SV Hundsangen e.V. 1926

19.05.2016, 18:19, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga, letzter Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

SG Hundsangen/Obererbach - SG Puderbach/Urbach

 

"Die Steine hat man fallen gehört in Hamm", berichtet Hundsangens scheidender Trainer Egid Hannappel über den jüngsten Auswärtserfolg, der den Klassenverbleib sicherte. Nun kann seine Mannschaft am Sonntag befreit aufspielen gegen den Tabellenletzten SG Puderbach.

Die Gäste besitzen noch eine theoretische Chance, nicht abzusteigen. Das könnte ihnen gelingen, wenn sie mit einem Sieg eventuell ein Entscheidungsspiel um Platz 14 erzwingen. Die Hundsangener wollen jedoch sportlich dagegenhalten und eine starke Mannschaft aufstellen, wenngleich Hannappel einigen Leuten Einsatzzeit gönnen möchte, die sonst nicht so sehr zum Zuge kamen. Für einige der brasilianischen Spieler ist die Saison bereits zu Ende, sie sind nach Hause geflogen.

 

 

SV Windhagen - TuS Montabaur

 

Anständig aus der Saison verabschieden und mit einem guten Gefühl in die Pause gehen will der TuS Montabaur, der am Sonntag zum SV Windhagen reist.

Der Kontrahent steht allerdings für Premium-Qualität in der Bezirksliga Ost, denn Windhagen führt die Tabelle an und braucht nur noch einen Punkt. Montabaurs Trainer Benedikt Lauer spricht vom "fast sicheren Meister". Der TuS hat nichts zu verlieren, will eine gute Leistung abrufen und sich nicht 90 Minuten lang hinten reinstellen. Schwieriger gestaltet sich offenbar die Arbeit am Kader für die Saison 2016/17. Wie Lauer mitteilt, haben mittlerweile vier Spieler, die sich den Montabaurern anschließen wollten, wieder abgesagt. Ausgang offen. Vom FV Engers soll Torwart Marcel Kemper in die Kreisstadt wechseln.

 


FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - VfB Wissen

 

Entspannt darf die FSV ihr letztes Heimspiel gegen den Ex-Regionalligisten angehen. Der Klassenverbleib ist vorzeitig gesichert. Allerdings ist tabellarisch noch einiges machbar: Von den Rängen 9 bis 13 ist noch jede Endplatzierung denkbar. Zudem möchten die Osterspaier den letzten Platz in der Heimtabelle verlassen, auswärts haben sie bisher einen Zähler mehr geholt als daheim.

Über den 30. Spieltag hinaus soll möglichst viel "so bleiben, wie es ist", wünscht sich Trainer Nico Helbach, der ebenso wie Co-Trainer Sebastian Weinand im Amt bleibt. Er hofft, dass es keine Abgänge aus der Mannschaft gibt. Auch was Torjäger Adrian Knop anbelangt, ist er optimistisch, "dass er bei seinen Kumpels bleibt". Zugänge könnten erneut aus der eigenen Jugend ins Bezirksligateam kommen.

Der VfB möchte an die Darbietung aus der Begegnung mit dem SV Windhagen anknüpfen, die seine Elf nur knapp mit 0:1 verlor, erklärt Trainer Dennis Reder. "Das war eine gute Leistung", lobt er. Ähnlich soll es nach der langen Anfahrt weitergehen, wobei "wir personell auf dem Zahnfleisch gehen". Sieben potenzielle Stammkräfte hätten in der Rückrunde permanent gefehlt. Nun hat sich Lucas Brenner an der Schulter verletzt. Lukas Deger kehrt vermutlich in die Mannschaft zurück. Torben Wäschenbach droht eine Operation. Über die Saison hinaus setzt Dennis Reder darauf, dass der Kader wie auch der Trainerstab des VfB zusammen bleiben. Über Neuzugänge werde derzeit verhandelt, mit konkreten Ergebnissen rechnet der Coach in naher Zukunft.

 

 

VfL Bad Ems - SG Müschenbach/ Hachenburg.

 

 

"Wir wollen einfach versuchen, das Spiel zu gewinnen und sehen, was dabei herauskommt", sagt der Bad Emser Trainer Kay Ludwig vor dem Spiel gegen die SG aus dem Westerwald. Die Konstellation rund um die Auf- und vor allem Abstiege in höheren Klassen führen möglicherweise dazu, dass der 14. Tabellenplatz, den der VfL derzeit einnimmt, genügen dürfte, um nicht doch die Bezirksliga Ost in Richtung A-Klasse verlassen zu müssen.

Personalprobleme plagen Kay Ludwig, der erneut selbst auflaufen will, aber auch beim Saisonfinale. "Die Jugend hat sich gewandelt: Fußball hat nicht mehr den großen Stellenwert", bedauert er. Wer Urlaubsfahrten oder Geburtstagsbesuche während des Abstiegskampfs höher ansiedele als den Sport, der könne in der Bezirksliga nicht bestehen. Das sei letztlich der Grund, weshalb Bad Ems trotz reifer Spielanlage nun 14. sei und nicht wie angestrebt auf einem einstelligen Platz stehe.

"Einen vernünftigen Abschluss im letzten Spiel" erhofft sich Müschenbachs Trainer Volker Heun. Dazu will er nochmal etwas Spannung in der Mannschaft aufbauen. "Der letzte Eindruck bleibt irgendwie haften", ist dem erfahrenen Coach klar. Er selbst findet die aktuelle Entwicklung zur Bedeutung des drittletzten Platzes interessant und fragt sich, ob diese Position ausreichend sein wird.

In Müschenbach ist die Situation deutlich klarer. Volker Heun betreut in der nächsten Saison weiterhin die erste Mannschaft und setzt darauf, "die Mannschaft weitgehend zusammenhalten zu können". Was die Frage nach Neuzugängen für die SG anbetreffe, so könne er momentan noch keinen Vollzug melden.

 

 

 

SG Westerburg/Gemünden - VfL Hamm

 

 

"Wir wollen unbedingt das letzte Spiel gewinnen", sagt Westerburgs Trainer Oliver Meuer vor dem Vergleich mit dem VfL Hamm. Für beide Teams geht es faktisch um nichts mehr. Die Gastgeber können immerhin noch den VfB Wissen von Platz fünf verdrängen.

Mario Wasna wird auf Seiten der Einheimischen sein letztes Spiel bestreiten, denn er zieht sich altersbedingt zurück. Der Pass des Routiniers werde aber bei der SG Westerburg bleiben. Ansonsten gibt es aktuell nach den Worten des Trainers wenig Spruchreifes zur Kaderplanung für die kommende Saison mitzuteilen: "Wir warten noch auf Zusagen", erzählt Meuer.

Der VfL Hamm blickt auf eine starke Saison im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die Bezirksliga zurück. Am Pfingstwochenende lief allerdings gar nichts zusammen beim 0:4 gegen die SG Hundsangen. "Das war ein gebrauchter Tag, so wollten wir uns nicht im letzten Heimspiel verabschieden", gesteht Trainer Jens Hanas. Umso mehr gelte es, in Gemünden einen ordentlichen Abschluss zu finden. Fehlen werden voraussichtlich der am Sprunggelenk verletzte Jonas Raack und Dennis Schlesinger, der an einem Muskelfaserriss laboriert. Insgesamt gebe es viele Angeschlagene, zudem spielt die A-Jugend parallel und kann keine Spieler abgeben. Verlassen wird den VfL Philipp Höhner, der in Siegburg wohnt und künftig beim FC Hennef als Co-Trainer der A-Junioren tätig sein will.

 

 

SG Weitefeld - VfB Linz

 

 

"Zum Abschluss ein schönes Fußballspiel für die Leute" wünscht sich Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt. Gegner ist der VfB Linz, somit tritt der Vierte gegen den Dritten an, was auf fußballerische Qualität hoffen lässt. Beim 7:2 in Montabaur boten die Weitefelder zuletzt ein buntes Trefferbild. "Für die Trainer war das nichts", erklärt Mockenhaupt aufgrund fragwürdiger Defensivleistungen. Gegen Linz soll Dennis Penk für ein paar Minuten zum Einsatz kommen, ehe er nach Malberg wechselt. Florian Kempf schafft es wohl erst zur "dritten Halbzeit", denn er muss eigens aus Hamburg anreisen.

SC Berod-Wahlrod - SG Ellingen/ Bonefeld/Willroth (Sonntag, 14.30 Uhr). Thomas Schäfer hätte sich nach sieben Jahren als Spielertrainer des SC Berod gerne unter anderen Vorzeichen zurückgezogen. "Das tut weh", sagt er vor dem letzten Saisonspiel über die schlechte sportliche Situation. Dennoch hat der Vorletzte noch eine Chance auf den Klassenverbleib. Doch Gegner ist am Sonntag ausgerechnet der Tabellenzweite SG Ellingen, der noch die Meisterschaft erringen kann.

Thomas Schäfer verbreitet momentan keinen großen Optimismus mehr. "Der Glaube fällt schwer", erzählt er und fühlt sich als Sportlicher Leiter verantwortlich, er habe wohl "als Trainer irgendwo versagt". "Auch die Mannschaft muss sich hinterfragen", fährt er fort. Er selbst habe alles gegeben, der eine oder andere Spieler könne dies in der Nachbetrachtung nicht von sich behaupten. Nur drei Punkte aus den jüngsten elf Partien tragen zur schlechten Stimmung bei. Die Lage sei "bitter und enttäuschend".

 

 

 

 

SG Elbert/Welschneudorf - Spvgg EGC Wirges II

 

"Entspannt waren die Jungs vorige Woche schon", sagt Elberts Trainer Michael Diel. Prompt verloren sie 0:1 beim Schlusslicht Puderbach. Auch vor dem "kleinen Derby" mit der Wirgeser Reserve in Niederelbert sei es schwierig, Motivation aufzubauen. Beide Mannschaften stehen jenseits von Gut und Böse. Diel spricht von "Spielen ohne Wert und Aussage", nachdem der Aufsteiger trotz zäher Rückrunde seine Ziele erreicht hat. Wichtiger erscheint da, dass der Trainer auch im achten Jahr bei der SG weitermacht und sich drei Zugänge abzeichnen. Andere Gespräche laufen noch, um den Kader von 16 auf 18 Mann zu erweitern. Drei oder vier Spieler hören aus beruflichen Gründen auf.

Ein "Spiel ohne Wert" sieht gleichfalls Spielertrainer Stefan Schäfer vor sich und der EGC Wirges II. Er ist froh, dass zu Pfingsten gegen Berod-Wahlrod der Klassenverbleib gesichert wurde und "einige Spieler eine sehr gute Leistung abgerufen haben". Wer am Sonntag in Niederelbert aufläuft, entscheide sich wieder kurzfristig. Genauso wirken sich die komplexen Vorgänge um den Wirgeser Fußball weiter aus. "Es wird in den nächsten Wochen in Wirges und Umgebung spannend bleiben", prophezeit Stefan Schäfer. Aufgrund der unklaren Zukunft und zahlreicher offener Fragen rund um Mannschaftsmeldungen und Klassenzugehörigkeiten kündigt er selbst das Ende seiner Tätigkeit als Übungsleiter bei der EGC an. "Definitiv nicht" werde er als Trainer des Reserve-Teams in die neue Saison gehen.

 

 

SC Berod-Wahlrod - SG Ellingen/ Bonefeld/Willroth

 

Thomas Schäfer hätte sich nach sieben Jahren als Spielertrainer des SC Berod gerne unter anderen Vorzeichen zurückgezogen. "Das tut weh", sagt er vor dem letzten Saisonspiel über die schlechte sportliche Situation. Dennoch hat der Vorletzte noch eine Chance auf den Klassenverbleib. Doch zu Gast ist am Sonntag in Berod ausgerechnet der Tabellenzweite SG Ellingen, der noch die Meisterschaft erringen kann. Thomas Schäfer verbreitet momentan keinen großen Optimismus mehr. "Der Glaube fällt schwer", erzählt er und fühlt sich verantwortlich, er habe wohl "als Trainer irgendwo versagt. Auch die Mannschaft muss sich hinterfragen", fährt er fort. Er selbst habe alles gegeben, der eine oder andere Spieler könne dies in der Nachbetrachtung nicht von sich behaupten. Nur drei Punkte aus den jüngsten elf Partien tragen zur schlechten Stimmung bei. Die Lage sei "bitter und enttäuschend".

 

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Datenschutzerklärung ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 22. September 2018 ]