SV Hundsangen e.V. 1926

08.12.2016, 18:40, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 17.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

SG Hundsangen/Obererbach - VfL Hamm Sonntag 14 Uhr

 

Seit sieben Spielen ist die SG Hundsangen ungeschlagen. Ob am Sonntag ein weiterer Erfolg in Form des dritten Heimsiegs der Saison folgen kann, ist zweifelhaft, aber nicht vorrangig aus sportlichen Gründen. Der Hundsangener Rasen ist schon seit Wochen in kritischem Zustand, schildert Spielertrainer Martin Schlimm die Platzverhältnisse. Dennoch konnte die SG vernünftig trainieren und sich vorbereiten. Nicht dabei ist allerdings der verletzte Niklas Noll, der Einsatz von Lukas Faulhaber ist wegen einer Erkrankung noch offen. Wenn angepfiffen wird, stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die in der Offensive ihre Qualitäten besitzen, aber relativ viele Gegentreffer schlucken. "Da müssen wir aufpassen", fordert Schlimm.

Der Sieg über die Spitzenmannschaft aus Montabaur hat "befreiend" gewirkt auf die Spieler des VfL Hamm, schildert ihr Trainer Philipp Höhner. Zudem hat seine Elf ein Zwischenziel erreicht und 15 Zähler vor der Winterpause gesammelt. "Wir fahren jetzt ein bisschen lockerer dahin", sagt er vor dem Spiel in Hundsangen. Die SG hat er als "einen unangenehmen Gegner" in Erinnerung. Offensivmann Chihuri Nogi schätzt Höhner vor allem als gefährlich ein. Im eigenen Kader gibt es keine markanten Veränderungen, "wir sind froh, wenn die Winterpause beginnt". Zugleich äußert der Trainer "Respekt, wie die Mannschaft die Situation angenommen hat". Um eine letztlich passable Hinserie zu krönen, käme jetzt ein Auswärtssieg recht - es wäre der erste für Hamm in dieser Saison.

 

 

SG Westerburg/Gemünden - FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen

 

"Es sieht nicht gut aus", beschreibt Westerburgs Trainer Oliver Meuer die Platzverhältnisse. Der Untergrund sei vereist, die Spieler sind "nur am Rutschen" im Training. Somit erscheint zweifelhaft, ob am Samstag überhaupt gespielt werden kann gegen die FSV Osterspai: "Das letzte Wort hat die Verbandsgemeinde." Schon zuletzt mussten die Westerburger witterungsbedingt aussetzen. "Jetzt sind wir schon drei Wochen ungeschlagen und ohne Gegentreffer", rechnet Meuer (grinsend) hoch. In seinem Kader hat sich derweil nicht viel Neues getan. Marvin Binge hat wieder mit dem Lauftraining begonnen, ein Einsatz komme für ihn aber noch zu früh. Ähnliches gilt für David Gläser in der eminent wichtigen Partie gegen Osterspai.

Die Gäste haben die Möglichkeit, in der Tabelle an der SG vorbeizuziehen. Dafür müssten sie allerdings erstmals in der Fremde punkten - und dies gleich dreifach. Bei einer Niederlage droht das Überwintern ganz am Tabellenende. Zuletzt zeigte die FSV immerhin gute Ansätze und erzielte knappe und achtbare Ergebnisse gegen Vereine aus der oberen Hälfte des Tableaus, was Hoffnungen schürt.

Im Hinspiel unterlag die Elf von Trainer Nico Helbach knapp mit 0:1 in einer schwachen Begegnung: "Das hätte auch anders ausgehen können", betont er. Der Gegner hat seither auch seine Probleme - vor allem in der Offensive. Die Osterspaier haben personell ebenfalls keine großen Änderungen zu verkünden. Bei einigen Angeschlagenen erweist sich kurzfristig, ob sie auflaufen können - wenn denn angepfiffen wird.

 

 

SV Fortuna Nauort - SG Birlenbach/Balduinstein

 

Andernorts herrschen Zweifel, ob das Wetter am Sonntag das Fußballspielen zulässt. Nauorts Trainer Olaf Klee ist sich hingegen nahezu sicher, dass das Heimspiel seiner Elf angepfiffen wird. Das kommt ihm gelegen, denn die Form seiner Elf scheint zu stimmen: "Es ist nicht alles Gold was glänzt, aber das Momentum ist da." Der Sieg über Bad Ems gibt Aufschwung, es gelangen erstmals drei eigene Tore. Das Lazarett hat sich ein wenig gelichtet: "Wer am Wochenende da war, steht auch jetzt zur Verfügung." Von Birlenbach erwartet Klee noch ein wenig mehr "Hau-Ruck-Fußball" und lange Bälle. Seine Mannschaft sollte aber auf keinen Fall verlieren, denn sonst würde der Gegner punktemäßig gleichziehen.

Wie Olaf Klee will Birlenbachs Spielertrainer Wladimir Stumpf mit seinem Team ein positives Erlebnis mit in die Winterpause nehmen. Deshalb freut es ihn, dass voraussichtlich gespielt werden kann: "Wir wollen da hinfahren und etwas mitnehmen." Das Hinspiel gewannen die Birlenbacher. Es war ihr zweiter und bislang letzter Saisonsieg, es wird Zeit für ein erneutes Erfolgserlebnis der SG. Stumpf hat die Fortunen als kompakt in Erinnerung. Auf deren eigenem Kunstrasen erwartet er sie offensiver als sonst und will sie schon im Spielaufbau stören. Personell hat auch der SG-Spielertrainer wenig Neues bekannt zu geben. Nicht einfach ist es für Birlenbach, planmäßig zu trainieren. Laufeinheiten und Hallentermine waren in jüngster Zeit ein Ersatz, denn der Rasenplatz ist vereist.

 

 

VfB Wissen - SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen

 

Dank vier Siegen in Serie hat sich der VfB Wissen in der Tabelle auf Rang fünf verbessert. Zwar war das jüngste 3:2 in Osterspai kein glanzvoller Erfolg, half aber, das Punktekonto weiter aufzustocken. Erhalten blieb dem VfB am Rhein aber auch das Verletzungspech: Rüdiger Schulz knickte beim Aufwärmen um.

Nachdem die Mannschaft von Trainer Dennis Reder in Osterspai ihre Auswärtsbilanz endgültig ins Positive gewendet hat, könnte trotz der Verletzungssorgen den Zuschauern auf heimischem Grund ein versöhnlicher Jahresausklang geboten werden. Doch die SG Elbert hat bisher auf fremden Plätzen mehr Punkte gesammelt als daheim und will sich sicherlich für ihr 0:5 im Hinspiel rehabilitieren.

Damals lief bei seinen Leuten nichts zusammen, gesteht Michael Diel, der Trainer der SG Elbert. Zwischenzeitlich gehört seine Mannschaft allerdings zu den positiven Überraschungen der Bezirksliga Ost, die selbst gegen Spitzenteams bestehen kann. "Wir haben gezeigt, dass wir unangenehm sein können für Vereine von oben", freut sich Diel über couragierte Auftritte seiner Spieler.

Moral hat seine Elf jüngst bewiesen, als sie nach einem 0:2-Rückstand gegen Hundsangen noch ein Unentschieden erreichte. "Aufgeben gibt es nicht, da bin ich stolz auf die Mannschaft", sagt der Trainer, der personell nie aus dem Vollen schöpfen kann. Aber diesen Nachteil gleichen die Elberter ebenfalls aus. Trotzdem ist Diel vor der Partie in Wissen bewusst: "Das wird keine Kaffeefahrt."

 

 

TuS Montabaur - SG Weitefeld-Langenbach

 

Zwei überraschende Niederlagen gegen Mannschaften, die nicht um den Aufstieg mitspielen, musste der TuS Montabaur zuletzt verkraften. "Wir haben darüber gesprochen und Schlüsse daraus gezogen", berichtet Trainer Benedikt Lauer über die Aufarbeitung. Jeder müsse "ein paar Prozent mehr drauflegen".

Dennoch sieht Lauer guten Grund, als Tabellenzweiter selbstbewusst die SG Weitefeld zu empfangen. Vor dem direkten Konkurrenten empfindet er großen Respekt, will aber natürlich mit seinem TuS mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause gehen. Nach wie vor gut ist die personelle Lage dank 16 Feldspielern und zwei Tormännern im Training. Lauer ist auch zuversichtlich, dass das Wetter das Spiel zulässt.

"Wir müssen uns vorbereiten, als ob gespielt wird", betont Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt. Mit einem Sieg könnte die SG mit den Kreisstädtern punktemäßig gleichziehen und sie später sogar hinter sich lassen aufgrund eines bisher weniger ausgetragenen Spiels. Mockenhaupt hat den Gegner bei seiner Pleite in Hamm beobachtet; Montabaur habe gut, aber nicht effektiv gespielt.

Weitefeld selbst hat jüngst ein 1:1 gegen Spitzenreiter Emmerichenhain geholt, wobei "wir in der ersten Halbzeit einen auf den Hut kriegen konnten". Relativ entspannt sei die Personalsituation. Niklas Utsch befindet sich im Lauftraining. Des Trainers Sohn Jan Niklas Mockenhaupt musste wegen eines Blutergusses am Becken behandelt werden. Dafür hält sich der ältere Bruder, der zuletzt in Norwegen aktive Profi Sascha Mockenhaupt, derzeit bei der SG Weitefeld fit.

 

 

Spiel der SG Emmerichenhain bei der SG Ellingen fällt aus

 

Das für Donnerstagabend vorgesehene Spiel zwischen der SG Ellingen und dem Tabellenführer SG Emmerichenhain/Niederroßbach wurde abgesagt, weil der Kunstrasenplatz in Straßenhaus bis auf weiteres gesperrt ist. Ob die Begegnung bereits am Samstag - wie von den Trainern gewünscht - oder erst im neuen Jahr nachgeholt wird, muss kurzfristig entschieden werden.

 

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[ Letzte Änderung: 22. April 2018 ]