiveren Chancenverwertung zum richtigen Spielzeitpunkt wäre aber für die Wiedtaler durchaus Zählbares möglich gewesen.

„Plötzlich war der Druck wieder da“, stellte Puderbachs Trainer Oliver Haag nach Spielende fest. „Nachdem wir ja schon abgestiegen schienen, hat sich dann noch mal die Chance ergeben, und plötzlich waren wir in der Anfangsphase nervös. Die Mannschaft hat aber alles rausgeholt, es sollte nicht sein.“ Seine Mannschaft kämpfte bedingungslos um die minimale Möglichkeit, musste aber schon nach zwei Minuten mit ansehen, wie ihr Teamkamerad Akram Chebab nach einem Zweikampf im Rasen hängen blieb und mit einer schweren Knieverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Gastgeber nahmen sofort das Heft in die Hand, erspielten sich klare Feldvorteile und feuerten – meist nur knapp am Ziel vorbei – aus allen Rohren auf das Gehäuse von Puderbachs Torhüter Philipp Krokowski.

Niklas Noll dokumentierte die Spieldominanz der Hannappel-Elf mit dem Führungstreffer, als er aus kurzer Entfernung den Ball flach ins lange Toreck setzte (23.). In den Schlussminuten der ersten Hälfte zeigte sich Hundsangens Abwehr nicht ganz auf der Höhe, was dazu führte, dass die bis dahin in der Offensive harmlosen Gäste zu zwei Riesentorgelegenheiten kamen. Dominik Schild setzte den Ball aber alleine vor Leon Schmitt hauchdünn am Pfosten vorbei (42.), zwei Minuten später scheiterte er an Hundsangens Nummer eins.

Daniel Hannappel erhöhte nach dem Seitenwechsel aber auf 2:0 (53.), auf der Gegenseite verschoss Dominik Hartstang einen Foulelfmeter. Der Rest war dann Formsache: Mevluet Saritas (79. Foulelfmeter und Marcel Hürter (88.) sorgten für den 4:0 Endstand.

„Wir haben noch mal Gas gegeben, uns nicht hängen lassen. Das war ein schönes Abschiedsgeschenk für mich“, freute sich der scheidende Egid Hannappel.

 

 

SC Berod-Wahlrod muss absteigen

Ellingen erkämpft 4:2 nach 0:2 und Spiel um den Titel

 

Die SG Ellingen hat am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost noch ihre Chance auf die Meisterschaft gewahrt. Mit einem 4:2 (3:2)-Sieg beim SC Berod-Wahlrod, dessen Abstieg nun besiegelt ist, zog die SGE an der Tabellenspitze mit dem SV Windhagen gleich, der parallel gegen den TuS Montabaur verlor.

Von Beginn an sahen 150 Zuschauer in Berod eine schnelle Partie mit zwei motivierten Mannschaften. Direkt nach dem Anstoß ging es gleich zur Sache. Eine Ecke von Stefan Zent in der ersten Minute konnte Berods Schlussmann Constantin Redel entschärfen. Bereits in der vierten Minute folgte der erste Aufreger. Einen Schussversuch des Tabellenvorletzten bekam Zent aus kurzer Distanz an den Arm. Schiedsrichter Robert Depken entschied sofort auf Elfmeter. Tim Pfeiffer verwandelte platziert zum 1:0. Sechs Minuten später lag der Tabellenzweite sogar mit 0:2 hinten. Nach einer Ecke von Pfeiffer sprang Damian Henzel im Strafraum am höchsten und köpfte den Ball an den Innenpfosten, von dort flog er ins Tor.

Ellingen brauchte danach einige Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Und Mitte der ersten Hälfte sorgte Pfeiffer erneut für Aufsehen. Im Strafraum der Gäste kam er aus fünf Metern frei zum Schuss. Keeper Pete Neuendorff konnte den Ball zwar parieren, ließ ihn jedoch vor Pfeiffers Füße abprallen. Auch den Nachschuss entschärfte Neuendorff glänzend (25.).

In der 28. Minute fanden die Ellinger ins Spiel zurück. Nach einem Eckball von Zent klatschte Redel den folgenden Kopfball nur ab. Der aufgerückte Verteidiger Claudio Schmitz schaltete am schnellsten und köpfte zum Anschlusstor ein. Bereits vier Minuten danach gab es ein erneutes Handspiel im Strafraum, diesmal im Beroder. Ellingens Torjäger Florian Raasch ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 2:2. Spätestens jetzt hatte Ellingen den Gegner wieder im Griff. Kurz vor dem Halbzeitpfiff führte ein Konter über die rechte Seite zum 2:3. Dennis Loose tankte sich außen durch und legte mustergültig auf Raasch quer, der zur Pausenführung für seine Mannschaft vollendete. Direkt nach dem Wiederanpfiff entschied Ellingen das Spiel. Wiederum war eine Ecke von Zent der Ausgangspunkt. Nachdem die SC-Abwehr zunächst klären konnte, gelangte der Ball noch mal zu Zent, der nicht lange fackelte und flach abzog. Redel ließ den Ball wieder abprallen. Und wieder war Raasch zur Stelle, der mit seinem 26. Saisontreffer als Torschützenkönig aus der Saison geht (47.).

Danach verflachte die Partie. Ellingen verwaltete den Vorsprung, und Berod bemühte sich, die Rückschläge zu verarbeiten. Spielertrainer Thomas Schäfer traf für den SC in der 66. Minute aus 16 Metern noch den Pfosten. Zu mehr reichte es nicht mehr. Thomas Kahler verteilte nach dem Abpfiff Lob: „Die Mannschaft hat heute Charakter gezeigt.“ Für Berod-Wahlrod ist der Abstieg mit der Niederlage besiegelt. „So ein Abstieg tut natürlich unwahrscheinlich weh“, sagte Schäfer. „Meine Mannschaft hat die ganze Saison gute Arbeit geleistet, aber nach zwei Niederlagen in den letzten zwei Spielen konnten wir die Klasse leider nicht mehr halten.“

 

 

 

Müschenbach trifft nach der Pause nach Belieben

SG verteilt in Bad Ems keine Geschenke

 

 

Hochsommerliche Temperaturen im Stadion Silberau, perfektes Schwimmbad- und Grillwetter, die Zeichen stehen auf eine müde Sommerfußball-Vorstellung. Doch weit gefehlt: Während es für die SG Müschenbach/Hachenburg um nichts mehr ging, wollte der VfL Bad Ems unbedingt punkten, um den 14. Tabellenplatz zu halten, der ein weiteres Jahr Bezirksligazugehörigkeit sichern könnte. Am Ende verloren die Kurstädter zwar mit 1:7 (1:2), ihre Position haben sie dennoch gehalten und dürfen weiter auf die Rettung hoffen.

Es entwickelte sich von Beginn an ein engagiertes Spiel von beiden Mannschaften, bei dem die Elf aus Müschenbach klar ihre Qualitäten präsentierte: gekonntes Kombinationsspiel und hohe Laufbereitschaft. So war es nur eine Frage der Zeit, wann der erste Treffer fällt. In der 8. Minute traf Fabian Hüsch nur den Pfosten des Bad Emser Tores, den Abpraller verwertete Maximilian Mies aber mit einem strammen Distanzschuss zur Führung. Während Müschenbach weiterhin gut den Ball laufen ließ, steckten die Kurstädter keineswegs auf und kamen ihrerseits zu ersten Torchancen durch Etienne Kecskemeti (16.) und Vernatius Emeka (18.). In der 23. Minute schafften sie gar den Ausgleich durch einen verwandelten Foulelfmeter von Etienne Kecskemeti. Im Gegenzug musste VfL-Torwart Jens Loehr sein ganzes Können aufbieten, um gegen Müschenbachs Jannik Zeuner zu parieren.

Das Spiel wogte nun hin und her – ohne klare Vorteile für eines der beiden Teams. So bedurfte es einer Standardsituation, die die Müschenbacher zur neuerlichen Führung nutzten. Benny Walkenbach stand am langen Eck goldrichtig und nickte einen Eckball von Andreas Bleich ein (30.).

Direkt zu Beginn der zweiten Hälfte feuerte der unermüdliche Emser Spielertrainer Kay Ludwig seine Mannen an: „Jungs, glaubt an euch!“ Das nahm sich vor allem Darius Werner zu Herzen, der viel Druck über die rechte Seite entwickelte. Er tankte sich gekonnt in den gegnerischen Sechzehner durch, wo er nur durch ein Foulspiel gebremst werden konnte. Den fälligen Strafstoß von Elia Brustolon hielt Julian Schmitz jedoch bravourös (47.). „Das war wohl ein Knackpunkt in unserem Spiel“, meinte Kay Ludwig hinterher. „Wenn wir ausgeglichen hätten, wäre das Spiel vielleicht ganz anders verlaufen.“

Nun nahm das Schicksal seinen vorgezeichneten Lauf. Bad Ems war weiterhin sehr bemüht und lockerte die Abwehr. Letztlich mussten sie auch dem hohen Tempo Tribut zollen. Das nutzte die Elf von Gästetrainer Volker Heun gnadenlos durch Konter. Jan Nauroth (68. und 82.), Tim Kevin Zeiler (83. und 90.) sowie Maximilian Mies (71.) zeichneten für die restlichen Treffer verantwortlich.

So war Volker Heun froh, dass das Spiel „sportlich vernünftig über die Bühne“ ging. Kay Ludwig stellte sich vor seine Mannschaft: „Alle haben toll gekämpft, doch gegen Ende ließ bei meiner jungen Elf die Kraft nach.“

 

 

TuS Montabaur zwingt SV Windhagen in ein Entscheidungsspiel

Benedikt Lauers Team gewinnt mit 5:3 nach 0:2-Rückstand

 

Das ist ganz bitter für den SV Windhagen: Nur ein Punkt fehlte dem Bezirksligisten vor dem letzten Spieltag zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Rheinlandliga. Doch der SVW patzte ausgerechnet zu Hause nach 2:0-Führung noch mit 3:5 (1:0) gegen den TuS Montabaur. Nun müssen die Windhagener ein Entscheidungsspiel gegen die punktgleiche SG Ellingen/Bonefeld/ Willroth austragen. Doch Hut ab vor Montabaur: Der Tabellenachte kämpfte 90 Minuten lang, obwohl es für die Kreisstädter um nichts mehr ging.

 

Die Windhagener Spieler sackten nach dem Schlusspfiff enttäuscht auf den Kunstrasen. Der große Traum vom Erringen der Meisterschaft vor eigenem Publikum war jäh zu Ende. Ein Punkt hätte schon gereicht, doch nach dem 3:5 ist nun Nachsitzen angesagt. Am schnellsten fasste sich Routinier Labinot Prenku. Er trommelte seine Mitspieler zusammen und schwor sie ein. „Ab morgen geben wir wieder richtig Gas. Jetzt müssen wir halt noch einmal gewinnen.“

Auch der sichtlich enttäuschte SV-Trainer Martin Lorenzini zeigte sich schnell wieder kämpferisch: „Noch ist nichts verloren. Wir haben noch eine Chance – und die werden wir nutzen.“

Doch dann wird es wohl deutlich schwerer werden, den dritten Aufstieg seit 2013 unter Dach und Fach zu bringen. Eigentlich waren sie nach 50 Minuten schon mit mehr als anderthalb Beinen in der Rheinlandliga, als Matthias Metzen mit einem Doppelpack (11., 50.) für ein beruhigendes 2:0 gesorgt hatte. Niemand unter den 280 Zuschauern hätte sich zu diesem Zeitpunkt vorstellen können, dass die bis dahin in der Rückrunde noch ungeschlagenen Gastgeber mindestens drei Tore kassieren könnten. Doch Montabaur zeigte Moral.

Die Mannschaft von Trainer Bennedikt Lauer drehte innerhalb von 13 Minuten die Partie und führte plötzlich nach Treffern von Leutrimm Husaj (58., 71.) und dem zwischenzeitlichen 2:2 durch Mario Denker (64.) mit 3:2 in Windhagen. Kurz vor 17 Uhr deutete alles auf Entscheidungsspiel hin. Doch Windhagen kam nur vier Minuten später durch Christopher Alt (75.) zum 3:3 und war zum diesem Zeitpunkt wieder aufgestiegen. Die Zuschauer klatschten und feierten ihre Mannschaft. Doch dann zerstörte Karol Obrebski (77., 85.) mit dem insgesamt dritten Doppelpack nach Metzen und Husaj in dieser Partie alle SV-Hoffnungen. Der TuS führte 5:3 und schaukelte den Sieg sicher über die Zeit.

 

„Es tut mir leid für Windhagen“, sagte TuS-Trainer Benedikt Lauer. „Doch wir wollten uns nicht dem Vorwurf einer Wettbewerbsverzerrung aussetzen. Nach dem 2:7-Ausrutscher gegen Weitefeld wollten wir uns mit einer vernünftigen Leistung in die Sommerpause verabschieden. Das ist gelungen, ich bin stolz auf meine Mannschaft“, analysierte Lauer, der seine Elf taktisch und kämpferisch optimal eingestellt hatte.

 

 

Elbert macht's zum 13. Mal

SG spielt gegen die Wirgeser Reserve erneut Unentschieden

 

Die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen bleibt sich treu. Die Aufsteiger sind die Unentschieden-Könige der Saison in der Fußball-Bezirksliga. Zum 13. Mal holten sie beim 2:2 (1:1) am letzten Spieltag einen Punkt. Gegner war die Reserve der Spvgg EGC Wirges, die für die kommende Saison wohl abgemeldet wird.

 

„Ich glaube, wir haben bei allen 13 Unentschieden in dieser Saison geführt. Scheinbar sind wir nicht in der Lage, die Dreier mitzunehmen. Da gibt es was aufzuarbeiten“, schmunzelte Elberts Trainer Michael Diel nach der Partie und fügte gleich an: „Aber natürlich ist der Saisonverlauf für einen Aufsteiger in Ordnung, auch wenn wir heute mal wieder hätten gewinnen müssen.“ In der Tat hatte seine Mannschaft mehr als genug Chancen, beim Stand von 2:1 den Deckel drauf zu machen. Jedoch scheiterten die Einheimischen entweder an der eigenen Unzulänglichkeit oder am gut reagierenden Wirgeser Schlussmann Philip Gelhard. Und so kam es, wie es kommen musste: Marvin Severin umkurvte bei seinem Sololauf über die linke Seite mehrere SG-Verteidiger und egalisierte mit seinem Schuss ins lange Eck den Spielstand fünf Minuten vor dem Ende ein zweites Mal.

Schon wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff war der Flügelspieler über seine Seite durchgebrochen um das 1:1 zu erzielen, Elbert-Keeper Kevin Jung war an seinem Abschluss zwar noch dran, konnte den Ball aber nicht mehr um den Pfosten lenken.

Auch aufseiten der Gastgeber gab es in dem Spiel, das den Zuschauern ein fröhliches Hin und Her mit vielen Torchancen bot, einen Doppeltorschützen. Jonas Klotz hatte sich in der 35. Minute zunächst gut gegen Gabriele Carrozzo durchgetankt und anschließend Gelhard ausgeguckt und überlupft. Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel war er erneut zur Stelle, als der EGC-Torhüter einen harmlosen Schuss von Markus Griebe nicht festpackte.

„Ich bin jetzt im siebten Jahr Trainer, aber so eine Saison habe ich noch nicht erlebt. In Wirges ist in diesem Jahr einiges drunter und drüber gegangen“, fasste EGC-Spielertrainer Stefan Schäfer die Runde zusammen. Er bestätigte zugleich die Abmeldung der zweiten Mannschaft der Wirgeser, ließ seine eigene Zukunft aber noch offen. „Thomas Arzbach ist auf mich zugekommen, aber ob ich in meinem Alter noch Rheinlandliga spielen möchte, weiß ich noch nicht“, erklärte der 35-Jährige.

 

 

 

Lars Zielinski krönt die beste Osterspaier Saison seit Jahren

FSV gewinnt in letzter Minute 2:1 gegen Wissen – Auch Knop trifft

 

 

„Die beste Saison seit Jahren“, so formulierte es Trainer Nico Helbach, ist für die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen dank eines 2:1-Heimerfolgs über den VfB Wissen auf dem zehnten Tabellenplatz der Bezirksliga Ost zu Ende gegangen. Den Dreier zum schönen Abschluss haben sich die Grün-Weißen redlich verdient, auch wenn er erst in der Schlussminute gesichert wurde.

„Das Ergebnis geht in Ordnung, Osterspai hatte einen Tick mehr Power“, bestätigte Gäste-Trainer Dennis Reder. Dabei setzte seine Elf den ersten nennenswerten Akzent: Maik Schnell traf auf Pass Alexander Rosins die Latte (23.). Dennis Kohl hatte kurz vor der Pause per Nachschuss noch eine gute Gelegenheit. Aus optischer Überlegenheit resultierten jedoch kaum Abschlüsse. In dieser Hinsicht verbuchte die FSV Pluspunkte.

Thomas Lemler war der erste Spieler der Einheimischen, der in günstige Schussposition geriet, er verzog knapp (26.). Erfolgreicher war Adrian Knop, als ihn Kapitän Antony Henrykowski nach einem Ballverlust der Wissener in halblinker Position bediente. Der Torjäger markierte seinen 23. Saisontreffer, das entspricht der Hälfte der Osterspaier Gesamtausbeute. Knop sogar erhöhen können, doch er traf den Ball nicht voll (38.).

Beide Mannschaften waren nicht frei von Personalsorgen, die Wissener taten sich besonders schwer. Sie hatten lediglich drei A-Junioren auf ihrer Bank sitzen, die nach einer knappen Stunde dann alle auf dem Feld standen. „Wir gehen absolut auf dem Zahnfleisch“, klagte Reder und betonte, dass die Niederlage nicht auf den Einsatz der Nachwuchsspieler oder den unebenen Platz zurückzuführen war.

„Wir hatten von Anfang an wenig Ordnung drin“, und was vorhanden war, ging noch stückweise verloren. So besaßen die Osterspaier die Chancen mit der höheren Qualität. Wieder war es Knop, der von einem Steilpass Henrykowskis profitierte, diesmal aber an VfB-Torwart Marvin Scherreiks scheiterte (58.). Auch gegen Lars Zielinski, der ein feines Solo zeigte, parierte der Keeper gekonnt (75.).

Auf der Gegenseite verhinderte Martin Paasch ein Eigentor und Max Kirchner klärte bei einem Kopfball Rosins (68.). Viel war das nicht, beim Ausgleich musste schon ein Tormann-Fehler helfen: Martin Imrisek im FSV-Gehäuse ließ einen Flankenball Philipp Bedranowskys fallen, sodass Dennis Kohl abstauben durfte (76.). „Das war ein Geschenk, aus dem Spiel hätten wir wohl nicht getroffen“, so Reder.

Doch die Gastgeber hatten noch einen großen Moment am Ende einer hervorragenden Saison. Adrian Knop hatte auf der rechten Seite plötzlich reichlich Raum und legte für Lars Zielinski auf, der zum 2:1 einschob. Helbach sprach anschließend noch „ein Riesen-Kompliment an die Mannschaft aus“, die final 34 Punkte gesammelt hat, denn „kaum jemand hätte gedacht, dass wir die Klasse halten“.

 

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[ Letzte Änderung: 19. Oktober 2018 ]