SV Hundsangen e.V. 1926

27.10.2016, 18:47, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 12.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

VfB Wissen - SG Hundsangen/Obererbach (Sonntag, 14.30 Uhr)

 


Wissens Trainer Dennis Reder hat sich Rat bei Ewald Lienen geholt. Indirekt eher, aber die Videos aus einer Pressekonferenz mit dem Trainer des FC St. Pauli geben nach seinen Worten das wieder, was auch beim VfB wichtig ist. Kollektiven Einsatz und die Bereitschaft, Fehler des Nebenmannes auszubügeln, hat Lienen zum Beispiel verlangt.

"Das passt zu unserer Situation", sagt Reder. Die Taktik sei egal, wenn man nicht laufe und fighte. Personell hat er es weiterhin nicht leicht, doch Hoffnungen ruhen auf der Rückkehr des erfahrenen Sebastian Land in die Abwehr. Es fehlen jedoch nach wie vor Spieler wie Till Niedergesäß, Philipp Freudenberg, Silas Honeiser oder Adriano Oppedisano. Bei Fation Foniq steht eine Untersuchung an, Maik Schnell wurde aus dem Kader für das Heimspiel gestrichen.


Spannend dürfte es werden an der Sieg, ahnt Hundsangens Spielertrainer Martin Schlimm. Schließlich haben seine SG und der VfB Wissen beide bisher 14 Punkte gesammelt bei einem identischen Torverhältnis von 22:20. Die Hundsangener dürfen mit Selbstbewusstsein anreisen, denn auswärts geben sie in dieser Saison eine sehr gute Figur ab, was sie zuletzt beim 4:0 in Bad Ems bestätigten.

"Das war gut für die Moral", berichtet Schlimm und warnt zugleich: "Wissen ist eine Hausnummer." Das Spiel am Sonntag könnte richtungsweisend sein und der SG die Perspektive eröffnen, langfristig nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Zwei wichtige Offensivkräfte fehlen allerdings in Person von Sebastian Schneider und Kelvin Lima, der verreist ist. Tommy Brühl ist nach Krankheit wieder fit.

 


SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen - SG Emmerichenhain/Niederroßbach

 

"Gegen den Tabellenführer müssen wir uns steigern", sagt Elberts Trainer Michael Diel voraus. Seine Elf spielt eine passable Hinrunde, hat jedoch jüngst in Müschenbach verloren - zu einfache Gegentore und zu wenig Laufbereitschaft nennt der Coach als die Ursachen.

"Wir müssen jeden Sonntag 100 Prozent abrufen, wir kriegen nichts geschenkt", mahnt Diel und möchte, dass sich seine Leute an ihrer Leistung gegen Weitefeld orientieren, als sie wesentlich laufstärker und entschlossener auftraten. Personell ändert sich voraussichtlich nicht viel bei den Elbertern. Deren Reserve tritt bereits freitags an, sodass Ergänzungen des Bezirksliga-Kaders möglich sind.

"Wir kommen in der Liga gut zurecht, weil hier gut Fußball gespielt wird", erklärt Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic. Als Aufsteiger führt seine Elf die Tabelle an, was die Beobachter allerdings nicht vollends überrascht. Beim 7:1 über Osterspai hat sich zudem gezeigt, dass bei den Emmerichenhainern etliche Akteure in der Lage sind, Treffer zu erzielen - und nicht nur die bekannten Angreifer.

"Das gesamte Paket passt bei uns, wir haben keine Egoisten dabei", freut sich Mujakic. Außerdem äußert er sich froh darüber, am Sonntag auf dem Welschneudorfer Rasen und nicht auf dem Stahlhofener Kunstrasen antreten zu müssen. Nicht dabei sind der gesperrte Waldemar Funk und Marko Zelenika, der aus privaten Gründen verhindert ist. Torjäger Mario Pavelic ist derzeit angeschlagen.

 


VfL Hamm - SG Müschenbach/Hachenburg


Nachdem der VfL Hamm in Weitefeld seinen ersten Auswärtspunkt geholt hat, will die Mannschaft natürlich im kleinen Derby gegen Müschenbach nachlegen. Den Gegner schätzt VfL-Trainer Philipp Höhner als sehr laufstark ein, "aber wenn wir als Team auftreten, sollte etwas zu machen sein", appelliert er an die Geschlossenheit. Dass er auf seine Spieler bauen kann, betont der neue Trainer gerne: "Alle ziehen gut mit und setzen um, was wir besprochen haben. Es macht Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten." Zumal sich nun auch die erhofften Ergebnisse einstellen.

Zwei Verletzungen aus der Weitefeld-Partie sind allerdings noch auszukurieren. Insgesamt ist Philipp Höhner mit der personellen Situation aber weitgehend zufrieden. Von 18 machbaren Punkten hat die SG Müschenbach in den vergangenen Wochen 14 eingesammelt. Also will sich Trainer Volker Heun nicht beklagen im Vorfeld eines anstrengenden verlängerten Wochenendes, an dem die SG am Allerheiligen-Dienstag auch noch gegen Weitefeld antreten muss. Heun erkennt in den zwei Begegnungen die Chancen, sich in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen.

Leicht wird es jedoch nicht, denn Heun stuft den VfL Hamm als Verein ein, der "zu gut für die untere Tabellenhälfte ist". Geringe Trainingsbeteiligung, bedingt durch Studium und Beruf, verhinderten beim Gegner noch größere Fortschritte. Michael Trautmann und Michael Weyer sind für ihn die "überragenden Einzelspieler" auf Seiten der in dieser Saison sehr heimstarken Hammer.

 


SG Westerburg/Gemünden - TuS Montabaur


"Wir sind der krasse Außenseiter", betont Westerburgs Co-Trainer Steffen Dörner vor dem Vergleich mit dem Tabellenzweiten TuS Montabaur. Über die Taktik werde erst kurz vor dem Spiel entschieden, doch eine Devise ist unverrückbar: "Wir müssen den eigenen Schweinehund überwinden und uns auf den Kampf besinnen." Gute Defensivarbeit dürfte demnach die Basis sein, um gegen einen anerkannt starken Gegner bestehen zu können.

Dörner hält die Montabaurer für defensiv wie offensiv gut besetzt. Beim eigenen Aufgebot gibt es hingegen einige Lücken, da beispielsweise Justin Keeler und David Meuer gesperrt sind. Gleiches gilt für den Trainer Oliver Meuer, den Dörner an der Seitenlinie vertreten wird.

"Das wird am Sonntag brutalst schwierig", warnt Montabaurs Trainer Benedikt Lauer, "nur mit 100 Prozent Einstellung können wir bestehen." Genauso rigoros müsse seine Mannschaft bereit sein, die Bedingungen auf dem Westerburger Hartplatz anzunehmen. Er rechnet mit mehr Fehlern im Passspiel und bei der Ballannahme, aber "wir können auch gute Spiele auf einem Hartplatz machen".

Taktisch sind daher keine Umwälzungen zu erwarten: "Wir sind nicht die Mannschaft, die über lange Bälle kommen kann." Letztlich bietet die Partie für den TuS die Chance, eine positive Serie auszubauen, denn mittlerweile herrscht der Anspruch "oben dranzubleiben". Abgesehen von einigen kurzfristigen Ausfällen, die sich im Kader auffangen lassen, sind die Kreisstädter in dieser Saison frei von personellen Sorgen.

 


SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen - VfL Bad Ems

 

Nach zwei sieglosen Begegnungen steht die SG Weitefeld in ihren beiden anstehenden Partien am Sonntag und Dienstag unter Zugzwang, will man nicht den Anschluss ans Spitzentrio verlieren. Erster Gegner ist der VfL Bad Ems, gegen den vor allem die individuellen Fehler minimiert werden sollen. Die macht Trainer Jörg Mockenhaupt nämlich dafür verantwortlich, dass es zuletzt gegen den VfL Hamm nur zu einem 2:2 reichte und die SG sogar froh sein musste, kurz vor dem Abpfiff wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Die Weitefelder bangen um Steffen Kempf, der aktuell noch verletzt ist. Nikolai Mudersbach ist krank und Nikolai Weisang angeschlagen, während Fabian Lohmar und Mario Schönberger ins Team zurückkehren.

"Bad Ems wird nicht nach vorne spielen", erwartet Jörg Mockenhaupt. Spielertrainer Kay Ludwig fehlt es auf der Gegenseite momentan einfach auch an den geeigneten Fußballern, um beherzt in die Offensive gehen zu können. Die Verletzten-Misere wurde jüngst beim 0:4 gegen Hundsangen augenfällig, als mehrere Akteure aus der zweiten und sogar der dritten Mannschaft mitwirkten.

Im Tor stand ein 44-Jähriger, der reaktivierte Mario Gros, der seine Sache übrigens ausgesprochen gut machte, vor allem in 1:1-Situationen. Zwei ihrer drei Siege sind den Bad Emsern allerdings in der Fremde geglückt. Das dürfte Kay Ludwig und seinen Nebenleuten vielleicht etwas Zuversicht schenken vor der langen Fahrt nach Langenbach, wo die SG Weitefeld erstmals in der Saison auf Kunstrasen kickt.

 

 

SG Birlenbach/Balduinstein - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth


Unmittelbar nach der 0:10-Klatsche unter der Woche in Linz war der Birlenbacher Co-Trainer Stefan Weide mit den Gedanken schon bei der Partie gegen Ellingen. "Gegen Ellingen müssen wir zu Hause punkten. Die stehen mit uns im Kampf gegen den Abstieg. Das ist ein ganz wichtiges Spiel, auf das wir uns voll konzentrieren." Doch SGE-Trainer Thomas Kahler ist gewarnt und will die Gastgeber auf keinen Fall unterschätzen. "Birlenbach hat zwei Gesichter. Eins für auswärts und eins zu Hause", sagt Kahler. Dies unterstreicht auch die Tatsache, dass das Schlusslicht der Liga gegen Tabellenführer SG Emmerichenhain zu einem 1:1-Unentschieden kam. "Wir sind nach dem schlechten Saisonstart wieder geerdet. Aber wir wissen, was wir können, und wollen gewinnen", fordert Kahler wieder eine 100-prozentige Einstellung seiner Elf.

 

 

SG Osterspai/Kamp-Bornhofen - VfB Linz

 

"Das wird ein völlig anderes Spiel als das gegen Birlenbach. Osterspai ist enorm heimstark. Da müssen wir Geduld haben und unsere Chancen nutzen", sagt der Linzer Trainer Paul Becker. Besonders der kleine unebene Rasenplatz ist laut Becker ("Da rollt der Ball nicht immer so, wie man es sich wünscht") ein enormer Vorteil für die SG.

Personell hat sich die Situation beim VfB entschärft. Kapitän Michael Krupp ist gegen Birlenbach nach seiner langen Verletzung zum ersten Mal wieder in einem Meisterschaftsspiel aufgelaufen und hat in der kurzen Spielzeit bereits angedeutet, wie wichtig er für die Linzer Mannschaft ist und in Zukunft noch werden kann. Doch der Spielführer braucht sicher noch einige Zeit, um seine optimale Leistung abzurufen.

Weil auch die Konkurrenz vor lösbaren Aufgaben steht, kann sich der VfB keine weiteren Punktverluste leisten. "Wir wollen die drei Punkte", gibt Becker ein klares Ziel vor.

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[ Letzte Änderung: 17. Januar 2018 ]