SV Hundsangen e.V. 1926

04.04.2012, 17:45, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Allgemein

Bezirksliga Vorschau

Von: rhein zeitung

SG Bruchertseifen/Eichelhardt - SG Hundsangen (Sa., 17 Uhr).


Hundsangens Trainer Ralf Hannappel hat eine ganz einfache Rechnung: "So lange wir gewinnen, bleibt der Abstand zu den Verfolgern zumindest gleich." So will er angesichts der weiterhin angespannten Personalsituation auch am Samstag nur auf Ergebnis spielen. "Der Ballbesitz ist für uns derzeit nicht die zentrale Messgröße, sondern die Tatsache, wie schnell wir nach vorne spielen." Denn die SG Bruchertseifen/Eichelhardt misst er keinesfalls an ihrem Tabellenplatz. "Die haben in der Hinrunde einige Male gezeigt, wie gut sie spielen können. Warum sie jetzt so weit von dem weg sind, was sie eigentlich vorhatten, weiß ich nicht." Für ihn zähle nur, den achten Auswärtssieg einzufahren.

 

Seit drei Spielen wartet die SG Bruchertseifen (13./23) auf einen Punktgewinn. Stellt sich die Frage, ob nun mit der SG Hundsangen (1./46) der richtige Gegner zur rechten Zeit kommt? "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und haben wenig bis gar nichts zu verlieren", beschreibt Bruchertseifens Spielertrainer Torsten Ratzi die derzeitige Lage und beschließt: "Hundsangen könnte durchaus genau zum richtigen Zeitpunkt kommen." Wobei Ratzi die Verletztenliste nach wie vor Kopfschmerzen bereitet. So werden in René und Marcus Meyer sowie Valdet Krasniqi drei wichtige Stützen fehlen. Mut machen dürfte zumindest das Hinspiel, in dem der Spitzenreiter mit 0:3 seine bislang höchste Saisonniederlage quittieren musste. "Das war unser bestes Saisonspiel, ein absolutes Highlight", erinnert sich Ratzi.

 

 

SC Berod-Wahlrod - VfL Bad Ems (Sa., 17 Uhr).

 

Wer ein Spektakel erleben will, der sieht am besten dem SC Berod-Wahlrod (8. Platz/33 Punkte) zu. So auch vergangene Woche, als das Team von Spielertrainer Thomas Schäfer in Miehlen zur Pause quasi aussichtslos mit 0:4 zurücklag, am Ende aber doch noch einen Punktgewinn bejubeln durfte. "Bei uns ist immer was los", schmunzelt Schäfer, "wobei ich darauf im Hinblick auf meine Nerven auch gut und gerne verzichten kann." Der VfL Bad Ems (6./34) ist für den Spielertrainer in dieser Saison die Überraschung schlechthin: "Bei unserem 2:1-Erfolg im Hinspiel war das mit der schwächste Gegner, gegen den wir in dieser Saison gespielt haben. Dass die aber momentan auf Platz sechs stehen, zeugt von Qualität." Qualitativ verstärkt hat sich auch der SC für die Spielzeit 2012/13 mit Torjäger René Nagel, der zuletzt für die Siegtaler Sportfreunde auflief. Darüber hinaus werden zur neuen Saison Torwart Constantin Redel (SG Neitersen), Peter Ostermann (SG Mündersbach) und Kevin Weller (SSV Almersbach) den Kader ergänzen.

 

 

SG Neitersen/Altenkirchen - SG Nievern (Sa., 17 Uhr).

 

Auch wenn hinsichtlich der diesjährigen Punkteausbeute noch nicht alles rund zu laufen scheint bei der SG Neitersen (3./40), sieht Trainer Torsten Gerhardt bei seiner Mannschaft seit den jüngsten beiden Spielen doch einen deutlichen Aufwärtstrend: "Wille und Einsatz haben gestimmt. Wir haben es einfach verpasst, Tore zu schießen", meint Gerhardt rückblickend auf das 1:1 in Westerburg am vergangenen Spieltag. An der Einstellung hapert es bei den Neitersern wie noch vor rund zwei Wochen bei der peinlichen 2:5-Pleite bei Schlusslicht Neustadt also nicht. Die wird auch gegen die SG Nievern (12./25) wieder gefragt sein, zumal da noch eine Rechnung offen ist. Gerhardt: "Beim 0:4 im Hinspiel wurden wir von denen ganz schön vermöbelt. Das haben wir natürlich nicht vergessen..."

 

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Miehlen (Sa., 17.30 Uhr).

 

Zwei sowohl knappe als auch unglückliche 0:1-Niederlagen kassierte die SG Weitfeld (4./37) zuletzt. Nach den beiden Auswärtsspielen in Stahlhofen und bei "Angstgegner" Montabaur (vierte Pleite im vierten Aufeinandertreffen) darf das junge Team von Trainer Volker Heun an diesem Samstag aber wieder daheim antreten. Dabei ist in der akut abstiegsgefährdeten SG Miehlen (14./19) aber ein Gegner zu Gast, der ob der jüngsten Auftritte mit Vorsicht zu genießen ist. Heun: "Schon beim 1:1 in Miehlen haben wir große Probleme gehabt. Die wehren sich mit Händen und Füßen gegen den Abstieg, daher sollte man sich davor hüten, die zu unterschätzen."

 

 

SG Guckheim/Kölbingen - TuS Montabaur.


Durch die "geschenkten" drei Punkte aus dem Spiel gegen Siegtal sind die Guckheimer auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. "Als Verfolger sehen wir uns aber nicht", bleibt Trainer Stefan Schäfer zurückhaltend. Wir sind Zweiter, mehr nicht." Was aber nicht heißt, dass man am Tabellenführer aus Hundsangen nicht dranbleiben will. "Wir haben in ein paar Wochen noch ein Heimspiel gegen die. Es wäre doch für alle schön, wenn aus dem Derby ein Spitzenspiel würde."

Doch dafür müssen natürlich auch die Spiele davor erfolgreich bestritten werden. Und dies wird schwierig genug. Denn mit dem TuS Montabaur stellt sich am Donnerstag eine Mannschaft vor, die unter ihrem neuen Trainer Wolfram Kohns deutlich effektiver ist. "Er scheint in der Lage zu sein, aus den spielstarken Einzelspielern eine Mannschaft zu formen", warnt Schäfer.

Wie effektiv die Mannschaft ist, zeigte sie am Sonntag beim knappen 1:0-Sieg gegen Weitefeld-Langenbach. Kohns freute sich über den Sieg, meinte aber auch: "Nach der Pause hatten wir doch keine Chance mehr und zeigten enorme Defizite im Spielaufbau." Wie auch immer, in der Tabelle sind die Montabaurer binnen drei Spielen auf Platz fünf vorgerückt. Auswärts reichte es in dieser Saison zu vier Siegen, Guckheim gewann zu Hause sechsmal.

 

 

SG Westerburg/Gemünden - FSG Stahlhofen/Holler.


Wenn man 1:1 gegen den Tabellenzweiten spielt, sollte man als abstiegsgefährdeter Aufsteiger eigentlich zufrieden sein. Doch weil der Ausgleich wieder einmal in der Nachspielzeit hingenommen werden musste, haderte Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer nach dem 1:1 gegen die SG Neitersen/Altenkirchen. Denn der späte Treffer war in dieser Saison kein Einzelfall. "Ich habe einmal nachgeschaut. Wir haben in dieser Saison in den letzten Minuten zwölf Punkte verspielt. Man kann ja in der Tabelle sehen, wo wir ständen, hätten wir davon nur die Hälfte mehr geholt."

Die Stahlhofener haben sich durch ihren 2:1-Arbeitssieg gegen Neustadt-Fernthal etwas von den Abstiegsrängen absetzen können. "Ein Sieg in Westerburg wäre jetzt natürlich ein echter Befreiungsschlag", weiß Trainer Manfred Otto und setzt auf seine altbewährte Taktik, seine Mannschaft nicht unter taktische Zwänge zu setzen. "Das funktioniert bei unserer jungen Mannschaft nicht. Die hat ihre Stärken in der Offensive. Deshalb lasse ich sie laufen." Wenn das so wie im Hinrundenspiel gelingt, wäre aus Stahlhofener Sicht alles prima. "Da haben die uns beim 0:5 gedemütigt", erinnert sich Oliver Meuer nur ungern. Personell sieht es bei beiden Teams recht gut aus,

 

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