SV Hundsangen e.V. 1926

20.10.2011, 18:35, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 12.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

SG Hundsangen/Obererbach - SG Guckheim/Kölbingen.

Ausgerechnet gegen Aufsteiger Puderbach, eines der vermeintlich schwächeren Teams der Liga, hatten die Guckheimer am Sonntag die zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen und die Tabellenführung an die SG Neitersen abgegeben.

An der Konstellation des Spieltages ändert sich nichts. Denn neben dem Spiel des Tabellenzweiten beim Dritten in Hundsangen spielt gleichzeitig auch der Tabellenführer Neitersen beim Vierten in Herdorf, sodass die vier bestplatziertesten Teams der Liga untereinander sind.

"Natürlich hoffen wir, dass wir an den Guckheimern vorbeiziehen werden", sagt Hundsangens Trainer Ralf Hannappel, der mit dem 5:0 in Langenbach gegen die SG Weitefeld die Voraussetzungen dazu legen konnte. Gegen den gleichen Kader verloren die Guckheimer am Mittwochabend im Rheinlandpokalspiel mit 6:7 nach Elfmeterschießen. Zu allem Überfluss sahen Spielertrainer Stefan Schäfer wegen Meckerns und Niclas Schneider wegen Handspiels auf der Torlinie auch noch die Rote Karte. "Jetzt heißt die Devise eher, wie bekomme ich elf gesunde Spieler auf den Platz", sagt Schäfer angesichts der Personalsituation denn auch Kapitän Wasna fehlte bereits im Pokalspiel verletzungsbedingt. Fest steht: Gewinnen Neitersen und Hundsangen, so könnte der Tabellenführer seinen Vorsprung auf fünf Punkte ausbauen. Verliert Neitersen, so bleibt es in jedem Fall an der Spitze spannend. Hundsangen hat seine Saisonniederlagen beide zu Hause hinnehmen müssen, Guckheim unterlag auswärts erst einmal. Hannappel wird wohl wieder auf Sebastian Bersch, Daniel Fonzo und Stefan Sprenger zurückgreifen können.

 

Fairness - Tabelle

 

 

Torjäger - Bezirksliga -Ost

 

 

 

 

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SG Herdorf - SG Neitersen/Altenkirchen (Sa., 16 Uhr).

Sechs Platzverweise in den jüngsten vier Pflichtspielen, davon vier mal glatt Rot - die SG Herdorf (4./20) bekommt immer mehr das Image einer "Kloppertruppe". Doch Spielertrainer Dirk Spornhauer beteuert: "Wir wissen natürlich, dass solche Aussetzer gerade in der Häufigkeit nicht vorkommen dürfen. Wir haben das im Training thematisiert und werden daran arbeiten." Dabei kann Spornhauer nach abgesessener Rotsperre selbst den Anfang machen und mit gutem Beispiel vorangehen. Für den kommenden Gegner findet er ausschließlich lobende Worte: "Durch den Zusammenschluss mit Altenkirchen sind die Neiterser in der Breite gut besetzt und verfügen über genug Qualität, um in dieser Liga bis zum Schluss ganz oben mitzuspielen." Trotz aller disziplinarischer Eskapaden stehen aber auch die Hellertaler gerade aufgrund ihrer Heimstärke nicht umsonst weit vorne. Doch Spornhauer stapelt tief: "Wir haben wenig zu verlieren und freuen uns auf das Topspiel gegen den Tabellenführer."

 

 

Siegtaler Sportfreunde - TuS Montabaur.

Hätten die Montabaurer am vergangenen Spieltag in Stahlhofen gewonnen, so könnten sie mit einem Sieg am Sonntag in Oppertsau in den Kampf um die ersten vier Plätze eingreifen. Die 1:3-Niederlage zerstörte diese Hoffnung bei nunmehr neun Punkten Rückstand auf Neitersen allerdings ein wenig. "Das ist ärgerlich, weil es auch grob fahrlässig geschehen ist", sagt Montabaurs Trainer Gerd Schenkelberg. "Wir hätten der lachende Fünfte sein können."

Die Siegtaler zeigten in dieser Saison bislang sehr unterschiedliche Gesichter. Mal top, mal flop scheint ihr Motto zu lauten. Dazwischen scheint es nicht viel zu geben. So stehen bislang fünf Siegen, sechs Niederlagen gegenüber. Als einziges Team der Liga kennen die Siegtaler keine Unentschieden. "Die sind angesichts großer personneller Probleme schwierig einzuschätzen", sagt auch Schenkelberg. Personelle Probleme hat allerdings auch sein Team. Beim 2:1-Sieg gegen Puderbach am Mittwoch musste Schenkelberg sein Team auf sieben Positionen umstellen und wirkte auch selbst mit. Montabaur konnte auswärts in dieser Saison bislang schon drei Spiele gewinnen.

 

 

SG Bruchertseifen/Eichelhardt - SC Berod-Wahlrod.

Personalsorgen plagen nicht nur die Siegtaler Sportfreunde. Auch die SG Bruchertseifen (12. Platz/ 13 Punkte) pfeift personell derzeit aus dem allerletzten Loch, sodass Trainer Marc Odink am gestrigen Nachmittag bei seinem Kollegen Thomas Schäfer auf Seiten des SC Berod-Wahlrod (8./16) angefragt hatte, das Spiel eventuell verlegen zu können. Nach reiflicher Überlegung entschloss sich der Spielertrainer des SC jedoch dazu, die Partie wie geplant am heutigen Abend auf dem Hartplatz in Eichelhardt stattfinden zu lassen.

Somit bleibt also alles beim alten und die SG Bruchertseifen trifft, ob sie nun will oder nicht, im Derby auf den SC Berod-Wahlrod. "Dann nehmen wir das eben so an", sieht's Odink sportlich und gibt sich zudem kämpferisch: "Wer auch immer für uns auflaufen wird: Es ist unser Heimspiel - und das wollen wir gewinnen."

Weitaus weniger Sorgen hat der SC Berod-Wahlrod, der seit nunmehr sieben Spielen ungeschlagen ist. "Und das soll auch weiterhin so bleiben", meint Thomas Schäfer, der ein ansehnliches Derby erwartet und sich dabei selbst in die Pflicht nimmt. "Letzte Woche habe ich einen miserablen Tag erwischt und meiner Mannschaft mit dem Platzverweis einen Bärendienst erwiesen. Dementsprechend will ich heute alles geben und mich im Vergleich zur Vorwoche steigern."

 

SG Nievern - SG Weitefeld-Langenbach.

Nach dem Triumph in der dritten Runde des Rheinlandpokals bei Ligakonkurrent SG Guckheim geht's für die SG Weitefeld (6./16) nun auf den nächsten Hartplatz zur SG Nievern (11./14). "Ein unbequemer Gegner", befindet Weitefelds Trainer Volker Heun. "Gerade auf eigenem Platz sind die schwer zu bezwingen. Das haben schon Topteams wie Neitersen oder Herdorf zu spüren bekommen." Doch Heun, der eine kampfbetonte Partie erwartet, sieht seine Mannschaft durchaus gewappnet: "Wir haben am Mittwoch in Guckheim einen ersten Vorgeschmack gegen einen kampfstarken Gegner bekommen. Daran wollen wir anknüpfen, um auch aus Nievern etwas Zählbares mitnehmen zu können." Wie man in der Fremde punktet wissen die Weitefelder, die in der Auswärtstabelle auf Platz drei geführt werden, durchaus...

 

VfL Bad Ems - SG Westerburg/Gemünden.

Das 4:0 gegen die SG Miehlen am vergangenen Spieltag verschaffte dem Aufsteiger Westerburg/Gemünden zwar nicht wirklich Luft im Abstiegskampf, erhöhte aber die Hoffnung auf den Klassenverbleib. Auch am Sonntag geht es wieder gegen einen vermeintlichen Dauerkonkurrenten im unteren Tabellendrittel. Auch der VfL Bad Ems setzte am vergangenen Wochenende mit dem 5:4-Erfolg in Neustadt ein kleines Ausrufezeichen. Zudem konnte die Mannschaft zwei der bisherigen fünf Heimspiele gewinnen, Westerburg ist hingegen bei erst zwei Punkten aus sechs Spielen auswärts noch sieglos. Für die Gäste ist dies ein sehr wichtiges Spiel, würden sie doch die Kurstädter im Falle eines Sieges überflügeln, während der gerade erst gewonnene Anschluss bei einer Niederlage verloren zu gehen droht.

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