SV Hundsangen e.V. 1926

05.10.2012, 13:44, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau

Von: rhein Zeitung

SG Hundsangen/Obererbach - SG Nievern/Fachbach (So., 14.30 Uhr).

 

"Für die Moral war der Derbysieg natürlich wichtig", freut sich Nieverns Trainer Murat Saricicek über das 3:1 gegen den VfL Bad Ems. Und nicht nur für die Moral war der Sieg Gold wert, denn auch die Serie von drei Niederlagen in Folge konnte gestoppt werden. Am Sonntag reisen die Grün-Weißen in den Westerwald, wo mit der SG Hundsangen eine Mannschaft wartet, die sich in beiden Spielen der vergangenen Saison deutlich gegen Nievern durchsetzen konnte (6:1 und 4:0). Auch deshalb lobt Saricicek den Gegner: "Die sind spielstark, erfahren und haben sich eigentlich gut verstärkt." Besonderes Augenmerk wollen die Grün-Weißen auf Lyudmil Kirov, der von den Eisbachtaler Sportfreunden nach Hundsangen gewechselt ist, legen: "Den müssen wir ausschalten", glaubt Saricicek, der auf Mario Vogels (Knieprellung) verzichten muss.

 

 

VfL Bad Ems - TuS Montabaur (So., 14.30 Uhr).

 

Ganz schnell abgehakt hat der VfL Bad Ems die Niederlage im Derby gegen Nievern. Warum? "Weil das nichts mit Fußball zu tun hatte. Meine Mannschaft und Ich haben einen anderen Anspruch an unseren Sport", erklärt VfL-Trainer Frank Wendland das 1:3, bei dem sich seine beiden Topstürmer Nicholas Liefke und David Hübel Rippenprellungen zugezogen haben und deren Einsätze deshalb am Sonntag fraglich sind. Mit dem TuS Montabaur reist eine Mannschaft auf die Bad Emser Insel Silberau, die Wendland als "sehr, sehr spielstark" einschätzt: "Die haben mit Wörsdörfer, Reusch, Wincek und Schenkelberg eine überragende Offensive", weiß Wendland, dass die Gäste, die sich in der Vorwoche mit 1:4 gegen Weitefeld unterlegen waren, nicht ins Rollen kommen dürfen. Aber trotzdem sieht Wendland seine Mannschaft, die am Sonntag wieder nach vorne spielen soll, nicht chancenlos, denn in der Defensive sieht er beim TuS Schwächen: "Die haben schon 17 Gegentore, da können wir vielleicht etwas machen.

 

 

 

"SG Osterspai - SG Herdorf (Sa., 15.30 Uhr).

 

"Sehr zufrieden" war Dirk Spornhauer mit dem Auftritt seiner SG Herdorf (7. Platz/10 Punkte) im Nachholspiel in Hundsangen. "Das war schon sehr gut, was wir da abgeliefert haben", so der Spielertrainer. Mit 3:0 fertigten die "Hellertaler" den Aufstiegsaspiranten ab und bleiben damit in Reichweite zur Spitzengruppe. Doch nun gilt es für die Herdorfer nachzulegen und im zweiten Auswärtsspiel nach Gang die nächsten drei Punkte einzufahren. Spornhauer: "Wir wollen jetzt einen kleinen Lauf starten. Dazu müssen wir in Osterspai natürlich gewinnen, was aber nicht heißen soll, dass das unbedingt leicht wird." Selbst beobachtet hat Spornhauer die SG Osterspai (14./5) zwar noch nicht, aus Erzählungen weiß er jedoch: "Die stehen kompakt hinten drin, versuchen, gut zu verteidigen, und lauern auf Konter." Typisch für einen Aufsteiger eben. Bei einem Torverhältnis von 3:21 scheint diese Marschroute zwar noch nicht so ganz aufzugehen, doch haben gerade fußballerisch starke Teams wie Wirges II (0:0) und Hundsangen (0:1) in dieser Saison schon zu spüren bekommen, dass man sich am Aufsteiger durchaus die Zähne ausbeißen kann. "Ein frühes Tor könnte uns in die Karten spielen", hofft Spornhauer darauf, dass seine Truppe von Beginn an hellwach ist.

 

 

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - FV Engers (Sa., 15.30 Uhr).

 

Seit drei Spielen siegreich, seit sechs Spielen ungeschlagen - zweifellos ist die SG Weitefeld (1./16) bislang dabei, die guten Leistungen der Vorsaison zu bestätigen. Doch ganz unabhängig davon, dass die junge Mannschaft in der Liga an der Spitze steht und auch im Rheinlandpokal für Furore sorgt, ist Trainer Volker Heun auch mit dem Auftreten seiner Elf zufrieden. "In Montabaur haben wir unsere bisher beste Saisonleistung abgeliefert", meint Heun und ist zudem überzeugt, dass das Team mit ein wenig Konstanz zumindest im oberen Tabellendrittel bleiben wird. Als "nächsten Prüfstein" bezeichnet er den kommenden Gegner, Rheinlandligaabsteiger FV Engers (8./10), und beschreibt diesen wie folgt: "Eine kompakte, systemsichere Mannschaft, die sich nach anfänglichen Problemen stabilisiert hat." Ebenso wie Weitefeld verbuchten die Engerser zuletzt drei Siege in Folge und befinden sich unverkennbar auf einem aufsteigenden Ast. "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die noch oben angreifen werden", so Heun, dessen Team sich allerdings mit einem Erfolg vorerst um neun Punkte vom Kontrahenten absetzen würde...

 

 

 

SG Guckheim - SC Berod-Wahlrod (So., 15.30 Uhr).

 

Nein, es läuft derzeit wahrlich nicht rund für den SC Berod-Wahrod (12./9). Mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen hervorragend in die Saison gestartet, setzte es zuletzt drei Niederlagen für die Truppe um Spielertrainer Thomas Schäfer. Zwar ist diese Misere durchaus der problematischen Personalsituation geschuldet, doch bemängelt Schäfer vor allem hinsichtlich der jüngsten 2:4-Niederlage gegen Hundsangen fehlende Aggressivität und mangelnde Konzentration. "Dass wir mithalten können, steht für mich außer Frage", bescheinigt der Spielertrainer seiner Mannschaft genug Qualität, um auch gegen Spitzenmannschaften zu bestehen. Gelegenheit, das unter Beweis zu stellen, hat der SC nun bei der SG Guckheim (3./15). Und auch wenn Thomas Schäfer gegen seinen Bruder Stefan, seines Zeichens Guckheimer Spielertrainer, nie den Kürzeren ziehen will, so muss er sich vorerst eingestehen: "Guckheim ist klarer Favorit." Angesichts der Platzierung in der Tabelle und der aktuellen Serie von drei Siegen in Folge ist diese Einschätzung auch realistisch. "Aber wir waren in den letzten Jahren in Guckheim nie chancenlos", weiß Thomas Schäfer und fügt an: "Wenn wir die Dinge umsetzen, die uns zu Saisonbeginn so stark gemacht haben, dann ist auch diesmal wieder etwas für uns drin."

 

 

 

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