SV Hundsangen e.V. 1926

22.11.2012, 19:19, Alter: 5 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 15.Spieltag

Von: rhein Zeitung

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Hundsangen/Obererbach (So., 14.30 Uhr).

 

"Um solche Spiele zu gewinnen, muss man die einfachen Gegentore abstellen", blickt Hundsangens Trainer Ralf Hannappel auf das 3:3 gegen die SG Puderbach zurück, bei dem seine Schützlinge erneut Schwächen bei Standards offenbarten. "Wir müssen da einfach aufmerksamer sein", scheint die Lösung zumindest für den Übungsleiter auf der Hand zu liegen. Gegen Spitzenreiter Weitefeld, dessen große Qualität Hannappel vor allem in der Defensive sieht, will er keineswegs ein Bollwerk aufbauen: "Das ist nicht unser Spiel. Wir werden das Heil schon in der Offensive suchen", erwartet er eine offene Partie.

Schlechte Erinnerungen hat Weitefelds Trainer Volker Heun an die SG Hundsangen: "In den fünf Jahren, in denen ich bisher in Weitefeld Trainer bin, haben wir sämtliche Heimspiele gegen die verloren." Und spätestens seit der 0:5-Klatsche vor gut einem Jahr bezeichnet Heun die Hundsangener als "Angstgegner". In den vergangenen Jahren zwar immer unter den Spitzenteams platziert, findet sich der Ex-Rheinlandligist momentan allerdings im hinteren Mittelfeld der Tabelle wieder. "Die offensive Spielweise, die Hundsangen seit jeher an den Tag legt, kommt durch den Abgang von Stürmer Simon Fein wohl nicht mehr so recht zum Tragen", meint Heun.

 

 

 

Spvgg EGC Wirges II - VfL Bad Ems (So., 15.15 Uhr).

 

Ein Ausrufezeichen setzte die Reserve der Spvgg EGC Wirges am vergangenen Spieltag: 4:0 hieß es am Ende - und das nicht irgendwo. Auf dem Nieverner Hartplatz landete die Elf von Trainer Stefan Waßmann einen verdienten Sieg. Gegen den VfL Bad Ems, soll am Sonntag unbedingt der nächste Dreier her. "Wenn man oben dranbleiben will, dann muss man gegen Bad Ems gewinnen", wäre Waßmann zum jetzigen Zeitpunkt mit einem Punkt nicht zufrieden. "Bad Ems will grundsätzlich Fußball spielen, sie sind aber personell angeschlagen, das müssen wir ausnutzen", gibt Waßmann die Marschroute vor: "Wenn wir ein Tor schießen, dann werden wir auf jeden Fall was holen, deshalb spielen wir auch wieder volle Kraft nach vorne."

 

 

 

SG Puderbach - SG Guckheim/Kölbingen (So., 14.30 Uhr, in Raubach).

 

Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer wundert sich vor der Partie bei der SG Puderbach über die Ansetzung auf dem Raubacher Hartplatz: "Für uns ist das natürlich kein Nachteil", freut er sich über den gewohnten Belag. Im vergangenen Jahr gab’s für seine Truppe gegen Puderbach nichts zu holen (1:3 in Guckheim, 3:4 in Puderbach). "Da haben wir noch etwas gutzumachen", ist Schäfer vor dem Gastspiel in Raubach wieder besonders motiviert. Trotzdem hat er Respekt vor der Puderbacher Mannschaft: "Die wollen Fußball spielen und haben mit Daniel Seuser schon einen richtig geilen Kicker, wenn man das so sagen darf." Verstecken wollen sich die Guckheimer aber nicht, denn auch sie haben einige Akteure in ihren Reihen, die Spiele alleine entscheiden können. Wie zum Beispiel Niclas Schneider, der beim 3:2 gegen Rheinbreitbach der "Mann des Tages" war. Schäfer: "Ich hoffe, dass er seine Form über einen längeren Zeitraum auf den Platz bringen kann."

 

 

 

TuS Montabaur - SG Nievern/Fachbach (So., 14.30 Uhr).

 

Einen wichtigen Sieg landete der TuS Montabaur am vergangenen Spieltag. Nicht nur in der Tabelle half dem TuS das 4:3 bei Berod-Wahlrod: "Wir sind nach unnötigem Rückstand zurückgekommen, das ist gut für die Moral", stellt TuS-Präsident Jörg Nicolaus fest. In den bisherigen Heimspielen sind die Kreisstädter ihren Zuschauern in dieser Saison etwas schuldig geblieben, deshalb soll gegen die SG Nievern/Fachbach unbedingt ein Dreier vor eigener Kulisse her: "Unser Anspruch ist es, vor Nievern zu stehen, deshalb müssen wir sie auch schlagen", gibt Nicolaus sich kämpferisch. "Sie sind sehr robust und aggressiv, bei Standards gefährlich. Da müssen wir dagegenhalten", weiß er, worauf es ankommen wird. Rico Römer steht wegen einer Knieverletzung definitiv nicht zur Verfügung.

 

 

 

FV Engers - SC Berod-Wahlrod (So., 14.30 Uhr).

 

Zwar gab sich Thomas Schäfer, Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (9. Platz/19 Punkte), unmittelbar nach dem Schlusspfiff mit dem 1:1 am Mittwochabend in Nievern zufrieden. Im Nachhinein betrachtet sei aber dann doch mehr drin gewesen, meint er. "Letztendlich bin ich aber froh, dass wir uns wenigstens mit einem Zähler belohnt haben. In Nievern punktet immerhin nicht jeder." Und auch gegen den nun bevorstehenden Gegner punktet zurzeit nicht jeder. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit mit holprigen Ergebnissen gewann der FV Engers (2./31) zehn der letzten elf Meisterschaftsspiele. Wohl nur als kleiner Ausrutscher darf die 0:1-Heimniederlage gegen Müschenbach gewertet werden. "Die Engerser kommen so langsam dahin, wo sie sich selbst erwartet haben", meint Schäfer, der den Rheinlandligaabsteiger am 9. Spieltag bei dessen 3:0-Heimerfolg gegen Bad Ems beobachtet hatte. "Mit den beiden Stürmern Mario Schneeweis und Vitalij Karpov sowie Spielertrainer Sascha Watzlawik und Fatih Sallashi in der Innenverteidigung haben sie oberligaerfahrene Spieler in der Mannschaft, die in der Bezirksliga herausragen", spricht der SC-Spielertrainer dem Gegner immense Qualität zu.

 

 

 

SG Westerburg/Gemünden - SG Müschenbach/Hachenburg (So., 14.30 Uhr).

 

Müschenbachs Trainer Marco Schnell sieht seine Mannschaft nach zuletzt drei Siegen in Folge auf einem guten Weg: "Die Siege werden uns beflügeln, auch wenn mit Westerburg natürlich jetzt ein ganz anderes Kaliber wartet." Als "Mannschaft der Saison" bezeichnet Schnell die Truppe um Spielertrainer Oliver Meuer, die zuletzt vier Spiele in Folge nicht verloren hat: "Die haben einen Riesenlauf, stehen hinten kompakt und spielen schnörkellos nach vorne", lobt er den Gegner über den grünen Klee, rechnet sich aber auf dem Hartplatz in Westerburg trotzdem Chancen aus: "An einem guten Tag wie damals in Engers können wir auch in Westerburg gewinnen." Oliver Meuer hat seine Mannschaft unter der Woche vor den Gästen gewarnt: "Die Leistung vom Spiel gegen Osterspai wird gegen Müschenbach, das sich jetzt gefangen hat, nicht reichen." Trotzdem wollen sich die Westerburger trotz des schwächeren Auftritts beim 2:1-Auswärtssieg in Osterspai nicht verstecken: "Wir haben auch einen Lauf und wollen zu Hause auf jeden Fall wieder gewinnen", dokumentiert Meuer das gewachsene Westerburger Selbstvertrauen.

 

 

SV Rheinbreitbach - FSV Osterspai/ Kamp-Bornhofen (So., 14.30 Uhr).

 

Eine ganz bittere Niederlage mussten die FSV-Kicker am vergangenen Spieltag hinnehmen. In der Schlussminute fasste sich Westerburgs Torjäger Björn Weber ein Herz, und alle Osterspaier Hoffnungen auf einen Punktgewinn platzten wie Seifenblasen. Dabei hatten die Mannen von Trainer Marc Mies den Gästen aus dem Westerwald beim 1:2 über 90 Minuten einen offenen Schlagabtausch und großen Kampf geliefert und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Doch ein Remis hilft den Aufsteigern vom Rhein im Moment nur wenig. Um in der Liga zu bleiben, braucht es auch mal drei Punkte - und die bekommt man nur durch Siege. Die Gelegenheit dafür bietet sich am Sonntag, wenn die Mies-Elf beim Mitaufsteiger SV Rheinbreitbach vorspielt. Die Mannschaft aus dem Kreis Neuwied steht mit nur sieben Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Das Kellerduell der Liga wird sicher einer der beiden Mannschaften noch einmal Auftrieb geben. Für den Verlierer der Partie sieht es schon nach der Hinrunde düster aus.

 

 

SG Miehlen/Nastätten - SG Herdorf (So., 15.30 Uhr).

 

Rüdiger Graden, der Spielertrainer der Mühlbachtaler, ärgert sich noch immer über die heftigen Standprobleme, die seine Spieler beim 1:4 bei der SG Müschenbach/Hachenburg hatten: "Das kann eigentlich nicht sein, dass wir da Schlittschuh laufen anstatt Fußball zu spielen." Trotzdem will er mit seiner jungen Truppe dieses erste Spiel um "Big Points" im Abstiegskampf abhaken, denn am Sonntag kommt mit der SG Herdorf ein Team in den Ehrlich, das unverhofft auch Kontakt zur Abstiegszone der Liga hat. "Die haben eigentlich eine hervorragende Mannschaft, spielen sogar ganz gut, punkten aber im Moment nicht. Das ist unsere Chance", hofft Graden vor heimischer Kulisse auf drei Punkte: "Wir müssen die Heimspiele gewinnen, das ist wichtig. Dafür müssen die Grundtugenden wieder auf den Platz", fordert er von seiner Truppe Laufbereitschaft, Aggressivität und Kampfgeist. Dann können die Jungs aus Miehlen und Nastätten auch die SG Herdorf mit hinein in den Abstiegsstrudel der Liga ziehen.

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[ Letzte Änderung: 16. Januar 2018 ]