SV Hundsangen e.V. 1926

12.05.2016, 16:15, Alter: 3 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 29.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

VfL Hamm - SG Hundsangen/ Obererbach (Sa., 17.30 Uhr/1:3).

 

 

"Wir haben nichts zu verschenken", findet Hamms Trainer Jens Hanas vor dem Vergleich mit der SG Hundsangen. Zudem sei eine Rechnung offen: "Im Hinspiel haben wir unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt." Im letzten Heimspiel der Saison wollen die Siegerländer ihren einstelligen Tabellenplatz weiter festigen. Hanas ist zufrieden mit der Saison, wenngleich "wir inzwischen personell absolut auf dem Zahnfleisch gehen". Daniel Krieger fällt zusätzlich mit einem Muskelfaserriss aus, im Training unter der Woche stehen kaum noch Leute auf dem Platz. Gegen Hundsangen werden daher A-Junioren zum Einsatz kommen, die am Wochenende spielfrei haben. Immerhin darf der VfL "befreit aufspielen".

"Die Lage ist unverändert prekär", bekräftigt Hundsangens Trainer Egid Hannappel und fordert: "Wir müssen uns ins Zeug legen." Er rechnet damit, dass vier Punkte aus zwei Spielen noch erforderlich sind, damit die SG über dem Strich bleibt. Folglich sollte seine Mannschaft in Hamm zumindest einen Zähler ergattern. Die endgültige Entscheidung in der Abstiegsfrage dürfte aber erst am 22. Mai fallen. "Wenn es geht, wollen wir vorher den Sack zumachen", erklärt Hannappel. Eine bessere Chancenverwertung soll der Schlüssel sein, um die nötigen Erfolge zu sammeln. Immerhin sind die Hundsangener nahezu frei von Verletzungssorgen, was sie von anderen Kontrahenten im Abstiegskampf deutlich unterscheidet. "Alle Leute sind an Bord", fasst Egid Hannappel zusammen.

 

 

VfB Linz - SG Westerburg/Gemünden

 

"Die werden uns alles abverlangen", ist Westerburgs Trainer Oliver Meuer vor dem Gastspiel beim VfB Linz klar. Der VfB zähle nicht zufällig zu den besten drei Vereinen in der Liga, das habe sich schon im Hinrundenspiel gezeigt. Andererseits können beide Teams befreit aufspielen. "Mit ,ohne Druck' ist aber nicht gemeint, dass wir auch ohne Druck auf den Gegner spielen", betont Meuer. Beim 2:2 gegen Montabaur musste die SG einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen, so etwas werde gegen Linz nicht gelingen. Personell sieht der Trainer keine Probleme, lediglich Justin Keeler sei leicht angeschlagen. Somit ist der Kader wieder weitaus besser bestückt als am Vorjahresende.

 

 


Spvgg EGC Wirges II - SC Berod-Wahlrod

 

Vom "Bruder-Duell" der beiden Spielertrainer Stefan Schäfer und Thomas Schäfer ist wieder mal die Rede im Vorfeld der Partie der Wirgeser Reserve gegen Berod-Wahlrod. Für familiäre Rücksichtnahme dürfte bei den Zwillingen allerdings keine Zeit sein, denn beide Vereine benötigen dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg. "Zunächst wünsche ich uns den Klassenverbleib", beteuert der Wirgeser Stefan Schäfer. Er geht mit einigen Sorgen in die Begegnung. Zum einen schätzt er die ihm gut bekannten Beroder stärker ein als die Bad Emser, gegen die die Wirgeser jüngst 2:3 verloren. Zum anderen ist die Personallage immer noch sehr angespannt: Nur acht Spieler standen am Mittwochabend fix als einsatzfähig fest. Die andauernden Diskussionen um die Zukunft des Fußballs in Wirges könne niemand vollständig ausblenden.

"Wenn wir nicht gewinnen, sind wir abgestiegen", ahnt Berods Spielertrainer Thomas Schäfer. Deshalb könne er sich "nicht um Wirges oder um meinen Bruder kümmern". Vielmehr äußert er sich überzeugt vom eigenen Nicht-Abstieg und erkennt einige Vorteile auf Beroder Seite: "Wir sind in der Jäger-Rolle, die Mannschaften vor uns haben mehr Druck als wir." Die Partie habe Pokal-Charakter. Große Verletzungssorgen begleiten auch den SC Union durch die Saison. Thomas Schäfer hofft auf den einen oder anderen Rückkehrer zum Finale. Letztlich sei es jedoch beinahe egal, wer jetzt noch auflaufe. Auf dem Platz müsse jeder alles geben: "Wir sollten uns nicht vorwerfen müssen, nicht alles getan zu haben. Wir werden uns mit Händen und Füßen wehren", verspricht der Spielertrainer.

 

 

SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach - SG Elbert

 

Mit einem wieder dünn besetzten Kader fährt die SG Elbert zum Tabellenletzten SG Puderbach. Elberts Trainer Michael Diel warnt davor, das Schlusslicht zu unterschätzen: "Die haben auch noch ihr Saisonziel und wollen nicht Letzter bleiben. Das wird kein Selbstläufer." In der Tat hat Puderbach zuletzt recht gut gepunktet. Diel ist aber guter Dinge, dass die SG Elbert in der Bezirksliga bleibt. Ein paar Punkte müsste der Aufsteiger aber noch einfahren, um absolute Sicherheit zu erlangen. Nun gehe es auch um einen guten Saisonabschluss, an dem etliche Spieler aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nicht mitwirken können. Denis Orendzi werde auf Wunsch der Mannschaft nicht mehr mitspielen, weil er vor seinem Wechsel nach Montabaur bereits in Elbert eine Zusage abgegeben habe.

 

 

TuS Montabaur - SG Weitefeld

 

 

Seit fünf Spielen ist der TuS Montabaur unbesiegt, die Serie soll auch gegen die SG Weitefeld Bestand haben, wünscht sich Trainer Benedikt Lauer. Er erwartet "einen starken Gegner, der uns alles abverlangen wird". Der Druck ist raus, aber Montabaur will den einstelligen Tabellenplatz verteidigen. "Personell gibt es keine neuen Nachrichten, wir müssten auch am Wochenende aus dem Vollen schöpfen können", berichtet Lauer. Auch zum Saisonausklang trainiere die Mannschaft zweimal wöchentlich, selbst wenn es um nicht mehr viel geht.

Für Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt ist es wichtig, dass seine Mannschaft die verbleibenden beiden Aufgaben in der Saison noch vernünftig motiviert absolviert. "Was die Einstellung angeht, war ich auch vom Spiel gegen Windhagen nicht enttäuscht", beteuert er, wenngleich der Spitzenreiter beim 2:4 drei Punkte mitnahm. Die Chancenverwertung erwies sich bei der SG als das Manko. In Montabaur dürfte es der SG womöglich etwas leichter fallen, abschließende Punkte in der Saison zu sammeln, denn am letzten Spieltag ist der starke VfB Linz zu Gast. Personell ist Mockenhaupt so weit zufrieden. Er hofft auf Dennis Penks Einsatz. Niklas Utsch dürfte in den Kader zurückkehren. Fraglich ist, ob Florian Kempf aus beruflichen Gründen zur Verfügung steht.

 

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg - FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen

 

 

Vier der jüngsten fünf Begegnungen hat die SG Müschenbach gewonnen. Zuletzt überzeugte die Elf von Trainer Volker Heun beim 3:0 am Mittwoch gegen Wissen. Am Samstag soll in Hachenburg gegen die FSV Osterspai der gute Gesamteindruck zum Saisonausklang bestätigt werden. "Wir wollen mit einem guten Gefühl in die neue Runde gehen", formuliert Heun seine Erwartungen. Deshalb wird auch am heutigen Freitag noch einmal trainiert. Überhaupt erkennt der erfahrene Coach in der guten Trainingsbeteiligung eine wesentliche Ursache für den Aufschwung in der Rückrunde. Gleichwohl will er den Osterspaiern "mit dem nötigen Respekt" begegnen. "Sonst gibt es ein böses Erwachen", warnt Heun. Er habe "alle Achtung" vor der Elf vom Rhein, die einst als Abstiegskandidat Nummer eins galt. Im Hinspiel trennte man sich auf der Osterspaier Asche mit 1:1.

Trotz der Heimniederlage gegen die SG Ellingen hat sich die Ausgangslage der FSV Osterspai kaum verändert. Um den Abstiegskampf endgültig erfolgreich zu beenden, fehlen Nico Helbachs Mannschaft aber noch einige Zähler - am besten drei, um bei allen Eventualitäten und Rechenspielen auf der sicheren Seite zu sein, meint der Trainer. In Müschenbach wäre er gegebenenfalls allerdings auch mit einem Punkt zufrieden, denn "gegen die haben wir uns auswärts immer schwergetan. Personell hoffe ich, dass am Samstag alle bis auf Michael Reifferscheid spielen können", sagt Helbach. Zusätzlich zum langzeitverletzten Innenverteidiger mussten zuletzt noch Max Kirchner, Bej Ali Simbargov und Lars Zielinski ersetzt werden. Somit waren speziell die Außenposten der Abwehrkette neu zu besetzen, was sich beim 1:3 gegen Ellingen rächte. Zuvor hatte Müschenbach Ellingen übrigens geschlagen, nicht nur deshalb gehört der Gegner für Helbach ins obere Tabellendrittel.

 

 

SG Ellingen/Bonefeld/Willroth - VfL Bad Ems

 

 

Die Partie der SG Ellingen am vergangenen Sonntag bei der FSV Osterspai/Kamp Bornhofen wurde von einem Todesfall überschattet. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff verstarb in der Ellinger Kabine deren Co- und Torwarttrainer Jürgen Noll. Die Mannschaft, der Trainer und der gesamte Verein stehen immer noch unter Schock. Es fand in dieser Woche kein Trainingsbetrieb statt. Die Mannschaft um Trainer Thomas Kahler hat nach Rücksprache mit der Familie des Verstorbenen entschieden, am Samstagabend gegen Bad Ems anzutreten. Kahler hat es seinen Spielern aber freigestellt zu entscheiden, wer aufläuft.

 

 

VfB Wissen - SV Windhagen

 

Mit seinem kompletten Kader kann der Windhagener Trainer Martin Lorenzini nach Wissen reisen. „Wir haben in der zweiten Hälfte im Spiel bei der SG Weitefeld richtig guten Fußball gezeigt. Daran wollen wir anknüpfen“, sagt Lorenzini. Wissen kann nach der 0:3-Niederlage am Mittwochabend im Nachholspiel in Müschenbach nicht mehr Dritter werden.

 

 


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