SV Hundsangen e.V. 1926

20.09.2011, 08:46, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga News

Von: rhein zeitung

Mit ihm oder ohne ihn? Nieverns Coach Wickert stellt Spieler vor die Wahl


Björn Wickert zählt mit 29 Jahren zu den ganz Jungen unter den Fußballtrainern, klare Worte scheut er deswegen aber nicht. Im Gegenteil: Nach der enttäuschenden 1:6-Pleite gegen die starke SG Hundsangen/Obererbach forderte der Coach der SG Nievern/Fachbach einen Vertrauensbeweis ein. Mit ihm oder ohne ihn, das ist jetzt die Frage. "Ich habe den Spielern in der Kabine gesagt, dass sie sich überlegen sollen, ob sie mit mir weitermachen wollen oder nicht", erklärte Wickert am Montagnachmittag auf Nachfrage der Rhein Zeitung

 

"Wer nicht trainiert, spielt nicht. Und wer keine Leistung bringt, kann gleich daheim bleiben." Nieverns Trainer Björn Wickert stellt die Vertrauensfrage und macht eine klare Ansage.

 

Bis Dienstagabend kann sich jeder Spieler der Grün-Weißen seine Gedanken dazu machen, kann abwägen, ob ihm die weitere Zusammenarbeit mit dem jungen Übungsleiter, der erst zum Saisonbeginn sein Amt angetreten hat, sinnvoll erscheint. "Ich will auf alle Fälle weitermachen", betont Wickert. "Es muss nur jedem klar sein, dass es so, wie es bisher gelaufen ist, nicht weitergehen kann."

Nach vier Spielen lag Nievern voll im Soll: zwei Siege, ein Remis, eine Niederlage, Platz fünf - alles wunderbar. Dann folgten drei Niederlagen: das 0:1 im Derby gegen Bad Ems, das 0:4 in Puderbach und am Sonntag das 1:6 gegen Hundsangen. Folge: Von Platz fünf ist die SG auf den zwölften Rang abgestürzt. Und nicht nur das beunruhigt den ehemaligen Rheinlandliga-Spieler Wickert. Es ist die Art und Weise, wie seine Mannschaft aufgetreten ist, die dem 29-Jährigen zu denken gibt. Vor allem die Einstellung habe in allen drei Spielen zu wünschen übrig gelassen. "Ich habe alles vermisst", sagt er. "Wir sind nicht energisch genug in die Zweikämpfe gegangen und haben auch fußballerisch nicht mehr überzeugt."

Deshalb zieht er früh die Reißleine und sagt: "Es geht gegen den Abstieg, das muss jedem bewusst werden. Die nächsten Wochen werden knüppelhart." Und der SG-Coach ergänzt: "Wenn sich die Mannschaft dafür entscheidet, mit mir weiterzuarbeiten, dann wird sich einiges ändern. Dann kann ich in dieser ernsten sportlichen Lage nicht mehr der Freund oder Kumpel sein, dann bin ich der Trainer."

 

 

Der Gewinner des Bezirksliga-Nachholspiels in Stahlhofen rückt ins Mittelfeld vor

 

Die FSG Stahlhofen/Holler holt in der Bezirksliga Ost am Mittwoch, 19.30 Uhr, ihr Punktspiel gegen den SC Berod-Wahlrod nach, das am 26. August wegen eines heftigen und lange andauernden Gewitters nicht angepfiffen werden konnte. Beide Mannschaften waren am vergangenen Wochenende erfolgreich. Das gastgebende Team von Spielertrainer Timo Kelterbach feierte mit dem 5:2-Sieg bei der DJK Neustadt-Fernthal endlich den ersten Dreier dieser Spielzeit. Der SC Berod-Wahlrod bezwang zu Hause in einer ebenso torreichen und turbulenten Begegnung das Schlusslicht SG Miehlen/Nastätten denkbar knapp mit 4:3. Für die Gastgeber wird es unter anderem darauf ankommen, Berod-Wahlrods Spielertrainer Thomas Schäfer auszuschalten, der gegen Miehlen zwei Treffer selbst erzielte und die beiden anderen vorbereitete. Der Gewinner der Partie am Mittwochabend wird den Sprung ins sichere Tabellenmittelfeld schaffen. Derzeit weisen die Stahlhofener sechs, die Gäste sieben Punkte auf.

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