SV Hundsangen e.V. 1926

24.11.2011, 17:43, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 17.Spieltag

Von: rhein zeitung

SG Hundsangen/Obererbach - TuS Montabaur.

"Wir spielen zwar nicht berauschend aber die Ergebnisse stimmen", freut sich Hundsangens Trainer Ralf Hannappel, dass seine Mannschaft alle Chancen hat, die Tabellenführung bis zur Winterpause zu verteidigen. "Wir zeigen jeder Mannschaft, dass wir uns was vorgenommen haben", so Hannappel weiter. Vornehmen tun sich auch die Montabaurer viel, doch auch beim 1:2 gegen Puderbach sprang nichts Zählbares heraus. Eine gute Schlussphase reiche eben nicht, lautete das Fazit von TuS-Trainer Gerd Schenkelberg, der mit Platz sieben nun weiterhin zwischen Gut und Böse verweilt. "Wir werden nicht den Fehler machen, Montabaur nach dem Tabellenstand einzustufen", warnt Ralf Hannappel allerdings davor, den Gegner zu unterschätzen. Da orientiert er sich lieber am Hinrundenspiel, als es seiner Mannschaft erst kurz vor Schluss gelungen war, noch den Ausgleich zu erzielen. "Da waren sie wirklich stark", erinnert sich Hannappel. Ihre wahre Stärke zeigten die Montabaurer in dieser Saison aber meist auswärts. Vier Siege sind die Ausbeute aus den bisherigen neun Spielen. Hannappel hofft, auch seine beiden beim 1:0-Sieg in Oppertsau gegen Siegtal am Kopf verletzten Spieler Simon Fein und Andreas Loch wieder einsetzen zu können.



SG Weitefeld-Langenbach - SG Guckheim/Kölbingen.

Nach dem 2:2 gegen Berod-Wahlrod ist die Tabellenspitze für die Guckheimer erst einmal fünf Punkte weggerückt. "Unser Ziel ist es, bis zur Winterpause Platz drei zu erobern", gibt Spielertrainer Stefan Schäfer deshalb erst einmal bescheidenere Ziele aus. Hier trennen die Mannschaft genau vier Tore von der SG Weitefeld. "Verlieren ist also verboten", so Schäfer weiter. Er erinnert sich dabei gerne an das Hinrundenspiel, als seine Mannschaft in Unterzahl mit 2:0 gewinnen konnte. "Daraus sollten wir unsere Motivation schöpfen", so Schäfer. Ob Kapitän Stefan Wasna bei den Gästen wieder zu einem Kurzeinsatz kommen wird, steht noch nicht fest. Am geordneten Trainingsbetrieb nimmt er jedenfalls noch nicht teil.

Nach zuvor vier siegreichen Partien unterlag die SG Weitefeld (3./28) am vergangenen Sonntag in Neitersen trotz spielerischer Überlegenheit mit 1:3. Die Enttäuschung bei Trainer Volker Heun hielt sich jedoch in Grenzen: "Man hat gesehen, dass allein spielerische Elemente nicht immer mit einem Sieg gekrönt werden." Ebenso ersichtlich war für Heun, dass das Fehlen einiger Stammkräfte nicht ohne Leistungsabfall zu kompensieren ist. "Wenn drei bis vier Leute fehlen, dann wird es auch bei uns eng", gibt er zu. Auf dem Kunstrasenplatz in Langenbach erwartet der Trainer ein ähnlich offenes Spiel wie schon gegen Neitersen, diesmal aber mit richtungweisendem Charakter. "Wer oben dranbleiben will, der muss dieses Spiel gewinnen."



SG Bruchertseifen - FSG Stahlhofen/ Holler.

Schaut man sich die letzten Ergebnisse der Bruchertseifener an, müsste es für die FSG Stahlhofen eigentlich eine machbare Aufgabe sein. Doch Trainer Timo Kelterbach warnt: "Da sind einige in der Mannschaft, die auch schon einmal höher und mit höheren Zielen gespielt haben." Ein Selbstläufer werde die Reise deshalb nicht. Allerdings habe man seinem Team am vergangenen Wochenende angemerkt, dass mit Regjep und Mentor Krasniqi wieder mehr Alternativen für die Offensive zur Verfügung standen.

Prompt erzielten die Stahlhofener gegen Nievern vier Tore, und der Trainer konnte verschmerzen, dass auch drei Gegentore hingenommen werden mussten. "In der Rückwärtsbewegung feht uns eben noch ein wenig die Erfahrung", so Kelterbach.

Sechs Punkte lautet das Ziel aus den beiden Spielen bis zur Winterpause. Dabei heißt der nächste Gegner Herdorf. Man kann also nicht sagen, dass sich der augenblicklich Tabellenzehnte nichts vorgenommen hat.

 

 

SG Herdorf - SG Westerburg (Fr., 19 Uhr).

Zwar tritt mit der SG Westerburg (12. Platz/19 Punkte) die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga bei der SG Herdorf (5./27) an. Doch auch wenn der Aufsteiger bisher noch keinen Sieg in der Fremde verbuchen konnte, ist der Respekt auf Seiten der Herdorfer durchaus gegeben. "Nach vorne hin sind die mit ihrem Spielertrainer Oliver Meuer und Björn Weber schon gefährlich", warnt Herdorfs Spielertrainer Dirk Spornhauer. Vor allem auf Weber, der gemeinsam mit Stahlhofens Ismajil Barut mit 14 Toren die Torjägerliste anführt und den Hellertalern bereits im Hinspiel mit einem Treffer sein Können demonstrierte, gilt es aufzupassen. Bis auf den beruflich verhinderten Ömer Saftekin sind bei Herdorf alle Mann an Bord - auch die zuletzt rotgesperrten Spieler.



SC Berod-Wahlrod - DJK Neustadt-Fernthal (So., 14 Uhr).

Nach wie vor ärgert sich Thomas Schäfer, Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (11./21), über die "verlorenen" Punkte aus den letzten zwei Spielen. Erst ging in Weitefeld dem entscheidenden 1:2 kurz vor Schluss scheinbar ein Foulspiel voraus, dann kassierte der SC vergangene Woche in Guckheim in der Nachspielzeit der Nachspielzeit noch den Ausgleich. Mit den gezeigten Leistungen seiner Truppe zeigt sich Schäfer aber hochzufrieden. "Ich hoffe nur, dass wir das Pech aus den beiden letzten Partien endlich in Glück umwandeln können und die drei Punkte am Ende bei uns behalten, um auch den Abstand nach unten wieder zu vergrößern", so der Spielertrainer. Erst dreimal gewann das Schlusslicht DJK Neustadt-Fernthal (16./12) in dieser Saison, darunter auch das Hinspiel mit 4:2...



VfL Bad Ems - SG Neitersen/Altenkirchen (So., 14.30 Uhr).

Mit 4:0 entschied die SG Neitersen (2./33) das Hinspiel gegen den Aufsteiger klar für sich und feierte damit auch den bislang höchsten Saisonsieg. Doch daran, dass es diesmal weitaus schwieriger werden dürfte, den Platz erneut als Sieger zu verlassen, hat SG-Trainer Torsten Gerhardt keinen Zweifel. "Man muss bedenken, dass das Hinspiel unter der Woche war und die Bad Emser auch länger zu fahren hatten." Dementsprechend arg dezimiert kam der VfL Bad Ems (8./23) in den Oberwesterwald, da einige Spieler beruflich passen mussten. "Von daher darf man dieses 4:0 nicht überbewerten", versichert Gerhardt. Dass es diesmal wohl kein Spaziergang für Neitersen werden dürfte, lässt sich auch an den jüngsten Ergebnissen ablesen: So holten die Bad Emser zuletzt 13 von 18 möglichen Punkten.



SG Nievern - Siegtaler Sportfreunde Oppertsau (So., 14.30 Uhr).

Eine mit rund 70 Kilometern vergleichsweise weite Anreise haben die Siegtaler Sportfreunde (9./22) bis an die Lahn zu bewältigen, dazu lädt der kleine, unangenehm zu bespielende Hartplatz der SG Nievern (14./16) nicht unbedingt zu fußballerischen Kunststücken ein. Keine Frage, es gibt mit Sicherheit attraktivere Aufgaben. "Da müssen wir nun mal durch", will Trainer Heiko Bedranowsky nicht jammern und hat sein Team bereits auf einen harten Kampf eingestellt. "Die waren beim 4:2 im Hinspiel schon nicht schlecht, da haben wir uns sehr schwer getan und nur glücklich gewonnen", erinnert sich der Trainer zurück. Und dennoch gibt es für das bevorstehende Duell nur eine Zielsetzung: "Wenn wir in dieser Spielzeit noch was reißen wollen, dann müssen wir gewinnen."

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Datenschutzerklärung ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 17. Dezember 2018 ]