SV Hundsangen e.V. 1926

25.08.2016, 16:13, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 3.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

VfL Hamm - SG Hundsangen/ Obererbach (Sonntag, 14.30 Uhr).

 

"Wir müssen zu Hause punkten", verlangt Hamms Trainer Jens Hanas. Die SG Hundsangen reist allerdings als eine Mannschaft an die Sieg, die den Gastgebern nicht recht liegt, was zwei Niederlagen in der Vorsaison dokumentieren. "Unbequem zu spielen" sei der Kontrahent, der bislang ungeschlagen geblieben ist. Beim VfL Hamm wird es einige Umstellungen in der Startelf geben. Torwart Mert Zeycan kann wieder mitwirken. Robert Kotlinski ist hingegen in den Urlaub gefahren, Sergej Neufeld muss vielleicht aus beruflichen Gründen passen. Hanas freut sich zudem, dass er nun Torsten Ratzi im Kader hat. Der 44-Jährige bringt reichlich Oberligaerfahrung aus früheren Zeiten in Hamm und Betzdorf mit und sei topfit.

 

 

 

Foto mit Erlaubnis von : Andreas Hergenhahn

 

Die Nachwehen der Kirmes sollten die Hundsangener allmählich überwunden haben. Vor dem Volksfest gab es ein 0:0 gegen die SG Elbert. Hundsangens neuer Spielertrainer Martin Schlimm ist der Meinung, dass eigentlich zwei Punkte mehr drin waren im Derby. Die soll sich die Mannschaft jetzt sogleich in der Fremde wiederholen am Sonntag beim VfL Hamm. Zuvor hatte Schlimms Elf beim 5:2 bei der FSV Osterspai ihre Stärken im Angriff bewiesen. Die Offensive ist nun jedoch dezimiert, weil Marcel Hürter und Sebastian Schneider wegen Verletzungen nicht auflaufen können. Zudem ist erneut der Einsatz von Schlimm als Abwehrchef fraglich. Niklas Noll laboriert an einem Nasenbeinbruch. "Wir können die Ausfälle kompensieren, aber nicht 1:1", sagt der Spielertrainer, der 19 Mann im Kader hat.

 

 

 

 

SG Birlenbach/Balduinstein - SV Fortuna Nauort

 

Im Spiel zweier Aufsteiger will die SG Birlenbach den Schwung nutzen, den ihr der unerwartete 2:1-Auswärtssieg bei der SG Westerburg verleiht. "Die Punkte waren nicht eingerechnet", gesteht Wladimir Stumpf, der mit Bernd Moos die Mannschaft betreut. "Die Einstellung hat bei allen gestimmt", nennt er den Grund für den Erfolg. Gegen den ihnen wenig bekannten Mitaufsteiger aus dem Westerwald wollen die Birlenbacher natürlich erneut punkten. Personell gibt es einige Veränderungen. Mathias Arnolds, jüngst der Siegtorschütze, ist in den Urlaub gefahren, Patrick Thiesen fehlt weiterhin verletzt. Tristan Engelmann wiederum testet seine Verfassung zunächst im Reserve-Team, "der Rest ist so weit an Bord" laut Stumpf.

"Verstecken muss man sich nirgendwo", sagt Fortuna-Coach Olaf Klee vor der zweiten Fahrt in den Rhein-Lahn-Kreis binnen Wochenfrist. Zuletzt gab es ein 1:1 in Bad Ems, und "wir lernen von Spiel zu Spiel dazu". Die SG Birlenbach erwartet er als "kampfstarke Mannschaft", die in der Offensive recht zügig zu Werke geht. Lange Bälle werden nicht selten zu sehen sein, vermutet Klee. "Wir wollen lange das zu Null halten - wenn es geht komplett." Dann wolle man schauen, was nach vorne gehe, offensiv hat der SV Fortuna bereits einige Stärken offenbart. Personell sieht Olaf Klee noch "zwei bis drei Fragezeichen" im Kader, der jüngst nicht sehr breit bestückt war. Urlauber sollen zurückkehren, taktisch soll sich aber nicht viel ändern in der Mannschaft.

 

 

VfL Bad Ems – VfB Linz (Fr., 20 Uhr).

 

Zum Auftakt des Bartholomäusmarktes gastiert heute ein sportlicher Hochkaräter der Bezirksliga auf der Insel Silberau. Der VfB Linz hat bisher zwei Mal gesiegt und erntet viel Lob für seine junge Elf. „Linz ist spielerisch unheimlich stark“, ist auch dem Bad Emser Trainer Kay Ludwig bewusst, der die Elf vom Kaiserberg einem Testspiel gegen Metternich beobachtet hat.

 

Bei dieser großen Herausforderung fehlt ihm sein Kapitän Dennis Imgrund, der sich gegen Nauort am Sonntag verletzt hat. Dafür kehren Thomas Vogt und Cosmin-Lorin Laurentiu in die Abwehr zurück. Die Defensive müsse sich verbessern; kompakt zu stehen und die Spielfreude des VfB zu stören sei gefordert. „Linz liegt uns eigentlich ganz gut“, macht Ludwig Mut, gespielt wird voraussichtlich auf dem Stadionrasen.

 

 

 

 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - SG Westerburg/Gemünden

 

"Es wird Zeit, dass wir zu Hause Punkte einfahren", verlangt Nico Helbach, der Trainer der FSV Osterspai, vor dem Vergleich mit der SG Westerburg. Fraglich erscheint ihm, ob es vorteilhaft sein kann, dass der Kontrahent zuletzt überraschend gegen die SG Birlenbach als Verlierer vom Feld gegangen ist. Bei seinen Osterspaiern hat Helbach in Wissen trotz der klaren Niederlage gefallen, dass sie gut gegen den Ball gearbeitet und wenig aus dem Spiel heraus zugelassen haben. Nun soll die Mannschaft die Zweikämpfe annehmen, nach hinten arbeiten, schnell umschalten und sich mehr Chancen erwirtschaften. Mathias Gittler sowie die Geschwister Jan Niklas und Marvin Huss kehren aus ihrem Urlaub zurück.

Wegen der unzureichenden Leistung in der ersten Halbzeit gegen Birlenbach hat sich Westerburgs Trainer Oliver Meuer "bis heute noch nicht so richtig beruhigt. Birlenbach hat uns vorgemacht, wie man solche Spiele angeht und um jeden Ball gekämpft", daran soll die eigene Mannschaft sich ein Beispiel nehmen und auf dem Kamper Rasen drei Punkte zurückholen, die daheim verloren gingen. Beide Teams müssen nach Niederlagen also wieder etwas gutmachen und kennen einander recht gut aus vergangenen Spielzeiten. "Wir wissen, was auf uns zukommt. Osterspai steht unter Zugzwang, ich rechne mit einem engen Spiel", verrät Oliver Meuer. Personell plagen ihn keine großen Sorgen. Der Kader ist so weit beisammen, eventuell stoße auch Matthias Wengenroth wieder dazu.

 

 

SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen - VfB Wissen


 

Einen Zähler hat die SG Elbert sich am Freitag voriger Woche in Hundsangen gesichert. Ein Treffer ist dem Team von Trainer Michael Diel als einzigem der Liga aber noch nicht geglückt in dieser Saison. "Das erste Tor und ein Dreier wären nicht schlecht", sagt er daher vor dem Spiel gegen Wissen. Dafür müssten die Chancen besser genutzt werden. Zugleich setzt Diel auf eine kompakte Defensive, die dem hoch eingeschätzten Gast das Leben schwer machen soll. "Wir werden nicht über hohen Ballbesitz kommen", ist Diel klar, das lasse der eigene Kader nicht zu. Personell ergibt sich bei der SG eine Gemengelage aus Rückkehrern, Verletzten und Urlaubern, doch darüber will der Trainer nicht jammern.

Der VfB Wissen läuft in Welschneudorf als erster Tabellenführer der Saison mit zwei Siegen und 10:1 Toren auf. "Wenn mir das vorher einer gesagt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben", sagt VfB-Trainer Dennis Reder, denn die Gegner hätten trotz der klaren Ergebnisse hervorragend gekämpft und die eigene Vorbereitung sei bestenfalls mittelmäßig gewesen. Noch ein Sieg - und ein perfekter Start wäre dem VfB gelungen. Reder ist sich bewusst, dass sein Verein aufgrund zahlreicher ehemaliger Oberligaspieler in seinen Reihen genau beäugt wird. "Namen schießen aber keine Tore und kämpfen nicht von alleine", stellt er allerdings heraus. Zudem bangen die Wissener um ihren Spielmacher Sebastian Zimmermann, der im Training umgeknickt ist und zum MRT muss. Till Niedergesäß steht wieder zur Verfügung.

 

 

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg - Spvgg EGC Wirges II

 

Angesichts von noch null Punkten auf dem Konto wähnt Müschenbachs Trainer Volker Heun seine Mannschaft im Zugzwang, erkennt aber keinen Grund zur Panik. "Das Auftaktprogramm war halt schwierig", erklärt der Übungsleiter. Es sei mehr möglich gewesen, doch Chancen wurden vergeben und die Abwehr agierte unkonzentriert. Unter solchen Voraussetzungen sei es gegen jeden Bezirksligisten schwierig zu punkten, nicht nur gegen Linz und Ellingen. Beim Bestreben, die ersten Punkte zu sammeln, dürfte die Wirgeser Reserve eigentlich gerade recht kommen, denn sie hat ebenfalls noch keine Zähler in dieser Saison erspielt und weist dabei ein deutlich schwächeres Torverhältnis auf als die gastgebende SG Müschenbach.

"Der Favorit ist definitiv Müschenbach", folgert Ali Mut, der Trainer der EGC Wirges II. Wen er am Sonntag auf den Platz schickt, werde sich erst im Abschlusstraining entscheiden. Klar ist, dass wieder eine Mischung aus A-Junioren und Spielern aus dem Rheinlandliga-Kader auflaufen soll. Generell wolle die Eintracht ihre zweite Mannschaft in Form einer U 23 in der Bezirksliga antreten lassen. Für die jungen Spieler sei die Klasse attraktiv, erklärt Ali Mut, so langsam müsse sich das Team an die Liga gewöhnen. Dass beide Mannschaften bisher punktlos dastehen, sei aufgrund der jeweils starken Gegner nicht verwunderlich. "Wir müssen gut verteidigen und wollen mutig nach vorne spielen", verlangt der Trainer von seinen Leuten gegen die Müschenbacher, die er als heimstark einstuft.

 

 

SG Emmerichenhain/Niederroßbach - SG Ellingen/Bonefeld


 

In Linz hat die SG Emmerichenhain jüngst nach langer Zeit erstmals wieder ein Punktspiel verloren. Trainer Nihad Mujakic sieht dennoch "das Gute im Negativen". Dazu gehört einerseits, dass seine Elf eine Stunde lang gut mitgehalten hat gegen den Vorjahresdritten der Liga. Andererseits sieht er Druck von seiner Mannschaft genommen, denn viele Gegner wollten die ersten sein, die die SG wieder mal besiegen. "Wir sind ein Aufsteiger", ruft Mujakic in Erinnerung, dem Gerede über eine Topfavoritenrolle schließe er sich nicht an. Die SG Ellingen wartet nun als nächste markante Prüfung. Emmerichenhain kann Torwart Timon Topitsch wieder einsetzen, Fabian Göbel mache im Training Fortschritte.

 

 

SG Weitefeld-Langenbach - TuS Montabaur

 

"Wir spielen im Moment recht ordentlich Fußball", sagt Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt bescheiden. "Wir kommen über die Mannschaft", erläutert er weiterhin, denn die ist gewachsen und eingespielt. "Ich bin zufrieden, wie wir bisher in die Spiele reingegangen sind." Nun lauert ein frühes Spitzenspiel, denn der TuS Montabaur hat ebenfalls bisher zweimal gewonnen. "Das wird eine interessante Sache", prophezeit Mockenhaupt, der den Kreisstädtern wie viele andere Kenner der Bezirksliga eine bessere Rolle als in der vorigen Saison zutraut. "Personell kann ich nicht klagen", lediglich Jan Niklas Mockenhaupt plagt sich mit einer Bänderverletzung herum.

Der TuS Montabaur hat Grund, mit Selbstvertrauen zur SG Weitefeld zu fahren, dennoch warnt Trainer Benedikt Lauer: "Das ist ein richtig schwerer Gegner, der uns alles abverlangen wird. Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen." Taktische Veränderungen werde es nicht geben, vielmehr will die Gastmannschaft versuchen, "unser Spiel durchzusetzen". Gleichzeitig werde man nicht versuchen, die Begegnung schon in den ersten zehn Minuten gewinnen zu wollen - "wir dürfen nicht blauäugig sein", mahnt Lauer. Was seine Akteure anbetrifft, so muss er auf Leutrimm Husaj und Arthur Henich verzichten, die sich im Urlaub befinden. Dazu kommen ein bis zwei angeschlagene Fußballer, doch Lauer vertraut seinem Kader, der etliche Alternativen bietet.

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 22. April 2018 ]