SV Hundsangen e.V. 1926

29.11.2012, 19:50, Alter: 5 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 16.Spieltag

Von: rhein Zeitung

VfL Bad Ems - SG Hundsangen/Obererbach (So., 14.30 Uhr, 1:1).

 

Hundsangens Trainer Ralf Hannappel hat immer noch keine Erklärung für die unterschiedlichen Phasen des Spiels seiner Mannschaft beim verrückten 4:5 bei Spitzenreiter Weitefeld. "Wir haben teilweise richtig gut gespielt und waren klar auf der Siegerstraße, dann haben wir uns aber durch einfache, individuelle Fehler selbst um Punkte gebracht." Die nächste Chance auf drei Zähler bietet sich für die SG Hundsangen beim Auswärtsspiel auf der Insel Silberau in Bad Ems. "Sie haben zwar Personalsorgen, aber die haben wir auch", will Hannappel sich die Favoritenrolle in dieser Partie nicht unterjubeln lassen: "Wenn sie komplett sind, haben sie eine gute Truppe. Wenn nicht, dann haben sie die gleichen Probleme wie alle anderen auch." Von seiner Elf erhofft sich Hannappel eine ähnliche Leistung wie in Langenbach, dann ist gegen den VfL sicher ein Punktgewinn möglich.

 

 

 

Foto: rhein Zeitung

 

"Ein Spiel dauert halt nun einmal 90 Minuten", weiß auch Frank Wendland, der Trainer des VfL Bad Ems, für dessen Mannschaft es hingegen in diesen Tagen besser wäre, wenn ein Fußballspiel nach 45 Minuten endgültig abgepfiffen werden würde, denn nach dem Pausentee lassen bei den personell so arg gebeutelten Emsern in schöner Regelmäßigkeit Kraft und Konzentration spürbar nach. Wendland: "Wenn wir dann noch in Rückstand geraten, dann wird’s für uns richtig schwer." So geschehen am vergangenen Spieltag, als der VfL bei Wirges II mit 1:0 führte, nach der Halbzeit allerdings noch vier Gegentore kassierte und als verdienter Verlierer den Platz verließ. "Mehr ist bei uns momentan nicht machbar, wir müssen sehen, dass wir in die Winterpause kommen und dann neu angreifen", will Wendland keine Erwartungen vor der Partie gegen die SG Hundsangen (Hinspiel 1:1) aufkommen lassen: "Das ist ein spielstarker Gegner, der aber in diesem Jahr oft weit unter seinen Möglichkeiten gespielt hat. Wenn man auf den Platz geht, will man gewinnen und wir werden wieder unser Bestes geben", kündigt der Coach an. Und vielleicht reichen ja am Sonntag die Kräfte einmal für 90 Minuten aus...

 

 

 

FV Engers - SG Nievern/Fachbach (So., 14.30 Uhr).

 

Nieverns Trainer Murat Saricicek vermisst bei seiner Mannschaft in Auswärtsspielen etwas: "Uns fehlt die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor." Auch am vergangenen Spieltag zeigte seine Elf beim 0:3 in Montabaur eine ordentliche Leistung. Dass das Ergebnis letztlich so deutlich war, macht Saricicek an der Chancenverwertung seiner Elf fest: "Uns fehlt da einfach der allerletzte Kick." Die Chance zur Besserung bietet sich seiner Truppe am Sonntag, denn da müssen die Nieverner und Fachbacher erneut auswärts ran. Dass die Aufgabe beim Tabellenzweiten, dem FV Engers, noch einmal einen Tick schwerer wird, weiß auch Saricicek: "Die haben eine sehr, sehr gute Mannschaft. Die machen sehr gute Arbeit in Engers, haben schon einige Spieler in ihren Reihen, die auch schon in höheren Klassen gekickt haben." Zwei Mal trafen die beiden Kontrahenten in dieser Spielzeit schon aufeinander. In der Liga siegten die Grün-Weißen (3:2), im Pokal behielt Engers die Oberhand (1:0). Murat Saricicek und seine Nieverner könnten am Sonntag sicher auch mit der goldenen Mitte, einem Unentschieden, sehr gut leben.

 

 

 

SG Miehlen/Nastätten - SC Berod-Wahlrod (So., 14.30 Uhr, 1:5).

 

Thomas Schäfer, Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod, hat nur ein Ziel: "Wir wollen den Abstand auf Miehlen vergrößern." Dazu möchte er sich mit seiner Mannschaft gegen die SG Miehlen/Nastätten auch ein Vorbild an seinen "AK-Kollegen" aus Herdorf nehmen will. Die gewannen vor Wochenfrist ihr Auswärtsspiel im Miehlener Ehrlich mit 3:1 und erzielten dabei ein frühes Tor. "Das würde unserem Spiel sicher gut tun. Wir müssen ihnen gleich den Spaß am Spiel nehmen", hofft der Spielertrainer, dem verunsicherten Gegner, dessen Coach Rüdiger Graden in diesen Tagen öffentlich über seinen Rücktritt nachgedacht hat, früh einen Stoß versetzen zu können. Zweimal setzten sich die Beroder in dieser Saison bereits gegen Miehlen durch: Beim 5:1 am ersten Spieltag der Bezirksliga war es dabei wesentlich deutlicher als beim 1:0 in der zweiten Runde des Rheinlandpokals. "Die haben sich gemacht. Sie sind wohl nie richtig unterlegen, ihnen fehlt es allerdings oft an Cleverness", stellt sich Thomas Schäfer auf einen unbequemen Gegner ein.

 

 

 

Spvgg EGC Wirges II - TuS Montabaur (So., 14.30 Uhr, 4:0).

 

Ein heißes Derby erwarten die Verantwortlichen vor der Partie der Reserve der Spvgg EGC Wirges und des TuS Montabaur. "Die haben einen neuen Trainer, der will sich seinen Einstand sicher nicht mit einer Derbyniederlage versauen", spekuliert Spvgg-Trainer Stefan Waßmann, der mit seiner Elf an das 4:0 im Hinspiel anknüpfen will: "Das war sehr gut, das wollen und müssen wir wieder zeigen." Heiko Weidenfeller, der neue Chef an der TuS-Linie, hat also mit seiner Elf gegen hungrige, lauf- und zweikampfstarke Wirgeser ein hartes Stück Arbeit vor sich. "Wir haben was gutzumachen", weiß auch TuS-Präsident Jörg Nicolaus. "Dazu müssen wir die Vorgaben erfüllen, hinten stabil stehen und unsere Stärken in der Offensive ausspielen." Wirges II hat in den vergangenen beiden Spielen jeweils vier Tore erzielt und nur einen Gegentreffer kassiert, auch der TuS traf im Heimspiel gegen Nievern gleich dreimal. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein unterhaltsames Derby freuen.

 

 

 

SG Weitefeld-Langenbach - SG Guckheim/Kölbingen (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 1:2).

 

Der Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit beim 3:3 gegen Puderbach beschäftigt Guckheims Trainer Stefan Schäfer auch noch vor dem Topspiel des 16. Spieltags in Langenbach: "Durch so eine krasse Fehlentscheidung wieder kurz vor Schluss um drei Punkte gebracht zu werden ist ärgerlich. Wir haben dadurch ein wenig den Anschluss verloren." Das sieht sein Gegenüber Volker Heun ganz anders, denn er erwartet ein richtungweisendes Spiel gegen eine "unbequeme, robuste Mannschaft", gegen die seine Weitefelder in den jüngsten drei Spielen nicht mehr siegten. "Wenn wir gewinnen, dann können wir uns absetzen. Wenn Guckheim gewinnt, dann sind sie wieder dran", erwartet er eine spannende Partie. Stefan Schäfer ist überzeugt, dass seine Elf gegen spielstarke Weitefelder die Oberhand behält: "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gewinnen werden."

 

 

SV Rheinbreitbach - SG Müschenbach/Hachenburg (So., 14.30 Uhr, 2:1).

 

Eine bittere Pleite mussten die Aufsteiger aus Müschenbach und Hachenburg in Westerburg schlucken. 60 Minuten lang hatte die Elf um Spielertrainer Marco Schnell alles im Griff und führte nicht unverdient mit 1:0. Dann zeigten die Westerburger zehn Minuten lang ihre Klasse - und wie aus dem Nichts stand es plötzlich 1:3 aus Müschenbacher Sicht. Am Wochenende gilt es für die Schnell-Elf die Partie gegen Westerburg abzuhaken und sich auf das Aufsteigerduell beim SV Rheinbreitbach zu fokussieren. Trotz ihrer 1:2-Hinrundenniederlage gehen die Müschenbacher als leichter Favorit in die Partie auf dem Rheinbreitbacher Kunstrasenplatz. In den vergangenen vier Spielen holten sie neun Punkte. Beim 14. der Tabelle geht’s für beide Teams um wichtige Zähler im Abstiegskampf.

 

 

SG Westerburg/Gemünden - SG Herdorf (So., 14.30 Uhr, 3:3).

 

Das Glück des Tüchtigen hat derzeit die SG Westerburg/Gemünden. Innerhalb von sieben Minuten drehten die Mannen um Spielertrainer Oliver Meuer einen Rückstand gegen Aufsteiger Müschenbach/Hachenburg in ein 3:1 und den sechsten Heimsieg im siebten Heimspiel. "Das war eine ganz schwache Leistung von uns. Die Mannschaft freut sich schon auf die Winterpause", weiß Oliver Meuer, dass es für seine Truppe im Moment Woche für Woche schwerer wird. Am Sonntag geht’s gegen die SG Herdorf. Alle drei Aufeinandertreffen der beiden Teams endeten bislang unentschieden, so auch das 3:3 im Hinspiel, aus dem die Meuer-Elf viel Kraft und Selbstvertrauen gezogen hat. "Wir werden wieder alles geben, unser Ziel ist es, bis zur Winterpause nicht mehr zu verlieren", kündigt Meuer an, dass seine Mannen noch einmal alle Kräfte bündeln werden.

 

 

SG Puderbach - FSV Osterspai/ Kamp-Bornhofen (So., 14.30 Uhr).

 

Ein Sieg, fünf Unentschieden, neun Niederlagen. Das ist die ernüchternde Hinrunden-Bilanz für die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen. Für Trainer Marc Mies ist es an der Zeit ein Resümee zu ziehen: "Das war letztlich zu wenig. Es hat nicht gereicht, und wir dürfen nicht so tun, als wäre alles in Ordnung." Nach den verbleibenden zwei Spielen vor der Winterpause will er sich mit dem Vorstand zusammensetzen und über die Zukunft sprechen. Auch sein eigenes Engagement stellt Mies in Frage: "Letztlich muss sich jeder hinterfragen. Wir gewinnen die knappen Spiele einfach nicht." Und nicht nur das, auch gegen die direkten Konkurrenten gab’s für die FSV nichts zu holen. In Miehlen setzte es ein 1:3 und am vergangenen Spieltag eine bittere 0:2-Pleite in Rheinbreitbach. Wir werden auch am Wochenende gegen Puderbach alles versuchen. Geredet worden ist jetzt genug, jetzt muss auf dem Platz etwas passieren", will Mies nicht auf den Gegner - das Hinspiel endete 0:4 für Puderbach - eingehen. In den nächsten zwei Partien will er sich einen abschließenden Eindruck von seiner Elf machen. "Die Einstellung muss einfach stimmen, die Ergebnisse sind da erstmal zweitrangig. Auch wenn wir jetzt Siege brauchen", erklärt Mies, was er von seiner Elf erwartet.

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