SV Hundsangen e.V. 1926

18.05.2012, 15:38, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 29. Spieltag

Von: rhein zeitung

SG Westerburg/Gemünden - SG Hundsangen/Obererbach


Zwei Spiele sind es noch bis zum Saisonende, und die Westerburger haben sechs Punkte Vosprung auf einen Abstiegsplatz. Eigentlich sollte da nichts mehr anbrennen, doch Trainer Oliver Meuer will angesichts der kuriosen Ligaergebnisse der vergangenen Woche auf Nummer sicher gehen: "Wir haben es selbst in der Hand, indem wir am Sonntag einen Punkt holen", sagt er und rechnet sich auch angesichts der sehr guten Heimbilanz gute Chancen aus. Denn zu Hause holten die Westerburger sieben ihrer neun Siege. Ein weiterer Garant für den wahrscheinlichen Klassenverbleib ist die gute Rückrunde. In dieser Statistik liegen die Westerburger auf Platz fünf, nur einen Platz hinter dem Gast, der am Ende der Saison eigentlich ganz oben stehen wollte. Bei sechs Punkten Rückstand auf Neitersen ist dieser Traum aber wohl ausgeträumt. "Jetzt geht es nur noch darum, wer Platz zwei erreicht - wir, Guckheim oder Weitefeld?", meint Hundsangens Trainer Ralf Hannappel.

Dass die Westerburger den Klassenverbleib wahrscheinlich schaffen werden, ist für Hannappel nicht überraschend: "Die haben eine gute Mannschaft", sagt er und ist gespannt, wie sie am Sonntag auftreten wird, wenn sie das erste Mal seit fast zwei Jahren einmal relativ befreit aufspielen kann.

 

 

SG Neitersen/Altenkirchen - SC Berod-Wahlrod


Einer Punkteteilung wären wohl beide Mannschaften nicht abgeneigt. Denn ein Remis würde sowohl der SG Neitersen (1. Platz/58 Punkte) zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Rheinlandliga als auch dem SC Berod-Wahlrod (10./38) zum Verbleib in der Bezirksliga Ost reichen. Doch im Derby werden sich beide Teams kaum etwas schenken, und so sind vor allem die Neiterser heiß darauf, ihr Meisterstück im letzten Heimspiel perfekt zu machen. "Natürlich wünscht man sich, dass die Entscheidung zu Hause fällt", meint SG-Trainer Torsten Gerhardt. "Doch das ist Nebensache", stellt der Trainer klar. "Im Fußball ist schon alles passiert, wir nehmen die Sache ernst genug. Immerhin haben wir auch noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen", erinnert sich Gerhardt an die herbe 0:3-Pleite. Zudem ist er der Überzeugung, dass die Beroder eine Reaktion auf die zuletzt schwachen Leistungen zeigen werden. "Gerade in einem Derby kann man das ein oder andere wieder gutmachen. Und ich glaube kaum, dass die auch noch das vierte Spiel nach Gang verlieren wollen."

Der Ansicht ist auch SC-Spielertrainer Thomas Schäfer: "Wir haben uns Anfang der Woche nach dem Training in der Kabine zusammengesetzt und die Situation besprochen. Wir brauchen noch einen Punkt, und den wollen wir möglichst schnell holen. Da ist es egal, wie der Gegner heißt. Wir wollen uns auf unsere Stärken besinnen, um wieder in die Erfolgsspur zu finden." Wer allerdings nach der "überzogenen Roten Karte" (O-Ton Schäfer) gegen Stammtorwart Deniz Sakalakoglu am Sonntag das SC-Tor hüten wird, steht noch in den Sternen. "Unser Ersatzkeeper Mark Weber hat sich vor eineinhalb Wochen im Training den Mittelfuß gebrochen", klagt der Spielertrainer, bewahrt aber dennoch die Ruhe: "Wir werden schon noch eine Lösung finden."

 

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Herdorf

 

Nach zuvor fünf Siegen in Serie hat die in dieser Saison so erfolgsverwöhnte SG Weitefeld (3./52) mit dem 0:4 in Bruchertseifen nicht nur eine in dieser Höhe unerwartete "Klatsche" kassiert. Nein, sie muss sich wohl auch von jeglichen Aufstiegsträumen, falls es die bei den eher bescheidenen Weitefeldern überhaupt je gegeben hat, verabschieden. Doch selbst wenn - es wird wohl kaum die Gesamtleistung des jungen Teams von Trainer Volker Heun über die Saison hinweg schmälern können. "Wir wollen den guten Eindruck beibehalten und versuchen, Platz drei zu verteidigen", gibt Heun als ultimative Zielsetzung aus. Rückblickend auf das letzte Spiel meint er: "Da hat man doch noch einmal die Jugend und Unerfahrenheit meiner Mannschaft gesehen, wobei wir aber mit Sicherheit keine vier Tore schlechter gewesen sind." Und dennoch erwartet der Trainer im kommenden Spiel eine Reaktion "auf die nicht so tolle Leistung gegen Bruchertseifen". Allerdings dürfen sich die Weitfelder im Derby gegen die SG Herdorf (5./45) auf einen Gegner gefasst machen, der jüngst beim 5:1-Erfolg gegen Berod-Wahlrod ein Klassespiel abgeliefert hat, was in einer Phase, in der es für die Hellertaler nur noch um die bestmögliche Platzierung geht, nicht selbstverständlich ist.

 

 

TuS Montabaur - SG Miehlen


Auch die Montabaurer konnten Neitersen auf deren Weg zur Meisterschaft nicht aufhalten. Es war zwar nur ein 0.1 aber eben doch eine Niederlage. Wirklich geschmerzt hat sie andere Mannschaften der Liga, die sich bei einem anderen Ergebnis vielleicht noch vage Hoffungen auf den Aufstieg hätten machen können. Für die Montabaurer hat es allenfalls statistischen, für deren Trainer Wolfram Kohns aber auch analytischen Wert. "Trotz oder wegen der Niederlage hat mir diese Partie wertvolle Erkenntnisse in Sachen Kaderplanung für die kommende Saison gebracht", sagte er. Am Sonntag soll nun gegen Miehlen der dreizehnte Saisonsieg her. Für den Gast wäre diese Niederlage der wahrscheinliche Abstieg. Zwei Punkte fehlen dem Drittletzten nämlich auf die rettenden Plätze. Viermal war den Miehlenern in dieser Saiosn bereits ein Auswärtssieg geglückt. Hoffnung schöpft die Mannschaft um Spielertrainer Rüdiger Graden aus dem 6:0-Triumph aus der Hinrunde.

 

 

SG DJK Neustadt-Fernthal - SG Nievern/Fachbach


Am Mittwoch war trainingsfrei in Neustadt. "Wir hätten sowieso keinen Parkplatz bekommen", witzelte DJK-Trainer Joacim Weißenfels wegen des Empfangs für Roman Lob (unser Star für Baku) in der neben dem Sportplatz liegenden Wiedparkhalle. Die Enttäuschung hierüber hätte sich bei Weißenfels sicher noch in Grenzen gehalten. Anders als am vergangenen Sonntag, als der A-Jugendliche Jan Marius Feldheiser sein Team in Unterzahl beim Tabellenzweiten SG Hundsangen in der 82. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Am Ende verloren die Wiedtaler dennoch mit 1:2. Weißenfels: "Die Enttäuschung war groß. Aber meine Mannschaft hat Charakter gezeigt und verhält sich Woche für Woche sportlich fair." Ein Neustadter tat das jedoch am Sonntag in Hundsangen nicht. Stürmer Hakan Yazici ist wegen seiner Roten Karte daher nun gesperrt. Der Trainer verspricht dennoch: "Es spielt keine Rolle, gegen wen wir spielen. Wir werden trotz unserer Personalmisere auch gegen die abstiegsbedrohten Nieverner nichts verschenken."

 

 

FSG Stahlhofen/Holler - SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/ Raubach


"Das Ende einer Saison bleibt haften. Wir wollen in die neue Saison mit einem positiven Ergebnis und Erlebnis reingehen", hofft der Puderbacher Trainer Michael Roos auf einen versöhnlichen Saisonabschluss für seine Mannschaft. Jüngst kassierte die nach einer schwachen Leistung in einem schwachen Spiel in der Schlussminute das 0:1 gegen die SG Westerburg, die dadurch fast gerettet ist. Muss Stahlhofen nun dafür büßen? "Ich habe mich schon geärgert über das Ergebnis. Am Sonntag wollen wir es besser machen", sagt Roos, der seinen kompletten Kader mit in den Westerwaldkreis nimmt. Auch die fünf Akteure, die zuletzt in der zweiten Mannschaft in der Kreisliga B Süd ausgeholfen haben.

SG Guckheim/Kölbingen - SG Bruchertseifen (1:3). Vier Punkte möchte Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer bis Saisonende noch holen. Dann wären es insgesamt 52 und in jedem Fall Platz zwei bis vier. Drei davon hat er am Wochenende fest im Visier. Dabei geht es für den Gegner um alles. Mit 32 Punkten steht Bruchertseifen derzeit auf einem Abstiegsplatz. "Die stehen mit dem Rücken zur Wand", weiß Schäfer und stellt sich auf einen kämpfenden Gegner ein. "Wir wollen uns aber von unserem eigenen Publikum gut aus der Saison verbschieden", macht Schäfer deutlich, dass er mit dem stärksten Team spielen möchte, das er derzeit zur Verfügung hat. Dabei könnte auch unter anderem Lukas Kuch wieder zu einem Kurzeinsatz kommen, der spätestens in der neuen Saison wieder eine feste Größe im Kader werden soll.

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