SV Hundsangen e.V. 1926

01.09.2011, 20:01, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 4.Spieltag

Von: rhein zeitung

SG Hundsangen/Obererbach - SG Puderbach.

Nach dem 1:0-Erfolg in Bad Ems wartet am Sonntag ein weiterer Aufsteiger auf den Tabellenführer. "Schon die Bad Emser haben sich als starker, schwieriger Gegner erwiesen", will Trainer Ralf Hannappel die Aufgabe gegen den Gast aus dem Kreis Neuwied nicht als Selbstläufer verstanden wissen. Zumal er eines weiß: "Wir sind gut aufgestellt, aber wir haben keine Übermannschaft." Wolle man Tabellenführer bleiben, und das sei so, müsse man sich dies jede Woche neu erarbeiten.

 

Dabei haben er und der Vorstand in dieser Woche ein großes Torwartproblem gelöst. Denn nach der Verletzung von Tobias Kesseler stand wegen des urlaubsbedingten Fehlens von Simon Gerharz kein Torwart zur Verfügung. "Hier haben wir eine gute Lösung gefunden", sagt Hannappel. Und die heißt Philip Kraft. Der Sohn des Bremer Torwarttrainers Michael Kraft, der im Raum Bremen auch schon Oberligaerfahrung sammelte, befindet sich derzeit in seinem Heimatort Hundsangen. Der Kontakt zu seinem alten Verein, für den er schon in der Jugend spielte, war schnell hergestellt. Jetzt soll der 21-Jährige zunächst einmal bis zur Winterpause aushelfen. "Eigentlich möchte er natürlich auch hier in der Oberliga spielen", so Hannappel, der aber froh ist, schon am Wochenende einen ligatauglichen Ersatz im Tor zu haben.

 

 

verletzte sich schwer in Bad Ems, Torwart Tobias Kesseler

 


 

 

SG Weitefeld-Langenbach - FSG Stahlhofen/Holler.

Die Ausbeute von nur einem Punkt hört sich vor dem fünften Spieltag natürlich alles andere als gut an, dennoch ist Stahlhofens Spielertrainer Timo Kelterbach weit davon entfernt, in Paník zu verfallen. "Unser Auftaktprogramm war schwierig. Das wussten wir." Zudem fiel das am vergangenen Freitag vorgesehene Heimspiel gegen Berod-Wahlrod dem Unwetter zum Opfer. "Wir schauen deshalb noch nicht so auf die Tabelle, sondern erst einmal auf uns", sagt Kelterbach.

Den heutigen Gastgeber bezeichnet er als "eine Art Dino der Liga. Die sind schon ewig da drin und ziehen ihre Erfolge aus ihrer Geschlossenheit", weiß Kelterbach. Gespannt ist er, wie die Weitefelder in dieser Saison die Umstellung auf den neuen Spieluntergrund verkraften, den Kunstrasenplatz in Langenbach. "Der alte Hartplatz war schon immer ein gefürchteter Erfolgsgarant", sagt er.

 

SG Guckheim/Kölbingen - SG Westerburg/Gemünden.

Neun Punkte aus vier Spielen, fünf Auswärtstore in Fernthal am vergangenen Sonntag: Eigentlich hätte Guckheims Trainer Stefan Schäfer allen Grund, hochzufrieden zu sein. "Was die Punkte angeht, sind wir das auch", sagt er. "Aber das hohe 5:2 täuscht ein wenig über unsere Schwächephase hinweg, die wir auch in diesem Spiel hatten." Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? "Ich hoffe", so Schäfer. "Denn dafür bin ich ja da." So soll sich die Mannschaft am Samstag keine mehrminütige Auszeit auf dem Platz gönnen dürfen. Das wäre gegen die SG Westerburg auch nicht angebracht. "Der Start täuscht über deren Leistungsfähigkeit ein wenig hinweg", sagt Schäfer.

Drei Unentschieden, eine Niederlage - so lautet die Bilanz von Spielertrainer Oliver Meuer bislang. Gegen Weitefeld (0:2) setzte es die erste Niederlage. "Weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben", so Meuer. Trotz des Vertrauens in die eigene Leistungsstärke sieht der Trainer der Westerburger sich und sein Team in der Außenseiterrolle. Aber deshalb keinesfalls chancenlos. "Dieses Spiel ist für jeden auf dem Platz und im Umfeld immer mehr als ein einfaches Derby. Da ist richtig Pfeffer drin", erwartet er einen heißen Tanz. Der auf der Kirmes in Guckheim nicht fortgesetzt werden dürfte. Die Guckheimer können wieder auf Paco Lenzen, Stefan Kloft und Lukas Bode vertrauen, Meuer dürfte den Kader der Vorwoche zur Verfügung haben.

 

SG Herdorf - TuS Montabaur.

Vor dem Spieltag liegen beide Mannschaften punkt- und torgleich auf dem sechsten und siebten Tabellenplatz. Ob es das Spiel zweier Spitzenmannschaften der Liga ist, wird sich wohl erst in der Nachbetrachtung in ein paar Wochen zeigen, doch für Montabaurs Trainer Gerd Schenkelberg steht fest: "Mit einem Sieg können wir ganz oben dranbleiben." Das ist auch das Ziel des ehrgeizigen Trainers, dessen Anfangsformation derzeit gerade einmal zu einem Drittel mit Spielern der letzten Saison besetzt sind. "Es dauert natürlich noch ein wenig, bis wir richtig zusammengewachsen sind. Derzeit setzen wir noch nicht alles optimal um", sagt er, obwohl er mit der Punktausbeute zufrieden ist. "Außer bei unserer Niederlage in Nievern haben wir eigentlich immer gut gespielt", ist Schenkelberg zuversichtlich, auf einem guten Weg zu sein. Die Herdorfer waren gut gestartet, mussten aber zuletzt ein 0:2 bei den Siegtaler Sportfreunden hinnehmen.

 

SC Berod-Wahlrod - Siegtaler Sportfreunde.

Nach dem unwetterbedingten Spielausfall vor einer Woche nimmt der SC Berod-Wahlrod nun seinen vierten Anlauf, um "endlich", so Spielertrainer Thomas Schäfer, "den ersten Saisonsieg einzufahren". Dabei hat er die Siegtaler, die mit drei Siegen aus vier Spielen hervorragend gestartet sind, bei deren jüngstem 2:0-Erfolg über die SG Herdorf beobachtet. "Man sieht schon die Qualität, die ein Slobodan Kresovic oder ein René Nagel auf den Platz bringen", weiß Schäfer um die individuelle Klasse des Gegners, ohne jedoch in Ehrfurcht zu erstarren. "Auch die Siegtaler haben ihre Schwächen - und die wollen wir ausnutzen."

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