SV Hundsangen e.V. 1926

11.05.2012, 14:51, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Allgemein

Bezirksliga Vorschau 28.Spieltag

Von: rhein zeitung

In der Fußball-Bezirksliga Ost will Ex-Tabellenführer SG Hundsangen/Obererbach am Sonntag, 14.30 Uhr, gegen den Absteiger DJK Neustadt-Fernthal die letzte kleine Titelchance nutzen, die sich noch ergeben könnte, falls der TuS Montabaur den Spitzenreiter SG Neitersen/Altenkirchen bezwingt.


 

SG Hundsangen/Obererbach - DJK Neustadt-Fernthal

"Wir haben es verpatzt", ist sich Hundsangens Trainer Ralf Hannappel bewusst, dass spätestens seit der Niederlage in Guckheim der Meisterschaftszug wohl abgefahren ist. "Alles andere ist mehr als theoretisch." Dennoch heißt es für ihn und sein Team nun, noch einmal Charakter zu zeigen. "Wir wollen uns aus der Saison ordentlich verabschieden", sagt Hannappel. Gleiches gilt wohl auch für den Gegner, der aus Sicht Hannappels etwas überraschend so abgeschlagen auf einem Abstiegsplatz steht. "Die haben eigentlich eine ordentliche Mannschaft." Dennoch reichte es bislang nur zu 18 Saisonpunkten und keinem einzigen Auswärtssieg. Für Hundsangen wäre ein Dreier am Sonntag der neunte Heimsieg der Saison.

 

SG Nievern - SG Guckheim/Kölbingen

Mit Platz vier und derzeit 48 Punkten ist das Saisonziel der Guckheimer bei weitem erreicht - und dennoch sieht Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer noch Motivationspotenzial. "Wir wollen noch Zweiter oder Dritter werden", sagt er und peilt deshalb auch am Sonntag in Nievern einen Dreier an. Das wird schwierig genug, denn mit derzeit 31 Punkten kämpfen die Gastgeber um den Klassenverbleib. In zwölf Rückrundenspielen holten sie immerhin fünf Siege. "Die haben zuletzt in zwei Spielen drei Rote Karten bekommen. Das zeigt, wie ernst sie das Ziel Klassenverbleib nehmen", sagt Schäfer. Ein weiteres Handicap der Guckheimer ist der immer mehr ausgedünnte Spielerkader. Nach Nievern werden wahrscheinlich nur zwölf Spieler reisen können.

 

SG Puderbach - SG Westerburg/ Gemünden

Mit einem Sieg könnten sich die Westerburger endgültig den Klassenverbleib sichern. "Vor zwei Wochen waren wir schon einmal in einer ähnlichen Ausgangsposition und haben es vermasselt", weiß Spielertrainer Oliver Meuer. In dieser Woche habe man deshalb ganz gezielt auf dieses eine Spiel am Sonntag hingearbeitet. Ob es fruchtet? Zumindest auswärts blieb der Tabellenzehnte in dieser Saison auch hinter den eigenen Erwartungen zurück. Erst ein Sieg steht hier für den Neuling zu Buche. Andererseits zeigt sich der Aufsteiger gerade nach der Winterpause gefestigt, Platz sieben belegt er in dieser Rangliste. Noch besser bestritten die Gastgeber bislang aber die zweite Saisonhälfte. Die fünftbeste Rückrundenmannschaft holte zudem sieben Heimsiege. "Alle Rechnereien sind aber doch Unsinn", so Meuer. "Wenn wir eine gute Leistung bringen, werden wir wahrscheinlich auch belohnt."

 

TuS Montabaur - SG Neitersen/Altenkirchen

Kann der TuS Montabaur den Meisterschaftszug des Tabellenführers stoppen? Bei einem Sieg in Montabaur könnten auf der Rücktour der SG schon einmal ein paar Sektkorken knallen, bei einem Sieg der Montabaurer käme in der Liga doch noch einmal Spannung auf. Nur vier der bisherigen zwölf Rückrundenspiele hatten die Gastgeber gewinnen können, 27 Heimpunkte zeigen aber eindrucksvoll, wo die Stärke des TuS in dieser Saison liegt. Gespannt darf man sein, ob Trainer Wolfram Kohns auch dieses Spiel nutzen wird, Spieler im Hinblick auf die neue Saison zu testen oder seine vermeintlich stärkste Elf aufstellen wird. Dann könnte es für Neitersen problematisch werden, zumal die bislang 19 Auswärtspunkte nur Platz vier in dieser Statistik bedeuten. Der Fokus liegt bei Trainer Torsten Gerhardt klar auf dem kommenden Gegner TuS Montabaur (7./41), der den Neitersern immerhin eine von nur zwei Heimniederlagen beschert hat. "Insofern ist da noch eine Rechnung offen", meint Gerhardt,

 

SG Herdorf - SC Berod-Wahlrod

Ein Platz unter den ersten Sechs - das war zu Saisonbeginn die Zielvorgabe der SG Herdorf (5. Platz/42 Punkte). "Nach oben hin wird wohl kaum noch etwas möglich sein, daher wollen wir Platz fünf halten", meint Spielertrainer Dirk Spornhauer. Den Gegner aus Berod und Wahlrod sieht Spornhauer als eines der stärkeren Teams in der Liga an, wenngleich der SC nach zuvor neun Spielen ohne Niederlage zuletzt zweimal verlor und zudem beim Herdorfer 6:0-Kantersieg im Hinspiel arg unter die Räder gekommen ist. Das hat natürlich auch Thomas Schäfer, Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (9./38), nicht vergessen, der seiner Mannschaft nach der herben 0:4-Pleite gegen Bruchertseifen aber "eine gute Trainingswoche" bescheinigt. "Das, was wir gegen Bruchertseifen nicht gelaufen sind, haben wir im Training nachgeholt. Ich habe der Mannschaft ins Gewissen geredet", erwartet Schäfer nun in Herdorf eine Reaktion. "Gegen Mannschaften, die in der Tabelle über uns stehen, haben wir in dieser Saison bislang immer gut ausgesehen."

 

SG Bruchertseifen/Eichelhardt - SG Weitefeld-Langenbach

Für die SG Weitefeld (2./52) geht es darum, den Anschluss an die Spitze zu halten. Unterdessen wird es für SG Bruchertseifen (13./29) darauf hinauslaufen, dass gegen Weitefeld, Guckheim und Neustadt kräftig gepunktet werden muss, um den Klassenverbleib zu schaffen. "In unserer Situation ist es zwar prinzipiell egal, wer uns als Gegner erwartet", meint Bruchertseifens Spielertrainer Torsten Ratzi. "Aber Weitefeld ist für mich im Moment die beste Mannschaft, vor denen habe ich großen Respekt." Gästetrainer Volker Heun denkt nur noch Schritt für Schritt: "55 Punkte sind das neue Ziel." Und auch wenn seine Truppe so kurz vor dem Saisonende in absoluter Reichweite zu Spitzenreiter Neitersen liegt, will der Trainer von der Meisterschaft nichts wissen. "Wir wollen erst einmal die unangenehme Hürde Bruchertseifen nehmen, die zurzeit gut drauf sind und jeden Punkt brauchen. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Erst dann können wir schauen, was die anderen geleistet haben."

 

SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach - SG Westerburg/ Gemünden

"Maßstab ist das Hinspiel, das wir verdient verloren haben. Deshalb haben wir noch etwas gutzumachen", sagt Puderbachs Trainer Michael Roos vor dem Duell zweier Aufsteiger. Während die Gastgeber (8., 40 Punkte), die am letzten Spieltag auch noch die drei Zähler vom Spiel gegen die vom Spielbetrieb ausgeschlossene Siegtaler Mannschaft gutgeschrieben bekommen, bereits gerettet sind, muss Westerburg (10., 35) noch punkten, um den Klassenverbleib zu sichern. "Wir können die Saison mit 45, vielleicht mit 46 Punkten abschließen. Damit sind wir sehr zufrieden, obwohl wir die wenigsten Tore aller Mannschaften geschossen haben", so Roos. Die Planungen für die neue Spielzeit zielen folglich besonders auf den Angriff. Der Torjäger der Vorjahre, Fatlum Merovci, kommt vom A-Ligisten SG Roßbach/Mündersbach zurück. "Und Florian Raasch kann nach seinem Fußbruch auch so etwas wie ein Neuzugang werden", so Roos.

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